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	<title>Adad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T03:09:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Adad&amp;diff=627036&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: Beistriche/Kommata vor und nach Einschub</title>
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		<updated>2026-04-20T10:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beistriche/Kommata vor und nach Einschub&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den mesopotamischen Wettergott. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Adad (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stele adad.jpg|mini|hochkant|Adad-Stele aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr., in [[Arslan Tash]] gefunden, [[Louvre]], [[Paris]], AO 13092]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nineveh Adad gate exterior entrance far2.JPG|miniatur|Rekonstruktion des Adad-Tors in Ninive]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Adad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hadad (Gott)|Hadad]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[semitisch]] &amp;#039;&amp;#039;Hadda&amp;#039;&amp;#039;, [[Sumerische Sprache|sumerisch]] &amp;#039;&amp;#039;Iškur&amp;#039;&amp;#039;, &amp;lt;sup&amp;gt;d&amp;lt;/sup&amp;gt;IM) ist der [[Mesopotamien|mesopotamische]] [[Wettergott]] (Sturmgott), Sohn des [[An (Gottheit)|Anu]] und Gatte der [[Ninḫursanga|Ninhursanga]] oder der [[Šala (Gottheit)|Šala]]. In der mesopotamischen Stadt [[Ninive]] ist ihm eines der historischen Tore in der Stadtmauer gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der semitische Wettergott Hadda wurde schon im 3. Jahrtausend v. Chr. im nordsyrischen Raum, etwa in der neuassyrischen Tempelanlage in Guzana ([[Tell Halaf]]),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erika Bleibtreu]]: &amp;#039;&amp;#039;Achaimenidische Kunst.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des Iranischen Nationalmuseums in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, ISBN 3-85497-018-8, S. 186–219, hier: S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; verehrt. Sein Heiligtum stand in [[Aleppo]]. In Mesopotamien wurde er um die Stadt [[Karkar]] als Segensspender verehrt. Bei den [[Sumer]]ern, [[Akkad]]ern und in [[Babylonien]] nannte man ihn Iškur. Im Süden Mesopotamiens traten bisher mehr seine zerstörerischen Fähigkeiten wie Sturm, Hochwasser und Dürre in den Vordergrund. Man vermutete, dies habe vor allem daran gelegen, dass er im Süden, wo man nicht Regenfeldbau, sondern Bewässerungsfeldbau betrieb, Iškur nicht als Wettergott „benötigte“. Trotz allem gibt es jedoch auch Mythen über Iškur, wie sie erst kürzlich in der sumerischen Stadt [[Nippur]] gefunden wurden. Adads [[Symbol]]tier war der [[Stier (Mythologie)|Stier]], sein Attribut, ein Blitz – entweder in einer Hand oder allein –, erinnert an Zeus, dessen Ursprünge ja in Anatolien lagen. Andere Attribute wie beim hethitischen [[Tarḫunna]] sind die Weinreben oder das Fuchsfell der Priesterinnen, was an den Dionysos-Kult erinnert. In Ugarit wurde er auch mit Helm und zwei Stierhörnern dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[ugarit]]isch-[[Phönizien|phönizischen]] Raum wurde der Wettergott oft einfach nur [[Ba’al]], also Herr genannt. Bei den [[Hurritische Religion|Hurritern]] hieß der Wettergott [[Teššub]] und stand an der Spitze des [[Götterwelt|Pantheons]]. Er war mit [[Ḫebat]] verheiratet, sein Sohn war die [[Šarrumma]]. Teššubs wichtigster Kultort war [[Aleppo]]. Dort war der Höhepunkt seines Kultes im 2. Jahrtausend v. Chr., im 1. Jahrtausend v. Chr. hingegen lässt sich eine Verehrung kaum mehr nachweisen. Auch bei den [[Hethiter]]n stand [[Tarḫunna]], wie der Name des Wettergottes dort wohl lautete, an der Spitze des Pantheons. In der [[Luwische Sprache|Luwischen Sprache]] wurde er „[[Tarḫunt]]“, bei den Hatti &amp;quot;[[Hattische Mythologie#Gottheiten|Taru]]&amp;quot; genannt, bei den [[Urartu|Urartäern]] &amp;quot;[[Teišebai URU|Teišeba]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Keilschrift-Tafel aus Nippur enthüllt, dass Iškur einst in der Kur genannten sumerischen Unterwelt gefangen ist, was zu Dürren, Tod der Neugeborenen und Verderben der Tiere führt. Als Anu einen Freiwilligen sucht, der Iškur befreit, meldet sich nur ein Fuchs. Dieser überlistet jedoch die Wächter der Unterwelt, indem er die dargebotenen Speisen listig versteckt, da Essen und Trinken in der Unterwelt wohl zum ewigen Verbleib führt. Leider fehlt jener Teil, der die erfolgreiche Rettung Iškur’s weiter erzählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Guillermo Carvajal |url=https://www.labrujulaverde.com/en/2025/07/translation-of-a-sumerian-tablet-uncovers-a-4000-year-old-myth-that-tells-the-story-of-a-captive-god-and-a-wily-fox/ |titel=Translation of a Sumerian Tablet Uncovers a 4,000-Year-Old Myth That Tells the Story of a Captive God and a Wily Fox |werk=LBV Magazine English Edition |datum=2025-07-23 |sprache=en |abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Keilschrift-Tafel ist vor über 2400 v. Chr. entstanden, was diesen Mythos zu einem der ältesten bekannten Mythen macht. Dass der überraschende Held ein Fuchs ist und die weite Verbreitung Iškurs bzw. Adads könnten darauf hindeuten, dass es eine Verbindung zum ältesten Tempel Anatoliens in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Göbekli Tepe]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geben könnte. Der Fuchs gehört dort neben Schlangen zu den am häufigsten dargestellten Tieren. Um die Tafel, die bereits 1956 entdeckt wurde, hatte sich bisher niemand bemüht, weil sie damals wohl zu stark zerstört war. Der Mythos war durch neue Methoden teilweise lesbar geworden und bisher unbekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jana Matuszak |Titel=OF CAPTIVE STORM GODS AND CUNNING FOXES: NEW INSIGHTS INTO EARLY SUMERIAN MYTHOLOGY, WITH AN EDITION OF NI 12501 |Sammelwerk=Iraq |Band=86 |Datum=2024-12 |ISSN=0021-0889 |DOI=10.1017/irq.2024.19 |Seiten=79–108 |Online=https://www.cambridge.org/core/product/identifier/S0021088924000196/type/journal_article |Abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die [[Tontafeln von Persepolis]] konnte nachgewiesen werden, dass namhafte Zuwendungen in Form von Getreide, Bier und Wein von der regionalen Verwaltung von Persepolis während der Regierungszeit von [[Dareios I.]] an Kulte für Adad ausgesprochen wurden. Da das ältere [[Logogramm]] &amp;#039;&amp;#039;IM&amp;#039;&amp;#039; neben dem neueren Namen &amp;#039;&amp;#039;Adad&amp;#039;&amp;#039; im [[Festungsarchiv von Persepolis]] aufgeführt ist, konnte im Verbund mit elamischen Quellen aufgezeigt werden, dass der Gott auch einen Platz in der [[Elamische Religion|elamischen Religion]] innehatte und seit dem 2.&amp;amp;nbsp;Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr. auf iranischem Boden präsent war. Es wird deshalb angenommen, dass Adad über kulturelle [[Assimilation (Soziologie)|Assimilationen]] seinen Einzug ins Perserreich fand und sein Kult mit einer eigenen Ausprägung im [[Achämenidenreich]] weiterbestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Wouter F. M. Henkelman: &amp;#039;&amp;#039;The Other Gods Who Are: Studies in Elamite-Iranian Acculturation based on the Persepolis Fortification Texts&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Achaemenid History&amp;#039;&amp;#039;. Band 14). Leiden 2008, S.&amp;amp;nbsp;305–323.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Freydank]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Alter Orient. Ägypten * Indien * China * Vorderasien&amp;#039;&amp;#039;. VMA-Verlag, Wiesbaden 1997, ISBN 3-928127-40-3.&lt;br /&gt;
* Sebastian Graetz: &amp;#039;&amp;#039;Der strafende Wettergott. Erwägungen zur Traditionsgeschichte des Adad-Fluchs im alten Orient und im Alten Testament&amp;#039;&amp;#039;. Philo, Bodenheim 1998, ISBN 3-8257-0078-X.&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Groneberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Götter des Zweistromlandes. Kulte, Mythen, Epen.&amp;#039;&amp;#039; Artemis &amp;amp; Winkler, Stuttgart 2004, ISBN 3-7608-2306-8.&lt;br /&gt;
* Daniel Schwemer: &amp;#039;&amp;#039;Wettergottgestalten. Die Wettergottgestalten Mesopotamiens und Nordsyriens im Zeitalter der Keilschriftkulturen: Materialien und Studien nach den schriftlichen Quellen&amp;#039;&amp;#039;. Harrassowitz, Wiesbaden 2001, ISBN 3-447-04456-X. {{Webarchiv |url=http://www.arts.ualberta.ca/JHS/reviews/review023.htm |wayback=20061001184759 |text=Rezension (engl.)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|20221|Adad|Autoren=Daniel Schwemer}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|21874|Iškur|Autoren=Daniel Schwemer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121663124|VIAF=52551002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mesopotamische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elamische Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männliche Gottheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettergottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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