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	<title>Acholshausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Acholshausen&amp;diff=391303&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt; form</title>
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		<updated>2026-03-01T08:15:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Gaukönigshofen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.64491&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.99766&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BY&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 240&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.61&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 444&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 97253&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 09337&lt;br /&gt;
| Bild                   = Church of St Bartolamäus, Acholshausen.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Acholshausen und Kirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Acholshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] der [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] [[Gaukönigshofen]] im [[Landkreis Würzburg]] ([[Unterfranken]], [[Bayern]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=72664058562 |objekt=Gemeinde Gaukönigshofen |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Gemarkung]] Acholshausen hat eine Fläche von 5,612&amp;amp;nbsp;km². Sie ist in 648 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8660,65&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemarkung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/090741 |titel=Gemarkung Acholshausen (090741) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/kVYy7 |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Durch das [[Pfarrdorf]] verläuft der [[Fränkischer Marienweg|Fränkische Marienweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kesselwagen von Acholshausen — Exponat in der Archäologischen Staatssammlung München.JPG|mini|Kultwagen von Acholshausen im [[Mainfränkisches Museum|Mainfränkischen Museum]] Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Riemenschneider Trauernde Maria Mainfränkisches Museum.JPG|mini|„Trauernde Maria“ von [[Tilman Riemenschneider]] im Mainfränkischen Museum Würzburg, ursprünglich aus Acholshausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals [[Urkunde|urkundlich]] erwähnt wurde Acholshausen 1125. Der Ort wurde in den Urkunden des 12. Jahrhunderts als „Accolveshusen“ (1130) oder „Hacholdeshusen“ (1182) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Archäologie|Archäologische]] Funde lassen jedoch auf Ansiedlungen auf dem Gebiet Acholshausens in der [[Jungsteinzeit]], der [[Bronzezeit]], der [[Hallstattzeit]] und der keltischen [[La-Tène-Zeit]] schließen. Am bekanntesten ist der 1970 bei Acholshausen in einem Steinkammergrab gefundene bronzene Kesselwagen. Dieser sehr gut erhaltene [[Kultwagen]] aus Bronze von etwa 1000 v. Chr. schmückte [[Briefmarken-Jahrgang 1976 der Deutschen Bundespost|1976 eine 30-Pfennig-Briefmarke]] der [[Deutsche Bundespost|Deutschen Bundespost]]. Der Kultwagen kann im [[Mainfränkisches Museum|Mainfränkischen Museum]] in [[Würzburg]] besichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Kultwagengrab: [[Christian Pescheck (Prähistoriker)|Christian Pescheck]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kultwagengrab von Acholshausen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser zu vor- und frühgeschichtlichen Stätten Mainfrankens.&amp;#039;&amp;#039; Heft 3). 2. Auflage, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Würzburg 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert muss Acholshausen über einen gewissen Reichtum verfügt haben, da es mit der &amp;#039;&amp;#039;Trauernden Maria&amp;#039;&amp;#039; über eines der Hauptwerke [[Tilman Riemenschneider]]s aus der Zeit von 1505 bis 1510 verfügte. Die lebensgroße Marienfigur war Teil einer Kreuzigungsgruppe, die hoch im Gewölbe einer Kirche aufgestellt war. In der Mitte stand das Kreuz mit Christus, auf der anderen Seite Johannes. Die Figur wurde 1880 in einem Bauernhaus in Acholshausen entdeckt. Ihr ursprünglicher Aufenthaltsort ist aber nicht bekannt. Der Vorbesitzer berichtete, dass er die Figur des Johannes wegen Wurmfraß verbrannt hatte. Die Statue kann im Mainfränkischen Museum in Würzburg besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10.&amp;amp;nbsp;September 1944 wurde Acholshausen durch einen [[Bombenangriff]] weitgehend zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/verhaengnisvoller-tag-fuer-acholshausen-art-8319407 |titel=Verhängnisvoller Tag für Acholshausen |datum=2014-09-09 |sprache=de |abruf=2022-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden 20 Wohnhäuser, 15 Scheunen, drei Ställe und zehn Nebengebäude ein Raub der Flammen – verursacht durch [[Stabbrandbombe]]n. Die Kirche stürzte durch die schweren Beschädigungen Tage später in sich zusammen. Das einzige Todesopfer, die „Karls Bärbel“, starb zwei Wochen später an ihren schweren Brandverletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acholshausen gehört seit dem Zusammenschluss der vormals selbstständigen Gemeinden Acholshausen, Gaukönigshofen und Wolkshausen am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 zur Gemeinde [[Gaukönigshofen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=755}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Gaukönigshofen#Politische_Einteilung |titel=Gaukönigshofen &amp;gt; Politische Einteilung |werk=wiki.genealogy.net |hrsg= [[Verein für Computergenealogie]] |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jüdische Gemeinde Acholshausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Glückshafen Acholshausen.jpg|mini|Glückshafen Acholshausen]]&lt;br /&gt;
1346 trennte sich die Gemeinde Acholshausen von der [[Urpfarrei]] und Mutterkirche Gaukönigshofen und wurde eine selbständige [[Pfarrei]]. Eine Kirche war zu diesem Zeitpunkt bereits vorhanden, da diese in der Separationsurkunde vom 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1346 genannt wurde. Über die Baugeschichte dieser Kirche ist allerdings nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwer beschädigte Kirche St. Bartholomäus war eine nachgotische Anlage aus dem späten 16. Jahrhundert, das Schiff wurde 1750 verlängert. Am 24.&amp;amp;nbsp;August 1947 konnte der Rohbau der bei dem Luftangriff zerstörten Kirche soweit vollendet werden, dass das [[Leib Christi|Allerheiligste]] wieder in die Kirche überführt werden konnte. Der Innenausbau dauerte aber weiter an. Zwischen 1970 und 1972 wurde die Kirche grundlegend restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist der &amp;#039;&amp;#039;Geistliche Glückshafen, die Seelen aus dem Fegefeuer zu erlösen&amp;#039;&amp;#039; in einer Nische auf dem Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
Neben einer 1887 aus Dankbarkeit zu Ehren der Gottesmutter von Johann Thomas Schmitt und seiner Ehefrau Elisabeth errichteten [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] befindet sich der älteste [[Bildstock]] Acholshausens aus dem Jahr 1624 mit der Inschrift „Anno 1624 hat der Ersame Caspar Schmith des Gerichtes zu Acholshausen für sich unt Agatha seine Eheliche hausfrau Gott zu Lob und Ehren wegen grosse und vielfältige Hauptwettage diese Figuren und Bildnis haben machen lassen.“ [[Datei:Bildstock von 1624.jpg|mini|Bildstock von 1624]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoch über Acholshausen thronte bis zur Zerstörung im [[Pfälzischer Bauernkrieg|pfälzischen Bauernkrieg]] 1525 die [[Burg Vogtsberg]]. Heute ist hiervon nur noch der [[Burgstall]] mit dem erkennbaren [[Burggraben]] übrig. Der Straßenname „Burgweg“ in Acholshausen zeugt noch heute davon.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Gaukönigshofen#Acholshausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.acholshausen.de/ Homepage von Acholshausen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Gaukönigshofen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4079615-2|LCCN=n85285263|VIAF=153678489}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Würzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaukönigshofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1125]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Würzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
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