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	<title>Acher-Rench-Korrektion - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Acher-Rench-Korrektion&amp;diff=2611821&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-04T17:05:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Doppeltes Bild|rechts|Erlach-Abzweig-Renchflutkanal 02.jpg|220|Erlach-Abzweig-Renchflutkanal-04.jpg|220|Der Abzweig des Rench-Flutkanals von der Rench bei Erlach bei normaler Wasserführung und bei Hochwasser im Mai 2013 mit Sperrung der Durchfahrtsstraße}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Acher-Rench-Korrektion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;Areko&amp;#039;&amp;#039;) war eine zwischen 1936 und 1967 durchgeführte [[wasserbau]]liche Maßnahme in [[Mittelbaden]]. Mit der Maßnahme in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinebene]] zwischen den Städten [[Offenburg]] und [[Baden-Baden]] sollte der [[Hochwasserschutz]] im [[Einzugsgebiet]] der rechtsrheinischen Flüsse [[Acher]] und [[Rench]] verbessert und die landwirtschaftlich nutzbaren Flächen ausgeweitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturraum und Gewässer ==&lt;br /&gt;
Acher und Rench entspringen am Westhang des [[Nordschwarzwald]]s, dessen Berge Höhen von über 1000 [[Normalnull|m ü. NN]] erreichen. [[Jahresniederschlag|Jahresniederschläge]] von 800 bis 2000 Millimeter pro Jahr und der steile Abfall der Flusstäler des Schwarzwalds zur Oberrheinebene führen zu sehr schnellen [[Hochwasser]]abflüssen, die sowohl im Sommer als auch im Winter auftreten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Längs des Schwarzwalds erstreckt sich am Rand der Rheinebene eine als [[Kinzig-Murg-Rinne]] bezeichnete feuchte Senke, in der sich früher die Flüsse aus den Schwarzwald nach Norden wandten und erst nach längerem Lauf in der Rheinebene in den [[Rhein]] mündeten. Nachdem die Flüsse an der Stelle ihres Eintritts in die Rheinebene [[Schwemmkegel]] ausgebildet hatten, konnten sie ihren Lauf verkürzen und auf direkterem Weg zum Rhein fließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Bühl, im von Acher und Rench durchflossenen Teil der Rheinebene, dominieren Senken, so dass früher bei Hochwasser bis zu 80 % des Gebiets überflutet wurden. Hochwassersicher waren lineare Kiesrücken, sogenannten Hurste, die bevorzugt zur Gründung von Siedlungen benutzt wurden. Hierauf verweisen Ortsnamen wie [[Wagshurst]] oder [[Gamshurst]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser 2008&amp;quot; details=&amp;quot;S. 305 f.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2008&amp;quot; details=&amp;quot;S. 61.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Flussbau]] gab es an der Rench bereits vor dem 19. Jahrhundert; Ziel der nicht koordinierten Maßnahmen war der Schutz einzelner Siedlungen. Seit 1816 war der Flussbau durch das &amp;#039;&amp;#039;Badische Flussbauedikt&amp;#039;&amp;#039; geregelt, mit dem der Schutz hochwassergefährdeter Flussabschnitte im Staatsflussbauverband zusammengefasst und einer einheitlichen Planung unterworfen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riegelsberger&amp;quot;  details=&amp;quot;S. 146.&amp;quot; /&amp;gt; Dabei übernahm das [[Baden (Land)|Land Baden]] zwei Drittel der Kosten; den Rest hatten die Gemeinden zu tragen. 1810 war unter der Leitung von [[Johann Gottfried Tulla]] mit der Regulierung der Rench begonnen worden. Wie an anderen Schwarzwaldflüssen wurde der Fluss, der zuvor bei [[Oberkirch (Baden)|Oberkirch]] bis zu 400 Meter breit war, begradigt und in ein Bett mit Doppeltrapezprofil verlegt. 1885 war die Korrektion des oberen Renchlaufs bis [[Erlach (Renchen)|Erlach]] beendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser 2010&amp;quot; details=&amp;quot;S. 13–15.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2008&amp;quot; details=&amp;quot;S. 63.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Unterlauf der Rench lagen verschiedene Entwürfe vor, deren Verwirklichung an der Uneinigkeit der beteiligten Gemeinden scheiterte. Ein Plan [[Robert Gerwig]]s von 1855 sah einen Flutkanal vor, der links der Rench von Erlach bis [[Memprechtshofen]] verlaufen sollte. 1909 entstand eine [[Denkschrift]] der &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglichen Direktion des Wasser- und Straßenbaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drach&amp;quot; /&amp;gt; zur Renchkorrektion und der [[Melioration]] des Maiwalds. Hierbei handelte es sich um einen von der Rench durchflossenes Gebiet zwischen Wagshurst im Süden und Memprechtshofen im Norden, das bis 1811 als [[Markwald]] von mehreren Gemeinden gemeinsam genutzt worden war. 1811 wurde der Maiwald zwischen den Gemeinden aufgeteilt und in den folgenden Jahren weitgehend gerodet. Die entstandenen Wiesen waren wegen häufiger Überflutungen durch die Rench versumpft und landwirtschaftlich kaum nutzbar. Die Denkschrift von 1909 sah eine Beseitigung der Überflutungen durch den Bau des Flutkanals vor; zudem sollte das Maiwaldgebiet mit Be- und Entwässerungsgräben durchzogen werden, um eine systematische [[Wiesenbewässerung|Wiesenwässerung]] zu ermöglichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drach&amp;quot; details=&amp;quot;S. 24–52.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1927 und 1929 wurden die Pläne zur Melioration des Maiwalds in vereinfachter Form umgesetzt. Dabei wurde die Rench im Maiwald [[Flussbegradigung|begradigt]]; zudem entstand ein Kanal zur Ableitung des Rench-Hochwassers. Weitergehende Arbeiten unterblieben wegen der [[Weltwirtschaftskrise]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser 2010&amp;quot; details=&amp;quot;S. 15–17.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2008&amp;quot; details=&amp;quot;S. 64.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Maßnahmen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Acher-Rench-Korrektion-Übersicht.jpg|mini|Gewässer der Acher-Rench-Korrektion.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stollhofen-Scheidgraben-36-Bruecke-Stauwehr-2013-gje.jpg|mini|[[Schütz (Wasserbau)|Schütz]] am [[Scheidgraben (Rheinniederungskanal)|Scheidgraben]], ein an vielen Gewässern des Korrektionsgebiets errichteter Bauwerkstyp]] &lt;br /&gt;
[[Datei:AchermeetsRench.jpg|mini|Mündung des Acher-Flutkanals (Mitte) in den Rench-Flutkanal (von rechts)]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die Nationalsozialisten beschäftigte sich der Arbeitsdienst der NSDAP 1933 mit der Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen an Acher und Rench. Diese wurden angesichts der in Baden länger anhaltenden Arbeitslosigkeit auch als [[Arbeitsbeschaffungsmaßnahme]] angesehen. Bei Versammlungen zur Propagierung der [[Erzeugungsschlacht]] sollen Bauern 1934 darauf verwiesen haben, dass es „wenig Wert hätte, richtig zu düngen, denn ein Hochwasser würde alle Arbeit zunichte machen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brombacher&amp;quot; details=&amp;quot;Zitiert S. 92.&amp;quot; /&amp;gt; Laut dem Genehmigungsantrag für die Acher-Rench-Korrektion wurden die „gegebenen günstigen klimatischen und geographischen Bedingungen“ im Korrektionsgebiet „nicht gehörig ausgenutzt. Die Schuld an diesen Zustand tragen die aus dem Schwarzwald kommenden und dem Rhein zufließenden Flüsse“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brombacher&amp;quot; details=&amp;quot;Zitiert S. 90.&amp;quot; /&amp;gt; Bei den Planungen wurde davon ausgegangen, dass sich im Korrektionsgebiet 150 neue [[Reichserbhofgesetz|Erbhöfe]] oder 600 Kleinbauernstellen zusätzlich schaffen ließen. Der Gesamtaufwand wurde auf rund 500.000 [[Tagewerk]]e geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brombacher&amp;quot; details=&amp;quot;S. 93 f.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1936 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Verbesserung der wasserwirtschaftlichen Verhältnisse in der Rheinebene zwischen der Kinzig und dem Sandbach (Acher-Rench-Korrektion)&amp;#039;&amp;#039; erlassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesetz&amp;quot; /&amp;gt; Das Gesetz nannte 66 Gemeinden, die einen Drittel der Kosten finanzieren mussten. [[Wasserrecht]]liche Verfahren beim Gewässerausbau entfielen; zudem wurden [[Grunderwerb]] und [[Enteignung]]en erleichtert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser 2010&amp;quot; details=&amp;quot;S. 17.&amp;quot; /&amp;gt; Hauptziel der Acher-Rench-Korrektion war die Sicherstellung des Hochwasserschutzes. Zudem sollten [[Sumpf|versumpfte]] und [[Vernässung|vernässte]] Flächen entwässert werden. Dabei sollten Nutzungen in den vorhandenen Gewässern wie [[Wassermühle|Mühlen]] und Wiesenwässerung weiterhin möglich sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2008&amp;quot; details=&amp;quot;S. 67.&amp;quot; /&amp;gt; Von den Korrektionsmaßnahmen war eine Fläche von 120 Quadratkilometer betroffen, von der drei Viertel landwirtschaftlich und ein Viertel forstwirtschaftlich genutzt wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riegelsberger&amp;quot;  details=&amp;quot;S. 147.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den [[Spatenstich|ersten Spatenstich]] für die Acher-Rench-Korrektion vollzog der NSDAP-Gauleiter [[Robert Wagner (Gauleiter)|Robert Wagner]] am 2. Juli 1936 in Memprechtshofen. Für die Baumaßnahmen wurden mehrere tausend Dienstpflichtige des [[Reichsarbeitsdienst|Reichsarbeitsdienstes]] (RAD) eingesetzt. Sie wurden im Mai 1938 weitgehend abgezogen und an den [[Westwall]] versetzt; mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden die Arbeiten eingestellt. Zwischen 1940 und 1942 arbeiteten bis zu 500 französische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] aus zwei Lagern in [[Renchen]] und [[Freistett]] beim Weiterbau der Acher-Rench-Korrektion. Die Fortführung der Arbeiten während des Krieges wurde unter anderem damit begründet, dass die Korrektionsarbeiten für den Bau der [[Reichsautobahn]] von Baden-Baden nach [[Straßburg]] notwendig seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brombacher&amp;quot; details=&amp;quot;S. 97–99.&amp;quot; /&amp;gt; Nach Kriegsende wurden die Bauarbeiten 1949 wiederaufgenommen. Ab 1954 bestimmten [[Flurbereinigungsverfahren]] für den Bau der Autobahn von Karlsruhe nach Basel (heutige [[Bundesautobahn 5]]) den Bauablauf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser 2010&amp;quot; details=&amp;quot;S. 18.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2008&amp;quot; details=&amp;quot;S. 67.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauarbeiten konzentrierten sich zunächst auf den Bau der Flutkanäle für Acher und Rench; 1940 wurden der untere Teil der Rench-Flutkanals sowie der Acher-Flutkanal fertiggestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homagk&amp;quot; details=&amp;quot;S. 37.&amp;quot; /&amp;gt; Der obere Teil des Rench-Flutkanals ging 1954 nach dem Bau eines Abzweigbauwerks bei Erlach in Betrieb. Am Rench-Flutkanal entstanden in Waldgebieten die drei [[Rückhaltebecken|Hochwasserrückhaltebecken]] Holchen, Hürben und Mürbig, die auf vier Quadratkilometer fünf Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen können. An der [[Bühlot]], die bei der Stadt [[Bühl]] in die Rheinebene eintritt und im Unterlauf den Namen Sandbach trägt, entstand der Sandbach-Flutkanal und ein Rückhaltebecken für zwei Millionen Kubikmeter Wasser im Abtsmoor. Für [[Sasbach (Acher)|Sasbach]], [[Laufbach (Sasbach)|Laufbach]] und Röderbach wurde ein gemeinsamer Flutkanal erbaut, der westlich von [[Ottersweier]] im Rückhaltebecken &amp;#039;&amp;#039;Hägenich&amp;#039;&amp;#039; endet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riegelsberger&amp;quot;  details=&amp;quot;S. 150.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schweinfurth Klüver&amp;quot; /&amp;gt; Der [[Durbach-Kammbach-Wannenbach-Kanal]] (DKW-Kanal) leitet das Wasser der drei namensgebenden Bäche, die zwischen [[Appenweier]] und Offenburg den Schwarzwald verlassen, dem Rench-Flutkanal zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riegelsberger&amp;quot;  details=&amp;quot;S. 150.&amp;quot; /&amp;gt; Zudem entstanden zahlreiche weitere [[Wassergraben|Entwässerungsgräben]] und [[Vorfluter]] wie der 1960&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homagk&amp;quot; details=&amp;quot;S. 37.&amp;quot; /&amp;gt; fertiggestellte [[Rheinniederungskanal (Acher-Rench-Korrektion)|Rheinniederungskanal]], bei denen oft die Sohle und der untere Böschungsteil mit einer Steinpflasterung gesichert wurden, um Sohlenerosion zu verhindern. Im Maiwald wurden nach der Entwässerung 22 [[Aussiedlerhof|Aussiedlerhöfe]] gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser 2010&amp;quot; details=&amp;quot;S. 18 f.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilanz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rench-Flutkanal, Regulierwehr, Ein- und Auslassbauwerk Holchen.jpg|mini|Regulierwehr Renchen sowie Ein- und Auslassbauwerk Holchen am Rench-Flutkanal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheidgraben, Aquädukt des Kanalbachs bei Stollhofen.jpg|mini|Aquädukt des Kanalbachs über den Scheidgraben bei Rheinmünster-Stollhofen]]&lt;br /&gt;
Für die Acher-Rench-Korrektion wurden 8,22 Millionen [[Reichsmark|RM]] (1938–1948) und 47,5 Millionen [[Deutsche Mark|DM]] (1948–1968) investiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riegelsberger&amp;quot;  details=&amp;quot;S. 150.&amp;quot; /&amp;gt; Es wurden 216 Kilometer Gewässer aus- oder neugebaut sowie 85 Kilometer [[Deich|Flussdeiche]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2008&amp;quot; details=&amp;quot;S. 67.&amp;quot; /&amp;gt; Es entstanden fünf Eisenbahn- und 141 Straßenbrücken&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brombacher&amp;quot; details=&amp;quot;211 Straßenbrücken laut S. 92.&amp;quot; /&amp;gt; sowie circa 300 [[Wehr (Wasserbau)|Wehre]], Abstürze, Schleusen und [[Düker]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riegelsberger&amp;quot;  details=&amp;quot;S. 147.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autoren der baden-württembergischen Wasserwirtschaftsverwaltung stufen die Korrektion hinsichtlich der gesetzten Ziele als Erfolg und „hervorragende Ingenieurleistung“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser 2010&amp;quot; details=&amp;quot;S. 19 f.&amp;quot; /&amp;gt; ein; als „eines der größten wasserwirtschaftlichen und  [[landeskultur]]ellen Unternehmen des Landes Baden-Württemberg“ habe sie „Gesicht und Wert der mittelbadischen Landschaft erheblich verändert“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riegelsberger&amp;quot;  details=&amp;quot;S. 146, 152.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ökologischer Sicht verlor das Acher-Rench-Gebiet seinen Charakter als großes zusammenhängendes [[Feuchtgebiet]] mit umfangreichen natürlichen [[Retention (Wasserwirtschaft)|Retentionsflächen]]. Dies betraf auch die Feuchtwälder des [[Korker Wald]]s und die früher ausgedehnten [[Streuwiese]]n. Durch die Begradigung von Gewässern, den Ausbau in Trapezprofilen und die Umverteilung von Abflussmengen entstand ein weitgehend einheitlicher Fließgewässertyp, während sich zuvor die Gewässer je nach Herkunft aus Rheinebene, [[Vorbergzone (Oberrheingraben)|Vorbergen]] oder Schwarzwald hydrologisch, morphologisch und biologisch deutlich unterschieden. An den Schwarzwaldflüssen wurden alle [[Flussaue]]n in der Rheinebene beseitigt, zudem ging die [[ökologische Durchgängigkeit]] verloren. Da der Flächenbedarf der Gewässer minimiert wurde, entstand ein Zwang zur intensiven [[Gewässerunterhaltung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfN&amp;quot; details=&amp;quot;S. 113 f.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Bei Hochwasserereignissen in den Jahren 1978, 1983 und 1994 bewährten sich die gebauten Anlagen größtenteils. Die Durchführung der Acher-Rench-Korrektion ermöglichte eine intensivere landwirtschaftliche Nutzung des Gebiets; zudem konnten die Siedlungsflächen erheblich expandieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2008&amp;quot; details=&amp;quot;S. 68.&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch verstärkte sich der Oberflächenabfluss. Im Raum Bühl reichte die Kapazität des Rückhaltebeckens &amp;#039;&amp;#039;Hägenich&amp;#039;&amp;#039; Anfang der 1990er Jahre nicht mehr aus, so dass es mit einem zweiten Becken ergänzt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hägenich&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bühl&amp;quot; /&amp;gt; Beim [[Hochwasser in Mitteleuropa 2013|Hochwasser 2013]] wurden beide Becken durch lang anhaltende Starkniederschläge vollständig gefüllt, so dass 22 Stunden lang Wasser über die [[Hochwasserentlastungsanlage]] abfloss. Am Sulzbach kam es zu umfangreichen Überflutungen. Das Hochwasser hatte eine [[Jährlichkeit]] von fünf bis zehn Jahren bei einer ungewöhnlich großen Abflussfülle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in den 1990er Jahren ergaben, dass die [[Deich|Dämme]] an den Flutkanälen von Rench und Acher sowie an den Rückhaltebecken zu sanieren waren. Zugleich wurde eine höhere Abflussleistung in Teilabschnitten des Rench-Flutkanals für notwendig gehalten, um einen Schutz vor einem [[Jahrhunderthochwasser|hundertjährlichen Hochwasser]] zu erreichen. Zwischen 1998 und November 2011 wurden Dämme auf einer Länge von 38 Kilometer erneuert, was ungefähr der Hälfte der anstehenden Arbeiten entsprach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP BaWü AReKo&amp;quot; details=&amp;quot;S. 12 f.&amp;quot; /&amp;gt; In den folgenden Jahren wurden die Sanierungsarbeiten fortgesetzt; beispielsweise an der Acher unterhalb von Achern ab November 2021.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochwasserschutz Acher&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den 1970er Jahren wurden die [[Ökologie|ökologischen]] Nachteile des Gewässerausbaus deutlich und führten zu einem Wandel, bei dem Gewässer [[Renaturierung|renaturiert]] und ihre eigendynamische Entwicklung gefördert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2005&amp;quot; details=&amp;quot;S. 249&amp;quot; /&amp;gt; Bestandsaufnahmen zur [[Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie)|Europäischen Wasserrahmenrichtlinie]] stuften nahezu alle Gewässer im Gebiet der Acher-Rench-Korrektion als „signifikant morphologisch beeinträchtigt“ ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2008&amp;quot; details=&amp;quot;S. 87.&amp;quot; /&amp;gt; Dem Rench-Flutkanal wird ein über weite Strecken hohes ökologisches Potential zugesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2005&amp;quot; details=&amp;quot;S. 245.&amp;quot; /&amp;gt; In dem künstlichen Gewässer hat sich eine der größten Populationen der [[Bachmuschel]] in Baden-Württemberg angesiedelt; zudem wurden die Fischarten [[Bitterling (Fischart)|Bitterling]] und [[Bachneunauge]] gefunden. Der Kanal wurde als [[Natura 2000]]-Gebiet ausgewiesen. Um die Leistungsfähigkeit des Kanals zu erhalten, ist eine [[Gewässerunterhaltung]] notwendig, bei der das Vorland abgetragen, das Mittelwasserbett geräumt und [[Mähen|gemäht]] wird. Um Tieren Rückzugsmöglichkeiten zu geben, wird die Gewässerunterhaltung halbseitig und nur bei Bedarf durchgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2005&amp;quot; details=&amp;quot;S. 247 f.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Überleitung Rench Rench-Flutkanal (3).jpg|mini|[[Raue Rampe]] in der Renchüberleitung]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1987 und 2002 wurden 30 Kilometer Gewässer im Gebiet der Acher-Rench-Korrektion naturnah umgestaltet. Weitere Maßnahmen haben das Ziel, die Durchgängigkeit von Gewässern für [[Wanderfisch]]e wiederherzustellen. Mit Hilfe eines [[Extensivierung]]sprogramms für die Landwirtschaft wurde versucht, [[Gewässerrandstreifen]] in extensiv genutztes [[Grünland]] umzuwandeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser 2010&amp;quot; details=&amp;quot;S. 20 f.&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den naturnah umgestalteten Gewässern gehört ein Abschnitt des [[Holchenbach]]s, der 1951 begradigt und mit Steinen gepflastert worden war. 2003 wurde der alte Gewässerlauf auf rund 1,5 Kilometer anhand der Ausbauplanungen rekonstruiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gehölze&amp;quot; /&amp;gt; Am Rench-Flutkanal wurde die ökologische Durchgängigkeit am sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Absturz&amp;#039;&amp;#039;, einem [[Wehr (Wasserbau)|festen Wehr]] südlich von Memprechtshofen, durch den Bau eines Umgehungsbachs hergestellt. An der &amp;#039;&amp;#039;Bannfurtbrücke&amp;#039;&amp;#039; wurde die Renchüberleitung, eine Verbindung zwischen Flutkanal und Alter Rench, so umgestaltet, dass [[Fischwanderung]] möglich ist. Die benachbarte Teilstrecke der Alten Rench wurde auf 2,3 Kilometer renaturiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sandra Röck: &amp;#039;&amp;#039;Naturqualität und Bewertung künstlicher Gewässer am Beispiel zweier Flutkanäle in der Oberrheinebene.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Culterra&amp;#039;&amp;#039;, Band 53) Institut für Landespflege, Freiburg im Breisgau 2008, ISBN 978-3-933390-40-0.&lt;br /&gt;
* Sandra Röck: &amp;#039;&amp;#039;Der Rench-Flutkanal. Die Natur eines künstlichen Gewässers.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Ohlig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewässerentwicklung in der Kulturlandschaft.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der [[Deutsche Wasserhistorische Gesellschaft|Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 7) Books on Demand, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-3213-6, S. 239–249 ([[hdl:20.500.11970/114517]]).&lt;br /&gt;
* Horst Brombacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Acher-Rench-Korrektion und der Einsatz französischer Kriegsgefangener.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortenau&amp;#039;&amp;#039;, 2003 (83), {{ISSN|0342-1503}}, S. 87–106 ([[DOI:10.57962/regionalia-18499]]).&lt;br /&gt;
* Josef Riegelsberger: &amp;#039;&amp;#039;Acher-Rench-Korrektion.&amp;#039;&amp;#039; In: Innenministerium Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wasserwirtschaft in Baden-Württemberg. Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Flussbau, Talsperrenbau, landwirtschaftlicher Wasserbau, Verwaltung, Organisation.&amp;#039;&amp;#039; Verwaltungs-Verlag, München 1969, S. 146–152.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Bildsammlungen des &amp;#039;&amp;#039;Wasserwirtschaftsamtes Offenburg&amp;#039;&amp;#039; aus den 1950er und 1960er Jahren beim [[Landesarchiv Baden-Württemberg]]:&lt;br /&gt;
** [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=5-2518959 W 133/1 Nr. 0007] – Bildbericht: Acher-Rench-Korrektion (AREKO).&lt;br /&gt;
** [https://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=5-2534025 W 133/1 Nr. 0155] – Farbaufnahmen von Bauwerken bei Bühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RP BaWü AReKo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernhard Burkart, Bernhard Walser |url=http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1334309/rpf_ref531_Acher-Renchkorrektion.pdf |titel=Die Acher-Rench-Korrektion |werk=rp.baden-wuerttemberg.de |hrsg=Regierungspräsidium Baden-Württemberg |datum= |seiten= |abruf=2012-04-18 |format= |offline=2019-09-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser 2008&amp;quot;&amp;gt;Bernd Walser: &amp;#039;&amp;#039;Die Acher-Rench-Korrektion – Geschichtliche Entwicklung einer übergebietlichen Hochwasserschutzmaßnahme.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Ohlig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Wassernutzung an Donau und Hochrhein sowie zwischen Schwarzwald und Vogesen.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Schriften der [[Deutsche Wasserhistorische Gesellschaft|Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039; Band 10) Books on Demand, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8334-8273-1, S. 305–313.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Walser 2010&amp;quot;&amp;gt;Bernd Walser: &amp;#039;&amp;#039;Flusslandschaft im Wandel am Beispiel der Rench.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Die Ortenau]], 90(2010), S. 11–22  ([[DOI:10.57962/regionalia-18095]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2008&amp;quot;&amp;gt;Sandra Röck: &amp;#039;&amp;#039;Naturqualität und Bewertung künstlicher Gewässer am Beispiel zweier Flutkanäle in der Oberrheinebene.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Culterra&amp;#039;&amp;#039;, Band 53) Institut für Landespflege, Freiburg im Breisgau 2008, ISBN 978-3-933390-40-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Röck 2005&amp;quot;&amp;gt;Sandra Röck: &amp;#039;&amp;#039;Der Rench-Flutkanal. Die Natur eines künstlichen Gewässers.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Ohlig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewässerentwicklung in der Kulturlandschaft.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Deutschen Wasserhistorischen Gesellschaft,&amp;#039;&amp;#039; Band 7) Books on Demand, Norderstedt 2005, ISBN 3-8334-3213-6, S. 239–249 ([[hdl:20.500.11970/114517]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riegelsberger&amp;quot;&amp;gt;Josef Riegelsberger: &amp;#039;&amp;#039;Acher-Rench-Korrektion.&amp;#039;&amp;#039; In: Innenministerium Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wasserwirtschaft in Baden-Württemberg. Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Flussbau, Talsperrenbau, landwirtschaftlicher Wasserbau, Verwaltung, Organisation.&amp;#039;&amp;#039; Verwaltungs-Verlag, München 1969, S. 146–152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brombacher&amp;quot;&amp;gt;Horst Brombacher: &amp;#039;&amp;#039;Die Acher-Rench-Korrektion und der Einsatz französischer Kriegsgefangener.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortenau&amp;#039;&amp;#039;, 2003 (83), {{ISSN|0342-1503}}, S. 87–106 ([[DOI:10.57962/regionalia-18499]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gesetz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.wedebruch.de/gesetze/landbw/arekog.htm Gesetz zur Verbesserung der wasserwirtschaftlichen Verhältnisse in der Rheinebene zwischen der Kinzig und dem Sandbach (Acher-Rench-Korrektion).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Patt&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Burkart, Bernhard Walser: &amp;#039;&amp;#039;Weiterentwicklung der Acher-Rench-Korrektion in der mittelbadischen Oberrheinebene (Baden-Württemberg).&amp;#039;&amp;#039; In: Heinz Patt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fließgewässer- und Auenentwicklung. Grundlagen und Erfahrungen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Springer, Berlin 2016, ISBN 978-3-662-48448-7, S. 491–499.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Homagk&amp;quot;&amp;gt;Peter Homagk: &amp;#039;&amp;#039;Hochwasserschutz am Oberrhein bis Worms im Wandel der letzten 200 Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wasserwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; 1–2/2010, S. 35–41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Drach&amp;quot;&amp;gt;Adolf Drach: &amp;#039;&amp;#039;Entwurf der Renchkorrektion abwärts Erlach und der Maiwaldkultur. Denkschrift 1909.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Hydrographie des Grossherzogtums Baden&amp;#039;&amp;#039;, Band 15) Braun, Karlsruhe 1913.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schweinfurth Klüver&amp;quot;&amp;gt;W. Schweinfurth, H. Klüver: &amp;#039;&amp;#039;Bühl. Naturraum und Siedlung.&amp;#039;&amp;#039; In: Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Rastatt.&amp;#039;&amp;#039; Thorbecke, Stuttgart 2002, ISBN 3-7995-1364-7. S. 381–400, hier S. 389.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfN&amp;quot;&amp;gt;Rolf Bostelmann, Ina Nadolny: &amp;#039;&amp;#039;Wasserwirtschaftlich-ökologische Entwicklung der Acher-Rench-Korrektion (südliche Oberrheinebene). Planungskonzept – Grundsätze, Inhalte, Methoden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Bundesamt für Naturschutz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Renaturierung von Bächen, Flüssen und Strömen. Tagungsband zur gleichnamigen internationalen Fachtagung vom 24.–26. November 1999 in Neuhaus im Solling.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Angewandte Landschaftsökologie,&amp;#039;&amp;#039; Heft 37), BfN-Schriftenvertrieb im Landwirtschaftsverlag, Münster 2000, ISBN 3-7843-3710-4, S. 113–123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bühl&amp;quot;&amp;gt;Stadt Bühl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Waldhägenich. Ein Führer durch das Natur- und Landschaftsschutzgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Bühl 1992, S. 18 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ell&amp;quot;&amp;gt;Rainer Ell: &amp;#039;&amp;#039;Hochwasser im Juni 2013 – Aufarbeitung und Bürgerbeteiligung.&amp;#039;&amp;#039; In: WBW Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung mbH (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20160331130346/http://wbw-fortbildung.net/pb/site/wbw-fortbildung/get/documents_E142128875/wbw-fortbildung/Objekte/PDFs/EBH/Berichtsb%C3%A4nde/berichtsband_2014.pdf Erfahrungsaustausch Betrieb von Hochwasserrückhaltebecken in Baden-Württemberg. Berichtsband 21. Jahrestagung 2014].&amp;#039;&amp;#039; Karlsruhe 2015, S. 52–53 (pdf, 2,06 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hägenich&amp;quot;&amp;gt;[https://rpk.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/RP-Internet/Karlsruhe/Abteilung_5/Referat_53.2/_DocumentLibraries/Documents/haegenich_flyer.pdf Hochwasserrückhaltebecken Hägenich]. Infobroschüre des [[Regierungspräsidium Karlsruhe|Regierungspräsidiums Karlsruhe]] (pdf, 2,5 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochwasserschutz Acher&amp;quot;&amp;gt;[https://rpf.baden-wuerttemberg.de/abt5/ref531/hochwasserschutz-acher/ &amp;#039;&amp;#039;Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Acher&amp;#039;&amp;#039;] beim [[Regierungspräsidium Freiburg]] (Abgerufen am 2. Oktober 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gehölze&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Walser: &amp;#039;&amp;#039;Naturnahe Umgestaltung am Holchenbach bei Appenweier.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg|Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gehölze an Fließgewässern.&amp;#039;&amp;#039; LUBW, Karlsruhe 2007, ISBN 978-3-88251-317-2, S. 105 f ([https://pudi.lubw.de/detailseite/-/publication/60347 Download]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Infotafel&amp;quot;&amp;gt;Regierungspräsidium Freiburg: &amp;#039;&amp;#039;Weiterentwicklung der Acher-Rench-Korrektion.&amp;#039;&amp;#039; [[:Datei:Areko, Bannfurter Brücke Infotafel 1.jpg|Infotafel 1]] und [[:Datei:Areko, Bannfurter Brücke Infotafel 2.jpg|Infotafel 2]] an der Bannfurter Brücke (Stand 29. September 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|dim=27000|article=DM|NS=48.67|EW=8.01|type=landmark|region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Rhein|1Acher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Rastatt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Ortenaukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flussbaumaßnahme]]&lt;/div&gt;</summary>
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