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	<title>Acetalbildung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Acetalbildung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Acetalisierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine chemische Reaktion, bei der ein Acetal entsteht. Sie kann auf verschiedene Arten geschehen. Bekannt ist vor allem die Bildung aus [[Aldehyd]]en.&lt;br /&gt;
Ein [[Acetale|Acetal]] ist das Kondensationsprodukt aus einem Aldehyd oder [[Ketone|Keton]] und einem oder zwei Alkoholen („[[Halbacetale|Halbacetal]]“ bzw. „Vollacetal“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Darstellung ==&lt;br /&gt;
:[[Datei:Acetalbildung allgemein.svg|410px|zentriert|alt=]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Acetalbildung wird eine [[Carbonylgruppe|Carbonylverbindung]], also ein [[Aldehyde|Aldehyd]] oder [[Ketone|Keton]] mit einer C=O-Doppelbindung in ein [[Acetale|Acetal]] umgewandelt, das stattdessen zwei C-O-Einfachbindungen zu OR-Gruppen aufweist. Diese Reaktion ist eine echte [[Gleichgewichtsreaktion]], d.&amp;amp;nbsp;h. das Gleichgewicht kann sowohl weit auf der rechten, als auch weit auf der linken Seite liegen. Die Gleichgewichtslage kann durch Manipulation der Reaktionsbedingungen verändert werden. Das entstehende [[Wasser]] kann ständig aus dem Reaktionsgemisch entfernt werden (z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Destillation]]) oder der [[Alkohole|Alkohol]] wird im Überschuss zugegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Organic&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jonathan Clayden, Nick Greeves, Stuart Warren |Titel=Organic Chemistry |Verlag=OUP Oxford |Datum=2012 |ISBN=978-0-19-927029-3 |Seiten=224-227 |Online=https://www.google.de/books/edition/Organic_Chemistry/kQgu2j_ber0C?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=acetal%20formation%20clayden&amp;amp;pg=PA224&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2024-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Acetale werden leichter aus Aldehyden als aus Ketonen gebildet. Cyclische Acetale werden leichter gebildet als acyclische. Konjugation und sterische Effekte können die Acetalbildung erschweren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kocienski&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philip J. Kocienski |Titel=Protecting Groups |Verlag=Thieme |Datum=2005 |ISBN=1-58890-376-1 |Seiten=58 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Protecting_Groups/eI8p5B1uTJMC?hl=de&amp;amp;gbpv=0 google.de/books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Additionsreaktion aus Aldehyden ==&lt;br /&gt;
[[Aldehyde]] (Alkanale) [[Chemische Reaktion|reagieren]] mit [[Alkanol]]en zu [[Halbacetale]]n. Diese reagieren im [[Säure|sauren]] Milieu unter [[Wasser]]austritt weiter zu [[Acetale]]n. Ein Beispiel ist die Reaktion von [[Acetaldehyd]] mit [[Methanol]] zu [[1,1-Dimethoxyethan]], mit R = R′ = R″ = [[Methylgruppe|Methyl]]:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Organic&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Acetalbildung Aldehyd gesamt.svg|500px|zentriert|alt=|Bildung von Halb- und Vollacetalen aus Aldehyden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Diole]]n wie [[Ethylenglycol]] bilden sich cyclische Acetale, die stabiler sind als die acyclischen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Organic&amp;quot; /&amp;gt; Ein Beispiel ist die Bildung von [[Isopropylidenglycerin]] aus [[Aceton]] und [[Glycerin]]:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=dl-Isopropylideneglycerol |Sammelwerk=Organic Syntheses |Band=28 |Datum=1948 |Seiten=73 |DOI=10.15227/orgsyn.028.0073}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Isopropylidene glycerol synthesis.svg|rahmenlos|hochkant=2|zentriert|alt=|Bildung von Solketal aus Aceton und Glycerin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reaktionsmechanismus ==&lt;br /&gt;
Nach der initialen Protonierung einer Aldehyd-Funktion durch katalytische Mengen einer geeigneten Säure (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;p&amp;#039;&amp;#039;-TsOH) kann das nun elektrophilere Kohlenstoffatom durch Nukleophile wie z.&amp;amp;nbsp;B. Ethylenglykol angegriffen werden. Das erhaltene Halbacetal kann unter Protonierung und anschließender Wasserspaltung in ein weiteres Oxonium-Ion überführt werden, welches durch den nukleophilen Angriff einer zweiten Alkohol-Funktion ein Vollacetal generiert. Im Falle von Ethylenglykol bildet sich ein zyklisches Acetal, welches häufig als Schutzgruppe von Aldehyden in komplexeren Synthesen eingesetzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jonathan Clayden, Nick Greeves, Stuart Warren, Peter Wothers |Titel=Organic Chemistry |Auflage=9. |Verlag=Oxford University Press |Ort=New York |Datum=2009 |ISBN=978-0-19-850346-0 |Seiten=342-347}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Acetale als Schutzgruppen ==&lt;br /&gt;
Acetale eignen sich als Schutzgruppen für [[Carbonylgruppe|Carbonylverbindungen]] und [[Diole]]. Im Falle von 1,2-Diolen und 1,3-Diolen werden vor allem Isopropylidenacetale (durch Umsetzung mit [[Aceton]]) oder Benzylidenacetale (durch Umsetzung mit [[Benzaldehyd]]) verwendet. Als Katalysatoren eignen sich [[Chlorwasserstoff]] beziehungsweise [[Salzsäure]], [[Schwefelsäure]], [[Perchlorsäure]], [[P-Toluolsulfonsäure|&amp;#039;&amp;#039;para&amp;#039;&amp;#039;-Toluolsulfonsäure]] oder [[Zinkchlorid]]. Die Schutzgruppe kann durch saure Hydrolyse entfernt werden, ist aber stabil im neutralen und basischen Bereich und gegen viele Reagenzien, inklusive starker Basen, vieler Oxidationsmittel (zum Beispiel [[Blei(IV)-acetat]]) und vieler Reduktionsmittel (zum Beispiel [[Lithiumaluminiumhydrid]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. McOmie |Titel=Protective Groups in Organic Chemistry |Verlag=Springer Science &amp;amp; Business Media |Datum=2012 |ISBN=978-1-4684-7218-9 |Seiten=121-122 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Protective_Groups_in_Organic_Chemistry/FU7uBwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=0 google.de/books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Acetale sind außerdem die wichtigsten Schutzgruppen für Carbonylverbindungen. Übliche Acetale sind [[1,3-Dioxolan]]e (mit [[Ethylenglycol]] als Diol) oder [[1,3-Dioxan]]e (mit [[1,3-Propandiol|Propan-1,3-diol]] als Diol).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kocienski&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kondensationsreaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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