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	<title>Adalbert Geheeb - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adalbert_Geheeb&amp;diff=536091&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: Typo, Form</title>
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		<updated>2025-05-08T22:23:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo, Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Apotheke Geheeb Geisa.JPG|mini|Geburtshaus von Geheeb in Geisa]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adalbert Geheeb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1842]] in [[Geisa]]; † [[13. September]] [[1909]] in [[Königsfelden]]/Schweiz) war ein deutscher [[Apotheker]], [[Botaniker]] und Moosforscher. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Geh.}}“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines [[Apotheker]]s  besuchte das Gymnasium in Eisenach und begann 1858 eine Ausbildung als Apotheker in [[Coburg]]. Er arbeitete danach unter anderem in [[Bruchsal]], wo er die Bekanntschaft [[Wilhelm Schimper]]s machte. Während der Gehilfenjahre in der Schweiz unternahm er botanische Exkursionen. Danach studierte er 1864  [[Pharmazie]] in [[Jena]] und übernahm 1867 die väterliche Apotheke in Geisa. 1897 verkaufte er die Apotheke und zog nach Freiburg im Breisgau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Wolfgang-Hagen Hein, Holm-Dietmar Schwarz |Titel=Geheeb, Adalbert |Sammelwerk=Deutsche Apotheker-Biographie |Band=1 |Verlag=Wissenschaftliche Verlags-Gesellschaft |Ort=Stuttgart |Datum=1975 |ISBN=3-8047-0518-9 |Seiten=193}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Freizeit beschäftigte er sich mit Natur und Landschaft der [[Rhön]] und vor allem mit der Botanik und hier besonders mit [[Moose]]n. Geheeb war als [[Bryologie|Bryologe]] international anerkannt und korrespondierte mit führenden Botanikern Europas. Rund ein Dutzend Moosarten wurden nach ihm benannt. Seine botanischen Kenntnisse hat er in den „Botanischen Notizen“ im „Rhönführer“ zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 schrieb er an [[Ernst Haeckel]]: „Mein europäisches Moosherbar umfasst 1.300 Spezies, vertreten in ca. 50.000 verschiedenen Formen“. Das [[Herbarium|Herbar]] wurde 1943 in Berlin durch einen Bombenangriff zerstört. Geheeb veröffentlichte mehr als 80 wissenschaftliche Abhandlungen und versah seine Bücher mit zahlreichen hervorragenden Illustrationen, die noch heute einen unschätzbaren Wert für die [[Bryologie]] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefe Geheebs befinden sich im Nachlass [[Paul Geheeb]]s in der Ecole d’Humanité in Goldern (Schweiz), im [[Haeckel-Haus]] in [[Jena]] sowie im Herbarium Senckenbergianum in Frankfurt am Main.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.senckenberg.de/wp-content/uploads/2019/09/index_collectorum.pdf Index Collectorum. Herbarii Senckenbergiani]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geheeb war 1876 Mitbegründer des [[Rhönklub]]s in [[Gersfeld]] und leitete über lange Jahre den Ortsverein Geisa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Paul Geheeb]] war ein bekannter [[Reformpädagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1869 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|2896|IDName=adelbert-geheeb|Name=Adelbert Geheeb|Kommentar=mit Bild|Datum=23. November 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Royal Botanical Society&amp;#039;&amp;#039; in London verlieh ihm die [[Ehrendoktor]]würde und ernannte ihn zum korrespondierenden Mitglied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren wurden die Moosgattung &amp;#039;&amp;#039;Geheebia&amp;#039;&amp;#039; ebenso wie das Laubmoos &amp;#039;&amp;#039;[[Brachythecium]] geheebii&amp;#039;&amp;#039; benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1864: Die Laubmoose des Cantons Aargau, mit besonderer Berücksichtigung der geognostischen Verhältnisse und der Phanorogamen-Flora. Aarau, Sauerländer.&lt;br /&gt;
* 1886: Ein Blick in die Flora des Dovrefjeld. Cassel.&lt;br /&gt;
* 1889: Neue Beiträge zur Moosflora von Neu-Guinea. Cassel, Fischer.&lt;br /&gt;
* 1898: Weitere Beiträge zur Moosflora von Neu-Guinea.&lt;br /&gt;
** I. Ueber die Laubmoose, welche Dr. [[Odoardo Beccari|O. Beccari]] in den Jahren 1872–1873 und 1875 auf Neu-Guinea, besonders dem [[Arfakgebirge]] sammelte.&lt;br /&gt;
** II. Ueber einige Moose vom westlichen Borneo. Stuttgart, Nägele.&lt;br /&gt;
* 1901: Die Milseburg im Rhöngebirge und ihre Moosflora. Ein Beitrag zur Kenntniss der Laubmoose dieses Berges. Fulda, Uth.&lt;br /&gt;
* 1904: Meine Erinnerungen an große Naturforscher. Selbsterlebtes und Nacherzähltes. Eisenach, Kahle.&lt;br /&gt;
* 1910: Bryologia atlantica. Die Laubmoose der atlantischen Inseln (unter Ausschluss der europäischen und arktischen Gebiete). Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Über Geheeb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2003: Unsere Rhön als Kulturlandschaft. Erinnerungsband der Gedenkveranstaltung zur Würdigung der wissenschaftlichen Leistungen des Geisaer Apothekers, Moosforschers und Künstlers am 16. November 2002 im Berggasthof „Eisenacher Haus“ am Ellenbogen. Kaltensundheim. Mitteilungen aus dem Biosphärenreservat Rhön, Beiheft 5.&lt;br /&gt;
* 2009: Moosbotaniker Adalbert Geheeb, Martin Stolzenau in „Buchenblätter“, Beilage der Fuldaer Zeitung für Heimatfreunde Nr. 24 vom 15. Dezember 2009 S. 95&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Geh.}}&lt;br /&gt;
* [https://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/geheeb/index.html Adalbert Geheeb: &amp;#039;&amp;#039;Bryologia atlantica – Die Laubmoose der atlantischen Inseln.&amp;#039;&amp;#039;] Portal &amp;#039;&amp;#039;Biologie online&amp;#039;&amp;#039; der [[Uni Hamburg]] (Archiv)&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=129273503|titel=Geheeb, Adalbert|datum=2022-09-13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=129273503|LCCN=no2019048720|VIAF=33072300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geheeb, Adalbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bryologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rhönklub)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1842]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geheeb, Adalbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Botaniker und Moosforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1842&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Geisa]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. September 1909&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsfelden]], Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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