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	<title>Achenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Achenheim&amp;diff=1166427&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-02-11T08:37:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Achenheim&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Achenheim 67.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass]] ([[Bas-Rhin]])&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Strasbourg|Strasbourg]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Lingolsheim|Lingolsheim]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Eurométropole de Strasbourg]]&lt;br /&gt;
|insee=67001&lt;br /&gt;
|cp=67204&lt;br /&gt;
|longitude=07/37/37/O&lt;br /&gt;
|latitude=48/34/52/N&lt;br /&gt;
|alt mini=143&lt;br /&gt;
|alt maxi=191&lt;br /&gt;
|km²=6.03&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://achenheim.fr/ achenheim.fr]&lt;br /&gt;
|image=Achenheim, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=[[Mairie]] Achenheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Achenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|a.xən.(h)ajm|Tondatei=LL-Q150 (fra)-JEP2022-visiteur27 (Madehub)-Achenheim.wav}} ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67001}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67001}}) in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|europäischen Gebietskörperschaft]] [[Elsass]] ([[Präfektur]] [[Bas-Rhin]]). Die Gemeinde liegt in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
{|align=right&lt;br /&gt;
|[[Datei:Canal de la Bruche bei Achenheim.jpg|mini|hochkant=0.85|Breuschkanal im Süden von Achenheim (Blick Richtung Straßburg)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Achenheim, Église Saint-Georges 2.jpg|mini|Turm der Kirche St. Georg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Achenheim-Logo.jpg|mini|Das Motto von Achenheim, &amp;#039;&amp;#039;Une terre qui construit l’histoire&amp;#039;&amp;#039;, bezieht sich auf die Wernert’sche erdhistorische Schichtenzuordnung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt an der [[Route départementale|D]]&amp;amp;nbsp;45 zwischen [[Breuschwickersheim]] und [[Oberschaeffolsheim]] und an der D&amp;amp;nbsp;222 zwischen [[Ittenheim]] und [[Holtzheim]]. Im Süden wird der Ort durch den Breuschkanal ([[Französische Sprache|franz.]] &amp;#039;&amp;#039;Canal de la Bruche&amp;#039;&amp;#039;) begrenzt. Auf der rechten Seite des Kanals (West-Ost-Richtung) befindet sich der 21 Kilometer lange Radweg (&amp;#039;&amp;#039;piste cyclable&amp;#039;&amp;#039;), der [[Straßburg]] und [[Molsheim]] verbindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.af3v.org/-Fiche-VVV-.html?voie=51 Les Véloroutes et Voies Vertes de France: &amp;#039;&amp;#039;Voie Verte du canal de la Bruche&amp;#039;&amp;#039; (franz.); mit Karte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Durch archäologische Funde belegt, scheint Achenheim von der [[Altsteinzeit]] bis in die [[Römisches Reich|römische Epoche]] hinein ununterbrochen besiedelt gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datiert in die Zeit zwischen 4300 und 4150 v. Chr. ([[Cal BC]]) fand in Achenheim und im benachbarten [[Bergheim (Haut-Rhin)|Bergheim]] ein Massaker statt: Ortsansässige verteidigten sich gegen Ortsfremde, brachen ihnen die Knochen und töteten sie.&amp;lt;ref&amp;gt;Teresa Fernández-Crespo et al.: &amp;#039;&amp;#039;Multi-isotope biographies and identities of victims of martial victory celebrations in Neolithic Europe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science Advances.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, Nr. 34, 2025, [[doi:10.1126/sciadv.adv316]].&amp;lt;br /&amp;gt; {{Internetquelle |url=https://www.spektrum.de/news/die-reste-eines-6000-jahre-alten-massakers-entdeckt/1413143 |titel=Die Reste eines 6000 Jahre alten Massakers entdeckt |hrsg=Spektrum.de |datum=2016-06-09 |abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich gehörte Achenheim 736 (teilweise) zum Besitz des [[Fürstabtei Murbach|Klosters Murbach]]. 884 hatte auch die Abtei Honau Besitz zu Achenheim, 910 das Straßburger Domkapitel. Einen Dinghof zu Achenheim schenkte Bischof Wilhelm I. von [[Straßburg]] am Anfang des 11. Jahrhunderts der Abtei Eschau, die ihn noch im 14. Jahrhundert besaß: Weisthum von 1362. Später kam er ans Straßburger Domkapitel. Das [[Marschall|Marschalkthum]] und das [[Schultheiß]]enamt zu Achenheim waren gleichfalls im Besitz des Klosters Eschau. Es scheint sie als Lehen vergeben zu haben. 1533 wurden sie von Bischof Wilhelm als dem Administrator von Eschau der Familie Rechburger zu Lehen gegeben, nach deren Aussterben 1651 an die von Gail, die sie bis zur [[Französische Revolution|Revolution]] besaßen. Einen anderen Hof nebst Kirche, [[Kirchenpatronat|Patronat]] und Zehnten zu Achenheim schenkte Bischof Heinrich 1249 der Abtei Hohenforst, die ihn jedoch 1345 und 1390 an das Straßburger Thomaskapitel verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf selbst war ursprünglich im Besitz des Bistums Straßburg. Doch scheint es schon früh verlehnt worden zu sein. In der Mitte des 14. Jahrhunderts ist es als Bischöflich-Straßburger Lehen im Besitz der Herren von Hohenstein. Diese verzichteten nach wiederholten Verpfändungen (1448 an Claus Bitsch von Straßburg, 1485 an Adolf von Colmar, 1487 an die Wurmser von Schäffolsheim) 1493 auf die eine Hälfte des Dorfes, mit der nun die Wurmser vom Bischof belehnt wurden. 1515 verkauften die von Hohenstein auch die zweite Hälfte, als deren Mitbesitzer 1476 die Georgen von Straßburg genannt werden, an den Bischof, und auch diese Hälfte kam später in den Lehnsbesitz der Wurmser von Schäffolsheim. Da diese zur unterelsässischen Reichsritterschaft gehörten, wurde Achenheim reichsritterschaftlich. 1647 kam es durch Erbschaft an die von Wildenstein, später (1717) an die von Wangen, die es bis zur Revolution besaßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1261 ist Achenheim von den Straßburgern verbrannt worden. 1315 lagerte König [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig der Bayer]] bei Achenheim. 1389 wurde das Dorf im pfälzischen Krieg verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Ministerialengeschlechter führen ihren Namen von Achenheim: Zum einen ein Straßburger Geschlecht, 1295 zuerst erwähnt, 1450 ausgestorben, zum anderen ein dem Landadel angehöriges Geschlecht, 1256 zuerst erwähnt, 1506 erloschen. Ein Schloss nahe Achenheim soll zeitweilig den schwedischen Löwenhaupt gehört haben, dann den du Terrier. Das Schloss wurde 1890/91 abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Elsässisches Burgen-Lexikon|Autor= F. Wolff|Ort= Straßburg im Elsass|Verlag= Ludolf Beust|Jahr=1908|Seiten=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Achenheim zum Landkapitel [[Molsheim]] und besaß vor der Reformation ein dem Thomaskapitel inkorporiertes Rektorat, ein Primissariat und eine Kaplanei. Um 1530 hatte Achenheim die [[Reformation]] angenommen, im Januar 1618 wurde jedoch das Dorf durch Georg Wurmser von Schäffolsheim wieder katholisch. Zur Pfarrei gehörten die Filialen [[Hangenbieten]] und [[Breuschwickersheim]]. Das Patronatsrecht besaß das Thomaskapitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Wappenbeschreibung]]: In Gold und Schwarz gespalten und je ein [[Büffelhörner|Büffelhorn]] in [[Verwechselte Farben|verwechselten Farben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 735: Hachinheim&lt;br /&gt;
* 884: Hakinheim&lt;br /&gt;
* seit 910 (deut., franz.): Achenheim&lt;br /&gt;
* mundartlich: Achene&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=text-align:left | Jahr || 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2006 !! 2017&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1131 || 1207 || 1535 || 1717 || 2072 || 2183 || 2224 || 2123&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
Die Lössgruben von Achenheim wurden im 20. Jahrhundert von dem [[Paläontologie|Paläontologen]] [[Paul Wernert]]  (1889–1972) erforscht, der anhand dieser Arbeiten die Quartärstratigraphie im Elsass (Geologie und Fauna) dokumentierte. Ihm zu Ehren trägt die örtliche Schule seit 1979 den Namen &amp;#039;&amp;#039;Collège Paul Wernert&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaften ==&lt;br /&gt;
Achenheim ist verschwistert mit [[Gamshurst]], seit 1973 ein Stadtteil von [[Achern]] in Baden-Württemberg. Der Ort liegt knapp 35 Kilometer östlich auf der deutschen Seite des [[Rhein]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Reichsland Elsass-Lothringen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 und 3, Statistisches Bureau des Ministeriums für Elsass-Lothringen, Verlag H. Mündel, Strassburg 1901–1903, S. 6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Gemeinden und Kreise im Elsass.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Statistisches Amt für das Elsass, Strassburger Druckerei u. Verlagsanstalt, 1941, S. 58.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin&amp;#039;&amp;#039;. Flohic Editions, Band 2, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S.&amp;amp;nbsp;821–823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.annuaire-mairie.fr/ville-achenheim.html Achenheim im &amp;#039;&amp;#039;Annuaire Mairie&amp;#039;&amp;#039; (franz. Verzeichnis der Gemeinden)]&lt;br /&gt;
* [https://achenheim.fr/ Gemeinde Achenheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Strasbourg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4221914-0|VIAF=245715607}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 735]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prähistorisches Massaker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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