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	<title>Abtei Tyniec - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T16:26:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abtei_Tyniec&amp;diff=446991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lutheraner: /* Abteikirche */ gweiht werden Kirchen dem dreieinigen Gott</title>
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		<updated>2025-10-31T23:21:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Abteikirche: &lt;/span&gt; gweiht werden Kirchen dem dreieinigen Gott&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:20200529 Widok ze Skały Okrążek na Opactwo w Tyńcu 1735 2128 (cropped).jpg|miniatur|350px|Die Benediktinerabtei Tyniec vom westlichen Weichselufer gesehen (2020)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Benediktinerabtei Tyniec&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|&amp;#039;&amp;#039;Opactwo Benedyktynów Tyniec&amp;#039;&amp;#039;}}; {{laS|&amp;#039;&amp;#039;Monasterium Tinecensis&amp;#039;&amp;#039;}}) befindet sich in der Nähe der [[Polen|polnischen]] Ortschaft [[Tyniec (Krakau)|Tyniec]], die seit 1973 Stadtteil von [[Krakau]] ist. Die [[Abtei]] selbst ist etwa 13&amp;amp;nbsp;km südwestlich von Krakau, auf einem steil emporragenden [[Kalkstein]]felsen auf dem rechten [[Weichsel]]ufer gelegen. Das 1044 gegründete Kloster in Tyniec ist eines der ältesten polnischen Klöster und eines von drei [[Benediktiner]]klöstern in Polen. Es ist als [[Pomnik historii]] denkmalgeschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20080711 kosciol w Tyncu 4222.jpg|mini|Die Westfassade der Abteikirche von Tyniec (2008)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Anhöhe, auf der sich heute das Benediktinerkloster befindet, wurde bereits um das Jahr 3000 v. Chr. eine Ansiedlung errichtet. Zu Bedeutung gelangte dieser Hügel an der Weichsel aber erst viel später. Denn im Jahre 1044 wurde das Kloster Tyniec von Herzog [[Kasimir I. (Polen)|Kasimir I.]] gegründet. Die Gründung des Klosters fiel in eine Zeit, in der das damalige Polen von [[Heidentum|heidnischen]] Übergriffen und dem [[Böhmen|böhmischen]] Einfall stark geschwächt und im Zerfall begriffen war. Deshalb war das Kloster von Kasimir dafür vorgesehen worden, entscheidenden Anteil am Wiederaufbau des Reiches zu haben. Dies zeigt auch die Ernennung des ersten Tyniecer [[Abt]]es Aaron zum [[Erzbistum Krakau|Krakauer Bischof]], der in diesem Amt eine Reform der kirchlichen Strukturen in Polen einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau des Klosters ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraków Tyniec drzwi.jpg|mini|hochkant|Südportal der Kirche (zum Kreuzgang), 11.&amp;amp;nbsp;Jh. (2011)]]&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde das Kloster mit steinernen Bauten versehen. Die [[Romanik|romanische]] Klosterkirche nahm dabei ungefähr die Ausmaße des heutigen [[Chor (Architektur)|Chores]] ein. Südlich anschließend an die Kirche wurde ein [[Kreuzgang]] errichtet, um den sich verschiedene Klostergebäude gruppierten.&lt;br /&gt;
Tyniec entwickelte sich zu einem der wichtigsten und wohlhabendsten Klöster in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[12. Jahrhundert|12.]], bzw. 13. Jahrhundert brachte dem Kloster schwere Verwüstungen. Erst wurde die Abtei 1241&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--1259--&amp;gt;von den [[Tataren]] geplündert. Um 1305 hatten sich die Mönche für den polnischen Thronanwärter [[Władysław I. Ellenlang]] ausgesprochen und diesen bei seinem Vorhaben unterstützt. In den folgenden Auseinandersetzungen mit den böhmischen [[Přemysliden]], die unter [[Wenzel III. (Böhmen)|Wenzel III. von Böhmen]] ebenfalls Ansprüche auf den polnischen Thron stellten, wurde das Kloster verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abtei Tyniec erholte sich jedoch wieder von den Zerstörungen, so dass im 15. Jahrhundert die Abtei [[Gotik|gotisch]] wiederhergestellt wurde. Die Klosterkirche wurde gen Westen verlängert und die Klostergebäude nach Süden und Westen vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polens goldenes Zeitalter, das 16. Jahrhundert, verhalf auch dem Kloster zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Vor allem das Abtshaus wurde repräsentativ umgestaltet, außerdem wurde der Bestand an Büchern erweitert und die Unterrichtstätigkeit des Klosters ausgeweitet. Aber im Jahre 1604 wurde die Abtei in eine [[Kommende]] umgewandelt, was zur Folge hatte, dass der [[Königreich Polen|polnische König]] das Recht besaß der Abtei Tyniec einen [[Abt]] seiner Wahl voranzustellen. Dadurch verlor das Kloster nicht nur seine frühere Bedeutung und Eigenverwaltung, diese Neuordnung war auch mit den Ordensregeln unvereinbar, die die Wahl des Abtes den Klosterbrüdern vorbehielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1618 bis 1622 wurde die Klosterkirche [[Barock|barockisiert]], wodurch die Kirche ihr heutiges Aussehen erhielt. Bald darauf zogen Kriege die Abtei und ihren Besitz in Mitleidenschaft. Im 18. Jahrhundert erlebte das Kloster wieder einen Aufschwung, der maßgeblich mit der Schließung der Kommende 1709 zusammenhängt. Tyniec wurde zum Mittelpunkt der polnischen Benediktiner. Weiterhin wurden neue Bücher für das Kloster angeschafft und die Ausstattung der Klosterkirche im Geist des [[Rokoko]] erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auflösung der Abtei und Neugründung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2018 Kraków, Opactwo Benedyktynów w Tyńcu 02.jpg|miniatur|350px|right|Der Südflügel der Abtei (2018)]]&lt;br /&gt;
Während der [[Teilungen Polens|Polnischen Teilungen]] und dem Verlust der Unabhängigkeit Polens wurde die Abtei zu einem Zentrum des Widerstands gegen [[Russisches Kaiserreich|russische]] Truppen. Dieser Verteidigungskampf brachte dem Kloster schwere Schäden, und die Klostergebäude brannten aus. Seit der Ersten Polnischen Teilung war das Kloster Teil des von den [[Habsburg]]ern regierten Gebiets. Trotz der schwierigen Situation wurden unter Abt [[Florian Amand Janowski|Amand Janowski]] die Schäden an der Bebauung beseitigt und der Bibliotheksbestand sogar vergrößert. Den schwersten Schlag erlebte die Abtei 1816, als sie geschlossen wurde. 1821 gelangte sie zwar wieder zu gewisser Bedeutung als [[Bischofssitz]], der aber bereits 1836 nach [[Tarnów]] verlegt wurde. In diesem Zusammenhang ist der deutsche Benediktiner [[Gregor Thomas Ziegler|Thomas Ziegler]] zu erwähnen, der [[liturgisches Gerät]], sowie große Teile der Bibliothek nach Tarnów brachte und sie so vor der drohenden Beschlagnahmung durch österreichische Behörden rettete. Bis heute sind sie in dieser Stadt zu finden. 1831 kam es erneut zu Zerstörungen, diesmal fielen die Klosterdächer einem Brand zum Opfer. Die Umfassungsmauern der Abtei blieben seitdem als Ruinen ungenutzt bestehen; der letzte Tyniecer Mönch starb 1844. Die Klosterkirche blieb weitgehend vom Brand verschont und wurde seitdem von der örtlichen Pfarrgemeinde genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er-Jahren wurde das [[Belgien|belgische]] Benediktinerkloster St. Andreas zur Aufnahmestelle polnischer Benediktiner. Kardinal [[Adam Stefan Sapieha|Adam Sapieha]], der große Krakauer Bischof, richtete in Tyniec erneut ein Benediktinerkloster ein. Am 29. Juli 1939 trafen die ersten elf Benediktinermönche unter Karl van Oost ein. Diese „Neugründung“ des Klosters Tyniec überstand die Unterdrückungen während der deutschen Okkupation sowie unter der kommunistischen Diktatur in Polen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] (1947) fiel die Entscheidung, die seit 116 Jahren zerstörten und unbewohnten Klostergebäude wieder nutzbar zu machen. Die Arbeiten zogen sich bis in die späten 1990er-Jahre hin, wobei die Klosterflügel südlich, bzw. südwestlich der Klosterkirche mit neuen Dächern versehen wurden. 1968 wurde das Kloster wieder in den Rang einer [[Abtei]] erhoben. Am 9. April 2025 trat Abt Szymon Hiżycki OSB von seinem Amt zurück. Der emeritierte Abt der [[Dormitio-Abtei]], Pater [[Bernhard Maria Alter]] OSB, wurde für ein Jahr zum [[Administrator (katholische Kirche)|Administrator]] von Tyniec ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tyniec 04.jpg|miniatur|Die Hauptfassade der Klosterkirche (2000)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tyniec - Klasztor - Kościół.jpg|miniatur|Inneres der Kirche gen Osten (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tyniec - Klasztor - Ambona.JPG|miniatur|Schiffskanzel (2006)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichtsdenkmal ===&lt;br /&gt;
Die Klosteranlage wurde am 30. März 2017 durch Verordnung des Präsidenten [[Andrzej Duda]] zum [[Pomnik historii|Geschichtsdenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;(Pomnik historii)&amp;#039;&amp;#039; erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://isap.sejm.gov.pl [http://isap.sejm.gov.pl/isap.nsf/DocDetails.xsp?id=WDU20170000667 &amp;#039;&amp;#039;Rozporządzenie Prezydenta Rzeczypospolitej Polskiej z dnia 15 marca 2017 r. w sprawie uznania za pomnik historii ‚Tyniec – zespół opactwa benedyktynów‘.&amp;#039;&amp;#039;] (polnisch, Dokumentenserver des [[Sejm]]; abgerufen am 17. Juli 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Pomnik historii (Kraków)#Historischer Stadtkomplex|Historischen Stadtkomplex]] und dem [[Kościuszko-Hügel]] zählt sie zu den herausragenden [[Kulturdenkmal]]en der Stadt. Mit den Klöstern und Kirchen von [[Krakau#Tyniec, Bielany und Salwator|Bielany und Salwator]] stand die Abtei von 1993 bis 1996 auf der Nominierungsliste für das [[UNESCO-Welterbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Abteikirche ===&lt;br /&gt;
Die Klosterkirche ist zu Ehren der Heiligen [[Simon Petrus|Peter]] und [[Paulus von Tarsus|Paul]] geweiht und nimmt den zentralen Teil der Benediktinerabtei Tyniec ein. Die heutige Kirche geht auf eine [[Kirchenschiff|dreischiffige]] [[Romanik|romanische]] Kirche aus dem 11. Jahrhundert zurück, die aus Sandsteinquadern gebaut und deren Korpus gen Osten orientiert war. Dort befanden sich jeweils drei [[Apsis|Apsiden]] am Ausgang jedes Kirchenschiffes, im Westen befand sich die Portalfront der Kirche, die mit zwei Türmen ausgestattet war. Somit entsprach der Aufbau dieses Vorgängerbaus, dem heutigen, auch wenn die Größe der damaligen Kirche, der des heutigen [[Chor (Architektur)|Chores]] entsprach. Von diesem Bauwerk konnten sich recht viele Elemente erhalten. Darunter vor allem das Südportal samt Südwand der alten Klosterkirche, sowie romanische [[Säule]]n samt [[Kapitell]]en, aber auch die Steinplatten des Fußbodens stammen aus dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert folgte der Umbau der Kirche im Stile der [[Gotik]]. Die beiden romanischen Fronttürme wurden abgerissen und die Kirche gen Westen verlängert. Eine neue Hauptfassade mit zwei Türmen wurde errichtet, deren unverputzte [[Pfeiler|Stützpfeiler]] aus [[Backstein|Back]] und [[Kalkstein]] spätere Umbauten überstanden. Außerdem sind drei Flügel des [[Kreuzgang]]es und das Kapitelhaus Relikte aus dieser Zeit. Aber auch der heutige Grundriss der heutigen Kirche, die gotischen Fenster mit [[Maßwerk]]en und Teile des Hauptportals gehen auf diesen Umbau zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich nahm die Peter- und Paulskirche im 17. und 18. Jahrhundert ihre heutige, frühbarocke Gestalt an. In drei Bauabschnitten, deren wichtigster von 1618 bis 1622 durchgeführt wurde, erhielt das Äußere einen Verputz und vor allem die Fenster und die Türme der Hauptfassade wurden baulich umgestaltet. Im Inneren wurde die gotische Raumaufteilung größtenteils verändert und durch ein verziertes [[Tonnengewölbe]] ersetzt. So entstanden an Stelle der alten Seitenschiffe sechs [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapellen]], unter denen die des Heiligen [[Benedikt von Nursia]] und die der Heiligen [[Scholastika von Nursia]] hervorzuheben sind. Die Kirche erhielt Ausstattungsstücke, die reife Zeugnisse der Barockkunst darstellten. Der Mönchschor wurde mit einem neuen [[Chorgestühl]] ausgestattet, das mit Darstellungen des Lebens des Heiligen Benedikts und der Benediktiner geschmückt ist. Einige Jahre später wurde die Ausstattung der Klosterkirche durch [[Rokoko]]elemente ergänzt. Es wurden eine [[Kanzel]] in Form eines Schiffes, sowie wertvolle Altäre aus schwarzem [[Marmor]] von [[Francesco Placidi]] in der Kirche aufgestellt. Der neue Hochaltar wurde mit einem Gemälde der [[Dreifaltigkeit]] und mit Figuren der beiden Kirchenpatrone Peter und Paul versehen, die auch auf den beiden Stützpfeilern links und rechts des Hauptportals zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klostergebäude ===&lt;br /&gt;
Die Abteigebäude wurden aus Kalkstein mit Backsteinelementen errichtet und stammen teilweise aus der Gotik, vor allem aber aus der [[Renaissance]] und dem Barock. Sie umgeben die Peter- und Paulskirche von Westen und von Süden, wo sich auch der Kreuzgang befindet. Nach dem Brand der Abtei von 1831 blieben von der Bebauung nur die Umfassungsmauern bestehen. Vom gotischen Westflügel blieb sogar nur eine Mauerseite erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurde damit begonnen, die Klostergebäude wiederherzustellen. Die neuen Klosterdächer wurden mit roten [[Dachziegel]]n gedeckt und mit verschiedenen [[Dach]]formen versehen. Während der Flügel um den Kreuzgang mit schlichten [[Satteldach|Satteldächern]] bedeckt wurde, erhielt der Südflügel ein [[Walmdach]] mit [[Dachgaube|Walmgauben]], ein kleines Satteldach mit Fledermausgauben und ein großes [[Mansarddach]] mit ebensolchen Gauben.&lt;br /&gt;
Im Kloster befindet sich eine Galerie aller [[Liste der Bischöfe von Krakau|Bischöfe]] [[Krakau]]s, auch das Bild des Bischofs [[Stanislaus von Krakau]] ist dort zu finden. Die [[Benediktiner]] setzten sich sehr für seine Heiligsprechung ein und schließlich ist er einer von den ersten Schutzheiligen Polens geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brand der Abtei, bei dem die alte Ausmalung zerstört wurde, malte Stanisław Wyspiański die Abteiräumlichkeiten im [[Jugendstil]] wieder vollkommen aus. Nun sind an den Wänden verschiedene Blumen zu finden, die man auch in der freien Natur auf einer gewöhnlichen Wiese entdecken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus wird in der Abtei eine Kopie des [[Turiner Grabtuch]]s aufbewahrt und vor dem Kloster befindet sich ein Denkmal des Krakauer Bürgermeisters [[Józef Dietl]], der den Aufschwung des modernen Krakau in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts einleitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tyniec Sacramentary.png|mini|Das Tyniecer Sakramentar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstattungsstücke der Abtei ===&lt;br /&gt;
Als reiches und bedeutendes Kloster war die Abtei stets Hort zahlreicher Kunstschätze, die mittlerweile teilweise an anderen Orten untergebracht sind.&lt;br /&gt;
Aus einem Grab in der Klosterkirche wurde bei Ausgrabungen unter anderem ein [[Abendmahlskelch|Messkelch]] und eine [[Patene]] geborgen. Diese beiden bekannten Goldschmiedekunstwerke sind romanisch und stammen noch aus der Erbauungszeit der ersten Klosterkirche&amp;lt;!--11. Jahrhundert--&amp;gt;. Die Patene zeigt eine eingravierte Darstellung des segnenden Fingers Jesu, der aus [[Hostie]]n herausragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Sammlungen der Abtei stammen auch zahlreiche bedeutende [[Manuskript]]e. Das bekannteste Stück ist das &amp;#039;&amp;#039;Tyniecer [[Sakramentar]] (Tyniecki Sakramentarz)&amp;#039;&amp;#039; aus der Zeit um 1060, das zu den ersten Ausstattungsstücken der Tyniecer Benediktiner gehörte. Das Sakramentar stellt eines der ältesten seiner Art in Polen dar und befindet sich heute in der [[Nationalbibliothek Warschau]]. Es ist ein prächtig illustrierter [[Kodex]], der im Zusammenhang mit [[Köln]]er Einflüssen zu sehen ist. Teilweise wurde er mit [[Gold]] und [[Silber]] auf [[Purpur (Farbstoff)|Purpur]] geschrieben. Im Sakramentar finden sich zahlreiche mit Pflanzenmotiven verzierte Initialen, sowie vier ganzseitige Abbildungen. Vor allem die Abbildungen der &amp;#039;&amp;#039;Maiestas Domini (Die Majestät des Herrn)&amp;#039;&amp;#039;, die den thronenden [[Jesus von Nazareth|Christus]] in der Nussschale zeigt, der von den vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]], sowie zwei Engeln umgeben ist. Daneben verdient die in Form des gekreuzigten Jesus ausgeführte Initiale T Beachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gereon Beuckers]], [[Andreas Bihrer]] unter Mitarbeit von Ursula Prinz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Sakramentar aus Tyniec. Eine Prachthandschrift des 11. Jahrhunderts und die Beziehungen zwischen Köln und Polen in der Zeit Kasimir des Erneuerers&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zu Kunst, Geschichte und Literatur des Mittelalters, Bd. 3&amp;#039;&amp;#039;). Böhlau, Köln 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tyniec Abbey}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.tyniec.benedyktyni.pl/de/hilfe | wayback=20150417234616 | text=Internetseite der Benediktinerabtei Tyniec}} (Polnisch, Englisch und Deutsch)&lt;br /&gt;
* [http://www.zabytkowekoscioly.net/index.php/polska/malopolskie/222-krakow-tyniec-kosciol-ss-piotra-i-pawla-benedyktynow Beschreibung der Klosterkirche (polnisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.polish-online.com/polen-kleinpolen/benediktinerkloster-tyniec.php Benediktinerabtei in Tyniec]&lt;br /&gt;
* [http://www.radoslawsobik.pl/panoramy/tyniec/ panoramen 360]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geschichtsdenkmale in Krakau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/1/7.42/N |EW=19/48/7.64/E |type=landmark |region=PL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5157908-X|LCCN=n85291144|VIAF=130346576}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)|Tyniec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktinerkloster in Polen|Tyniec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Krakau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weichsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffskanzel|Tyniec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dębniki (Krakau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lutheraner</name></author>
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