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	<title>Ada-Ada-Schuh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T10:09:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ada-Ada-Schuh&amp;diff=899782&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-06-09T13:14:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Logo             = ADA-ADA.png&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|GmbH]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1900&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1972&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Übernahme&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Frankfurt-Höchst]], {{DEU}}&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Schuh]]produktion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ada-Ada-Schuh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibweise &amp;#039;&amp;#039;ADA-ADA&amp;#039;&amp;#039;) war ein von 1900 bis 1972 bestehendes [[Unternehmen]] zur Herstellung von [[Schuh]]en im [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] Stadtteil [[Frankfurt-Höchst|Höchst]]. Der Schwerpunkt der Produktion lag auf Kinder- und Damenschuhen der [[Marke (Marketing)|Marken]] &amp;#039;&amp;#039;Ada-Ada&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ada-Ada Pediform&amp;#039;&amp;#039;. Die in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] als jüdisch geltenden Eigentümer wurden 1937 zum Verkauf gedrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gründer von Ada-Ada Schuh, Richard Nathan (1873–1958) und Wilhelm Nathan (1875–1961), stammten aus [[Gau-Algesheim]], wo ihre Familie in der Weinwirtschaft tätig war. Als die Mutter 1879 starb, zog die Familie nach Frankfurt am Main. Dort besuchte Richard das [[Philanthropin (Frankfurt am Main)|Philanthropin]]. Im Jahr 1900 gründeten Richard und Wilhelm Nathan das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;R. &amp;amp; W. Nathan [[Offene Handelsgesellschaft|oHG]]&amp;#039;&amp;#039;, das Kinderschuhe in Frankfurt produzierte. 1906 stieg ihr Bruder Alfred Nathan (1869–1947) als Teilhaber in das Unternehmen ein. 1921 entstand in Frankfurt-Höchst die &amp;#039;&amp;#039;Kinderschuhfabrik Höchst GmbH&amp;#039;&amp;#039; als [[Tochtergesellschaft]]. Das Unternehmen produzierte nun neben Kinder- auch Damenschuhe. Die Höchster Zweigwerk wurde 1927 stark erweitert. 1928 zog das gesamte Unternehmen nach Höchst und war nun als &amp;#039;&amp;#039;Ada-Ada Schuh&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sarah Glover |url=https://archives.cjh.org/repositories/5/resources/20131 |titel=Richard and Anna Nathan Collection |werk=The Center for Jewish History |hrsg=archives.cjh.org |datum=2021 |sprache=en |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen produzierte im Jahr 1934 mit tausend Angestellten rund eine Million Paar Schuhe der Marke &amp;#039;&amp;#039;ADA-ADA&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ada Ada Aktie 1941.jpg|mini|Aktie der Ada-Ada-Schuh zu 100 RM aus dem Jahr 1941]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der „[[Arisierung]]“ wurde dem Unternehmen die Zuteilung von [[Rohhaut|Rohleder]] verweigert, allgemein wurden die Rohstoffbeschaffung und der Absatz zusehends schwieriger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=13526450|Titel=Arisierung: Keiner hat hier was zu feiern|Jahr=1987|Nr=52|Seiten=58–72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ralf Ahrens (unter Mitarbeit von Ingo Köhler, [[Harald Wixforth]] und [[Dieter Ziegler (Historiker)|Dieter Ziegler]]) |Titel=Die Dresdner Bank 1945–1957. Konsequenzen und Kontinuitäten nach dem Ende des NS-Regimes |Verlag=Oldenbourg Verlag |Ort=München|Datum=2011 |ISBN=978-3-486-71174-5 |Online=https://www.google.de/books/edition/Die_Dresdner_Bank_1945_1957/OaFJAAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22ada-ada+schuh%22&amp;amp;pg=PA388&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich der älteste Sohn von Richard Nathan, Franz Hermann Nathan (* 1909) bereits in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] befand, plante die Familie die [[Auswanderung]]. Die vier jüdischen Eigentümer suchten einen Käufer. Durch die Vermittlung eines anderen Unternehmers zeigte im August 1937 der Bankier [[August Lenz (Bankier)|August Lenz]] vom gleichnamigen Münchner Bankhaus Interesse. Als es Anfang September 1937 zu konkreten Verkaufsverhandlungen kam, stellte Lenz den Inhabern überraschend die [[Dresdner Bank]], dort namentlich [[Hans Rinn (Bankmanager)|Hans Rinn]], als zweiten Kaufpartner vor. In den Verhandlungen wurden die Inhaber massiv unter Druck gesetzt. Mit Vertrag vom 10. September 1937 wurde das Unternehmen [[pro forma]] in eine [[Aktiengesellschaft]] umgewandelt, gleichzeitig übernahmen die beiden Banken jeweils hälftig das gesamte Aktienkapital in Höhe von 1,7 Millionen [[Reichsmark]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt; {{Webarchiv |url=http://www.eugen-gutmann-gesellschaft.de/_downloads/texttafeln_small.pdf |text=1904–2004. 100 Jahre Dresdner Bank in Frankfurt. Stationen ihrer Geschichte. (PDF) |wayback=20071009132409}}, hrsg. von der Eugen-Gutmann-Gesellschaft. Abgerufen am 2. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Nathan emigrierte in die Vereinigten Staaten, wo sie sich in [[Chicago]] niederließ. Dort eröffneten Richard und Wilhelm Nathan im Herbst 1938 eine neue Schuhfabrik, die &amp;#039;&amp;#039;Sun Shoe Manufacturing Company&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] meldete die Familie Nathan Rückerstattungsansprüche gegenüber den Aktionären der Ada-Ada-Schuh AG an, nämlich dem Bankhaus Lenz, der Rhein-Main Bank und den Frankfurter Privatbanken [[Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank|Hauck]] und Steffan. Nach langwierigen Verhandlungen, bei denen August Lenz eine „Taktik des Hinziehens“ verfolgte, wurde die Familie Nathan mit 1,4 Millionen [[Deutsche Mark|DM]] Entschädigungszahlung abgefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Die Nutzung des Markennamens &amp;#039;&amp;#039;Ada-Ada&amp;#039;&amp;#039; blieb ihnen allerdings verwehrt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Kriegs beschäftigte das auf dem Grundstück Leverkuser Straße 31 ansässige Unternehmen [[Zwangsarbeit]]erinnen aus der [[Sowjetunion]]. Das Lager der Zwangsarbeiterinnen befand sich im Hinterhaus Ludwigshafener Straße 59 und im [[Frankfurt-Sossenheim|Sossenheimer]] Gasthaus „Zur Rose“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.frankfurt1933-1945.de/index/institutionen?tx_frankfurt3345_frankfurt3345%5Baction%5D=ref&amp;amp;tx_frankfurt3345_frankfurt3345%5Bcontroller%5D=Institution&amp;amp;tx_frankfurt3345_frankfurt3345%5Bcurrinst%5D=1&amp;amp;cHash=b8292ce70ce62d3af12e3935435ecff3 |titel=Ada Ada Schuh AG |werk=frankfurt1933-1945.de |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Liegenschaften der Ada-Ada-Schuh AG nicht von Kriegsschäden betroffen waren und das Unternehmen bereits kurz nach Kriegsende von der [[Deutschland 1945 bis 1949|Alliierten Besatzungsmacht]] die Erlaubnis zur Wiederaufnahme der Produktion erhielt, erfolgte dieses nur unter großen Schwierigkeiten. Die Fabrikräume waren in den letzten Kriegstagen geplündert und die ausgelagerten Spezialmaschinen als [[Reparationen|Reparationsleistung]] beschlagnahmt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 beschäftigte die Fabrik 200 Mitarbeiter und produzierte reine Gebrauchsware. Im Jahr 1950 war die Zahl der Beschäftigten wieder auf 1.100 angewachsen und erreichte Mitte der 1950er Jahre den Vorkriegsstand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franz Lerner |url=http://www.aufbau-ffm.de/doku/Archiv/adaada.html |titel=Ada-Ada-Schuh AG |werk=aufbau-ffm.de |datum= |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130906032542/http://www.aufbau-ffm.de/doku/Archiv/adaada.html |archiv-datum=2013-09-06 |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende der 1950er galt Ada-Ada als einer der führenden Schuhhersteller Deutschlands. [[Slogan]]s der Ada-Ada-Schuh AG waren u.&amp;amp;nbsp;a. „Ada-Ada-Schuhe für Mutter und Kind“ (Ada-Ada, 1947) und „Das gesunde Gehen. Der Schuh für Ihr Kind.“ (Ada-Ada Pediform, 1957).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.slogans.de/slogans.php?GInput=schuh&amp;amp;SCheck=1 |titel=Ada-Ada |werk=slogans.de |sprache=de |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktiengesellschaft wurde 1967 in eine [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]] umgewandelt. 1972 wurde die Ada-Ada-Schuh GmbH auf die [[Salamander (Schuhe)|Salamander AG]] [[Fusion (Wirtschaft)|fusioniert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinsames Registerportal der Länder |url=https://www.handelsregister.de/rp_web/welcome.xhtml |titel=Handelsregisterauszug |sprache=de |abruf=2022-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Fabrikgebäude gegenüber dem [[Bahnhof Frankfurt-Höchst|Höchster Bahnhof]] existiert heute nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschäfts- und Jahresberichte von 1938 bis 1966 sind im [[Westfälisches Wirtschaftsarchiv|Westfälischen Wirtschaftsarchiv]] in Dortmund archiviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-1000040000631 |titel=S7-974/1 - ADA-ADA-Schuh AG |werk=archive.nrw.de |abruf=2024-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Franz Lerner: {{Webarchiv | url=http://www.aufbau-ffm.de/doku/Archiv/adaada.html | wayback=20130906032542 | text=&amp;#039;&amp;#039;Frankfurt am Main und seine Wirtschaft. Wiederaufbau seit 1945&amp;#039;&amp;#039;}} (Unternehmensportrait der Ada-Ada-Schuh AG) Gerd Ammelburg, Frankfurt am Main 1958, S. 315 f.&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/000258|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt-Höchst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schuhhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arisiertes Unternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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