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	<title>Abu Mena - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abu_Mena&amp;diff=408056&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Forschungsgeschichte */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-08-27T08:28:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Forschungsgeschichte: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
|Name          = Abu Mena&lt;br /&gt;
|Bild          = Abu Mena Ancient Monastery 04.JPG&lt;br /&gt;
|Beschriftung  = Ruinen des spätantiken Klosters von Abu Mena&lt;br /&gt;
|Staats-Gebiet = {{Ägypten}}&lt;br /&gt;
|Typ           = Kultur&lt;br /&gt;
|Kriterien     = (iv)&lt;br /&gt;
|Fläche        = 182,72&lt;br /&gt;
|Referenz-Nr   = 90&lt;br /&gt;
|Region        = Arabische Staaten&lt;br /&gt;
|Jahr          = 1979&lt;br /&gt;
|Erweiterung   = &lt;br /&gt;
|Gefährdung    = 2001–2025&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abu Mena Modern Monastery 05.JPG|mini|Das Kloster Abu Mena]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |map=right |article=/ |NS=30/50/27.78/N |EW=29/39/48.56/E |type=landmark |region=EG-ALX}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Abu Mena &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|أبو مينا|d=Abū Mīnā}}) ist ein Ort in der Wüste [[Mariut]], im [[Bezirk|Distrikt]] [[Burg al-Arab]] ([[Ägypten]]). Es handelt sich um eines der wichtigsten christlichen [[Pilger]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;heiligtümer der [[Spätantike]]. 1979 wurde es [[Weltkulturerbe]] der [[UNESCO]]. Seit Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist ein neu gegründetes [[Kopten|koptisches]] [[Kloster]] in Abu Mena einer der wichtigsten Orte christlichen Lebens in Ägypten. Der zentrale Baukomplex besteht aus der Märtyrerkirche, der großen Basilika und dem Baptisterium, denen ein Pilgerhof und ein halbkreisförmiger Anbau mit Unterbringungen für die Pilger zum [[Enkoimesis|Heilschlaf]] angegliedert sind. Volksfeste zu Ehren des Märtyrers, des [[Menas|Heiligen Menas]], die dort gefeiert wurden, haben in Ägypten eine lange Tradition und setzen sich bis in die heutige Zeit fort (heute [[Mudil]] genannt), besucht werden sie sowohl von Christen als auch Muslimen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegfried G. Richter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das koptische Ägypten. Schätze im Schatten der Pharaonen.&amp;#039;&amp;#039; (mit Fotos von Jo Bischof). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2019, ISBN 978-3-8053-5211-6, S. 64–72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben zahlreichen Kirchengebäuden ist eine komplette Stadt aus der Spätantike erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem Ende des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entwickelte sich am Grabe des Heiligen Menas ein [[Wallfahrtsort|Pilgerzentrum]], das bis zum Beginn des 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stadtmäßig ausgebaut wurde. Es wurde während der persischen [[Okkupation|Besatzungszeit]] um 619 zerstört. Seit 629 fanden geringe Wiederaufbauarbeiten statt und im Jahr 643 wurde der Platz an die [[Monophysitismus|monophysitisch]] ausgerichtete [[Koptische Kirche|koptische Landeskirche]] übergeben. In nachfolgender Zeit ist über den Trümmern der alten Stadt eine völlig neue, sich nach anderen Maximen richtende Siedlung errichtet worden. Letztere wurde im 10.&amp;amp;nbsp;oder 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert aufgegeben. Noch heute ist [[Titularbistum Mina|Mina]] ein [[Titularbistum]] der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Entdeckt und zunächst erforscht wurde der Ort durch [[Carl Maria Kaufmann]] von 1905 bis 1907. Weitere Untersuchungen erfolgten am Ort durch das Griechisch-Römische Museum in Alexandria 1925 und 1929 und durch [[John Bryan Ward-Perkins]] 1942. Neue Grabungen begannen 1959 durch das [[Koptisches Museum (Kairo)|Koptische Museum in Kairo]]. Seit 1961 führt die [[Deutsches Archäologisches Institut Kairo|Abteilung Kairo des Deutschen Archäologischen Instituts]] dort Grabungen durch, die zunächst unter Leitung von [[Helmut Schläger]], dann von [[Wolfgang Müller-Wiener]] standen, seit 1969 von [[Peter Grossmann (Bauforscher)|Peter Grossmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
2001 wurde Abu Mena auf die [[Liste des gefährdeten Welterbes]] aufgenommen, da sie durch landwirtschaftliche Bewässerungsmaßnahmen, gefördert von der [[Weltbank]], von der Zerstörung bedroht ist. Durch das ansteigende Grundwasser verändern sich die mechanischen Eigenschaften des aus Lehm bestehenden Untergrunds. Da sie so die Gebäude nicht mehr tragen können, mussten die ägyptischen Behörden teilweise die Fundamente von Denkmälern mit Sand verfüllen. Weiterhin war es notwendig, die [[Krypta]] des heiligen Menas für die Öffentlichkeit zu schließen. 2025 wurde die Stätte aufgrund positiver Maßnahmen wieder von der Liste des gefährdeten Welterbes gestrichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.unesco.de/aktuelles/welterbestaetten-in-aegypten-libyen-und-madagaskar-nicht-laenger-bedroht/ |titel=Welterbestätten in Ägypten, Libyen und Madagaskar-nicht länger bedroht|werk=www.unesco.de|hrsg=eutsche Unesco Kommission |datum=2025-07-11 |zugriff=2025-07-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Engemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Wallfahrten nach Abu Mina und die Datierung früher islamischer glasierter Keramik in Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Antike und Christentum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 32, 1989, S. 161–177.&lt;br /&gt;
* Josef Engemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Spätbesiedlung von Abu Mina. Ein Nachtrag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Antike und Christentum.&amp;#039;&amp;#039; Band 33, 1990, S. 240–241.&lt;br /&gt;
* [[Peter Grossmann (Bauforscher)|Peter Grossmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Abū Mīnā I. Die Gruftkirche und die Gruft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Veröffentlichungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 44). von Zabern, Mainz 1989, ISBN 3-8053-0508-7.&lt;br /&gt;
* Peter Grossmann: &amp;#039;&amp;#039;Abū Mīnā II. Das Baptisterium&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Veröffentlichungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 54). von Zabern, Mainz 2003, ISBN 3-8053-0609-1.&lt;br /&gt;
* Peter Grossmann: &amp;#039;&amp;#039;Abū Mīnā IV. Das Ostraka-Haus und die Weinpresse&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Veröffentlichungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 69). Harrassowitz, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-447-11063-1.&lt;br /&gt;
* Josef Engemann: &amp;#039;&amp;#039;Abū Mīnā VI. Die Keramikfunde von 1965 bis 1998&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Veröffentlichungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 111). Harrassowitz, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-447-10477-7.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Kilb]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Glück litt das Schaf an der Krätze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;FAZ.&amp;#039;&amp;#039; 8. März 2018, Nr. 57, S.&amp;amp;nbsp;12. Ausstellung: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Kamele und ein Heiliger – Das antike Pilgerzentrum Abu Mina in Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; Im [[Bodemuseum]], Berlin; bis zum 31. Januar 2019 (kein Katalog).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Abu Mena}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=90}}&lt;br /&gt;
* [http://whc.unesco.org/archive/advisory_body_evaluation/090.pdf Evaluation der UNESCO zu diesem Weltkulturerbe (PDF, englisch und französisch; 35&amp;amp;nbsp;kB)].&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.dainst.org/index.php?id=50&amp;amp;sessionLanguage=de | wayback=20080313203349 | text=Deutsches Archäologisches Institut, Abteilung Kairo, über Abu Mina}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stmina-monastery.org/ &amp;#039;&amp;#039;St. Mina Monastery.&amp;#039;&amp;#039;] Sankt-Mina-Kloster (englisch) Auf: &amp;#039;&amp;#039;stmina-monastery.org&amp;#039;&amp;#039; in der letzten Modifizierung vom 16. April 2012; zuletzt abgerufen am 6. Juli 2023.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.swr.de/schaetze-der-welt/abu-mena/-/id=5355190/did=5982612/nid=5355190/2i8frq/index.html |wayback=20160730112433 |text= SWR: &amp;#039;&amp;#039;Schätze der Welt – Erbe der Menschheit: Abu Mena – Warten auf das letzte Wunder.&amp;#039;&amp;#039; Sendung vom 29. April 2015 Auf: &amp;#039;&amp;#039;swr.de&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Juli 2016}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ethesis.net/abu_mina/abu_nina.pdf Inne Hermans: &amp;#039;&amp;#039;Abu Mina: De opkomst en de ondergang van een koptisch bedevaartsoord.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 4,24&amp;amp;nbsp;MB, niederländisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Ägypten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterliche Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefährdete Welterbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster der Koptisch-orthodoxen Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement al-Iskandariyya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsprojekt des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Ägypten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbestätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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