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	<title>Achim Oster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T02:56:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Achim_Oster&amp;diff=1478211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-03-08T15:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oster Achim a.jpg|mini|Grab von Achim Oster auf dem Waldfriedhof in Dachau.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Karl Joachim Oster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Februar]] [[1914]] in [[Dresden]]; † [[2. März]] [[1983]] in [[Dachau]]) war von Mai 1950 bis 1955 Leiter der Sicherheitsgruppe im [[Amt Blank]], der Vorläuferorganisation des [[Militärischer Abschirmdienst|Militärischen Abschirmdienstes]] (MAD).&amp;lt;ref name=bundesarchiv&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bundesarchiv&amp;#039;&amp;#039; [https://www.bundesarchiv.de/cocoon/barch/0000/z/z1961z/kap1_3/para2_16.html#Start Achim Oster (1914–1983)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später war er Offizier der [[Bundeswehr]], unter anderem [[Militärattaché]] in Spanien. Danach war er bei verschiedenen Dienststellen der [[NATO]] und zuletzt als [[Generalmajor]] der Bundeswehr tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Joachim Oster war Sohn von [[Hans Oster]]. Oster trat nach dem Abitur 1933 als [[Offizieranwärter]] in die [[Reichswehr]] ein. Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er Adjutant beim Artillerieführer des Armeeoberkommandos&amp;amp;nbsp;II. Zwischen 1942 und 1943 war Oster Teilnehmer am [[Generalstab]]slehrgang. Im Jahr 1943 heiratete er Anna Haaser (14. Mai 1920 bis 8. Februar 2009), die Sekretärin des späteren [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]-Politikers [[Josef Müller (Politiker, 1898)|Josef Müller]]. In den letzten beiden Kriegsjahren wurde er in verschiedenen Stäben eingesetzt. Oster gehörte zum Umfeld des militärischen Widerstandes.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Reichel: &amp;#039;&amp;#039;Vergangenheitsbewältigung in Deutschland: Die Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur von 1945 bis heute&amp;#039;&amp;#039;. München, 2001 S.  99 [https://books.google.de/books?id=wRZS8dnvwkoC&amp;amp;pg=PA99&amp;amp;dq=Achim+Oster&amp;amp;lr=&amp;amp;as_brr=3&amp;amp;client=firefox-a&amp;amp;hl=de Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater wurde nach dem [[Attentat vom 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]] hingerichtet. Im Jahr 1945 war Joachim Oster Kommandeur eines [[Panzergrenadier]][[regiment]]s. Nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation]] der [[Wehrmacht]] geriet Oster im Range eines [[Major]]s in amerikanische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er Mitarbeiter eines Verlages.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Joachim Oster war Major bei der Abteilung [[Fremde Heere Ost]] bei [[Abwehr (Nachrichtendienst)]] des [[Oberkommando der Wehrmacht|OKW]], als er nach dem Putschversuch seines Vaters am 20. Juli 1944 aus dem [[Generalstab]] ausgeschlossen wurde. Von 1945 bis 1946 war Oster Kriegsgefangener. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oster war danach zwischen 1946 und 1949 Mitarbeiter der CSU-Landesgeschäftsstelle und vor allem in der Informationsbeschaffung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die CSU 1945–1948: Protokolle und Materialien zur Frühgeschichte der christlich-sozialen Union&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen, 1993. S. 529&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1950 wurde Oster Mitarbeiter des [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramtes]]. Zunächst arbeitete er in der [[Amt Blank|Zentrale für Heimatdienst]] und war Leiter des Informations- und Nachrichtendienstes. Danach war er bis 1957 Mitarbeiter der [[Dienststelle Schwerin]] und des [[Amt Blank|Amtes Blank]], die sich mit dem Aufbau von neuen deutschen Streitkräften beschäftigten. Oster war dabei mit dem Aufbau des [[Militärnachrichtendienst|militärischen Nachrichtendienstes]] beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Januar 1952 wurde in [[Liechtenstein]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Rudolf Ruscheweyh#Octogon-Trust|Octogon Trust]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Der Octogon-Trust war ein [[Reptilienfonds]], welcher aus [[Waffenhandel|Waffenverkaufs]][[provision]]en gespeist wurde und zur [[Parteienfinanzierung (Deutschland)|Parteienfinanzierung]] und Parteien[[konditionierung]] genutzt wurde. Der Geschäftssitz war in [[Schaan]] (Liechtenstein). Neben Oster waren [[Rudolf Ruscheweyh]] und „[[Hans Klein (Waffenhändler)|China-Klein]]“ in der Leitung des Octogon-Trusts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=25657499|Titel=Kanonen für Lehr|Jahr=1953|Nr=37|Seiten=6–7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46209459|Titel=Die Unvollendete|Jahr=1967|Nr=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Von 1950 bis 1957 war er Mitarbeiter der Dieststellen Schwerin und Blank.&lt;br /&gt;
Im Mai 1950 erteilte der &amp;#039;&amp;#039;Berater für Militär- und Sicherheitsfragen&amp;#039;&amp;#039; [[Gerhard Graf von Schwerin]] Joachim Oster den Auftrag, eine Abteilung zur Ausforschung der [[Sowjetische Besatzungszone|Ostzone]] zu organisieren.&lt;br /&gt;
Oster nutzte den Personalpool des Amtes VI des [[Reichssicherheitshauptamt|RSHA]], sprich der Abwehr des OKW. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Sommer 1950 versuchte Oster erfolglos, den 70-jährigen [[Waldemar Pabst]] in Bonn zu installieren. &amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;Pabsts „Auffassung von der Notwendigkeit einer offensiven Bekämpfung des Bolschewismus“ habe „sich seit den Tagen, in denen er die Verantwortung für die Liquidierung [[Karl Liebknecht|Liebknechts]] und [[Rosa Luxemburg|Luxemburgs]] übernahm, nicht geändert“, stand in Osters Empfehlung, mit welcher &amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;Pabst am [[Waffenhandel]] beteiligt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der [[Bundeswehr]] wurde Oster [[Referatsleiter]] in der Abteilung Streitkräfte des [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesministeriums der Verteidigung]] im Rang eines [[Oberstleutnant]]s. Danach war er [[Bataillonskommandeur]] des Feldartillerieregimentes&amp;amp;nbsp;2 in der [[Deines-Bruchmüller-Kaserne]] in [[Lahnstein]]. Ab 1958 war Oster [[Militärattaché]] an der Deutschen [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]] in [[Spanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Amtszeit fällt die Verhaftung des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel|Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;-Mitarbeiters [[Conrad Ahlers]] in Spanien. Auf Anweisung des Verteidigungsministers [[Franz Josef Strauß]] hat Oster Ahlers von der [[Spanische Polizei|spanischen Polizei]] verhaften lassen ([[Spiegel-Affäre]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Oberst]] kehrte Oster 1964 in die Bundesrepublik zurück und war im Stab der [[12. Panzerdivision (Bundeswehr)|12.&amp;amp;nbsp;Panzerdivision]] in Tauberbischofsheim tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46175637|Titel=Berufliches – Achim Oster|Jahr=1964|Nr=39|Seiten=140}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurze Zeit später wurde er als [[Brigadegeneral]] Assistant Chief of Staff des Militärischen [[Nachrichtenwesen]]s beim [[Hauptquartier]] der NATO in [[Fontainebleau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=46265423|Titel=Berufliches – Achim Oster|Jahr=1966|Nr=4|Seiten=90}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1968 wurde er stellvertretender Kommandeur des [[NATO Defence College|NATO-Defence-Colleges]]. Seit 1971 war er als [[Generalmajor]] Befehlshaber des [[Wehrbereichskommando IV|Wehrbereichs&amp;amp;nbsp;IV]]. in Mainz. Im Jahr 1973 trat Oster in den Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch während seiner Dienstzeit kritisierte Oster die Führung der Bundeswehr, als diese zu Ehren von [[Generalfeldmarschall]] [[Erich von Manstein]] einen [[Großer Zapfenstreich|Großen Zapfenstreich]] veranstalten ließ. Später trat er für eine Neuauflage des Arbeitsdienstes ein. Als Sohn seines von den Nationalsozialisten hingerichteten Vaters hielt er mehrfach die zentrale Gedenkrede zum [[Attentat vom 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Clemens Range]] |Titel=Kriegsgedient: die Generale und Admirale der Bundeswehr |Auflage=1 |Verlag=Translimes Media |Ort=Müllheim-[[Britzingen]] |Datum=2013 |ISBN=978-3-00-043646-8}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000011662|Achim H. Oster||Internationales Biographisches Archiv 28/1983 vom 4. Juli 1983}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/f3586d69-a9d2-44df-9254-47c2763ed131/ Nachlass BArch N 713]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124745849|VIAF=3413703}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oster, Achim}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Heer der Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesnachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Militärattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Militärischer Abschirmdienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oster, Achim&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oster, Hans Karl Joachim (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Militär und Geheimdienstchef&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. März 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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