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	<title>Acker-Rettich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T16:12:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Acker-Rettich&amp;diff=615022&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brettchenweber: Änderungen von ~2026-92693-0 (Diskussion) auf die letzte Version von DMaag zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Acker-Rettich&amp;diff=615022&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-11T12:01:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-92693-0&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-92693-0&quot;&gt;~2026-92693-0&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-92693-0&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-92693-0 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:DMaag&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:DMaag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;DMaag&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Acker-Rettich&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Raphanus raphanistrum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Rettiche&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Raphanus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Brassiceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kreuzblütler&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Brassicaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kreuzblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Brassicales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eurosiden II&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Raphanus raphanistrum habito.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Hederich (&amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Acker-Rettich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hederich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilder Rettich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der Gattung [[Rettiche]] (&amp;#039;&amp;#039;Raphanus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Kreuzblütengewächse]] (Brassicaceae). Trotz seines Namens bildet er keine verdickte Wurzel und ist kein Vorfahre des [[Garten-Rettich]]s (&amp;#039;&amp;#039;Raphanus sativus&amp;#039;&amp;#039;), sondern lediglich mit ihm verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Raphanus raphanistrum Sturm40.jpg|mini|links|Illustration aus Sturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raphanus raphanistrum hoja.jpg|mini|Blatt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WildRadish1.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:(MHNT) Raphanus raphanistrum - flowers.jpg|mini|Blüte in Detail]]&lt;br /&gt;
[[Datei:4101-Raphanus raphanistrum-Lysá-6.03.JPG|mini|Blüte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raphanus raphanistrum-var-raphanistrum velennes 80 10062008 4.jpg|mini|Junge Früchte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:A wild radish (Raphanus maritimus); flowering stem, leaf and Wellcome V0044243.jpg|mini|Strand-Rettich (&amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;landra&amp;#039;&amp;#039;), Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Raphanus raphanistrum subsp. rostratus kz03.jpg|mini|Schnabel-Rettich (&amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;rostratus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Beim Acker-Rettich handelt es sich um eine [[Einjährige Pflanze|einjährige]] [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimetern erreicht. Die Wurzeln sind nicht, wie es bei anderen Rettich-Arten der Fall ist, fleischig verdickt. Die [[Stängel]] wachsen meist aufrecht, manchmal auch aufsteigend. Sie sind stumpfkantig, ästig und besonders am Grund von langen Haaren rau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind im Umriss oval bis eiförmig, aber leierförmig fiederschnittig, wobei der Endabschnitt deutlich größer ist als die Seitenabschnitte. Die unteren Laubblätter, insbesondere die [[Blatt (Pflanze)#Blattstellung|Grundblätter]] sind gestielt, die oberen Stängelblätter dagegen eher sitzend und ungeteilt. Die unteren Blätter sind 10 bis 15 Zentimeter lang, 4 bis 6 Zentimeter breit und haben einen 2 Zentimeter langen Stiel.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt; Sie besitzen auf jeder Seite 4 bis 5 Seinetabschnitte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt; Die oberen Stängelblätter sind länglich bis lanzettlich, ungeteilt und spitz gezähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit ist Mai bis Herbst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Blüte]]n stehen in blattlosen endständigen, traubigen [[Blütenstand|Blütenständen]] und umfassen 15 bis 25 Bluten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt; Der Blütenstiel ist so lang oder etwas länger als der Kelch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt; Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die Kelchblätter sind schmal elliptisch-lanzettlich, 9 bis 10 Millimeter lang und etwa 1,5 Millimeter breit. Die seitlichen Kelchblätter sind am Grund etwas sackförmig vorgewölbt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt; Die vier [[Kronblatt|Kronblätter]] sind hellgelb oder (im südlichen Mitteleuropa vorherrschend)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2005&amp;quot; /&amp;gt; weiß mit violetten Adern. Der Nagel der Kronblätter ist lang und überragt den Kelch etwas. Die Platte der Kronblätter ist verkehrt eiförmig und am Grund kurz keilförmig zusammengezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt; Die Fruchtstiele sind 1 bis 3 Zentimeter lang und aufrecht-abstehend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt; Die Glieder[[Schote (Frucht)|schoten]] besitzen tiefe Einschnürungen zwischen den Samen. Die Samen sind eiförmig bis kugelig, 2 bis 3 Millimeter lang und 1,5 bis 2 Millimeter breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt; Sie sind hellbraun mit schwarzem Nabelfleck und netzig-grubig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 18.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Acker-Hederich ist sommerannueller, sommergrüner [[Therophyt]]. Er wurzelt über 1 Meter tief.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blütenökologisch handelt es sich um „Nektar führende Scheibenblumen“. Die Blütenkronblätter besitzen in den violetten Adern Strich[[saftmal]]e und eine hohe UV-Reflexion. [[Schwebfliegen]] bevorzugen eindeutig die Formen mit gelben Blüten. Der aufrecht stehende [[Kelchblatt|Kelch]] verdeckt den zuckerreichen (55 %) [[Nektar (Botanik)|Nektar]]. Der Acker-Hederich ist eine Bienenweide und [[selbststeril]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2005&amp;quot; /&amp;gt; Die Fruchtreife erstreckt sich von August bis Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Früchte]] zerfallen in einsamige, nussartige Teilfrüchte. Es findet [[Selbstausbreitung]] und Menschenausbreitung statt und eine Zufallsausbreitung durch Kleinvögel und Rinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Samen sind langlebig (20–30 Jahre) und ölreich (40–45 %).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Acker-Hederich ist ursprünglich im [[Mittelmeerraum]] verbreitet, wurde aber weltweit verschleppt. Sein Verbreitungsgebiet umfasste ursprünglich Europa, Nordafrika, Makaronesien, Westasien und dem Kaukasusraum. Darüber hinaus ist er aber im übrigen Afrika, im übrigen Asien, in Australien, Neuseeland, in Nord-, Mittel- und Südamerika, in [[Grönland]] und [[Hawaii]] ein [[Neobiota|Neophyt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Mitteleuropa ist er seit dem [[Neolithikum]] ein Kulturbegleiter ([[Archaeophyt]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Acker-Hederich kommt häufig in Unkrautfluren der Äcker und besonders der Getreidefelder, auch an Schuttplätzen vor. Er bevorzugt kalkarme Böden und zeigt Bodenversauerung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Er wird auch als [[Gründüngung]] gesät. Er ist eine schwache Charakterart des Verbands Aperion, kommt sonst in Gesellschaften des Verbands Polygono-Chenopodion oder der Ordnung Sisymbrietalia vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; In den Allgäuer Alpen steigt er im Tiroler Teil nahe der Unteren Hoch-Alpe am Lech oberhalb [[Steeg (Tirol)|Steeg]] bis zu einer Höhenlage von 1250 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot; /&amp;gt; In Graubünden steigt er bis 1850 Meter, im Wallis bis 2000 Meter Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Zeigerwerte nach Ellenberg]] für den Acker-Rettich sind: L6 Halbschatten- bis Halblichtpflanze, T5 Mäßigwärmezeiger, K3 ozeanisch bis subozeanisch, F5 Frischezeiger, R4 Mäßigsäure- bis Säurezeiger, N6 stickstoffreiche bis mäßig stickstoffreiche Standorte anzeigend, S0 nicht salzertragend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2+ (frisch), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 3 (schwach sauer bis neutral), Temperaturzahl T = 4 (kollin), Nährstoffzahl N = 4 (nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 3 (subozeanisch bis subkontinental), Salztoleranz 1 = tolerant.&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Man kann folgende Unterarten unterscheiden:&lt;br /&gt;
* [[Strand-Rettich]] (&amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;landra&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Moretti ex DC.) Bonnier &amp;amp; Layens}}) (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Raphanus landra&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Moretti ex DC.}}, &amp;#039;&amp;#039;Raphanus maritimus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sm.}}, &amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;maritimus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Sm.) Thell.}}): Er kommt in Nordafrika, auf den [[Kanaren]], in Südeuropa, in Europa nördlich bis Großbritannien und östlich bis zur [[Krim]] vor. Auf den [[Azoren]] ist er ein Neophyt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;raphanistrum&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;segetum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Clavaud}}), (Syn. &amp;#039;&amp;#039;Raphanus microcarpus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Lange}}, &amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;microcarpus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lange) Thell.}}): Sie kommt in Nordafrika, in [[Makaronesien]], in Europa nördlich bis Dänemark, in Westasien und im Kaukasusraum vor und ist auf den Azoren, in Großbritannien, Irland, Norwegen, Schweden und Finnland ein Neophyt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Schnabel-Rettich]] (&amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;rostratus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(DC.) Thell.}}, Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Raphanus rostratus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|DC.}}): Er kommt in Griechenland, in Syrien, im Libanon, in Israel und in Jordanien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Aus den Samen kann [[Senf]] hergestellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2005&amp;quot; /&amp;gt; Das Samenöl kann für Speise- und technische Zwecke verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Untersuchung wurde festgestellt, dass die Blätter des Acker-Rettichs (die Teil traditioneller, lokaler Mittelmeerdiäten sind) sowohl eine potentielle Anti-Diabetes- als auch eine stimmungsaufhellende Wirkung ([[Serotonin-Wiederaufnahmehemmer]]) besitzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pieroni2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Acker-Rettich gilt als Wildform des [[Gartenrettich]]s&amp;lt;ref&amp;gt;Udelgard Körber-Grohne, &amp;#039;&amp;#039;Nutzpflanzen in Deutschland von der Vorgeschichte bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 1987, 200–202&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
In den [[Neolithikum|neolithischen]] Schichten von [[Knossos]] auf Kreta (EN I) wurden zahlreiche Samen des wilden Rettichs gefunden. Es ist unklar, ob es sich dabei um Unkrautsamen oder Sammelpflanzen handelt&amp;lt;ref&amp;gt;Anaya Sarpaki, Knossos, Crete: Invaders, “sea goers”, or previously “invisible”, the Neolithicplant economy appears fully-fledged in 9,000 BP. In: Andrew S. Fairbairn, Ehud Weiss (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;From Foragers to Farmers, Papers in Honour of Gordon C. Hillman&amp;#039;&amp;#039;. Oxford, Oxbow 2009, 224&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3870033525}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3494013683}}&lt;br /&gt;
* Margot Spohn, [[Marianne Golte-Bechtle]]: &amp;#039;&amp;#039;Was blüht denn da? Die Enzyklopädie: über 1000 Blütenpflanzen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; Kosmos, Stuttgart 2005, ISBN 3-440-10326-9.&lt;br /&gt;
* Tai-yien Cheo, Lianli Lu, Guang Yang, Ihsan Al-Shehbaz, Vladimir Dorofeev: &amp;#039;&amp;#039;Raphanus.&amp;#039;&amp;#039; In: {{BibISBN|0915279932|Seite=25}} [http://flora.huh.harvard.edu/china/PDF/PDF08/RAPHANUS.pdf PDF-Datei], [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=200009661 online.]&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pieroni2005&amp;quot;&amp;gt;The Local Food-Nutraceuticals Consortium: &amp;#039;&amp;#039;Understanding local Mediterranean diets: A multidisciplinary pharmacological and ethnobotanical approach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Pharmacological Research]].&amp;#039;&amp;#039; Band 52, 2005, S. 353–366, [[DOI:10.1016/j.phrs.2005.06.005]], [http://www.andreapieroni.eu/Heinrich%20et%20al.,%202005.pdf PDF-Datei].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Düll2005&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3494013977|Seite=400}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 441.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert&amp;quot;&amp;gt;Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, IHW, Eching 2001, ISBN 3-930167-50-6, S. 630.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt; {{GRIN|ID=10254|Rang=genus|WissName=Raphanus|Zugriff=2017-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Markgraf1958&amp;quot;&amp;gt;[[Friedrich Markgraf]]: &amp;#039;&amp;#039;Familie Cruciferae&amp;#039;&amp;#039;. In [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Band IV, Teil 1, Seite 500–502. Verlag Carl Hanser, München 1958.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1038020|WissName=Raphanus raphanistrum L.|Abruf=2022-10-11}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons|Raphanus raphanistrum|Acker-Rettich (&amp;#039;&amp;#039;Raphanus raphanistrum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|4780|Raphanus raphanistrum L., Acker-Rettich}}&lt;br /&gt;
* {{VKFloraweb|4780}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|2602}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Kreuzbluetler/rettich.htm#Hederich  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreuzblütengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blattgemüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brettchenweber</name></author>
	</entry>
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