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	<title>Achsknick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Achsknick&amp;diff=2908333&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans-Jürgen Hübner: /* Beispiele */ Beleg für Caorle</title>
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		<updated>2026-04-22T06:44:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beispiele: &lt;/span&gt; Beleg für Caorle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt Veränderungen in Bauachsen von Gebäuden. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Achssprung]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Plan Church St Petri Bautzen 100.jpg|mini|Grundriss des Doms St. Petri in Bautzen mit Achsknick&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesow&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eglise Saint-Guénolé de Batz-sur-Mer (07).jpg|mini|Achsknick vom Langhaus zum Chorraum in der Kirche [[St-Guénolé (Batz-sur-Mer)|St-Guénolé]] in Batz-sur-Mer]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Achsknick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Achsenneigung, Achsenbrechung&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Hans Koepf]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildwörterbuch der Architektur&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage; Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-520-19402-3, S. 3 f. (Lemma „Achsenneigung“)&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist die Knickung der Mittelachsen von Teilen desselben Bauwerks, die normalerweise in gleicher Linie verlaufen. Die Ursachen können unterschiedlich sein: Der Achsenknick kann durch Rücksichtnahme auf ältere Bauteile oder Kultstätten oder durch Geländeschwierigkeiten, häufig aber auch durch Messfehler und Planänderungen während der Bauzeit bedingt sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hist-arch-vocab.org/bvha/index-de.html#c_26ba71a1 |titel=Achsenneigung |werk=hist-arch-vocab.org (Bamberger Vokabular für historische Architektur) |datum=2022-11-21 |abruf=2023-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im mittelalterlichen [[Kirchenbau]] ist die unterschiedliche Richtung der Längsachsen von [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] und [[Chor (Architektur)|Chor]] gemeint. Der Knickpunkt befindet sich meist am Übergang, wo Langhaus und Chor aneinanderstoßen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reidom&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;reiheil&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Reidinger |Titel=Die Stiftskirche von Heiligenkreuz. Achsknick und Orientierungstage. Antworten aus der Gründungsplanung |Reihe=Sancta Crux. Zeitschrift des Stiftes Heiligenkreuz |BandReihe=70. Jahrgang |NummerReihe=126 |Datum=2010 |ZDB=302220-1 |Seiten=37 |Online=https://erwin-reidinger.at/HP_Bilder/Stift%20Heiligenkreuz.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der häufigste Grund für den Achsknick ist nicht nur im Kirchenbau baugeschichtlich begründet, indem zeitlich unterschiedliche Bauabschnitte geänderte Längsachsen mit sich brachten, weil die [[Ostung]] des Bauwerks nach der aufgehenden Sonne jeweils unterschiedlich bestimmt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen der Bauachsenänderung ==&lt;br /&gt;
Für die Aussage über einen Achsknick werden interdisziplinär eine Reihe von Erkenntnisquellen und Methoden kombiniert: Exakte Vermessungsdaten, das Wissen um die historische Arbeitstechnik mit [[Groma]] und [[Messkette (Geodäsie)|Messkette]], das Wissen zu den üblichen Aufteilungsformen und Bauproportionen in [[Klafter]]n, das errechnete Wissen zum Sonnenstand zum örtlichen vermessenen Horizont bezogen auf die wahrscheinlichen Jahre, kirchlicher Festtagskalender und die chronologische Steigerung der Festtage (z. B. in Richtung zum [[Ostern|Osterfest]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage der näheren Erforschung, ob ein bewusster, theologisch begründeter Achsknick vorliegt, sind zunächst die historischen Daten über den Beginn des Baues. Hinweise auf die Wochentage (z. B. Palmsonntag, Christtag, Karfreitag, Kirchweihtag, Patronatstag), an denen eine Bauachse festgelegt (abgesteckt) wurde und damit das Gründungsjahr können sich, wenn keine konkreten Urkundendaten vorhanden sind, zunächst aus den jeweiligen Kalenderdaten speziell der beweglichen Feste (z. B. [[Osterdatum|Ostertermine]]) ergeben. Die Kalenderangaben sind in Fachpublikationen (z. B. [[Hermann Grotefend#Zeitrechnung des deutschen Mittelalters und der Neuzeit|Handbuch von Grotefend]]) zugänglich. Wochentage fallen meist nur in mehrjährigen Abständen wieder auf den gleichen Kalendertag, sodass der Baubeginn dadurch eingegrenzt werden kann.&lt;br /&gt;
[[Datei:Muthmannsdorf Pfarrkirche Sankt Peter im Moos 2022 02 06 Grundriss Erwin Reidinger.jpg|mini|Grundriss [[Pfarrkirche St. Peter im Moos|St. Peter im Moos]] Orientierungstage der Bauachsen]]&lt;br /&gt;
Die Kalenderdaten werden mit dem (errechenbaren) Wissen um den Sonnenaufgang an diesen Tagen kombiniert: wenn z. B. die Sonne an einer gewissen Stelle aufgeht und die Kirchenachse auf diesen Punkt zuläuft, ergibt sich daraus der Wochentag der Absteckung. Wenn nun ein Teil der Kirchenachse auf eine andere Stelle ausgerichtet ist, kann der in Frage kommende andere Tag (z. B. der Tag einer [[Oktav (Liturgie)|Oktav]], des [[Triduum Sacrum]] usw.) festgestellt und das Bauprogramm der Kirche bestätigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Langhaus entsprach bei dieser Betrachtung dem irdischen und der Chor dem himmlischen Bereich, wobei gemäß den [[Kanonisches Recht|kanonischen]] Anforderungen beim Abstecken des Kirchen[[grundriss]]es zuerst das Langhaus und danach der Chor abgesteckt wurde. Aus der Stärke des Knicks lassen sich die Tage zwischen den beiden Absteckvorgängen errechnen. Da eine Steigerung der Höhe des Festtages eingehalten wurde, wie auch thematische Hintergründe des Patronatsherrn, des Bischofs oder einer Ordenstradition die Festtage bestimmten, lässt sich anhand des Achsknicks, der eine [[Zeitmarke]] darstellt, das Gründungsjahr der Kirche und teils auch die damit verbundene Stadtgründung oder Stadterweiterung bestimmen. Es ist weiters mit der Stiftskirche im [[Stift Rein]] ein Kirchenbau dokumentiert, bei dem nicht die Hauptachse einen Achsknick aufweist, sondern einige Querachsen (Gewölbeachsen, die im Regelfall normal zur Hauptachse verlaufen) [[Stift Rein#Stiftskirche|um wenige Grad schräg zur Hauptachse]] verlaufen. Das wird in der Literatur als Knick in der Querachse bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;[[Erwin Reidinger]]: &amp;#039;&amp;#039;1130: Stiftskirche Rein. Himmlischer Code entschlüsselt. Neue Erkenntnisse durch Archäoastronomie.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;!--keine Verlagsangabe, in der Titelei nur: Imprint: Independently published--&amp;gt; Winzendorf, Niederösterreich. 2024. ISBN 9798876623621. S. 58–59.&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit Messergebnissen dahin begründet, dass diese Querachsen an unterschiedlichen Sonnenaufgängen nach den heiligen Tagen ([[Triduum Sacrum|triduum paschale]]) in der Karwoche orientiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Reidinger: &amp;#039;&amp;#039;Rein&amp;#039;&amp;#039;, S. 74–77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verpflichtung zur Orientierung nach der aufgehenden Sonne wurde beim [[Konzil von Trient]] (1545–1563) aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knicke in Gebäudeachsen kommen aber auch in nicht-mittelalterlicher Architektur vor, so im [[QV66|Felsengrab der Nefertari]] oder der [[Pfarrkirche Liesing]] (dort als „gebrochene Hauptachse“ bezeichnet). Sie werden auf sehr verschiedene Ursachen zurückgeführt (gekrümmter Jenseitsraum der ägyptischen Mythologie oder bessere Bauplatzausnutzung).[[Datei:Muthmannsdorf Pfarrkirche Sankt Peter im Moos Innenraum 2020 01 05.jpg|mini|Achsknick der Pfarrkirche [[St. Peter im Moos]] in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die These über die Herkunft des Achsknicks und ihre Belege wurde im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts an Beispielen aus Ostösterreich erarbeitet. Diese These wird gelegentlich auch kontrovers diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Wolfschmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Himmelswelten und Kosmovisionen. Imaginationen, Modelle, Weltanschauungen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Nuncius Hamburgensis.&amp;#039;&amp;#039; Band 51). 2019, ISBN 978-3-347-02431-1, S. 193–196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Der [[Stephansdom]] in Wien:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reidinger2010&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Reidinger |Titel=Stadtplanung im hohen Mittelalter: Wiener Neustadt – Marchegg – Wien |Hrsg=[[Ferdinand Opll]], Christoph Sonnlechner |Sammelwerk=Europäische Städte im Mittelalter |Reihe=Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte |BandReihe=Hrsg. vom Verein für Geschichte der Stadt Wien. Band 52 |Verlag=StudienVerlag Innsbruck–Wien–Bozen |Ort=Wien |Datum=2010 &amp;lt;!--|ZDB=716753-2--&amp;gt; |ISBN=978-3-7065-4856-4 |Seiten=155–176 |Online=https://erwin-reidinger.at/HP_Bilder/Stadtplanung_PDF.pdf |Kommentar=Wiener Neustadt S. 159–169, Marchegg S. 169–172, Wien S. 172–174}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Achse des Langhauses ist auf den Sonnenaufgang am [[Stephanitag]] 26. Dezember 1137&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Diese Jahresangabe folgt dem [[Julianischer Kalender|Julianischen Kalender]]. Nach dem sogenannten „[[Christliche Zeitrechnung#Jahresanfang|Weihnachtsstil]]“, bei dem der [[Neujahr#Feste Termine|25. Dezember]] als Jahresanfang verwendet wurde, fielen beide Daten in das Jahr 1138. Siehe dazu auch Reidinger: &amp;#039;&amp;#039;Stadtplanung&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 173, Fußnote 37.&amp;lt;br&amp;gt;Für die Grundsteinlegung des Stephansdomes Ende des Jahres 1137 gibt es zwar keine Urkunde, aber zahlreiche Hinweise, siehe Joseph Kopallik: &amp;#039;&amp;#039;Österreich unter den Babenbergern.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Diöcesanblatt.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 20, Jahrgang 1894, S. 223 im Jahresband ({{Google Buch |BuchID=zcgzAQAAMAAJ |Seite=223 |Hervorhebung=1137}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; orientiert, die Achse des Chores zum Sonnenaufgang am folgenden Sonntag, den 2. Jänner 1138.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der romanische [[Dom von Wiener Neustadt]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reidinger2010&amp;quot; /&amp;gt; Hier weist die Achse des Langhauses zum Sonnenaufgang am [[Pfingstsonntag]], den 24. Mai 1192, den Tag der Belehnung von Herzog [[Leopold V. (Österreich)|Leopold&amp;amp;nbsp;V.]] durch Kaiser [[Heinrich VI. (HRR)|Heinrich VI.]] mit der [[Steiermark]]. Die Achse des romanischen Chores weist auf den Sonnenaufgang am Pfingstsonntag, den 16. Mai 1193.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gotische [[Pfarrkirche Marchegg|Stadtpfarrkirche hl. Margareta]] in [[Marchegg]] als Gründung von König [[Přemysl Ottokar II.]] von Böhmen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reidinger2010&amp;quot; /&amp;gt; Ihre Langhausachse weist zum Sonnenaufgang am [[Gründonnerstag]], den 5. April 1268 und die Achse des Chores auf den Sonnenaufgang am [[Ostersonntag]] 8. April 1268.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.natuerlich-marchegg.at/kirche.html |titel=Die Pfarrkirche Hl. Margareta |werk=natuerlich-marchegg.at |abruf=2020-11-17}}&amp;lt;!--alternativ: {{Webarchiv |url=http://www.pfarremarchegg.at/wp-content/uploads/2011/03/Stadtkirche.pdf |text=Stadtkirche Marchegg |wayback=20141129060248}}--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Muthmannsdorf Pfarrkirche Sankt Peter im Moos 2022 02 06 Sonnenstände Erwin Reidinger.jpg|mini|Orientierungstage für St. Peter im Moos]]In [[Linz]] konnte mittels Achsknick das Jahr der Stadterweiterung näher bestimmt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Reidinger |Titel=Mittelalterliche Stadtplanung am Beispiel Linz |Hrsg=[[Archiv der Stadt Linz]] |Sammelwerk=[[Historisches Jahrbuch der Stadt Linz]] 2001 |Ort=Linz |Datum=2003 |Seiten=35–39, 70 und 87–89 |Online=https://erwin-reidinger.at/HP_Bilder/Linz.pdf&amp;lt;!--Alternative Quelle: {{OoeGeschichte|pfad=fileadmin/media/heimatforscher/dokumente/periodika/hjstl/2001/hjstl_2001_0011-0097_c.pdf|name=S. 28–47}}, {{OoeGeschichte|pfad=fileadmin/media/heimatforscher/dokumente/periodika/hjstl/2001/hjstl_2001_0011-0097_e.pdf|name=S. 57–75}}, {{OoeGeschichte|pfad=fileadmin/media/heimatforscher/dokumente/periodika/hjstl/2001/hjstl_2001_0011-0097_f.pdf|name=S. 76–97}}--&amp;gt; |Kommentar=Achsknick am Beispiel der [[Stadtpfarrkirche (Linz)|Stadtpfarrkirche Linz]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Beispiele sind die Pfarrkirche von Laa an der Thaya, deren Orientierungstage dem Palmsonntag und dem Ostersonntag des Jahres 1207 entsprechen, auch in den früheren Kirchengrundrissen der Klosterkirchen [[Stift Heiligenkreuz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;reiheil&amp;quot; /&amp;gt; und [[Stift Göttweig]] ist ein Achsknick belegbar, aber nicht mehr erkennbar: Bei diesen Kirchen wurde der romanische Chor später durch einen gotischen Neubau ersetzt, der keinen Achsknick aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Reidinger |Titel=Orientierung mittelalterlicher Kirchen |Hrsg=Amt der NÖ Landesregierung |Sammelwerk=Gestalte(n). Das Magazin für Bauen, Architektur und Gestaltung |Band=N° 139 |Datum=2013-03 |ZDB=2708987-3 |Seiten=46–47, gesamter Artikel S. 43–47 |Online=http://www.noe-gestalten.at/epaper/ausgabe_139/page43.html |Abruf=2014-09-21 |Kommentar=verlangt Adobe Flash Player}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Pfarrkirche von Unterloiben ist der Achsknick auch im Verlauf des Daches deutlich zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reidinger: &amp;#039;&amp;#039;Speyerer Dom.&amp;#039;&amp;#039; S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vitré (Ille-et-Vilaine) Église Notre-Dame 490.jpg|mini|[[Notre-Dame (Vitré)|Pfarrkirche Notre-Dame]] in [[Vitré (Ille-et-Vilaine)|Vitré]]]]&lt;br /&gt;
Als Beispiele außerhalb Österreichs werden der [[Brixner Dom]], die Kathedrale [[Kathedrale St. Peter (Genf)|St. Pierre]] in Genf, [[Mont-Saint-Michel (Abtei)|Mont St. Michel]], [[Southwark Cathedral]] und der [[Dom St. Stephan|Dom von Passau]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Reidinger |Titel=Passau, Dom St. Stephan 982: Achsknick = Zeitmarke |Sammelwerk=Der Passauer Dom des Mittelalters |Reihe=Veröffentlichungen des Instituts für Kulturraumforschung Ostbaierns und der Nachbarregionen der Universität Passau |BandReihe=60 |Ort=Passau |Datum=2009 |ISBN=978-3-932949-91-3 |ISSN=0479-6748 |Seiten=7–32 |Online=https://erwin-reidinger.at/HP_Bilder/Passau_Sonderdruck.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, weiters der [[Speyerer Dom|Dom von Speyer]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Reidinger |Titel=1027: Gründung des Speyerer Domes. Sonne – Orientierung – Achsknick – Gründungsdatum – Erzengel Michael |Reihe=Schriften des Diözesan-Archivs Speyer |BandReihe=46 |Verlag=Pilger Verlag Annweiler |Ort=Speyer |Datum=2014 |ISBN=978-3-942133-76-0 |Seiten=111 |Online=https://erwin-reidinger.at/HP_Bilder/Speyer%20Titelblatt.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Dom zu [[Caorle]] in Venetien&amp;lt;ref&amp;gt;Folgt man [[Erwin Reidinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Passau, Dom St. Stephan 982: Achsknick = Zeitmarke&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Passauer Dom des Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 15, bzw. 31, Anm. 35, so weist derAchsknick des Gebäudes darauf hin, dass es zu Ostern 1034 fertiggestellt wurde.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Kathedrale [[Notre-Dame (Vitré)|Notre Dame de Vitré]] in Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Reidinger: &amp;#039;&amp;#039;Speyerer Dom.&amp;#039;&amp;#039; S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der weitere Erklärungsansatz, die geknickte Kirchenachse mit dem geneigten Haupt Christi am Kreuz zu begründen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesow&amp;quot; /&amp;gt; wird von Reidinger als Fehlinterpretation bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;reidom&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Reidinger |Titel=St. Stephan: Lage, Orientierung und Achsknick, ein Vergleich mit der Tempelanlage in Jerusalem |Hrsg=Karin Domany, Johann Hisch |Sammelwerk=Der Stephansdom. Orientierung und Symbolik |Verlag=Wiener Dom-Verlag |Ort=Wien |Datum=2010 |ISBN=978-3-85351-216-6 |Seiten=85 |Online=https://erwin-reidinger.at/HP_Bilder/_Stephansdom%20Reidinger.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weitere Gründe für einen Achsknick werden später entdeckte Unregelmäßigkeiten im Baugrund (z.&amp;amp;nbsp;B. ein wenig tragfähiger Bodenbereich) oder ein Patroziniumswechsel (allenfalls nach längerer Bauzeit) genannt, nach dem eine Neuausrichtung einer Kirchenachse erfolgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesow&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.monumente-online.de/05/02/sonderthema/sehen_lernen_ausgabe2005_02_spolien.php |autor=Gottfried Kiesow |titel=Die Sonne und der Achsenknick. Vier Thesen zur Achsenverschiebung im Kirchenbau |werk=monumente-online.de |hrsg=Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz |datum=2005-03 |abruf=2020-11-17 |kommentar=am Beispiel des Doms von Bautzen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Church of St Martin, Cwmyoy 1.jpg|mini|[[St Martin’s Church (Cwmyoy)|St Martin’s Church, Cwmyoy]], [[Wales]]]]&lt;br /&gt;
Weitere Beispiele:&lt;br /&gt;
* [[Basilika Klein-Mariazell]]&lt;br /&gt;
* [[Stadtpfarrkirche Hall in Tirol]] (hier war der Grund für den Knick ein räumlicher Umstand der Erweiterung des Baus)&lt;br /&gt;
* [[Dom St. Petri (Bautzen)]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kiesow&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[St. Bartholomäus (Oppenheim)]] (die ehemalige Klosterkirche ist recht genau nach Norden ausgerichtet, nur die linke (westliche) Wand des Langhauses zeigt einen markanten Knick nach rechts, auch der lange Chorraum folgt dann der neuen Richtung)&lt;br /&gt;
* [[Kathedrale Saint-Corentin]]&lt;br /&gt;
* [[St Martin’s Church (Cwmyoy)]] (durch den instabilen Untergrund neigen sich die Gebäudeteile in unterschiedliche Richtungen, weshalb St Martin als die „schiefste Kirche in Großbritannien“ gilt)&lt;br /&gt;
* [[Whitby Abbey]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Kirchengebäuden mit Achsknick]]&lt;br /&gt;
* [[Ostung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Maria Firneis, Herta Ladenbauer: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Orientierung mittelalterlicher Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Ur- und Frühgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 28 / 1, Wien 1978, S. 1–12.&lt;br /&gt;
* [[Hans Koepf]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildwörterbuch der Architektur&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage; Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1985, ISBN 3-520-19402-3, S. 3 (Lemma „Achsenneigung“)&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Erwin Reidinger]] |Titel=Allgemeines zum Thema Kirchenorientierung |Reihe=Sancta Crux. Zeitschrift des Stiftes Heiligenkreuz |BandReihe=70. Jahrgang |NummerReihe=126 |Datum=2010 |ZDB=302220-1 |Seiten=7–29 |Online=https://erwin-reidinger.at/HP_Bilder/Stift%20Heiligenkreuz.pdf}}&lt;br /&gt;
* Erwin Reidinger: &amp;#039;&amp;#039;Planung oder Zufall. Wiener Neustadt 1192.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien 1995, ISBN 3-205-99339-X.&lt;br /&gt;
* Christian Wiltsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Prinzip der Heliometrie im Lageplan mittelalterlicher Kirchen. Nachweis der Ausrichtung von Kirchenachsen nach Sonnenständen an Kirchweih und Patronatsfest und den Folgen für die Stadtplanung.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der [[RWTH Aachen|Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule RWTH Aachen]]. In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte aus der Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; [[Shaker Verlag]], Aachen 2014, ISBN 978-3-8440-2812-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.monumente-online.de/05/02/sonderthema/sehen_lernen_ausgabe2005_02_spolien.php |autor=[[Gottfried Kiesow]] |titel=Die Sonne und der Achsenknick. Vier Thesen zur Achsenverschiebung im Kirchenbau |werk=monumente-online.de |hrsg=Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz |datum=2005-03 |abruf=2020-11-17 |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Architektur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hans-Jürgen Hübner</name></author>
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