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	<title>Action française - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:41:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Action_fran%C3%A7aise&amp;diff=243962&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-43283-30: /* Geschichte */ Link</title>
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		<updated>2026-01-04T06:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Camelots du Roi-1923.jpg|mini|[[Charles Maurras]] (links) mit [[Maxime Real Del Sarte]], die Leiter der Action française und der [[Camelots du roi]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rechtsextremismus|rechtsextreme]], [[Nationalismus#Ultranationalismus|ultranationalistische]] und [[Monarchismus|monarchistische]] politische Gruppierung in [[Frankreich]], die 1898 unter dem Eindruck der [[Dreyfus-Affäre]] entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der ehemals republikanische und später nationalistisch-royalistische Philosoph [[Henri Vaugeois]] und der Philosoph, Journalist und militante Royalist [[Maurice Pujo]] gründeten im April 1898 das &amp;#039;&amp;#039;Comité d’action française&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;[[L’Action française (Zeitung)|L’Action française]]&amp;#039;&amp;#039; war der Titel der Zeitschrift, deren erste Ausgabe am 1. August 1899 erschien und die das Sprachrohr der Bewegung wurde. Ab 21. März 1908 erschien das Blatt als Tageszeitung, die Auflage stieg bis zum Jahr 1941 auf 60.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren Vertrieb organisierten ab November 1908 die von Pujo gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Camelots du roi]]&amp;#039;&amp;#039;, die zahlreiche gewaltsame Konflikte mit Sozialisten inszenierten und häufig in Umsturzpläne verstrickt waren. Ihnen gehörten zeitweilig u.&amp;amp;nbsp;a. auch [[Georges Bernanos]], [[Robert Buron]], der später Minister unter [[de Gaulle]] wurde, sowie [[Alexandre Sanguinetti]], Minister unter [[Georges Pompidou]], an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Anführer der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; waren die Journalisten und Schriftsteller [[Charles Maurras]] (ab 1938 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Académie française]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Léon Daudet]], ein Sohn von [[Alphonse Daudet]]. Besonders einflussreich waren überdies der Historiker [[Jacques Bainville]] (ab 1935 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;Académie française&amp;#039;&amp;#039;), und eine Zeit lang auch der Religionswissenschaftler [[Georges Dumézil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; war zunächst republikanisch, populistisch, nationalistisch und [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitisch]] orientiert. Unter dem Einfluss der Gedanken von Maurras ([[Integraler Nationalismus]]) wandelte sie sich am Vorabend des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] in eine monarchistische und antirepublikanische Organisation, die zudem militant [[Katholizismus|katholisch]] (und daher Nährboden des [[Integralismus]]) und deutschfeindlich&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pierre Nora]]: &amp;#039;&amp;#039;Les deux apogées de l’Action française.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annales. Économies, Sociétés, Civilisations.&amp;#039;&amp;#039; 1964 [https://www.persee.fr/doc/ahess_0395-2649_1964_num_19_1_421131?_Prescripts_Search_tabs1=standard Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt; war und [[Parlamentarismus]] und [[Demokratie]] bekämpfte. Ihr Ziel war die Wiedereinführung einer absoluten [[Erbmonarchie]], tatsächlich aber näherte sie sich immer mehr dem [[Faschismus]] an. Ihre politische Ausrichtung wurde bereits 1914 von Papst [[Pius&amp;amp;nbsp;X.]] als nicht mit der katholischen Religion vereinbar beurteilt, obwohl Maurras den Papst wegen seiner Zurückweisung des [[Laizismus]] als „Retter Frankreichs“ gerühmt hatte. Wegen des Krieges unterblieb die Veröffentlichung dieser päpstlichen Lehrverurteilung, die Papst [[Pius&amp;amp;nbsp;XI.]] dann im Dezember 1926 bekanntgab. Zuvor hatte sich ein Dialog mit den Führern der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; als unmöglich erwiesen. Gegen die päpstliche Verurteilung rebellierten Teile der Organisation, für die eine politische Deutung des Papsttums (vgl. [[Ultramontanismus]]; nicht gemeint ist aber der konkrete Amtsgehorsam) unverzichtbarer Teil ihrer Ideologie war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Antisemitismus blieb ein zentrales Ideologem der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039;. Inspiriert von den [[Verschwörungstheorie]]n [[Édouard Drumont]]s und [[Antikapitalismus|antikapitalistischen]] Vorstellungen wurden die Juden mit Ausländern, [[Protestantismus|Protestanten]] und [[Freimaurerei|Freimaurern]] in ein imaginäres „Anti-Frankreich“ einsortiert, das es angeblich darauf abgesehen habe, Frankreich zu zerstören. Daher forderte die &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039;, die [[Jüdische Emanzipation|bürgerliche Gleichstellung der Juden]], die während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] errungen worden war, wieder rückgängig zu machen: Juden könnten angeblich keine Franzosen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Dominique Trimbur: &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Organisationen, Institutionen, Bewegungen&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter Saur, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-027878-1, S. 2 (abgerufen über [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Französische Revolution selbst galt der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; als „Teufelswerk von Juden, Freimaurern und Ausländern“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;test&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=13680319 |Autor=Dieter Wild |Titel=Frankreich – das ist Petain |Jahr=1992 |Nr=32 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Angehörige der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; verbreiteten die &amp;#039;&amp;#039;[[Protokolle der Weisen von Zion]]&amp;#039;&amp;#039;, eine antisemitische Hetzschrift, die vorgab, Beweise für eine [[jüdische Weltverschwörung]] zu liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Hagemeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Protokolle der Weisen von Zion&amp;#039;&amp;#039;. Der Mythos von der jüdischen Weltverschwörung. In: Stiftung Kloster Dalheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Verschwörungstheorien – früher und heute]]&amp;#039;&amp;#039;. Begleitbuch zur Sonderausstellung der Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur vom 18. Mai 2019 bis 22. März 2020. Sonderausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2020, S. 56–63, hier S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:L&amp;#039;Europe de demain.jpg|mini|Ultranationalistische französische Vorstellungen von einer Nachkriegsordnung in Europa (1915), wie sie auch die Action française vertrat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] entwickelte die &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; Expansionspläne über den Rhein bzw. einige rechtsrheinische Brückenköpfe hinaus. Die Vorstellungen der Action française von der Zukunft Deutschlands waren am Vorbild des [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friedens]] orientiert, also auf die Zerschlagung des deutschen Einheitsstaates gerichtet. Während des Krieges stellte sie sich hinter die Regierung; sogar der Ministerpräsident und einstige &amp;#039;&amp;#039;Dreyfusard&amp;#039;&amp;#039; [[Georges Clemenceau]] konnte auf ihre Unterstützung zählen.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Zobel: &amp;#039;&amp;#039;Frankreichs extreme Rechte vor dem Ersten Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung der „Action Française“. Ein empirischer Beitrag zur Bestimmung des Begriffs Präfaschismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1982, S.&amp;amp;nbsp;310&amp;amp;nbsp;f. und 319.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; verfolgte während des im Kriege herrschenden [[Burgfriedenspolitik|Burgfriedens]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Union sacrée]]&amp;#039;&amp;#039;) die gemeinsame Politik am entschiedensten und unerbittlichsten. Ihr Anteil an der Kriegspropaganda war deshalb beträchtlich.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Faschismus in seiner Epoche. Action française, italienischer Faschismus, Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München/Zürich 2000, ISBN 3-492-20365-5, S.&amp;amp;nbsp;111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; versuchte alle nationalistischen, antisemitischen und [[Royalismus|royalistischen]] Kräfte zu vereinen, kam jedoch nie über das Stadium eines Bindegliedes zwischen Honoratiorenverein und Massenorganisation hinaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Zobel: &amp;#039;&amp;#039;Frankreichs extreme Rechte vor dem Ersten Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung der „Action Française“. Ein empirischer Beitrag zur Bestimmung des Begriffs Präfaschismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1982, S.&amp;amp;nbsp;331&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie markierte mit ihrer Tageszeitung zwar den Standpunkt der äußersten Rechten in Frankreich und hatte wegen ihres entschiedenen Auftretens einiges Gewicht, stellte sich aber durch ihren antiquierten [[Royalismus]] selbst ins politische Abseits.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Nolte (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Faschismus in seiner Epoche. Action française, italienischer Faschismus, Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Piper, München/Zürich 2000, ISBN 3-492-20365-5, S.&amp;amp;nbsp;106 und 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gruppierung mit ihrer kleinbürgerlichen Basis und adeligen Geldgebern unter intellektueller Führung konnte nur in den Zentren des Royalismus stabilen Rückhalt finden. Die Ideologie der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; war im Kern gekennzeichnet durch einen religiös verbrämten, anti[[Humanität|humanitären]], [[Gegenaufklärung|antiaufklärerischen]] und [[konterrevolution]]ären [[Fundamentalismus]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zobel331ff&amp;quot;&amp;gt;Andreas Zobel: &amp;#039;&amp;#039;Frankreichs extreme Rechte vor dem Ersten Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung der „Action Française“. Ein empirischer Beitrag zur Bestimmung des Begriffs Präfaschismus.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1982, S.&amp;amp;nbsp;331&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Mischung aus Nationalismus, [[Rassismus]] bzw. Antisemitismus und [[Führerprinzip]], eine aus der angeblichen Ungleichheit der Menschen abgeleitete Elitekonzeption sowie die Verherrlichung von Gewalt als Mittel der außen- wie innenpolitischen Auseinandersetzung machte aus der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; eine Vorform einer [[Faschismus|faschistischen]] Bewegung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zobel331ff&amp;quot; /&amp;gt; Die Organisation veröffentlichte eine unautorisierte Übersetzung von Hitlers &amp;#039;&amp;#039;[[Mein Kampf]]&amp;#039;&amp;#039;, die zwar später in der „[[Liste Otto]]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pierre Brana, Joëlle Dusseau |Titel=Collaboratrices : 1940–1945 – Histoire des femmes qui ont soutenu le régime Vichy et l’occupation nazi |Verlag=Édition Perrin |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-262-10010-0 |Seiten=147}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg]] verboten wurde, allerdings nur wegen urheberrechtlicher Vorbehalte der Deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krise und Niedergang ===&lt;br /&gt;
Der „politische [[Naturalismus (Philosophie)|Naturalismus]]“ und „soziale [[Modernismus (Katholizismus)|Modernismus]]“ der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; wurde seitens der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] am 20. Dezember 1926 von [[Papst Pius XI.]] als unvereinbar mit dem katholischen Glauben erklärt. Diese Verurteilung löste im französischen Katholizismus, der stark antiliberal und antirepublikanisch geprägt war, eine schwere Krise aus. Am 29. Dezember 1926 wurden Schriften von AF-Gründer [[Charles Maurras]] auf den &amp;#039;&amp;#039;[[Index Librorum Prohibitorum]]&amp;#039;&amp;#039; gesetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Weber: &amp;#039;&amp;#039;Action Française. Royalism and Reaction in Twentieth Century France.&amp;#039;&amp;#039; Stanford University Press, Stanford 1962, S.&amp;amp;nbsp;235.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;L’Action française&amp;#039;&amp;#039;. Eine wesentliche Ursache für den kirchlichen Schritt war Maurras’ öffentliches Bekenntnis, er habe seinen Glauben verloren. Seine frühere Publizistik zu Glaubensfragen war zum Teil [[Agnostizismus|agnostizistisch]] und von einem polemischen Ton geprägt. Persönlich fand er erst gegen Ende seines Lebens zum Glauben zurück. Dagegen hatte er sich stets zur Kirche als sozialem Ordnungsfaktor bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nathan Pinkoski |url=https://firstthings.com/the-revenge-of-maurras/ |titel=The Revenge of Maurras |werk=First Things |datum=2019-11-01 |sprache=en-US |abruf=2025-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Führende katholische Intellektuelle unterwarfen sich dem Urteil des Heiligen Stuhls. Im März 1927 wurden die Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; vom [[Sakrament]]enempfang ausgeschlossen. Das Papsttum ging gestärkt, die Bewegung geschwächt aus der Krise hervor. Ab 1936 lösten der [[Spanischer Bürgerkrieg|spanische Bürgerkrieg]] und der [[Stalinismus]] ([[Großer Terror (Sowjetunion)|„Großer Terror“ 1936–1938]]) einen verstärkten [[Antikommunismus]] innerhalb der Kirche aus, und zahlreiche Geistliche, darunter die [[Karmeliter]] aus [[Lisieux]], plädierten in Rom für eine Versöhnung mit der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039;. Im Juli 1939 hob der neu gewählte Papst [[Pius XII.]] das Verbot von Maurras’ Schriften auf. Die französische Regierung löste die &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; am 13. Februar 1936 auf,&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Paul Boventer: &amp;#039;&amp;#039;Grenzen politischer Freiheit im demokratischen Staat. Das Konzept der streitbaren Demokratie in einem internationalen Vergleich.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1985, ISBN 3-428-05782-1, S.&amp;amp;nbsp;170.&amp;lt;/ref&amp;gt; ihre Zeitung &amp;#039;&amp;#039;L’Action française&amp;#039;&amp;#039; wurde 1944 verboten. Es existierten mehrere Nachfolgepublikationen, darunter ab 1947 das Blatt &amp;#039;&amp;#039;[[Aspects de la France]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Éric Branca |Titel=La République des imposteurs : Chronique indiscrète de la France d’après-guerre, 1944–1954 |Verlag=Éditions Perrin |Ort=Paris |Datum=2024 |ISBN=978-2-262-09760-8 |Seiten=138}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;L’Action française&amp;#039;&amp;#039; stellte sich 1939 gegen den Eintritt Frankreichs in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]; sie stand nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1940)|Waffenstillstand]] 1940 auf der Seite des [[Vichy-Regime]]s unter Marschall [[Philippe Pétain|Pétain]]. Anhänger der &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; wurden nach Kriegsende als [[Kollaboration in Frankreich (1940–1944)|Kollaborateure]] belangt, einige hatten sich allerdings auch der [[Résistance]] angeschlossen. Die &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039; konstituierte sich 1947 neu und agiert heute unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Centre royaliste d’Action française;&amp;#039;&amp;#039; sie spielt innerhalb der französischen extremen Rechten, die heute vor allem vom [[Rassemblement National]] geprägt wird, keine große Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Faschismus in Europa bis 1945]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Nolte]]: [https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1961_2_2_nolte.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Action française&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,9&amp;amp;nbsp;MB). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; 9 (1961), S.&amp;amp;nbsp;124&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=A.F. von Muralt&lt;br /&gt;
   |Titel=Frankreich – Action française&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=FAKTUM&lt;br /&gt;
   |Verlag=Edition Rencontre&lt;br /&gt;
   |Ort=Lausanne&lt;br /&gt;
   |Datum=1969-09-18&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Karte Nr. 868}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Michael Curtis&lt;br /&gt;
   |Titel=Three Against the Third Republic: Sorel, Barrès and Maurras&lt;br /&gt;
   |Ort=Princeton&lt;br /&gt;
   |Datum=1959}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Eugen Weber]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Action française. Royalism and Reaction in 20th-century France&lt;br /&gt;
   |Verlag=Stanford University Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Stanford&lt;br /&gt;
   |Datum=1969}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Anne-Marie Denis&lt;br /&gt;
   |Titel=L’Action Française et l’Allemagne&lt;br /&gt;
   |Verlag=ILES&lt;br /&gt;
   |Ort=Saint Julia&lt;br /&gt;
   |Datum=1997&lt;br /&gt;
   |ISBN=2-912722-00-4}}&lt;br /&gt;
* Dominique Trimbur: &amp;#039;&amp;#039;Action française&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch des Antisemitismus]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Organisationen, Institutionen, Bewegungen&amp;#039;&amp;#039;. De Gruyter Saur, Berlin/Boston 2012, ISBN 978-3-11-027878-1, S. 2 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.actionfrancaise.net/ Website der Action française] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Action francaise}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Paris)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monarchistische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Antisemitismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anti-Freimaurerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monarchismus in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Rechtsextremismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Dritte Französische Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gründung einer politischen Organisation 1898]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-43283-30</name></author>
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