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	<title>Abtswind - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T03:47:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abtswind&amp;diff=231208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der X an alle Rahm am 12. Januar 2026 um 19:05 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-12T19:05:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Markt&lt;br /&gt;
|Name              = Abtswind&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Abtswind COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/46//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/22//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Abtswind_in_KT.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Unterfranken&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Kitzingen&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft= Wiesentheid&lt;br /&gt;
|Höhe              = 291&lt;br /&gt;
|PLZ               = 97355&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 09383&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09675111&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ABT&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Balthasar-Neumann-Str.14&amp;lt;br /&amp;gt;97353 Wiesentheid&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.abtswind.de/ abtswind.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Jürgen Schulz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marktgemeinde Abtswind |url=https://www.abtswind.de/rathaus/ |titel=Rathaus |titelerg= |werk= |hrsg= |datum= |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2020-05-09 |abruf-verborgen= |format= |sprache= |kommentar= |zitat= |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Partei            = Bürgerblock&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Abtswind Kirche Luftbild-20221016-RM-154743.jpg|mini|297px|Luftbild]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abtswind1.JPG|mini|hochkant|Straßentor von Abtswind]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofzugang-Abtswind.jpg|mini|hochkant|Barocker Hofzugang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtswind&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (mundartlich: &amp;#039;&amp;#039;Abschwinn&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Marktgemeinde#Bayern|Markt]] mit rund 800 Einwohnern im [[Regierungsbezirk Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Kitzingen]] und ein Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Wiesentheid]]. Der Ort befindet sich am Fuße des Friedrichsbergs im Westen des [[Naturpark Steigerwald|Naturparks Steigerwald]].&lt;br /&gt;
Abtswind, das 783 erstmals urkundlich erwähnt wurde, bestand im frühen Mittelalter aus den beiden Orten Kleinabtswind und Großabtswind. Während Kleinabtswind im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zu einer Wüstung verkam, entwickelte sich der Hauptort weiter. Das Kloster [[Münsterschwarzach]] war bis ins 15. Jahrhundert der Ortsherr. Doch erwarben auch andere Herren Anteile des kleinen Ortes. Später erhielt Abtswind eine eigene [[Gerichtsbarkeit]] und wurde zum [[Freiflecken]].&lt;br /&gt;
Abtswind ist durch seinen [[Frankenwein#Steigerwald|Weinbau]] und die alten Sandsteinhäuser im Ortskern geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt am Fuß des Friedrichsberges ca. 40 Kilometer südlich von [[Schweinfurt]], ca. 16 Kilometer östlich von [[Kitzingen]] und etwa 50 Kilometer westlich von [[Bamberg]]. Die Universitätsstadt [[Würzburg]] ist 35 Kilometer entfernt. Am nördlichen Ortsrand fließt der Kantersbach, der in [[Rüdenhausen]] in den Schoßbach mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt zwei [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Abtswind |val=1648|zugriff=2021-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=56219962487 |objekt=Markt Abtswind |abruf=2021-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Abtswind (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Friedrichsberg (Abtswind)|Friedrichsberg]] ([[Einöde]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Gemarkung}}Es gibt nur die [[Gemarkung]] Abtswind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ldbv.bayern.de/service/publikationen/arbeitshilfen.html |titel=Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis |hrsg=Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung |werk=ldbv.bayern.de |datum=2025-04-17 |abruf=2026-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hat eine Fläche von 12,804&amp;amp;nbsp;km² und ist in 1654 [[Flurstück]]e aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7741,35&amp;amp;nbsp;m² haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/091156 |titel= Gemarkung Abtswind (091156) |werk=geoindex.io |hrsg=Geoindex Aktiengesellschaft |abruf=2026-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://v.bayern.de/RW2Rk |titel=Webkarte |titelerg= [[Amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem|ALKIS®]]-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen |werk=[[BayernAtlas]] |hrsg=[[Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern|LDBV]] |abruf=2026-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächennutzung ===&lt;br /&gt;
48,1 % der Gemarkung werden landwirtschaftlich genutzt, 11 % sind Siedlungs- und Verkehrsflächen, 39,5 % Wald und 1 % Wasserflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): [[Wiesentheid]], [[Geiselwind]], [[Castell (Unterfranken)|Castell]] und [[Rüdenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Das Dorf ist von mehreren Schutzgebieten umgeben. So ragt die Schutzzone des Naturparks Steigerwald als [[Landschaftsschutzgebiet]] in die Gemarkung von Abtswind. Die Berge östlich der bebauten Fläche sind Teil dieser Schutzzone. Innerhalb des Landschaftsschutzgebiets besteht außerdem der sogenannte [[Ortelsbruch]] unterhalb des Friedrichsberges. Aus den Steinen dieses Bruchs wurde die [[Würzburger Residenz]] und die barocke Münsterschwarzacher [[Klosterkirche (Münsterschwarzach, barocker Vorgängerbau)|Klosterkirche]] gebaut. Daneben besteht mit einer alten Kastanie an der [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Kitzingen#KT 15|Kreisstraße KT&amp;amp;nbsp;15]] in Richtung Rehweiler ein [[Naturdenkmal]] in Abtswind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Namensherkunft und Frühes Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Bereits in der [[Karolingerzeit]] tauchte der Name „Abbatissaewinden“ (später Abtswinden, Abtswind) auf. Die Bedeutung des Namens &amp;#039;&amp;#039;zu den Wenden des Abtes auf&amp;#039;&amp;#039; geht wohl auf den Abt des Benediktinerklosters Megingaudeshausen bei [[Ullstadt]], das 877 aufgehoben und nach [[Münsterschwarzach|Kloster Münsterschwarzach]] verlegt wurde, zurück. Der Namensbestandteil -wind bezieht sich, ähnlich wie in anderen Orten der Umgebung ([[Geiselwind]], Bischwind etc.) auf das westslawische Volk der [[Wenden]]. Die sich dem Frankenreich [[Karl der Große|Karls des Großen]] widersetzenden Sachsen und Wenden wurden umgesiedelt, um sie aus ihrem ursprünglichen Stammesverband zu lösen. Wenden wurden an bestimmten Orten angesiedelt und unter die Herrschaft lokaler Autoritäten gestellt (eines Abtes: Abtswind, eines Bischofs: Bischwind).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ulrich Kniewasser: &amp;#039;&amp;#039;Der Steigerwald.&amp;#039;&amp;#039; Band 1983-1 S. 14&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Siedlung von Abtswind, Kleinabtswind, lag am Eichsee, an der Straße von Abtswind nach Wiesentheid. Dort soll um 680 der Frankenapostel Kilian gepredigt und getauft haben. Später befand sich dort eine Kapelle. Dieser Ortsteil gehörte bis 1364 zur Herrschaft der Grafen von Castell. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand das heutige Abtswind, das dem [[Kloster Münsterschwarzach]] unterstand. Kleinabtswind wurde im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] aufgegeben. Bei Straßenbauarbeiten um 1830 fand man eine Vielzahl von Totengebeinen, die auf das ehemalige Kleinabtswind hinweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ernst Zehnder: &amp;#039;&amp;#039;125 Jahre Sängerkranz Abtswind.&amp;#039;&amp;#039; Abtswind 1986.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter ===&lt;br /&gt;
Das [[Kloster Münsterschwarzach]] war vermutlich der Gründer des heutigen Abtswind und bis 1536 [[Lehen]]sherr über einen Großteil des Ortes. Daneben hatten dort das [[Kloster Ebrach]], die [[Grafschaft Castell|Grafen von Castell]] und die Adelslinie [[Fuchs (Adelsgeschlecht)|Fuchs von Dornheim]] Besitzungen. Bis ins späte Mittelalter gab es im Ort drei Schultheißen, die den drei Herrschaften Castell, Ebrach und Fuchs unterstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Unter dem Einfluss der Grafen von Castell wurde Abtswind 1559 protestantisch.&lt;br /&gt;
Das Dorfgericht unterstand in dieser Zeit der Hoheit des Klosters Ebrach. Es wurde von fünf Bauern ausgeübt, deren Häuser mit Wappen gekennzeichnet waren. Neben der Verbannung von Verbrechern aus dem Dorf wurden Vergehen auch mit dem Tod am Galgen bestraft.&lt;br /&gt;
Zwischen Abtswind und Rüdenhausen fanden 1617 mehrere [[Hexenverfolgung|Hexenverbrennungen]] statt, denen 13 Personen, zwei Männer und elf Frauen, zum Opfer fielen. Insgesamt waren damals 91 Personen angeklagt. Da durch Abtswind eine Heerstraße vom Steigerwald in das Maintal führte, verfügte der Ort über wehrhafte Verteidigungsanlagen mit Wassergraben, massiven Mauern und Türmen sowie einen befestigten Kirchhof. Die [[Gaden]] der [[Kirchenburg]] sind teilweise noch erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es zu keinen direkten Kampfhandlungen kam, litt Abtswind während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] unter Einquartierungen, Plünderungen, Brandstiftung und Gewalttaten. Hatte das Dorf 1618 etwa 1200 Einwohner, waren es 1648 nur noch 15.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rudolf Kniewasser: &amp;#039;&amp;#039;Abtswind.&amp;#039;&amp;#039; In: Georg Güntsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Castell-Grafschaft und Dekanat.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Ev.-Luth. Mission, Erlangen 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere die [[Pest]], die 1628 mit den fremden Soldaten ins Dorf kam, war für den Niedergang verantwortlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf-Dieter Raftopoulo: &amp;#039;&amp;#039;Kulturführer Steigerwald.&amp;#039;&amp;#039; S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] des Klosters im Jahr 1803 sowie der [[Mediatisierung]] der Grafen (1806) zugunsten Bayerns wurde der Ort 1810 an das [[Großherzogtum Würzburg]] des Erzherzogs [[Ferdinand III. (Toskana)|Ferdinand von Toskana]] abgetreten, bevor er mit dem [[Pariser Vertrag (1810)|Pariser Vertrag]] 1814 zum [[Königreich Bayern]] gelangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1815 ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1880 wurde in der Ortsmitte das Schulhaus gebaut, in dem sich bis 2020 der Kindergarten befand. Dieser zog in einen Neubau am Ortseingang von Rüdenhausen kommend um. Seit 1479 ist das Schulwesen in Abtswind nachweisbar. Im Jahre 1923 wurde eine erste [[Wasserversorgung]] für den Ortskern fertiggestellt. Im Jahre 1948 erfolgte die [[Kanalisation|Kanalisierung]] des restlichen Ortes sowie die Errichtung einer [[Kläranlage]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam es zu keinen direkten Sachschäden. Zwei Bomben, die im Februar 1944 an der Straße nach Untersambach als Notabwurf gefallen waren, richteten keinen Schaden an. Als einziges ziviles Opfer war ein dreijähriges Kind zu beklagen, das bei einem Tieffliegerangriff von einem Querschläger getötet wurde.&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Krieges kamen Evakuierte aus der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] nach Abtswind, die nach dem Frankreichfeldzug wieder zurückkehrten. Im Jahre 1942 übersiedelten Frauen und Kinder aus den zerstörten Städten des Ruhrgebietes. Ab Februar 1945 kamen Ausgebombte aus [[Kitzingen]], [[Schweinfurt]] und [[Würzburg]] in Abtswind unter. Hinzu kam nach dem Krieg eine Vielzahl von Vertriebenen und Flüchtlingen und ließ die Einwohnerzahlen rapide steigen. Bis zum Eintreffen der amerikanischen Truppen im März 1945 hielt sich der [[NS-Kreisleitung#Kreisleiter|NS-Kreisleiter]] Heer mit seiner Familie in Abtswind auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Marion Kopp: &amp;#039;&amp;#039;Abtswind 1945 und danach.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Steigerwald.&amp;#039;&amp;#039; Band 1999-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1950 wurden viele baufällige Häuser abgerissen, um unter anderem die Wohnungsnot zu beheben und den Dorfplatz zu erweitern. Im Jahre 1976 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Haus des Gastes&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht. Am 25. März 1975 wurde Abtswind Mitglied der [[Verwaltungsgemeinschaft Wiesentheid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1840: 861 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1961: 693 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1970: 681 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1987: 681 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1991: 727 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 781 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2000: 783 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2005: 798 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2010: 807 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 851 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2019: 841 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2020: 837 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 687 auf 862 um 175 Einwohner bzw. um 25,5 %.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.statistik.bayern.de/mam/produkte/statistik_kommunal/2022/09675111.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist Jürgen Schulz (Bürgerblock). Er wurde am 1. Mai 2014 Nachfolger von Klaus Lenz (Bürgerblock) und am 15. März 2020 mit 87,6 % der Stimmen wieder gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marktgemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die Kommunalwahlen 2002, [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]], [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]] und [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]] führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Marktgemeinderat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20%&amp;quot;| 2002 &lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20%&amp;quot;| 2008&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20%&amp;quot;| 2014&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;20%&amp;quot;| 2020&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wählergruppe|Bürgerblock]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|8&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |8&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|8 &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamt&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8 &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8 &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 8 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steuereinnahmen ===&lt;br /&gt;
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2014 1,2 Millionen Euro, davon waren (netto) ca. 600.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Titel = &lt;br /&gt;
 |Wappenbild = DEU Abtswind COA.svg&lt;br /&gt;
 |Größe = 100&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Gold ein schwarzer Abtstab, unten überdeckt mit einem springenden roten Fuchs.&lt;br /&gt;
 |Zusatz = &lt;br /&gt;
 |Quelle = Bauer, Hans: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Wappen im Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. S. 55.&lt;br /&gt;
 |ref = &lt;br /&gt;
 |Begründung = Es wird angenommen, dass die Gründung der Siedlung Abtswind durch das Kloster Münsterschwarzach erfolgte, das bis 1536 die Lehensherrschaft über den größten Teil des Ortsgebiets ausübte. Es ist seit 1281 als Herrschaftsinhaber belegt. Im Wappen steht dafür redend der Abtstab. Auch das Kloster Ebrach, die Grafen von Castell, Fuchs von Dornheim und andere hatten im Gemeindegebiet Güter. Im 16. Jahrhundert war der Einfluss der Familie Fuchs von Dornheim am umfangreichsten. Redend steht für den Familiennamen der Fuchs aus ihrem Wappen. Das Wappen wurde vom Innenministerium am 10. August 1966 verliehen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abtswindfriedhof.JPG|mini|Abtswinder Friedhofarkaden mit Holz-Friedhofkanzel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abtswind2.JPG|mini|hochkant|Hauseingang im Ortskern von Abtswind]]&lt;br /&gt;
* Ortskern entlang der [[Hauptstraße (Abtswind)|Hauptstraße]] mit prachtvollen Sandsteinhäusern, darunter der [[Gasthof Zur Schwane (Abtswind)|Gasthof Zur Schwane]]&lt;br /&gt;
* Kirchenburg mit evangelischer Pfarrkirche [[St. Marien (Abtswind)|St. Marien]]&lt;br /&gt;
* Friedhof mit Predigtkanzel unter den Arkaden. Dieses Bauwerk entstand, als der Platz um die Kirche zu klein wurde. Deshalb verlegte man es an den Rand des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Abtswind}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Abtswind}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten in der Natur ===&lt;br /&gt;
* Ältester Weinlehrpfad Bayerns&lt;br /&gt;
* Frankenblick im Weinberg. Ausblick bei gutem Wetter bis in die Rhön&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Freibad, Babybecken mit großen Rasenflächen, Spielplatz und Beach-Volleyball-Feld&lt;br /&gt;
* In Abtswind ist der [[TSV Abtswind]] beheimatet, der über die Abteilungen Fußball, Korbball, Gymnastik und Tanz verfügt. Die Herren-Fußballmannschaft, die ihre Heimspiele in der Kräuter-Mix-Arena austrägt, spielt in der fünftklassigen [[Fußball-Bayernliga|Liga Bayern Nord]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Abtswinder Weinfest an allen Samstagen im Oktober im beheizten Festzelt&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt mit kunstgewerblichen Ständen und Krippenspiel am zweiten Advent&lt;br /&gt;
* festlicher Tanzball am zweiten Samstag im neuen Jahr: Chrysanthemen-Ball&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagen und Erzählungen ===&lt;br /&gt;
==== Der Fuchs Gorad ====&lt;br /&gt;
In Abtswind lebte ein Mann namens Gorad. Wenn er gereizt wurde, schimpfte er und sagte: „Hol mi der wille Fuchs!“ (mainfränkisch: Hol mich der wilde Fuchs). Nachdem er verstorben war, wurde er wegen des häufigen Fluchens wirklich in einen [[Fuchs (Raubtier)|Fuchs]] verwandelt. Viele Geschichten ranken sich um sein Auftauchen bei Arbeiten auf den Feldern oder beim Durchqueren der Wälder. Nie jedoch tat der Fuchs Gorad jemanden etwas zuleide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Begebenheit spielte sich an der Landstraße nach [[Wiesentheid]] ab. Die Kirchenglocken läuteten gerade zu Mittag, als eine Frau aus Wiesentheid zurückkehrte und dem Fuchs begegnete. Sie fragte: „Gorad, was tust denn du da?“ Der Fuchs stellte sich auf seine Hinterläufe und antwortete: „Hätte es nicht zwölf Uhr geschlagen, hätte ich dir den Kopf umgedreht!“ Voller Furcht kehrte die Frau nach Hause zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Treutwein: &amp;#039;&amp;#039;Von Abtswind bis Zeilitzheim.&amp;#039;&amp;#039; S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Pöpelsbaum ====&lt;br /&gt;
Zwischen Abtswind und dem nahen Rüdenhausen stand vor langer Zeit ein einzelner, großer Birnbaum. Zwei Männer gingen in einer Vollmondnacht von Rüdenhausen aus an dem Baum vorbei. Es war bereits kurz nach Mitternacht, als sie den Baum erreichten. Der eine rief dem anderen zu: „Schau, was ist denn dort an dem Birnbaum?“ Darauf antwortete der andere Mann: „Das ist eine Hexe, die auf einer weißen Ziege reitet.“ Beide rannten schnell nach Hause. Der Baum wurde fortan Pöpelsbaum genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Treutwein: &amp;#039;&amp;#039;Von Abtswind bis Zeilitzheim.&amp;#039;&amp;#039; S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Drudenstein ====&lt;br /&gt;
Eine weitere Begebenheit wird in das Wäldchen zwischen Abtswind und Rüdenhausen verortet. Eine breite Feldsteinplatte wurde lange Zeit „Der Drudenstein“ genannt. Am [[Drude]]nstein wurden die vermeintlichen Hexen von Abtswind verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages brachte ein [[Besenbinder]] seinen Vorrat an Reisigbesen nach [[Kitzingen]]. Auf dem Rückweg, es war bereits Nacht geworden, wollte er sich am Wäldchen etwas ausruhen. Plötzlich entdeckte er ein Licht an der Stelle des Drudensteins. Er schlich sich an die Stelle an und sah ein kleines Feuer brennen, um das mehrere Frauen und Männer in seltsamen Kleidern saßen. Langsam wollte er zu seinem Karren zurückschleichen, als eine Frau das Kind auf ihrem Schoss in das Feuer schleuderte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Starr vor Schreck betrachtete der Besenbinder das Schauspiel. Nun tanzten alle Personen um das Feuer und sangen. Einer der Männer, in ein rotes [[Wams]] gekleidet, wollte gerade eine Frau vor ihm ebenfalls in das Feuer stoßen, als er plötzlich innehielt. Er drehte sich zu der Hecke um, hinter der der Besenbinder versteckt war, und sagte: „Es ist einer zuviel!“ Die Tanzenden schritten in Richtung der Hecke, da schlug die Uhr am nahen Kirchturm Mitternacht. Augenblicklich verschwanden die Tanzenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Theophil Steinbrenner: &amp;#039;&amp;#039;Zwischerlichten.&amp;#039;&amp;#039; S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Steinkreuz am Friedhof ====&lt;br /&gt;
An einem Abend im Winter fuhr ein Abtswinder Bauer mit seiner Kutsche am örtlichen Friedhof vorbei. Ein [[Käuze|Käuzchen]], das auf einem Ast in einem nahen Baum saß, rief und der Bauer holte mit seiner Peitsche aus, um nach dem Vogel zu schlagen. Er verfehlte aber das Tier und die Peitsche verwickelte sich in den Speichen des rollenden Wagenrades. Der Bauer versuchte die Schnur zu lösen, stürzte aber unter seinen Wagen und wurde getötet. Zur Erinnerung wurde neben dem Friedhof ein Steinkreuz gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Treutwein: &amp;#039;&amp;#039;Sagen aus Mainfranken.&amp;#039;&amp;#039; S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Pestvogel ====&lt;br /&gt;
Ähnlich wie in [[Kleinlangheim]] existiert auch in Abtswind eine Sage über einen sogenannten Pestvogel. Während des Dreißigjährigen Krieges hatte das Dorf sehr unter den durchziehenden Soldaten zu leiden. Durch sie wurde auch die [[Pest]] in den Ort gebracht und dezimierte die Bevölkerung sehr stark. Die Verbliebenen trafen sich einmal täglich am Dorfbrunnen und zählten durch, wer noch übrig war. Ein Vogel auf einem Baum zwitscherte aber: „Wenn ihr [[Bibernellen|Bibernell]] esst, werdet ihr nicht sterben!“&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Ludwig Klarmann (u. a.): &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Skizzen aus dem Steigerwald.&amp;#039;&amp;#039; S. 250.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kleinlangheim#Der Pestvogel|titel1=Pestvogel-Sage in Kleinlangheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft zehn, im produzierenden Gewerbe 74 und im Bereich Handel und Verkehr 293 Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 31 Personen beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort wurden insgesamt 298 gezählt. Im verarbeitenden Gewerbe einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden existierten drei Betriebe. Im Jahr 1999 bestanden 39 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 557&amp;amp;nbsp;Hektar. Davon waren 456&amp;amp;nbsp;Hektar Ackerfläche und 54&amp;amp;nbsp;Hektar Dauergrünfläche. Des Weiteren existiert in Abtswind eine Zweigstelle der [[Raiffeisenbank Volkacher Mainschleife - Wiesentheid]]. Weiterhin sind die Firmen [[Kräuter Mix GmbH]] und Abtswinder Naturheilmittel dort ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1 Abtswind 1.jpg|mini|Die Weinberge in der Nähe des Dorfes]]&lt;br /&gt;
Abtswind ist heute ein bedeutender Weinbauort im [[Franken (Weinanbaugebiet)|Anbaugebiet Franken]]. Eine [[Lage (Weinbau)|Weinlage]] existiert um das Dorf, der Wein wird seit den 1970er Jahren unter dem Namen Abtswinder Altenberg vermarktet. Daneben ist der Ort namensgebende Leitgemeinde für die Großlage Abtswinder Schild. Abtswind ist Teil des [[Bereich (Weinbau)|Bereichs]] Schwanberger Land, bis 2017 waren die Winzer im Bereich [[Steigerwald]] zusammengefasst. Die Keuperböden um Abtswind eignen sich ebenso für den Anbau von Wein wie die Lage in der Maingauklimazone, die zu den wärmsten Deutschlands gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit dem [[Frühmittelalter]] betreiben die Menschen um Abtswind Weinbau. Die [[Franken (Volk)|fränkischen]] Siedler brachten wohl im 7. Jahrhundert die Rebe mit an den Main. Auf die lange Weinbautradition verweist auch der Lagenname Altenberg. Im Mittelalter gehörte die Region zum größten zusammenhängenden Weinbaugebiet im Heiligen Römischen Reich. Die Menschen betrieben zumeist Nebenerwerbsweinbau zur [[Subsistenzwirtschaft|Selbstversorgung]], gleichzeitig bildeten sich bereits Exportzentren insbesondere entlang des Maines heraus. Abtswind stieg auch zum Markt auf, um seinen Wein zentraler vermarkten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weinbau erlebte nach der [[Säkularisation]] zu Beginn des 19. Jahrhunderts jedoch einen umfassenden Niedergang. Vor allem klimatisch weniger begünstige Lagen gab man vollständig auf. Zusätzlich erschwerte das Aufkommen von Schädlingen wie der [[Reblaus]] den Anbau. Konsolidieren konnte sich die Weinbauregion Franken erst wieder in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Einsatz von Düngern und verbesserte Anbaumethoden hatten dazu ebenso beigetragen wie die Organisation in Genossenschaften und die [[Flurbereinigung]] der 1970er Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Ambrosi, Hans (u. a.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Vinothek: Franken&amp;#039;&amp;#039;. S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Weinbau in Abtswind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Mehrere kleine, selbstvermarktende [[Weingut|Weingüter]] bestehen im Ort, daneben haben sich einige Winzer der [[Winzergemeinschaft Franken|Gebietswinzergenossenschaft]] angeschlossen. Bereits 1971 weihte man den ersten Weinlehrpfad Bayerns im Südosten des Dorfes ein, der über die Herstellung des Weines und die angebauten Sorten informiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Abtswind: [https://www.abtswind.de/tourismus/weinlehrpfad/ &amp;#039;&amp;#039;Weinlehrpfad&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 9. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenswertes vermittelt auch die Vinothek im Dorf. Mittelpunkt der Weinkultur in Abtswind ist das [[Weinfest]], das jährlich an den Oktoberwochenenden stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Weinlage&amp;lt;ref&amp;gt;Regierung von Unterfranken: {{Webarchiv|url=https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/assets/7/4/die_weinbergslagen_in_bayern_-_gegliedert_nach_bereichen.pdf |wayback=20180728035639 |text=&amp;#039;&amp;#039;Weinbergslagen in Bayern gegliedert nach Bereichen&amp;#039;&amp;#039;}}, PDF-Datei, abgerufen am 16. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Größe 1993&amp;lt;ref&amp;gt;Ambrosi, Hans (u. a.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Vinothek: Franken&amp;#039;&amp;#039;. S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; !! Himmelsrichtung !! Hangneigung !! Hauptrebsorten !! Großlage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Altenberg || 30 ha || Südwesten, Westen, Nordwesten || 15–50 % || [[Müller-Thurgau]], [[Silvaner]] || [[Abtswinder Schild]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung und öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):&lt;br /&gt;
* Kindergärten: 40 Kindergartenplätze mit 42 Kindern&lt;br /&gt;
* größtes privates Kräutermuseum der Welt&lt;br /&gt;
* [[Marktarchiv Abtswind]], Kommunalarchiv mit einem großen Bestand zur Geschichte des Ortes, extern in den Räumlichkeiten des Rathauses in Wiesentheid aufbewahrt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Der folgende Absatz}}&lt;br /&gt;
* [[Paul von Hindenburg]]&lt;br /&gt;
* Walter Mix&lt;br /&gt;
* Karl Behringer&lt;br /&gt;
* Georg Eckoff&lt;br /&gt;
* Else Kniewasser (7. Juli 2008)&lt;br /&gt;
* Hans-Heinz Kopp (30. September 2008)&lt;br /&gt;
* Robert Wendel (21. August 2013)&lt;br /&gt;
* Christoph Mix (11. Oktober 2019)&lt;br /&gt;
* Klaus Lenz (18. Mai 2024)&lt;br /&gt;
* Ursula Zehnder (1. Januar 2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Hornschuch]] (1838–1912), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Caspar Finkenberger]] (1857–), Bildhauer, Professor&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Ludwig Klarmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Steigerwald in der Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; S. 190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ernst Loesch]] (1860–1946), Maler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Steffen Mix]] (1989–2017), Fußballschiedsrichter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ambrosi]], Bernhard Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Vinothek: Franken. Begleiter zu den Weinberg-Lagen, Winzern und ihren Küchen&amp;#039;&amp;#039;. Herford&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; 1993.&lt;br /&gt;
* Hans Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Wappen im Landkreis Kitzingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Landkreises Kitzingen 1980. Im Bannkreis des Schwanbergs&amp;#039;&amp;#039;. Kitzingen 1980. S. 53–70.&lt;br /&gt;
* Johann Ludwig Klarmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Steigerwald in der Vergangenheit. Ein Beitrag zur fränkischen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. Gerolzhofen&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; 1909.&lt;br /&gt;
* Johann Ludwig Klarmann, Karl Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Skizzen aus dem Steigerwald. Nachdruck der Ausgabe 1912&amp;#039;&amp;#039;. Neustadt an der Aisch 1982.&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Raftopoulo: &amp;#039;&amp;#039;Kulturführer Steigerwald. Dokumentation einer alten Kulturlandschaft&amp;#039;&amp;#039;. Dettelbach 2003.&lt;br /&gt;
* Theophil Steinbrenner, Gerhard Wahler, Auguste Steinberger, Felix von Fokczynski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischerlichten. Überlieferte Erzählungen aus der alten Grafschaft Castell&amp;#039;&amp;#039;. Albertshofen² 1979.&lt;br /&gt;
* [[Karl Treutwein]]: &amp;#039;&amp;#039;Sagen aus Mainfranken&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1969.&lt;br /&gt;
* Karl Treutwein: &amp;#039;&amp;#039;Von Abtswind bis Zeilitzheim. Geschichtliches, Sehenswertes, Überlieferungen&amp;#039;&amp;#039;. Volkach&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt; 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HdBG GKZ|9675111}}&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9675111}}&lt;br /&gt;
* [https://www.abtswind.de Homepage Abtswind]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abtswind| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Kitzingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Franken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 783]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markt in Unterfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung im Landkreis Kitzingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der X an alle Rahm</name></author>
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