<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Acherkogel</id>
	<title>Acherkogel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Acherkogel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Acherkogel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T09:21:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Acherkogel&amp;diff=455564&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karsten11: Nach Artikellöschung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Acherkogel&amp;diff=455564&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-20T08:57:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Nach Artikellöschung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME               = &lt;br /&gt;
|BILD               = Acherkogel NW.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Acherkogel von Westen gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 3007&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = AT&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Stubaier Alpen]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 2.3&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 3007-2729&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Hochreichkopf]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE            = Niederreichscharte&amp;lt;ref&amp;gt;Clem Clements, Jonathan de Ferranti, [[Eberhard Jurgalski]], Mark Trengove: &amp;#039;&amp;#039;[https://sites.google.com/site/europeaklist/Home/austria The 3000&amp;amp;nbsp;m SUMMITS of AUSTRIA – 242 peaks with at least 150&amp;amp;nbsp;m of prominence]&amp;#039;&amp;#039;, Oktober 2011, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 47/11/21/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 10/57/23/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = AT-7&lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = [[Gneis|Granitgneis]]&lt;br /&gt;
|ALTER              = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = 24. August 1881 [[Ludwig Purtscheller]], Franz Schnaiter&lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = Von Hochoetz über die [[Neue Bielefelder Hütte]] und zur Mittertaler Scharte, weiter über die Nordflanke ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)#Erklärung der UIAA-Skala|II, meist&amp;amp;nbsp;I]])&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = Nördlichster [[Dreitausender]] Tirols&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Acherkogel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|3007|AT|link=true}} hoher [[Berggipfel|Gipfel]] in den [[Stubaier Alpen]]. Er ist der nördlichste [[Dreitausender]] [[Tirol]]s und kann, falls man nur Gipfelpunkte mit einer [[Schartenhöhe]] über {{Höhe|100}} zählt, auch als nördlichster Dreitausender Europas betrachtet werden.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Nur im [[Land Salzburg|Salzburger]] Teil der [[Glocknergruppe]] finden sich noch nördlicher gelegene Gipfelpunkte über {{Höhe|3000}} in Europa, nämlich der [[Bauernbrachkopf]] und der [[Kempsenkopf]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Der beherrschende Gipfel über [[Oetz]] im vorderen [[Ötztal]] verfügt über einen imposanten Höhenunterschied von 2.200 m zum Talboden. Seine mächtigsten Felsflanken erstrecken sich im Nordwesten und Südwesten. Gegen Westen führt ein Grat zur Achplatte ({{Höhe|2423}}) und zur Habicher Wand ({{Höhe|2176}}), ein weiterer verläuft in Richtung Nordosten zum {{Höhe|2894}} hohen Maningkogel. Nach Südosten entsendet der Acherkogel eine scharfe Felsschneide zum {{Höhe|2954}} hohen Wechnerkogel. Im Wesentlichen hat der Acherkogel den Charakter eines Felsgipfels, nur an der Ostseite findet sich noch der spärliche Reste eines kleinen [[Firn]]feldes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mal bestiegen wurde der Acherkogel am 24. August 1881 durch [[Ludwig Purtscheller]]. Sein Begleiter Franz Schnaiter blieb an einer Wandstufe zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Purtscheller: &amp;#039;&amp;#039;Über Fels und Firn&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Heinrich Hess, Bruckmann München 1901, S. 41 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings fand der Erstbesteiger auf dem Gipfel bereits ein Vermessungsmännchen aus Stein vor, das vermutlich aus der Zeit der Anlegung des &amp;#039;&amp;#039;[[Franziszeischer Kataster|Franziszeischen Katasters]]&amp;#039;&amp;#039; um das Jahr 1854 stammte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=wöll töll völl – Mythos Ötztal |Ort=Oetz |Datum=2017 |ISBN=978-3-200-05132-4 |Seiten=250–265}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese erste Landesaufnahme zeigt den Vermessungspunkt auf der der Ortschaft Oetz zugewandten Seite des Doppelgipfels, dem so genannten Signalkogel, auf dem sich heute das Kreuz, erstmals aufgestellt im Jahr 1956,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Jubiläum am nördlichsten 3000er |Sammelwerk=[[Tiroler Tageszeitung]] Online |Datum= |Online=[https://www.tt.com/artikel/11963696/jubilaeum-am-noerdlichsten-3000er tt.com] |Abruf=2018-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; befindet. Wahrscheinlich stammt der Begriff Signalkogel daher vom „Vermessungssignal“. Der Hauptgipfel selbst liegt ein wenig nordöstlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert scheint auch, dass am Acherkogel der heute allgemein übliche Bergsteigergruß „[[Berg Heil]]!“ in seiner Entstehung gefestigt worden sein dürfte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=wöll töll völl |Auflage=1 |Ort=Oetz |Datum=2017 |ISBN=978-3-200-05132-4 |Seiten=207}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Topografische Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Der imposante Höhenunterschied ist auch in weiterer Hinsicht besonders: Im Nachbarort [[Sautens]] kann aufgrund der [[Gelände|Topografie]] dieses „Felsmonuments“ ein außergewöhnlicher Sonnenaufgang erlebt werden. Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der [[Beugung (Physik)|Beugungserscheinungen des Lichts]] bewirken, dass durch die Spitze des Acherkogels in einem Korridor von nicht ganz 100 Metern der kalendarische [[Äquinoktium|Frühjahrs- und Herbstbeginn]] angezeigt wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Stecher: &amp;#039;&amp;#039;wöll töll völl – Mythos Ötztal&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Bernhard Stecher, Agentur bp10  2017, S. 158–160.&amp;lt;/ref&amp;gt; sprich die Sonne sich an diesen Tagen genau hinter der Spitze des Acherkogels erhebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wege zum Gipfel ==&lt;br /&gt;
* Die Nordflanke ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA II]]) wurde erstmals von [[Otto Melzer]] 1893 begangen und gilt heute als [[Normalweg]]. Als Stützpunkt dient meist die [[Neue Bielefelder Hütte]].&lt;br /&gt;
* Der Nordostgrat ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA IV]]&amp;lt;ref&amp;gt;bergsteigen.com: [https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/maningkogel-acherkogel-no-grat/ &amp;#039;&amp;#039;Maningkogel / Acherkogel NO-Grat&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;, K. Holzhammer, 1924) führt von der Scharte zwischen Acherkogel und Maningkogel zum Gipfel und gilt als der schönste Anstieg. Meist wird im Zuge dieses Weges der Maningkogel vom Mittertal kommend überschritten. Ausgangspunkt für diese Route sind zumeist das [[Kühtai]] bzw. die Mittergrathütten.&lt;br /&gt;
* Der Südgrat ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA II]], F. Hörtnagl/H. Schmotzer, 1899) wird meist von der [[Dortmunder Hütte]] aus begangen. Nahe dieser Route verläuft auch der heute nicht mehr begangene Weg der Erstbesteiger.&lt;br /&gt;
* Die Südwestflanke ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA II]], F. Gstrein/F. Lantschner/M. Pfaundler 1891) galt früher als der Normalweg, wird heute aber seltener begangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere eher unbedeutende Anstiege sind&lt;br /&gt;
* die Südostwand ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA V-]], P. Schillfahrt/N. Raich, 1975),&lt;br /&gt;
* der Westgrat ([[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA III]], F. Lantschner, 1893) und&lt;br /&gt;
* die Nordwestwand zum Westgrat (F. Lantschner, 1921)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Acherkogel Nordwest.JPG|Von links nach rechts: Maningkogel, Acherkogel und Wechnerkogel (von Nordwesten)&lt;br /&gt;
 Acherkogel HQ.jpg|Acherkogel von der Hinteren Karlesspitze (von Nordosten)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Heinrich Klier|Heinrich]] und [[Walter Klier]] |Titel=[[Alpenvereinsführer]] Stubaier Alpen |Auflage=9. |Verlag=[[Bergverlag Rother]] |Ort=München |Datum=1980 |ISBN=3-7633-1212-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7750617-0|VIAF=237074699}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Stubaier Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sautens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Imst)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karsten11</name></author>
	</entry>
</feed>