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	<title>Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:08:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule_Hannover&amp;diff=2433269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BernwardAurelian: /* Wiederaufbau */ gr</title>
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		<updated>2025-12-09T20:14:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wiederaufbau: &lt;/span&gt; gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schule&lt;br /&gt;
| Schulname     = Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover&lt;br /&gt;
| Bild          = [[Datei:Volkshochschule Hannover Leineufer im Bau.jpg|260px|Der neue Sitz der VHS seit dem Jahr 2015 an der Leine, links die Kreuzkirche, rechts die Marktkirche]]&lt;br /&gt;
| Schultyp      = Volkshochschule&lt;br /&gt;
| Ort           = [[Hannover]]&lt;br /&gt;
| PLZ           = 30159&lt;br /&gt;
| Anschrift     = Burgstraße 14&lt;br /&gt;
| Breitengrad   = 52.37275&lt;br /&gt;
| Längengrad    = 9.73101&lt;br /&gt;
| Region-ISO    = DE-NI&lt;br /&gt;
| Bundesland    = [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
| Land          = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Schulträger   = Landeshauptstadt Hannover (Dezernat VII – Bildung und Kultur)&lt;br /&gt;
| Gründungsjahr = 1919&lt;br /&gt;
| Schülerzahl   = &lt;br /&gt;
| Lehrerzahl    = &lt;br /&gt;
| Leitung       = Jacqueline Knaubert-Lang (Fachbereichsleiterin in der Stadtverwaltung Hannover)&lt;br /&gt;
| Website       = [https://www.vhs-hannover.de/ www.vhs-hannover.de]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule VHS Hannover, Blick vom Friedrichswall über den Theodor-Lessing-Platz zur Städtischen Galerie KUBUS.jpg|mini|Das frühere Hauptgebäude am Theodor-Lessing-Platz, im Jahr 2011 zur [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]] eingerüstet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover Schriftzug VHS Straßenschild Theodor-Lessing-Platz mit Info-Tafel.jpg|mini|Schriftzug der VHS am früheren Hauptgebäudes, davor das Straßenschild &amp;#039;&amp;#039;Theodor-Lessing-Platz&amp;#039;&amp;#039; mit gesondert montierter Informations-Tafel zur Person von [[Theodor Lessing]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit 2006 der Name der [[Volkshochschule]] (VHS) in [[Hannover]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot;&amp;gt;Hugo Thielen, Waldemar R. Röhrbein: &amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule (VHS) Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Hannover&amp;#039;&amp;#039;, S. 646f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Namensgebung als „besonderes [[Alleinstellungsmerkmal]]“ ehrt die Stadt Hannover als [[Gemeinde|kommunale]] [[Verwaltungsträger|Trägerin]] die erste [[Manager (Wirtschaft)|Direktorin]] der [[Bildungseinrichtung]], [[Ada Lessing]], sowie ihren Ehemann, [[Theodor Lessing]], als einen der „Wegbereiter der modernen [[Erwachsenenbildung]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hannover.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.vhs-hannover.de/ueber-uns-1/qualitaetsmanagement Qualitätsmanagement]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuell ==&lt;br /&gt;
=== Bildungsangebote ===&lt;br /&gt;
Halbjährlich bietet die VHS mehr als 1500 Kurse an (Stand: Oktober 2024), die über die Website der VHS gebucht werden können. Mit ihrem Angebot wendet sich die VHS an alle Bürger und Bürgerinnen, von Jugendlichen bis zu Senioren. So gibt es Kurse für „Ältere“ oder speziell für Frauen. [[EDV]] oder [[Kaufmann|kaufmännische Praxis]], [[Handwerk]] und [[Technik]], [[Umwelt]] und [[Gesundheit]], [[Kultur]] und [[Soziales]] gehören ebenso zum Programm wie [[stadtteil]]bezogene Angebote.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.vhs-hannover.de/kursprogramm |text=&amp;#039;&amp;#039;Unser Kursprogramm / Übersicht&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160305110431}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der VHS bereiten sich jährlich rund 1000 junge Menschen auf eine [[Berufsausbildung]] vor, einen [[Schulabschluss]] oder einen neuen [[Beruf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hannover.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In Kursen zur [[Integration (Soziologie)|Integration]] lernen mehr als 4500 Erwachsene pro Jahr, „sich neu zu orientieren und sich für [[Alltag]] und Beruf zu [[Qualifizierung|qualifizieren]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hannover.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Bereich Sprache und [[Fremdsprache]]n ist die VHS mit rund 13.000 Teilnehmern der größte Anbieter von Sprachkursen in der [[Region Hannover]] und vermittelt [[Sprachkompetenz|Sprachenkompetenz]] „für alle auf allen Niveaustufen mit international anerkannten Prüfungen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hannover.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neben der Sicherung eines offenen Grundangebotes der Erwachsenenbildung bietet die VHS auch eigene Entwicklungen maßgeschneiderter „Qualifizierungsprogramme für private und öffentliche Auftraggeber, Betriebe und [[Verband (Interessenvertretung)|Verbände]].“&amp;lt;ref name=&amp;quot;hannover.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Qualität und Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
* Die VHS Hannover ist nach „ZAZAV plus“ zertifiziert, einem Verfahren, das den Anforderungen nach § 10 des Niedersächsischen Erwachsenenbildungsgesetz (NEBG) entspricht und ist bis 2027 durch die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) testiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hannover.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der [[TÜV Rheinland]] hat die VHS [[Zertifizierung|zertifiziert]] für Maßnahmen und Angebote der beruflichen Bildung nach dem [[Drittes Buch Sozialgesetzbuch|Dritten Buch Sozialgesetzbuch]] (SGB III).&amp;lt;ref name=&amp;quot;hannover.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ab dem 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Nachdem seit der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die Bestrebungen wuchsen, das Bildungsniveau in der deutschen Bevölkerung anzuheben, wurden in Hannover anfangs einzelne Kurse angeboten in [[Geschichte]], [[Geographie]], [[Rechnen]] und [[Deutsche Sprache|Deutsch]] bis hin zu [[Schönschreiben|Schönschrift]] und [[Gesang]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Träger erster Vortragsreihen waren Arbeitervereine und Arbeiter-Bildungsausschüsse. Den Startschuss hierfür bildete die Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Buchdrucker-Lesevereins&amp;#039;&amp;#039; am 23. August [[1845]], der 1848 umbenannt wurde in &amp;#039;&amp;#039;[[Verein für Fortbildung|Arbeiter-Verein zu Hannover]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieser wuchs bis 1871 rasch an auf rund 1.000 Mitglieder, was die hohe [[Akzeptanz]] dieser und ähnlicher Einrichtungen und Initiativen belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 wurden die sogenannten „Volkstümlichen Hochschulkurse“ eingeführt. Sie sollten „allen denen, welchen der Besuch der Hochschulen versagt ist, die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung in allgemein verständlicher, aber wissenschaftlich gediegener Form“ darbieten. Einen der wichtigsten [[Protagonist]]en dieser Bildungsanschauung stellte ab 1911 [[Theodor Lessing]] dar mit seinen philosophischen und kulturellen Vorträgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freie Volkshochschule Hannover-Linden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Karl F. Wunder PC 0532 Hannover, Kunstgewerbe-Schule.jpg|mini|Die [[Kunstgewerbeschule Hannover|städtische Kunstgewerbeschule]] am &amp;#039;&amp;#039;Neuen Weg 3&amp;#039;&amp;#039; war ab 1926 Sitz der VHS&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ansichtskarte]] von [[Karl Friedrich Wunder|Karl F. Wunder]], Foto um 1898]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1843 circa Louis Hoffmeister nach Georg Osterwald Stahlstich Das Palais und das neue Schloss zu Hannover, alt-koloriert, Ausschnitt ohne Urheber-Angaben.jpg|mini|1926 befand sich die Geschäftsstelle der VHS im &amp;#039;&amp;#039;[[Altes Palais (Hannover)|Alten Palais]]&amp;#039;&amp;#039; (links) in der &amp;#039;&amp;#039;Leinstraße&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;([[Stahlstich]] von [[Louis Hoffmeister]] nach [[Georg Osterwald]], Verlag von [[Gustav Georg Lange]], um 1843, alt-[[Kolorieren|koloriert]])]]&lt;br /&gt;
Zu staatlicher Unterstützung kam es erst durch die soziale Situation der Bevölkerung nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], die von [[Arbeitslosigkeit]], der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Deutschen Inflation]] und zahlreichen [[Aufruhr|Unruhen]] geprägt war: Der „[[Demobilisierung]]s-[[Erlass (Verwaltungsrecht)|Erlaß]]“ vom 23. Januar 1919 förderte Volksbildungsvereine und ähnliche Einrichtungen. So kam es am 10. Februar 1919 zur Gründung einer „Volksbildungs-[[Expertenkommission|Kommission]]“, die im Herbst desselben Jahres die zum Teil inhaltlich sehr heterogenen „volkstümlichen Bildungskurse zusammenführte und unter dem Namen »Freie Volkshochschule [[Hannover-Linden]]« (VHS) anbot“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1920 wurde das Lehrangebot erstmals in einem „Programmheft“ angeboten. Die Eröffnungsfeier der ersten Volkshochschule in Hannover fand am 25. Januar 1920 im Festsaal des [[Neues Rathaus (Hannover)|Neuen Rathauses]] statt. Die Geschäftsstelle hatte bis 1926 ihren Sitz im Gebäude &amp;#039;&amp;#039;Am Himmelreiche 1&amp;#039;&amp;#039;, lediglich 1923 wurde sie für ein Jahr übergangsweise in die [[Kunstgewerbeschule Hannover|städtische Kunstgewerbeschule]] am &amp;#039;&amp;#039;Neuen Weg 3A&amp;#039;&amp;#039; verlegt. Theodor Lessings Ehefrau [[Ada Lessing]] hatte von 1919 bis 1933 die Leitung der VHS inne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen scheiterten jedoch Bemühungen um die Integration noch verbliebener „volkstümlicher Hochschulkurse“ in die VHS; diese gingen in der 1921 gegründeten [[Leibniz-Akademie Hannover|Leibniz-Akademie]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So [[Kooperation|kooperierte]] die VHS Hannover-Linden mit anderen kulturellen und der Volksbildung verpflichteten [[Institution]]en, vor allem mit der [[Freie Volksbühne Hannover|„Freien Volksbühne Hannover“]], aber auch mit [[Museum|Museen]] und [[Kunstverein]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 konsolidierte sich die VHS „durch die Übernahme der vom Arbeiterbildungsausschuß“ veranstalteten Kurse – sogenannte „[[Betriebsrat|Betriebsrätelehrgänge]]“ wurden seitdem bis 1931 in der Volkshochschule abgehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 zog die Geschäftsstelle der VHS in das [[Altes Palais (Hannover)|Alte Palais]] in der &amp;#039;&amp;#039;Leinstraße&amp;#039;&amp;#039; um.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt; Im Folgejahr erreichte die VHS 1926 mit 6.052 „Hörern“ die bis dahin „höchste Hörerzahl ihrer Geschichte“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Klaus Mlynek]]: &amp;#039;&amp;#039;1927.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover Chronik]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 164f.; [https://books.google.de/books?id=5mjlc_rBS3kC&amp;amp;q=vhs&amp;amp;hl=de#v=snippet&amp;amp;q=volkshochschule&amp;amp;f=false online] über [[Google-Bücher]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiteres Jahr später wurde der Bildungsträger 1928 umbenannt in „Volkshochschule Hannover“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] 1933 wurde unter den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] die [[Satzung (Privatrecht)|Satzung]] der Volkshochschule geändert und die der [[Ideologie]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] nicht [[Konformismus|konformen]] Mitarbeiter entlassen. 1934 wurde die VHS erst in die [[Deutsche Arbeitsfront]] eingegliedert, im November desselben Jahres dann als „Volksbildungsstätte“ in das [[Deutsches Volksbildungswerk|Deutsche Volksbildungswerk]] der NSDAP integriert. Parallel dazu wurde die Geschäftsstelle der ehemaligen VHS an den Sitz der NSDAP-[[Gauleitung]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Dincklagestraße]]&amp;#039;&amp;#039; verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiederaufbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtmauer Hannover VHS.jpg|mini|hochkant=1.4|Die in das frühere Hauptgebäude integrierte &amp;#039;&amp;#039;Stadtmauer&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Borgentrick-Turm]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde – mit Genehmigung der englischen Militärbehörden – die &amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule Hannover&amp;#039;&amp;#039; am 27. Januar 1945 in der &amp;#039;&amp;#039;Kurzen Straße&amp;#039;&amp;#039; feierlich wiedereröffnet (Sitz 1970 aufgehoben). Träger der Einrichtung war nun der neugegründete [[Bund für Erwachsenenbildung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 bis 1965 wurde – parallel zum Bau der [[Städtische Galerie KUBUS|Städtischen Galerie KUBUS]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hannover.de: {{Webarchiv | url=http://www.hannover.de/de/kultur_freizeit/einrichtungen/kulturbuero/kubus | wayback=20100524154610 | text=&amp;#039;&amp;#039;Städtische Galerie KUBUS&amp;#039;&amp;#039;}}, zuletzt abgerufen am 9. Oktober 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; – ein neues Gebäude für Verwaltung und Unterricht errichtet am &amp;#039;&amp;#039;[[Friedrichswall]]/Theodor-Lessing-Platz&amp;#039;&amp;#039;. Architekt war [[Alfred Müller-Hoppe]] vom [[Hochbauamt Hannover|städtischen Hochbauamt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt; Das Gebäude war das erste eigens für den Unterricht der VHS errichtete und wurde bewusst im [[Innenstadt|Stadtzentrum]] zwischen &amp;#039;&amp;#039;Neuem Rathaus&amp;#039;&amp;#039; und den umliegenden Museen platziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KuKL&amp;quot;&amp;gt;Hugo Thielen, Helmut Knocke: &amp;#039;&amp;#039;Theodor-Lessing-Platz 1.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hannover / Kunst- und Kultur-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Gebäude wurde der als Teil der historischen [[Stadtbefestigung Hannover|Befestigung der Stadt]] erhaltene, [[Denkmalschutz|denkmalgeschützte]] „[[Borgentrick-Turm]]“&amp;lt;ref&amp;gt;Gerd Weiß, Marianne Zehnpfennig: &amp;#039;&amp;#039;Die Befestigung der Altstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Herbert Möller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]], Baudenkmale in Niedersachsen, Stadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. Bd. 10.1. Friedr. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig/Wiesbaden 1983, ISBN 3-528-06203-7, S. 51f.; sowie Anlage zu Bd. 10.2: &amp;#039;&amp;#039;Theodor-Lessing-Platz 1/1A (Reste des Stadtmauerturms, Cord-Borgentrick-Turm).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitte.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans-Herbert Möller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Baudenkmale in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band 10. Wolfgang Neß u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Teil 2. ISBN 3-528-06208-8, S. 3ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; integriert sowie ein Teil der alten [[Stadtmauer]]. Die Glasfenster im Eingangsbereich des Gebäudes wurden 1964 durch den Künstler [[Gerhard Wendland (Maler)|Gerhard Wendland]] eingefügt. Kurz darauf wurde 1966 die VHS durch die Stadt Hannover übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:VHS Hannover, Burgstraße.jpg|mini|Neues Gebäude in der Burgstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 wurde zunächst der ehemalige Name der Straße vor der VHS umbenannt von &amp;#039;&amp;#039;Knappenort&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Theodor-Lessing-Platz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Zimmermann (Archivar)|Helmut Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor-Lessing-Platz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Landeshauptstadt Hannover&amp;#039;&amp;#039;, Verlag [[Hahnsche Buchhandlung]], Hannover 1992, ISBN 3-7752-6120-6, S. 243.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2006 erhielt die kommunale Bildungseinrichtung ihren heutigen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2008 war die Verlagerung des Standortes in der Diskussion, insbesondere der [[Raschplatz]] wurde immer wieder als passenderer Ort erwogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt; Anfang 2011 gab [[Oberbürgermeister]] [[Stephan Weil]] den Umzug in die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Schule [[Am Hohen Ufer]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Schinkel: &amp;#039;&amp;#039;Sanierung / Volkshochschule Hannover zieht ans Hohe Ufer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (HAZ) vom 20. Januar 2011, abgerufen am 10. Oktober 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem Jahr 2015 hat die VHS ihren neuen Hauptsitz in dieser für 11,5&amp;amp;nbsp;Millionen Euro umgebauten Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hannover.de/Service/Presse-Medien/Landeshauptstadt-Hannover/Meldungsarchiv-f%C3%BCr-das-Jahr-2015/VHS-Semesterstart-in-neuen-R%C3%A4umen | wayback=20160117134043 | text=&amp;#039;&amp;#039;VHS: Semesterstart in neuen Räumen&amp;#039;&amp;#039;}} bei hannover.de vom 3. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Volkshochschule ist als Fachbereich in das Dezernat VII – Bildung und Kultur der [[Stadtverwaltung Hannover]] eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen und Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
In der Eingangshalle ehrt das „Lessing-Bild I“ von [[Detlef Kappeler]] von 1985 den frühen Protagonisten der Erwachsenenbildung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SLH&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Foyer]] der VHS wurde aber auch für wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt, wie etwa&lt;br /&gt;
* 2010&lt;br /&gt;
** Präsentationen historischer Tanz-Plakate der [[Staatsoper Hannover]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Programmheft Herbst 2010&amp;quot;&amp;gt;z. B. Ulrike Ernst (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Horizonte erweitern / Perspektiven verändern …&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; oder&lt;br /&gt;
** eine Ausstellung von durch Kursteilnehmer erstellte Fotografien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Programmheft Herbst 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;HannoverReport literarisch. Eine Anthologie zum 750jährigen Jubiläum der Landeshauptstadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: [[Volkshochschule Hannover]] (VHS), Hannover: VHS, 1991&lt;br /&gt;
* Susanne Kannenberg, Stephan Wienhold (Red.): &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Wissen teilen. Festschrift 100 Jahre VHS Hannover&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule, Hannover: LHH, 2019&lt;br /&gt;
Eine der wichtigsten Veröffentlichungen in gedruckter Form ist das halbjährlich erscheinende Programmheft der VHS, z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
* Ulrike Ernst (Red.): &amp;#039;&amp;#039;[[Horizont]]e erweitern / [[Perspektive]]n verändern / Ada und Theodor Lessing / Volkshochschule / Hannover / VHS Herbst 2010&amp;#039;&amp;#039; (Programmheft), hrsg. v. d. Landeshauptstadt Hannover, 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Knocke]], [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor-Lessing-Platz 1.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, S. 205&lt;br /&gt;
* Chr. Ziegler: &amp;#039;&amp;#039;1919–1969, Volkshochschule Hannover / Eine pädagogisch-historische Studie&amp;#039;&amp;#039;, 1970&lt;br /&gt;
* [[Wolf-Dieter Mechler]], Christian Heppner: &amp;#039;&amp;#039;„Wissen ist Macht … Bildung ist Schönheit!“ / Ada und Theodor Lessing und die Volkshochschule Hannover&amp;#039;&amp;#039;, [[Ausstellungskatalog]], [https://books.google.de/books?id=u-u5AAAAIAAJ&amp;amp;q=Wolf-Dieter+Mechler&amp;amp;dq=Wolf-Dieter+Mechler&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=m23PTrrkJYOyhAfo1byxDQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result 1995]&lt;br /&gt;
* E.-V. Kotowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Ich warf eine einsame Flaschenpost in das unermeßliche Dunkel“ / Theodor Lessing / 1872–1933&amp;#039;&amp;#039;, Ausstellungskatalog, 2008, v.&amp;amp;nbsp;a. S. 68–79&lt;br /&gt;
* Hugo Thielen, [[Waldemar R. Röhrbein]]: &amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule (VHS) Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 646f.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Mlynek]], Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Hannover&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, &amp;#039;&amp;#039;Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, [[Schlütersche Verlagsgesellschaft|Schlütersche]], Hannover 1994, ISBN 3-87706-364-0, [[Volltextrecherche]] [https://books.google.de/books?id=lFulkMm-Bd8C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=geschichte+der+stadt+hannover&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=YzeSTvV2kMTiBI6t1IYB&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#v=onepage&amp;amp;q=volkshochschule&amp;amp;f=false online] über &amp;#039;&amp;#039;Google-Bücher&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule (Hannover)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2026022-2|TYP=Literatur herausgegeben von der}}&lt;br /&gt;
* Andreas Möser: {{Webarchiv | url=http://www.hannover.de/de/bildung_arbeit/weiterbildung/volkshochschulen/vhs_hann.html | wayback=20080417023216 | text=&amp;#039;&amp;#039;Volkshochschule (VHS) Hannover&amp;#039;&amp;#039;}}, auf: &amp;#039;&amp;#039;hannover.de&amp;#039;&amp;#039;, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover, abgerufen am 9. Oktober 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2026022-2|LCCN=n90677826|VIAF=268284301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkshochschule (Deutschland)|Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule in Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtung der Erwachsenenbildung in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtverwaltung Hannover]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1919]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BernwardAurelian</name></author>
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