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	<title>Abu l-Hasan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abu_l-Hasan&amp;diff=160459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArnoldBetten am 16. Juli 2022 um 08:01 Uhr</title>
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		<updated>2022-07-16T08:01:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abu l-Hasan Ali ibn Uthman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|أبو الحسن علي بن عثمان|d=Abū l-Ḥasan ʿAlī b. ʿUṯmān}}; † [[1351]]) war von 1331 bis 1351 der achte Sultan der [[Meriniden]] in [[Marokko]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme der Macht von seinem Vater [[Abu Said Uthman II. (Meriniden)|Abu Said Utman II.]] (reg. 1310–1331) wandte sich Abu l-Hasan dem Kampf gegen [[Königreich Kastilien|Kastilien]] in [[Andalusien]] zu. So wurde schon im Jahr 1333 die Stadt [[Tarifa]] im Bündnis mit der [[Republik Genua]] und den [[Nasriden (Granada)|Nasriden]] von [[Granada]] zurückerobert. Allerdings erlitten die Meriniden und Nasriden unter Abu l-Hasan sieben Jahre später (30. Oktober 1340) am [[Schlacht am Salado|Rio Salado]] eine vernichtende Niederlage gegen das vereinigte Heer von Kastilien und [[Königreich Portugal|Portugal]]. Abu l-Hasan konnte sich nur durch Flucht retten. Mit [[Algeciras]] verloren die [[Meriniden]] im Jahr 1343 ihren letzten Stützpunkt in Andalusien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreicher war Abu l-Hasan dagegen im [[Maghreb]], wo er – nach einem Heiratsbündnis mit den [[Hafsiden]] – das Reich der [[Abdalwadiden]] erobern konnte (1334–1337). Im Jahr 1349 gelang ihm sogar die Unterwerfung des Hafsidenreiches und der Einzug in [[Tunis]]. Allerdings kam es bald zum Aufstand der [[Beduinen]]stämme, welche die [[Berber]]truppen von Abu l-Hasan bei [[Kairouan]] im Jahr 1350 schwer schlugen. Dies führte zum völligen Zusammenbruch der Merinidenherrschaft in [[Ifrīqiya]], so dass Abu l-Hasan mit einem Schiff über das [[Mittelmeer]] nach [[Marokko]] fliehen musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit hatte sich – in der Annahme, Abu l-Hasan habe die Niederlage von Kairouan nicht überlebt – sein Sohn [[Abu Inan Faris]] zum Sultan ausrufen lassen. Es kam zum Kampf, in dem Abu l-Hasan unterlag, woraufhin er sich in den [[Hoher Atlas|Hohen Atlas]] zurückziehen musste. Während der anschließenden Verhandlungen mit seinem Sohn starb er und wurde in [[Fès]] bestattet. Zwar war Abu l-Hasan ein großer Feldherr, doch fehlte ihm die Begabung, seine Eroberungen auch langfristig zu sichern und in das Reich zu integrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Abu l-Hasan als Feldherr gescheitert war, blieb der innere Frieden in Marokko bis auf die Revolte eines Sohnes gewahrt. Dies führte zu einem wirtschaftlichen Aufschwung des Landes und einer kulturellen Blüte, die durch Abu l-Hasan weiter gefördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tlemcen Mansourah.jpg|mini|Große Moschee von [[Mansourah]]]]&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
Eine Moschee bei [[Tlemcen]] über dem Grab des bedeutenden Mystikers &amp;#039;&amp;#039;Abu Madjan&amp;#039;&amp;#039; und die [[Koranschule]]n der [[Medersa es-Sahrij]] und der [[Medersa Misbahiyya]] in [[Fès]] werden auf seine Initiativen zurückgeführt. Auch der Bau der [[Medersa Ben Youssef]] in [[Marrakesch]] wird ihm zugeschrieben. Darüber hinaus betrieb er die Fertigstellung der bereits unter seinem Amtsvorgänger [[Abu Yaqub Yusuf]] (reg. 1286–1307) begonnenen Großen Moschee von [[Mansourah]] im heutigen Algerien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein eigenes Mausoleum &amp;#039;&amp;#039;([[Qubba]])&amp;#039;&amp;#039; ist in der &amp;#039;&amp;#039;Chellah&amp;#039;&amp;#039;, der merinidischen [[Nekropole]] von [[Rabat#Chellah|Rabat]], teilweise erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Haarmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Arabischen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von [[Heinz Halm]]. 4. überarbeitete und erweiterte Auflage. C. H. Beck, München 2001, ISBN 3-406-47486-1 (&amp;#039;&amp;#039;Beck&amp;#039;s historische Bibliothek&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Stephan Ronart, Nandy Ronart: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Arabischen Welt. Ein historisch-politisches Nachschlagewerk.&amp;#039;&amp;#039; Artemis Verlag, Zürich u. a. 1972, ISBN 3-7608-0138-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sultan (Meriniden)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119503468|LCCN=n/85/203228|VIAF=90080487}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Abu Lhasan}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sultan (Meriniden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (14. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Fès)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1351]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Abu l-Hasan&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Abu l-Hasan Ali ibn Uthman (vollständiger Name); أبو الحسن علي بن عثمان (arabisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Sultan der Meriniden in Marokko (1331–1351)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Fès&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1351&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArnoldBetten</name></author>
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