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	<title>Achmat Abdulchamidowitsch Kadyrow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T10:38:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Achmat_Abdulchamidowitsch_Kadyrow&amp;diff=39865&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Änderungen von ~2025-26664-02 (Diskussion) auf die letzte Version von CamelBot zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-09-26T08:10:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-26664-02&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-26664-02&quot;&gt;~2025-26664-02&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-26664-02&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-26664-02 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CamelBot&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Akhmad Kadyrov (2002-11-10).jpg|mini|Achmat Kadyrow im November 2002]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Achmat Abdulchamidowitsch Kadyrow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Ахмат Абдулхамидович Кадыров}}, {{ceS|Къадар Ӏабдулхьамидан кӀант Ахьмад-Хьажи}}; * [[23. August]] [[1951]] in [[Qaraghandy|Karaganda]], [[Kasachische Sozialistische Sowjetrepublik|Kasachische SSR]], [[Sowjetunion]], heute Qaraghandy, [[Kasachstan]]; † [[9. Mai]] [[2004]] in [[Grosny]]) rief 1994 als [[Mufti]] von [[Tschetschenien]] zum [[Dschihad]] gegen [[Russland]] auf, wechselte dann die Seiten, wurde 2000 Chef der russischen Verwaltungsbehörde in Tschetschenien und am 5. Oktober 2003 in einer umstrittenen Wahl zum Präsidenten der Republik Tschetschenien gewählt. Am 9. Mai 2004 wurde er bei einem Bomben[[attentat|anschlag]] in einem Stadion in der Hauptstadt Grosny getötet. Seit Mai 2007 ist sein Sohn [[Ramsan Achmatowitsch Kadyrow]] Präsident Tschetscheniens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kadyrow wurde in [[Kasachstan]] geboren. Dorthin war seine Familie aufgrund der [[Ethnische Deportationen in der UdSSR|Deportation]] der tschetschenischen Bevölkerung durch [[Josef Stalin|Stalin]] im Jahre 1944 gelangt. 1957 konnten sie in ihre eigentliche Heimat zurückkehren. Nach Abschluss der Schule in [[Batschi-Jurt]] arbeitete Kadyrow von 1969 bis 1971 in einer Reis-[[Kolchos]]e bei [[Gudermes]] und danach bis 1980 bei verschiedenen Bauunternehmungen im [[Nichtschwarzerdegebiet]] und in [[Sibirien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde er von der [[Moschee]] von [[Gudermes]] zum Studium an eine [[Koranschule]] in [[Buchara]] geschickt. 1982 ging er von dort an das Islamische Institut von [[Taschkent]], wo er sein Studium 1986 abschloss. Von 1986 bis 1988 war er stellvertretender [[Imam]] an der Moschee von Gudermes. 1989 war er Mitbegründer des Islamischen Institutes in [[Kurtschaloi]] – des ersten im Nordkaukasus – und wurde dessen [[Rektor]]. Ein 1990 begonnenes Studium an der Islamischen Universität von [[Amman]] brach er ab, um in seine Heimat zurückzukehren, als 1991 nach der [[Unabhängigkeitserklärung]] Tschetscheniens der Ausnahmezustand verhängt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kampf gegen Russland ===&lt;br /&gt;
1993 wurde er stellvertretender [[Mufti]], 1995 wurde er zum Mufti von Tschetschenien gewählt. Im [[Erster Tschetschenienkrieg|Ersten Tschetschenienkrieg]] stand er noch klar auf der Seite der Unabhängigkeitskämpfer und gab diesem Krieg sogar die Weihen des [[Dschihad]]. 1996 begannen seine Auseinandersetzungen mit [[Aslan Alijewitsch Maschadow|Aslan Maschadow]] und [[Schamil Bassajew]], denen er vorwarf, sich von den sogenannten [[Wahhabiten]], den vom islamischen Ausland unterstützten [[Fundamentalist]]en, vereinnahmen zu lassen. Hinter diesen ideologischen Auseinandersetzungen steckte vermutlich auch der Kampf um die Macht mit dem 1997 zum Präsidenten gewählten Maschadow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des [[Zweiter Tschetschenienkrieg|Zweiten Tschetschenienkrieges]] 1999 stellte sich Kadyrow offen auf die Seite Russlands. 2000 wurde er zum Verwaltungschef der Republik Tschetschenien ernannt – und somit zum Widerpart des von Moskau nicht anerkannten Maschadow. Ab Januar 2001 war er außerdem Chef des lokalen Ablegers der russischen staatlichen Ölgesellschaft [[Rosneft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wahl zum Präsidenten Tschetscheniens ===&lt;br /&gt;
2003 kündigte der russische Präsident [[Wladimir Wladimirowitsch Putin|Wladimir Putin]] die Wahl eines Präsidenten für Tschetschenien an, womit er den Konflikt um die Unabhängigkeit einzudämmen hoffte. Die Art, wie die Wahl vor sich ging, trug allerdings eher dazu bei, die Fronten zu verhärten: Putin erreichte, dass alle Kandidaten, die in den Umfragen vor Kadyrow lagen, ihre Kandidatur zurückzogen. Aus Mangel an Alternativen und in der Hoffnung, dass er dennoch zur Lösung des Konfliktes beitragen würde, wurde Kadyrow am 5. Oktober 2003 laut offiziellen Angaben mit 80,84 % der Stimmen und bei einer Wahlbeteiligung von 87,7 % gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maschadow bezeichnete die Wahl – ebenso wie viele westliche Politiker und Menschenrechtsorganisationen – als Farce und rief zum Widerstand gegen die [[Russische Streitkräfte|russischen Streitkräfte]] auf. Schon bald nach Kadyrows Seitenwechsel hatte er dazu aufgerufen, ihn zu töten. Kadyrow kündigte an, hart gegen seine Gegner vorgehen zu wollen. Sein Sohn [[Ramsan Kadyrow|Ramsan]] kommandiert die mehrere tausend Leute umfassende Leibgarde &amp;#039;&amp;#039;[[Kadyrowzy]]&amp;#039;&amp;#039;, vor der sich viele Tschetschenen mehr fürchten als vor den Russen, da ihre Mitglieder im Gegensatz zu den russischen Soldaten an keinerlei Rechtsnormen gebunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschlag und Tod ===&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 2004 wurde Kadyrow vor laufenden Kameras von einer Landmine getötet, die unter der Tribüne angebracht war, auf der er den Feierlichkeiten zum [[Tag des Sieges]] der Sowjetunion über das faschistische Deutschland beiwohnte. Da auf Kadyrow schon mehrere Anschläge verübt worden waren, wurde er strengstens bewacht. Deswegen wurde auch die Tribüne, auf der er sich befand, vor den Festivitäten zweimal auf Sprengsätze untersucht. Der Sprengsatz wurde nicht gefunden, weil er sich im Beton befand. Als Organisator des Anschlags bekannte sich der tschetschenische Rebellenführer [[Schamil Salmanowitsch Bassajew|Schamil Bassajew]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. November 2004 wurden nach russischen Regierungsangaben bei einer Offensive tschetschenischer Sicherheitskräfte 22 Kämpfer getötet. Darunter sei der mutmaßliche Mörder des tschetschenischen Präsidenten gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Kadyrows trat der russische Präsident Putin – anders als bei bisherigen Anschlägen – umgehend vor die Fernsehkameras und kündigte Vergeltung gegen die tschetschenischen Kämpfer an. Einen Tag später, am 10. Mai 2004, wurde Achmat Kadyrow durch einen Erlass des russischen Präsidenten postum die Auszeichnung [[Held der Russischen Föderation]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://warheroes.ru/hero/hero.asp?Hero_id=2936|title=Кадыров Ахмат Абдулхамидович|website=www.warheroes.ru|language=Russisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Oktober 2008 eröffnete [[Achmat-Kadyrow-Moschee]] in Grosny wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 wurde der größte Fußballverein Grosnys, der frühere &amp;#039;&amp;#039;Terek Grosny&amp;#039;&amp;#039;, ihm zu Ehren in &amp;#039;&amp;#039;[[Achmat Grosny]]&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Akhmad Kadyrov|Achmat Abdulchamidowitsch Kadyrow}}&lt;br /&gt;
* https://taz.de/Eine-Bombe-toetet-den-tschetschenischen-Praesidenten--und-trifft-damit-Russland/!753450/ – Kommentar zum Anschlag auf Kadyrow in der taz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Präsidenten Tschetscheniens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=135820391|LCCN=no/2008/24168|VIAF=61345153}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kadyrow, Achmat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mufti]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Tschetschenienkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Islamischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Freundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Tschetschenien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Held der Russischen Föderation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer eines Attentats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kadyrow, Achmat Abdulchamidowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ахмат Абдулхамидович Кадыров&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=tschetschenischer Präsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. August 1951&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Qaraghandy|Karaganda]], [[Kasachische Sozialistische Sowjetrepublik|Kasachische SSR]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Grosny]], Tschetschenien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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