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	<title>Ackerhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:30:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ackerhof&amp;diff=2447563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Christian Riemann: /* Weiteres bauliches Umfeld */</title>
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		<updated>2025-02-03T14:58:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weiteres bauliches Umfeld&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Ackerhof&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=DEU Braunschweig COA.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Platz in Braunschweig&lt;br /&gt;
|Bild=Braunschweig Ackerhof Suedwesten (2011).JPG&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=V.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: Ackerhof 1, Volksfreund-Haus, Ackerhof 2.&lt;br /&gt;
|Ort=Braunschweig&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Magniviertel]]&lt;br /&gt;
|Angelegt=13. Jahrhundert&amp;lt;ref name=Meier11&amp;gt;Heinrich Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Stadt Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=Schild&amp;lt;ref name=Meier10&amp;gt;Heinrich Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Stadt Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Straßen=Schloßstraße&lt;br /&gt;
|Querstraßen=Georg-Eckert-Straße, Ölschlägern, Magnikirchstraße, Langedammstraße&lt;br /&gt;
|Plätze=&lt;br /&gt;
|Bauwerke=[[Ackerhof 2]],&amp;lt;br &amp;gt;[[Ackerhof-Portal]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Braunschweiger Volksfreund|Volksfreund-Haus]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Happy RIZZI House]]&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=[[Fußverkehr]], [[Radverkehr]], [[Kraftverkehr|Autoverkehr]]&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge=&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Ackerhof Schild um 1755 (A.H.C. Conradi).jpg|miniatur|Stadtplan von ca. 1755: Gut zu erkennen, das erste [[Braunschweiger Schloss]] („A“) und die [[St. Magni (Braunschweig)|Magnikirche]] („P“), sowie die Straßen „in den Öhl-Schlägern“ und „Friesen Straße“. Der heutige „Ackerhof“ (im Zentrum) hieß damals noch „auf dem Schilde“, während nördlich davon, ungefähr dort, wo heute die Georg-Eckert-Straße verläuft, „der Acker Hoff“ lag.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ackerhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein kleiner Platz mit angeschlossener Straße gleichen Namens im [[Magniviertel]] von [[Braunschweig]]. Sein Ursprung liegt im 13. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=Meier11/&amp;gt; Auf den Platz münden die Straßen [[Ölschlägern]], [[Langedammstraße]], [[Schloßstraße (Braunschweig)|Schloßstraße]] und [[Magnikirchstraße]]. Auch die [[Friesenstraße (Braunschweig)|Friesenstraße]] mündete auf den Ackerhof. Dies änderte sich erst Anfang der 1970er Jahre, als die Georg-Eckert-Straße angelegt wurde, die den alten Verlauf der Friesenstraße durchtrennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Magniviertel ist Teil des [[Weichbild]]es [[Altewiek]] und gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten der Stadt Braunschweig. Bei Ausschachtungsarbeiten für eine Tiefgarage des gerade entstehenden [[Horten AG|Horten]]-Kaufhauses am [[Bohlweg]] stießen [[Archäologie|Archäologen]] im Jahre 1972 auf zahlreiche [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]], darunter Scherben und einen hölzernen Brunnen. Insbesondere die gefundenen Scherben konnten in die frühe [[V. Chr.|vorchristliche]] Zeit datiert werden.&amp;lt;ref name=Hodemacher9&amp;gt;Jürgen Hodemacher: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigs Straßen – ihre Namen und ihre Geschichten, Band 1: Innenstadt&amp;#039;&amp;#039;, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Brunnen wurde in das 10. Jahrhundert datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Moderhack]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigs Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, In: Gerd Spies (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweig – Das Bild der Stadt in 900 Jahren. Geschichte und Ansichten&amp;#039;&amp;#039;, Band I, 2. Auflage, Braunschweig 1985, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit ist eine sehr frühe Besiedlung des Gebietes belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Altewiek verliefen in alter Zeit zwei [[Fernhandel]]sstraßen, von denen die nördliche durch das [[Magnitor]] kommend und vorbei am [[St. Magni (Braunschweig)|Magnikirchhof]] auf dem Ackerhof mündete, dem dadurch eine wichtige Verteilerfunktion zukam.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kimpflinger: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1.1.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1, S. 138&amp;lt;/ref&amp;gt; Das weitere Umfeld dessen, was heute den Ackerhof mit einschließt, war im 13. Jahrhundert ursprünglich ein Teil eines größeren herzoglichen Grundstücks, das sich von der heutigen Friesenstraße bis zur Langedammstraße und (damals existierenden) Stobenbrücke erstreckte. 1254 machte es Herzog Albrecht dem [[Großes Waisenhaus BMV|Marienspital]] zum Geschenk ([[Allod]]). Bezeichnet wurde das Gesamtareal in jener Zeit u. a. als „alodium hospitalis“ (1295) und schließlich 1572 als „Unser leven fruwen ackerhof“.&amp;lt;ref name=Meier11/&amp;gt; Im 18. Jahrhundert befand sich der Ackerhof an der südöstlichen Rückseite des von Barockbaumeister [[Hermann Korb]] entworfenen ersten [[Braunschweiger Schloss]]es, das während der [[Braunschweiger Franzosenzeit|Zeit der französischen Besetzung Braunschweigs]] von Baumeister [[Peter Joseph Krahe]] teilweise umgestaltet wurde. Durch einen erhaltenen steinernen Torbogen (der 1971 auf dem städtischen [[Bauhof]] eingelagert wurde) gelangte man zum herzoglichen [[Marstall]], dem Pagenhaus, der Reitbahn und den [[Remise|Wagenremisen]] auf dem Ackerhof.&amp;lt;ref name=Hodemacher9/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benennung durch die Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Bezeichnung des kleinen Platzes, auf den die Straßen Ölschlägern und Langedammstraße mündeten, war „Schild“. Eine Benennung, die häufig für Orte gewählt wurde, an denen konvergierende Straßen in [[Stumpfer Winkel|stumpfem Winkel]] aufeinandertrafen, wodurch ein Platz entstand. „Schild“ bzw. „uppe dem Schilde“ ist seit 1427&amp;lt;ref name=Meier10/&amp;gt; als Bezeichnung nachgewiesen. In den folgenden Jahrhunderten wechselte der Name öfter: Um 1553 scheint der Platz „Z[i]egenmarkt“ genannt worden zu sein. In den Stadtplänen von 1671 und 1758 ist er als „auf dem Schilde“ verzeichnet. Im Braunschweiger Adressbuch von 1813 als „Schild in der Altenwick“, zwischen 1816 und 1840 als „auf“ bzw. „vor dem Ackerhofe“, 1850 wieder als „auf dem Schilde“&amp;lt;ref name=Meier10/&amp;gt; und gelegentlich auch als „hinter dem Ackerhofe (Schild)“. Endgültig erhielt der Platz seine heutige Benennung erst im Jahre 1858.&amp;lt;ref name=Meier11/&amp;gt; Die Bezeichnung „Ackerhof“ bezog sich wiederum ursprünglich auf ein etwas nördlich davon beginnendes Grundstück, das zur herzoglichen Hofverwaltung gehörte und sich bis zur Stobenbrücke erstreckte. Um 1758 wurde dieses Grundstück in seinen alten Ausmaßen noch auf einem Stadtplan als „Ackerhof“ bezeichnet, jedoch fand sich bereits auf einem Plan von 1671 der Hinweis „gewesener Ackerhof“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke um den Ackerhof herum ===&lt;br /&gt;
==== Ackerhof 2 ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ackerhof 2}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Ackerhof 2 Front (2011).JPG|miniatur|[[Ackerhof 2]], das älteste datierte Fachwerkhaus Braunschweigs&amp;lt;ref name= Kunstdenkmaeler80/&amp;gt;, wahrscheinlich sogar ganz Deutschlands.&amp;lt;ref name=Arnhold2&amp;gt;Stadt Braunschweig, Elmar Arnhold, Architekturbüro Schmidt S&amp;amp;P: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweig – Ackerhof 2: Bauhistorische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039; (Auszug), Braunschweig 2004, S. 2&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Areal des Ackerhofes vergleichsweise klein ist, gab es bis Kriegsende nur zwei Hausnummern: Nr. 1 ist auf der Ostseite des Platzes und war vor dem Zweiten Weltkrieg ein zweistöckiges Geschäftshaus. Dieses wurde durch Bombentreffer schwer beschädigt. 1946 wurde ein einstöckiges Gebäude errichtet, in dem sich die 1892 gegründete Firma „Ludwig Ohlendorf“ befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.ludwigohlendorf.de/ohlendorf-historisch.html | archive-is=20120914055645 | text=Geschichte der Firma Ohlendorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Westseite des Platzes liegt [[Ackerhof 2]], das älteste datierte [[Fachwerkhaus]] Braunschweigs&amp;lt;ref name= Kunstdenkmaeler80&amp;gt;[[Paul Jonas Meier]] und [[Karl Steinacker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, 2. erw. Auflage, Braunschweig 1926, S. 80&amp;lt;/ref&amp;gt;, nach [[Elmar Arnhold]]s umfangreichen bauhistorischen Untersuchungen aus dem Jahre 2004, vermutet dieser allerdings, dass es sich vielmehr um das älteste datierte Gebäude Norddeutschlands, wahrscheinlich sogar ganz Deutschlands handeln könne.&amp;lt;ref name=Arnhold2/&amp;gt; Auf der Nordseite des Hauses ist als [[Römische Zahlen|römische Zahl]] die Jahresangabe „Anno d[omi]ni m cccc xxxii“ (&amp;#039;&amp;#039;Im Jahre des Herrn 1432&amp;#039;&amp;#039;) zu lesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{InschriftenNet| Autor=Andrea Boockmann | Signatur=DI 35 Nr. 104 | URN=nbn:de:0238-di035g005k0010408}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Gebäudekomplex Ackerhof 2 gehören auch noch weitere Gebäude auf der Langedammstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Volksfreund-Haus ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Braunschweiger Volksfreund}}&lt;br /&gt;
An der Südwestseite des Ackerhofes (Ölschlägern 29, Ecke Schlossstraße 8) befindet sich das erst 1913 von den Architekten Karl Munte und J. M. Kerlé erbaute sogenannte „[[Braunschweiger Volksfreund|Volksfreund-Haus]]“ der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]. Es entstand, nachdem 1905 ein Straßendurchbruch vom Ackerhof zur heutigen [[Ritterstraße (Braunschweig)|Ritterstraße]] vorgenommen wurde. Diese neue Straße erhielt den Namen „Schlossstraße“. An der Stelle des heutigen Volksfreund-Hauses befand sich ein mehrstöckiges Fachwerkhaus, das in unmittelbarer Nähe zur Magnikirche „Hinter der Magnikirche“ 1 z. T. wiedererrichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kimpflinger: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1.1.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Volksfreund-Haus der SPD, das gleichzeitig auch als Redaktionsgebäude für die SPD-Parteizeitung „[[Braunschweiger Volksfreund]]“ diente, wurde am 9. März 1933 von Angehörigen der [[Schutzstaffel|SS]] gestürmt und verwüstet, wobei zahlreiche Personen verletzt und einige getötet wurden. Partei- und Gewerkschaftsakten sowie Bücher, Fahnen u. Ä. wurden dabei öffentlich auf dem Ackerhof verbrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Hesse: &amp;#039;&amp;#039;Vernetztes Gedächtnis: Topografie der nationalsozialistischen Herrschaft in Braunschweig 1930 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, Appelhans 2003, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.vernetztes-gedaechtnis.de/buecher.htm Foto der Akten- und Bücherverbrennung auf dem Ackerhof]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ackerhof-Portal ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ackerhof-Portal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Ackerhof Schlossportal VFP C.Uhde (1893).jpg|miniatur|Das [[Ackerhof-Portal]] 1893.]]&lt;br /&gt;
Das 1772 von [[Wilhelm von Gebhardi]]&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Diestelmann: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweig – Ein verlorenes Stadtbild&amp;#039;&amp;#039;, Gudensberg-Gleichen 1993, ISBN 3-86134-111-5, S. 63&amp;lt;/ref&amp;gt; als nördlicher Eingang zum [[Schlosspark (Braunschweig)|Schlossgarten]] des „[[Braunschweiger Schloss|Grauen Hofes]]“ entworfene Portal wurde um 1800 an den Ackerhof versetzt und befand sich in dessen nordwestlichem Bereich, wodurch es schließlich den Namen [[Ackerhof-Portal]] erhielt. Den Zweiten Weltkrieg hatte das Portal weitgehend unbeschädigt überstanden, wurde jedoch im Zuge des Wiederaufbaus im Bereich der 1960 abgerissenen Schlossruine, vor allem wegen der Neuanlage der Georg-Eckert-Straße 1971 abgebaut und ist seither eingelagert.&amp;lt;ref&amp;gt;Norman-Mathias Pingel, In: Garzmann, Schuegraf, Pingel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Stadtlexikon – Ergänzungsband&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1996, ISBN 3-926701-30-7, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiteres bauliches Umfeld ===&lt;br /&gt;
Wie auch andere große Teile der [[Innenstadt (Braunschweig)|Braunschweiger Innenstadt]], so wurde ebenfalls das Magniviertel und mit ihm der Bereich um den Ackerhof bis zum [[Bohlweg]] durch alliierte Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges, insbesondere den vom [[Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944|Sonntag, dem 15. Oktober 1944]], schwer beschädigt bzw. großflächig zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Prescher]]: &amp;#039;&amp;#039;Der rote Hahn über Braunschweig. Luftschutzmaßnahmen und Luftkriegsereignisse in der Stadt Braunschweig 1927 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1955, S. 112&amp;lt;/ref&amp;gt; Da viele Gebäude des Stadtzentrums in [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauweise]] gefertigt worden waren, fielen die meisten dem [[Feuersturm]] zum Opfer. Darüber hinaus wurden etliche beschädigte Gebäude oder Ruinen in der Nachkriegszeit abgerissen, um Neubauten Platz zu machen. So wurde die gesamte Nordseite der Langedammstraße, die im Krieg vollkommen zerstört worden war, erst in den 1980er Jahren, ohne Rücksicht auf die Ergebnisse eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://acrobat.adobe.com/id/urn:aaid:sc:EU:378f5940-9797-40ad-b82f-34ad071090fb?comment_id=33b72235-fd16-4c5d-ace7-9bd7a95498a1 |titel=Städtebaulicher Ideenwettbewerb Wohnen in der städtebaulichen Verdichtung &amp;quot;Ackerhof&amp;quot; in Braunschweig |werk=[[Wettbewerbe Aktuell]] |datum=1980-01 |sprache=de |abruf=2025-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, erneut bebaut. Das östlich gegenüberliegende Grundstück (heute Ackerhof 4) wurde erst ab Ende 1999 bebaut. Auf ihm befindet sich heute das [[Happy RIZZI House]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Ackerhof neben dem Platz vor der Magnikirche ein zentraler Ort während des seit 1974 alljährlich am ersten Septemberwochenende stattfindenden [[Magnifest]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ackerhof einst und jetzt ===&lt;br /&gt;
Abbildungen im Uhrzeigersinn von Westen anfangend.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Um 1900 !! 2011 !! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Braunschweig Ackerhof 2 Langedammstrasse 11 um 1905.jpg|miniatur|center|]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Braunschweig Ackerhof 2 Langedammstrasse 11 (2011).JPG|miniatur|center|]]&lt;br /&gt;
| Der Gebäudekomplex Ackerhof 2–Langedammstraße 11 ist 2011 weitgehend unverändert erhalten. Im Erdgeschoss wurde aus den zwei Läden in den 1950er Jahren ein Geschäft gemacht.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Braunschweig Ackerhof Portal Friesenstrasse (um 1900)1.jpg|miniatur|center|]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Braunschweig Ackerhof Norden (2011).JPG|miniatur|center|]]&lt;br /&gt;
| Das Gebäude Ackerhof 2 ist am linken Bildrand gerade noch zu erkennen. Das Gebäude auf der Nordseite der Langedammstraße wurde im Krieg zerstört, das Portal 1971 abgebaut und eingelagert. Das Gebäude rechts daneben wurde zerstört. Die Friesenstraße wurde durch die Durchtrennung Anfang der 1970er Jahre an dieser Stelle in Ackerhof umbenannt. Das Gebäude Ackerhof 1 besteht nach Kriegsschäden heute in anderer Form weiter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Braunschweig Ackerhof Portal (um 1900).jpg|miniatur|center|]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Braunschweig Ackerhof Suedostansicht (2011).JPG|miniatur|center|]]&lt;br /&gt;
| Das Portal 1971 abgebaut und eingelagert. Das Gebäude rechts daneben wurde zerstört. Seit 1999 befindet sich dort das Happy RIZZI House. Die Friesenstraße wurde durch die Durchtrennung Anfang der 1970er Jahre an dieser Stelle in Ackerhof umbenannt. Das Gebäude Ackerhof 1 besteht nach Kriegsschäden heute in anderer Form weiter.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Braunschweig Ackerhof Magnikirche Uhde (1893).jpg|miniatur|center|hochkant|]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Braunschweig Magnikirchstrasse (2011).JPG|miniatur|hochkant|center|]]&lt;br /&gt;
| Die Gebäude links und rechts (Ackerhof 1) der Magnikirchstraße wurden verändert. Kriegsschäden an der Kirche wurden beseitigt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei:Braunschweig Ackerhof Eckhaus Oehlschlaegern vor 1913.jpg|miniatur|center|hochkant|]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Braunschweig Volksfreund-Haus (2011).JPG|miniatur|center]]&lt;br /&gt;
| Das Fachwerkhaus Ölschlägern 29, Ecke Schlossstraße 8 wurde um 1913 abgebaut und an seinen jetzigen Standort „Hinter der Magnikirche 1“ teilweise wiedererrichtet. Am ursprünglichen Standort befindet sich heute das „Volksfreund-Haus“. Am rechten Bildrand kann man Ackerhof 2 erkennen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Elmar Arnhold]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Plätze in Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Häuser, Köln 2021, ISBN 978-3-9823115-0-0.&lt;br /&gt;
* Stadt Braunschweig, Elmar Arnhold, Architekturbüro Schmidt S&amp;amp;P: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweig – Ackerhof 2: Bauhistorische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039; (Auszug), Braunschweig 2004&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Hodemacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigs Straßen – ihre Namen und ihre Geschichten, Band 1: Innenstadt&amp;#039;&amp;#039;, Cremlingen 1995, ISBN 3-92706-011-9&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kimpflinger: &amp;#039;&amp;#039;[[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Baudenkmale in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1.1.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, Teil 1, Hameln 1993, ISBN 3-87585-252-4&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Meier (Historiker)|Heinrich Meier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Stadt Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Braunschweigischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Wolfenbüttel 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.magniviertel.de/quartier/strassen/ackerhof.html 6 Fotos vom Ackerhof]&lt;br /&gt;
* [https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article238180853/Ackerhof-Ensemble-in-Braunschweig-soll-Ende-2023-fertig-sein.html Ackerhof-Ensemble in Braunschweig soll Ende 2023 fertig sein], In: [[Braunschweiger Zeitung]] 19. April 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.262095|EW=10.528741|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Christian Riemann</name></author>
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