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	<title>Abtei St. Martin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Katzenfan2k25: HC: Entferne Kategorie:Gegründet im 6. Jahrhundert; Ergänze Kategorie:Kloster (6. Jahrhundert)</title>
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		<updated>2025-12-05T12:23:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gegr%C3%BCndet_im_6._Jahrhundert&quot; title=&quot;Kategorie:Gegründet im 6. Jahrhundert&quot;&gt;Kategorie:Gegründet im 6. Jahrhundert&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Kloster_(6._Jahrhundert)&quot; title=&quot;Kategorie:Kloster (6. Jahrhundert)&quot;&gt;Kategorie:Kloster (6. Jahrhundert)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:01 Benediktinerabtei.jpg|alternativtext=|mini|Abtei und Kirche um 1750 (im Vordergrund die Martinsmühle)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtei St. Martin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine wahrscheinlich im 6. Jahrhundert entstandene Klosteranlage in [[Trier]]. Sie soll aus einer von [[Martin von Tours]] im 4. Jahrhundert errichteten Kirche zurückgehen. Spätestens im 10. Jahrhundert wurde die Abtei mit Mönchen des [[Benediktiner]]ordens besetzt, sie zählte einst zu den größten Abteien der Stadt und wurde 1802 unter der [[napoleon]]ischen Herrschaft aufgehoben. Die Abtei lag in unmittelbarer Nähe des Moselufers, im Nordwesten der Trierer Innenstadt; die entlang der noch erhaltenen Gebäude verlaufende Straße heißt heute [[Martinsufer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erhaltene Westflügel des Abteigebäudes und ein moderner Neubau werden heute unter dem Namen „Martinskloster“ als eines der sechs Trierer [[Studentenwohnheim]]e genutzt. 2020 wurde dieser Neubau schon wieder abgerissen und in den nächsten Jahren durch einen weiteren Neubau ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Martinskirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Martin beim Kaiser.jpg|mini|Martin beim Kaiser]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Martinskloster De Merian Mainz Trier Köln 1646.jpg|mini|Die Abtei St. Martin auf einem [[Stich und Schnitt|Stich]] 1646; diese Ansicht ohne Renaissancebau geht wohl auf 1548 zurück&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthäus Merian]]s Stich von 1646 ähnelt stark dem Holzschnitt von Trier von 1548 in [[Sebastian Münster]]s &amp;#039;&amp;#039;Cosmographiae Universalis&amp;#039;&amp;#039; (Titel: Situs &amp;amp; figura antiquissimae &amp;amp; praecipuae Medioniatricum ciuitatis Treuirensis), die als die erste authentische Stadtansicht von Trier gilt. Zwar ist Merians Ansicht detaillierter als der Holzschnitt, bildet aber bauliche Veränderungen, die zwischen 1548 und 1646 vorgenommen wurden (z.&amp;amp;nbsp;B. an der [[Konstantinbasilika]]), nicht ab. Vergleich den {{Webarchiv|url=http://historic-cities.huji.ac.il/germany/trier/maps/munster_lat_1550_trier.html |wayback=20071110003333 |text=Holzschnitt in der lateinischen Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Cosmographiae Universalis&amp;#039;&amp;#039; von 1550 auf &amp;#039;&amp;#039;Historic Cities&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der Überlieferung nach kam [[Bischof von Tours|Bischof]] [[Martin von Tours]] (*&amp;amp;nbsp;316/317; †&amp;amp;nbsp;397 –&amp;amp;nbsp;jener „Sankt Martin“, der seinen Mantel mit einem Bettler teilte) mehrfach nach Trier, erstmals im Jahr 371 kurz nach seiner Bischofsweihe. Er soll hier den vom Teufel besessenen Knecht des Trierer [[Prokonsul]] Tetradius geheilt haben, woraufhin Tetradius zum christlichen Glauben übergetreten sei und im Jahr 385 sein Haus vor den Toren der Stadt zur Verfügung gestellt habe, „damit Martin dort eine Kirche zu Ehren des Heiligen Kreuzes gründen konnte“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bistum&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://cms.bistum-trier.de/bistum-trier/Integrale?&amp;amp;MODULE=Frontend&amp;amp;ACTION=ViewPage&amp;amp;Page.PK=175 |archive-is=20130206112156 |text=cms.bistum-trier.de}} Hans-Georg Reuter (1997). &amp;#039;&amp;#039;Martin von Tours († 08.11.397). Martin stiftet in Trier eine Kirche&amp;#039;&amp;#039; auf den Seiten des [[Bistum Trier|Bistums Trier]] (abgerufen 16.&amp;amp;nbsp;Februar 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;marx1860&amp;quot;&amp;gt;[[Jakob Marx (Kirchenhistoriker, 1803)|Jakob Marx]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Erzstifts Trier&amp;#039;&amp;#039;, Erster Band, II. Abtheilung, Trier: F. Lintz, 1860, S.&amp;amp;nbsp;252&amp;amp;nbsp;ff ([http://books.google.de/books?id=0ipKAAAAMAAJ&amp;amp;dq=Abtei%20St%20Martin&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA252 Geschichte der Abtei St. Martin])&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf dem Gelände an der Mosel, das noch für Jahrhunderte außerhalb der Stadtmauern liegen sollte, soll Martin selbst eine Kapelle gegründet haben, bei der auch christliche Bestattungen stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich besuchte Martin im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung über die Anklage und Hinrichtung des [[Häresie|häretischen]] Bischofs [[Priscillian]] mehrfach den [[Römisches Reich|Römischen]] Kaiser [[Magnus Maximus|Maximus]] in Trier, unter anderem im Jahr 386. Zudem fand man 1943 bei Notgrabungen für einen [[Luftschutzkeller]] auf dem Gelände des Martinsklosters Fußböden und Mauern eines großen römischen Wohngebäudes aus dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Um 400 wurde eine Mauer errichtet, mit der ein Raum für religiöse Zwecke abgetrennt wurde. Darin fanden sich Gräber mit Grabbeigaben aus dem 4. bis 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die Überlieferung mit ihren legendenhaften Details kann dadurch zwar nicht bewiesen werden, die Funde sprechen aber immerhin mit einer &amp;#039;&amp;#039;gewissen&amp;#039;&amp;#039; Wahrscheinlichkeit für die Gründung der ursprünglichen Kirche durch Martin selbst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bistum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Völkerwanderung]]szeit im 5. Jahrhundert ist diese dem [[Heiliges Kreuz|Heiligen Kreuz]] geweihte Kirche verwüstet worden. Um 587 wurde vom [[Bistum Trier|Trierer]] [[Bischof]] [[Magnerich]] (auch Magnericus, 573–596) die Martinskirche errichtet, aus der später eine Abtei entstand. Zuverlässige Angaben darüber, ob Magnerich bereits Benediktiner dorthin berief, sind nicht überliefert. Magnerich wurde in der Martinskirche beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marx1860&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Martinskloster Alt H2a.jpg|mini|Erhaltenes Abteigebäude, Innenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Martinskloster BW 1.JPG|mini|Erhaltenes Abteigebäude, heute Studentenwohnheim, Straßenseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Martinskloster BW 3.jpg|mini|[[Martin von Tours|Martin]]-Relief am Klostergebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Martinskloster BW 2.JPG|mini|Kopie der Kreuzigungsgruppe von 1498]]&lt;br /&gt;
=== Abtei St. Martin ===&lt;br /&gt;
Im April 882 wurde die Abtei bei den [[Normannen]]einfällen auf Trier zumindest teilweise zerstört. 899 setzte [[Erzbischof]] [[Radbod von Trier]] (883–915) den aus der [[Abtei Prüm]] entlassenen [[Abt]] [[Regino von Prüm|Regino]] (*&amp;amp;nbsp;um 840; †&amp;amp;nbsp;915) als Abt von St. Martin ein und beauftragte ihn mit der Wiedererrichtung des Klosterwesen. Nach Radbods Tod kam St. Martin und andere Klöster im Trierer Raum in den Besitz des Herzogs [[Giselbert von Lothringen]] (928–939). Erzbischof [[Theoderich I. (Trier)|Theoderich I.]] (965–977) gelang die Wiedererlangung der Rechte der trierischen Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marx1860&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 975 wurde das Kloster von Theoderich wieder seiner Bestimmung übergeben und die alten Besitzungen wiedergegeben. Dem [[Konvent (Kloster)|Konvent]] wurde die freie Abtwahl zugestanden. Aus dem gleichen Jahr stammt auch eine Urkunde Kaiser [[Otto II. (HRR)|Ottos II.]], nach welcher er die wiederhergestellte Abtei St. Martin bestätigte und unter seinen Schutz nahm. Der Vorgänger Theoderichs, Erzbischof [[Heinrich I. (Trier)|Heinrich I.]] (956–964), hatte der Abtei achtzig [[Mansus]] Land entzogen und nach der Vertreibung der Mönche [[Kanoniker]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marx1860&amp;quot; /&amp;gt; Zu den 975 genannten Besitztümern der Abtei gehörte die Kirche St. Viktor (1443 zerstört)&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarreien&amp;quot;&amp;gt;Jakob Marx, Nikolaus Thielen, Heinrich Volk: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarreien der Dekanate Trier, Konz und Engers&amp;#039;&amp;#039;, Teil 2, Trier: Verlag der Paulinus-Druckerei, 1932, S.&amp;amp;nbsp;51&amp;amp;nbsp;ff ([http://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/243381 Online bei dilibri.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; mit allem Zubehör: Sivenich (&amp;#039;&amp;#039;Siuinic&amp;#039;&amp;#039;), [[Kimmlingen]] (&amp;#039;&amp;#039;Cumelanch&amp;#039;&amp;#039;) und [[Beßlich]] (&amp;#039;&amp;#039;Bessilich&amp;#039;&amp;#039;); die Kirche [[Kloster St. Symphorian|St. Symphorian]] (nach 1393 verfallen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;pfarreien&amp;quot; /&amp;gt; mit Zubehör: [[Lorich]] (&amp;#039;&amp;#039;Lorchen&amp;#039;&amp;#039;) und [[Sirzenich]] (&amp;#039;&amp;#039;Sarceni&amp;#039;&amp;#039;); die Gutsbezirke [[Trier-Irsch|Irsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Erche&amp;#039;&amp;#039;), [[Hockweiler]] (&amp;#039;&amp;#039;Hocuuilre&amp;#039;&amp;#039;), [[Korlingen]] (&amp;#039;&amp;#039;Corlanch&amp;#039;&amp;#039;) und [[Ockfen]] (&amp;#039;&amp;#039;Occava&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Beyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Mittelrheinisches Urkundenbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band I, Coblenz: Hölscher, 1860, S.&amp;amp;nbsp;715 ([http://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/10603 Urkunde])&amp;lt;/ref&amp;gt; Erzbischof [[Hillin von Falmagne|Hillin]] schenkte 1168 der Abtei Ländereien bei [[Bernkastel-Wehlen|Wehlen]], [[Graach an der Mosel|Graach]] und [[Zeltingen]] und bestätigte alle Rechte. Neben den bereits 975 genannten Besitzungen wurden genannt: das Dorf [[Pallien]], zu [[Pfalzel]] drei Mansus Land, in [[Wiltingen]] einen Mansus, einer zu Lonebach, einer zu [[Dudeldorf]] sowie verschiedene kleinere Besitzungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;marx1860&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 10. Jahrhundert befand sich das im 9. Jahrhundert in Tours geschriebene [[Strahov-Evangeliar]] im Besitz der Abtei, wo dieses vom [[Meister des Registrum Gregorii]] überarbeitet und verziert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Neubau der [[Klosterkirche]] am Ende des 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts folgte bis zum 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die wirtschaftliche Blütezeit des Klosters. Die mittelalterliche Trierer Stadtmauer wurde bis an das Kloster gebaut, und in seiner unmittelbaren Nähe wurde das Martinstor errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten wurde das Kloster kontinuierlich erweitert; ein [[Dormitorium]] (1506) sowie der heute noch bestehende Westflügel des Abteigebäudes mit der Spätrenaissancefassade an der Moselseite (1626, Erweiterung 1735) wurden erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Säkularisation, Porzellanmanufaktur ===&lt;br /&gt;
In der Folge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde [[Trier]] am 9.&amp;amp;nbsp;August 1794 von Französischen Revolutionstruppen besetzt. 1797/1801 wurde das [[Linkes Rheinufer|Linke Rheinufer]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]]. Am 15. März 1802 erfolgte durch den [[Präfekt (Frankreich)|Präfekten]] des [[Saardepartement]]s die [[Säkularisation|Aufhebung]] der [[Abtei]] und die Beschlagnahme des gesamten Vermögens. Die noch übrigen sechs Geistlichen wurden [[Pensionierung|pensioniert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;marx1860&amp;quot; /&amp;gt; 1804 erfolgte die Versteigerung des Klosters, die Kirche und verschiedene Gebäude inklusive des Dormitoriums wurden abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot; /&amp;gt; Im übrig gebliebenen Westflügel wurde 1807 von Christian Deuster eine [[Trierer Porzellanmanufaktur|Porzellanmanufaktur]] eingerichtet, in der Krypta befand sich der [[Brennofen]]. 1813 wurde diese Manufaktur aufgegeben und, nachdem Trier 1815 an [[Preußen]] gekommen war, 1816 von Peter Marx wieder in Betrieb genommen. Die Fabrik ist um 1824 eingegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottfried Kentenich]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Trierer Porzellanmanufaktur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Trierische Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Trier 12/1911, S.&amp;amp;nbsp;64 ([http://www.dilibri.de/ubtr/periodical/pageview/19141 Online bei dilibri.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Engelbert Giesen: &amp;#039;&amp;#039;Peter Marx, ein Wohltäter der St. Paulinuskirche zu Trier.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Trierische Chronik.&amp;#039;&amp;#039; 1920, S.&amp;amp;nbsp;137 ([http://www.dilibri.de/ubtr/periodical/pageview/22449 Online bei dilibri.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äbte ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}899–{{0}}915 || [[Regino von Prüm|Regino]] || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}975–{{0}}995 || Engelbert || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}995–1040 || Eberwin || verfasste auch verschiedene Schriften&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | ? || Siegfried || nur Name überliefert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | ? || Remigius || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mitte 11. Jh. || Ernestus || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| um 1074 || Hugo || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{0}}{{0}}{{0}}?–1094 || Siegeberin || vollendete 1090 den Bau des Klosters&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1094–? || Theodericus || verfasste als Mönche eine Schrift gegen [[Gregor VII.]]; vollendete die Kirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| um 1136 || Otto || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| um 1138 || Rainald || erscheint als Zeuge in der Stiftungsurkunde der [[Kloster Himmerod|Zisterzienserabtei Himmerod]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| um 1156 || Godefried I. || erscheint als Zeuge in der Stiftungsurkunde der [[Kloster Arnstein|Prämonstratenserabtei Arnstein]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1163–1168 || Reginer || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1168–1178 || Oliverus || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1178–? || Cono|| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vor 1181 || Godefried II. || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1181–? || Reiner|| aus der [[Reichsabtei St. Maximin|Abtei St. Maximin]] gewählt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| um 1197 || Wilhelm I. || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1218–1230 || Richard || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1230–1240 || Balduin|| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1240–1249 || Theoderich II. || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1250–1297 || Johannes I. || war 1361–1376 auch [[Liste der Weihbischöfe in Trier|Trierer Weihbischof]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1297–1339 || Johannes II. von Lieser || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1339–1366 || Werner Zandt von Merl || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1366–1388 || Wilhelm II. Zandt von Merl || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1388–1415 || Hugo von Ellenz || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1415–1427 || Johannes IV. von Schwarzenburg || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1427–1429 || Herbrand von Güls || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1430 || Heinrich von Gmünd (de Gemunda) || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1434–1440 || Wilhelm III. von Helmstadt || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1440–1465 || Matthias Rutger || (gest. 1482, resignierte)&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1483–1499 || Johannes V. Blankart || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1499–1523 || Konrad von Rat(t)ingen || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1523–1539 || Nikolaus von Reil (Ryle) || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1539–1562 || Rupert (Ropert) von Echternach || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1563–1577 || Gregor von Virneburg || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1577–1604 || Johann(es) VI. von Malmedy || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1604–1621 || Servatius Maring || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1621–1652 || Franz Holz(erus) || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1652–1668 || Martin(us) Mering(ius) || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1668–1672 || Albert Balthasari || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1672–1680 || Nikolaus Lyser (Liser, Lieser) || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1680–1687 || Matthias Irsch || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1687–1700 || Jacob de Belva (de Bellevaux) || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1701–1747 || Benedikt Henn || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1747–1778 || Paul Lejeune || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1778–1790 || Karl von Sachs || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1790–1802 || Paul Tisquin || &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abteigebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TrierPallienMartinerhofNapoleonbrueckeH2c.jpg|mini|Hofhaus der Abtei in Trier-Pallien]]&lt;br /&gt;
Heute ist nur noch der Westflügel des Abteigebäudes im Stil der [[Spätrenaissance]] erhalten. Daneben ist die Kopie einer spät[[Gotik|gotische]]n Kreuzigungsgruppe (1498) aufgerichtet, deren Original in der Kirche [[St. Paulus (Trier)|St. Paulus]] steht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;: Rheinland-Pfalz/Saarland; München: Deutscher Kunstverlag, 1984; ISBN 3-422-00382-7; S.&amp;amp;nbsp;1057&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhalten ist zudem das Hofhaus der Abtei in Pallien – direkt gegenüber auf der anderen Seite der Mosel – und das [[Liste der Kulturdenkmäler in Ockfen|Hofhaus der Abtei in Ockfen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:TrierMartinsunferH1c.jpg|mini|Die Abtei bei Nacht – im Vordergrund die [[Kaiser-Wilhelm-Brücke (Trier)|Kaiser-Wilhelm-Brücke]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Martinskloster Neu H1a.jpg|mini|Neubau der 1970er Jahre, 2020 abgerissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurde der Westflügel des Abteigebäudes aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach längerem Leerstand kernsaniert und mit einem im gleichen Jahr errichteten Neubau zu einem [[Studentenwohnheim]] des [[Studierendenwerk Trier|Studierendenwerkes Trier]] umfunktioniert. Der Neubau wurde hufeisenförmig an den geraden Altbau angebaut, so dass zwischen den Gebäuden ein Innenhof entstand, der eine mächtige [[Rotbuche]] ([[Naturdenkmal]]) beherbergt. 2020 wurde der Neubau im Stil des [[Brutalismus]] aus den 70er Jahren abgerissen und mit dem Neubau eines Wohnheims in [[Hybridbau|Holzhybridbauweise]] begonnen. Im selben Jahr begann die erneute Sanierung des Abteigebäudes. In Kooperation mit der [[Universität Trier]] erhält jede der zukünftigen 200 Wohneinheiten ein [[Artefakt (Archäologie)|Artefakt]] mit historischem Bezug zur Baugeschichte des Martinsklosters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Studierendenwerk Trier, Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) |url=https://www.studiwerk.de/eo/cms?_sprache=de&amp;amp;_bereich=artikel&amp;amp;_aktion=detail&amp;amp;idartikel=228355 |titel=Virtuelle Grundsteinlegung für das &amp;quot;Haus am Baum&amp;quot; {{!}} Studierendenwerk Trier |abruf=2020-12-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Martinsmühle ==&lt;br /&gt;
Die Martinsmühle an der Mosel existierte als steinerne Mühle von 1463 bis 1876. Die Nachfolgebauten, zunächst die Hupperschwiller Färberei, danach das Martinsbad, wurden 1963 für die neue Verkehrsregulierung am stadtseitigen Kopf der [[Kaiser-Wilhelm-Brücke (Trier)|Kaiser-Wilhelm-Brücke]] abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;Mechthild Neyses-Eiden: &amp;#039;&amp;#039;Stadt am Fluss: Die Trierer Martinsmühle im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. {{URN|nbn:de:bsz:16-fuabt-548290}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Trierischer Volksfreund]]: [https://www.volksfreund.de/region/trier-trierer-land/verkehrs-opfer_aid-5319796 Verkehrs-Opfer] (15. März 2006)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Old Houses and Bridge near Treves on the Moselle.jpg|Martinsmühle (1838)&lt;br /&gt;
1955-Martinsmühle.jpg|Martinsmühle (1955)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedhelm Jürgensmeier in Verbindung mit Regina Elisabeth Schwerdtfeger: Die Männer- und Frauenklöster der Benediktiner in Rheinland-Pfalz und Saarland. (= Germania Benedictina IX: Rheinland-Pfalz und Saarland, hrsg. von der [[Benediktinische Akademie Salzburg|Bayerischen Benediktinerakademie]] München in Verbindung mit dem Abt-Herwegen-Institut Maria Laach), St. Ottilien 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Martinskloster (Trier)|Martinskloster|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Martinsmühle (Trier)|Martinsmühle|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/45/45/N |EW=6/38/0/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Abtei St Martin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebsstätte eines Beherbergungsbetriebes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martinskloster|Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (6. Jahrhundert)|Trier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1802]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in Trier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Katzenfan2k25</name></author>
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