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	<title>Abtei Rolduc - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MenkinAlRire: HC: neuer Sortierschlüssel für Kategorie:Drei-Konchen-Chor: &quot;Kerkrade&quot;</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: neuer Sortierschlüssel für &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Drei-Konchen-Chor&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Drei-Konchen-Chor (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Drei-Konchen-Chor&lt;/a&gt;: &amp;quot;Kerkrade&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Abdij Rolduc luchtfoto.jpg|mini|Luftaufnahme Gesamtanlage (2016)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtei Rolduc&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Abtei Klosterrath&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ehemaliges [[Augustiner-Chorherren]]stift und zugleich der größte erhalten gebliebene [[Gebäudekomplex|Klosterkomplex]] der [[Niederlande]]. Er steht oberhalb des [[Wurm (Fluss)|Wurmtales]] am Rande [[Kerkrade]]s in der [[Provinz Limburg (Niederlande)|Provinz Limburg]], unmittelbar an der [[Deutsch-niederländische Grenze|deutsch-niederländischen Grenze]] zwischen Kerkrade und [[Herzogenrath]]. Der Gebäudekomplex ist als [[Rijksmonument]] gelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Rolduc leitet sich aus der französischen Bezeichnung für Herzogenrath, Rode-le-Duc, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Kloster Rolduc wurde 1104 vom [[Chorherren]] [[Ailbertus von Antoing|Ailbert von Antoing]], der sein voriges Kloster verlassen hatte, weil er die Einhaltung der Ordensregel dort nicht streng genug fand, gestiftet. Es wurde eine Abtei der [[Augustiner-Chorherren]]. Dazu veranlasste er zwei Jahre später den Bau der [[Baalsbrugger Mühle]] zur Versorgung des Klosters und dessen Umgebung. Ergänzend dazu ließ Abt Fredericus 1131 auch die [[Boerenanseldermolen]] erbauen. Schon 1136 erhielt Rolduc die weltliche Schirmherrschaft der [[Herzog von Limburg|Herzöge von Limburg]]. Einige Herzöge wurden in der [[Krypta]] der [[Abteikirche]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 12. Jahrhundert liegen die &amp;#039;&amp;#039;[[Annales Rodenses]]&amp;#039;&amp;#039; vor, die durch den Abt [[Nikolaus Heyendal]] Anfang des 18. Jahrhunderts maßgeblich überarbeitet und fortgeführt worden sind und durch einen der letzten Stiftsherren, [[Simon Peter Ernst]], herausgegeben wurden. In diesen Aufzeichnungen findet sich für viele Orte der [[Rheinlande]] und Limburgs die erste urkundliche Erwähnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits mit dem Bau des Klosters wurde zu dessen Schutz wenige hundert Meter östlich die [[Burg Rode]] errichtet. Seit dem [[Wiener Kongress]] im Jahr 1815 liegen Kloster und Burg in zwei verschiedenen Ländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abtei stiftete mehrere Tochterklöster, darunter das nur noch als Ruine erhaltene [[Kloster Marienthal (Ahr)|Kloster Marienthal]] im gleichnamigen [[Marienthal (Ahr)|Ort]] an der [[Ahr]]. Die erste Blütezeit dauerte bis etwa 1250.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langsamem Verfall, mit den Verwüstungen im [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]] als Tiefpunkt, wurde das Kloster 1680 wiederhergestellt. In dieser Epoche entstand auch die neue [[Abt]]s&amp;amp;shy;wohnung, und bald darauf blühte Rolduc auch wirtschaftlich durch die Ausbeutung von [[Steinkohle]] in der ersten Kohlenzeche auf dem Gebiet der heutigen Niederlande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls im 18. Jahrhundert entstand der &amp;#039;&amp;#039;Moretti-Flügel&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem [[Aachen]]er [[Barock]]-Architekten [[Joseph Moretti]]. 1754 wurde auch die wertvolle [[Klosterbibliothek]] im [[Rokoko]]-Stil fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongress im Jahr 1815 fielen Kerkrade und Rolduc an die [[Provinz Limburg]] der [[Königreich der Vereinigten Niederlande|Vereinigten Niederlande]], wobei die Grenze zu [[Preußen]] unmittelbar östlich der Abtei festgelegt wurde. Nach der [[Belgische Revolution|Belgischen Revolution]] im Jahr 1830 schloss sich der halbe Teil Limburgs dem neu entstandenen [[Königreich Belgien]] an. Im Jahre 1831 wurde das [[Priesterseminar]] des [[Bistum Lüttich|Bistums Lüttich]] in Rolduc eingerichtet. Im Jahr 1839 fiel der Ostteil Limburgs als [[Herzogtum Limburg (1839–1866)|Herzogtum Limburg]], innerhalb des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]], wieder an die Niederlande, und das [[Bistum Roermond]] übernahm das Kloster.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rolduc pano3.jpg|Gesamtansicht Vorplatz&lt;br /&gt;
Bibliotheek Rolduc.jpg|Klosterbibliothek&lt;br /&gt;
2006-06-04 - 11-19 - Burg Rolduc - 07.JPG|Klostergarten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rolduc Grundriss Gentleman&amp;#039;s Magazine 1865.png|mini|[[Grundriss]] der Abteikirche im Zustand von 1865, noch mit dem gotischen [[Hochchor]]]]&lt;br /&gt;
Die an Stelle eines Vorgängerbaues errichtete [[Kreuzbasilika]] stammt überwiegend aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1209 abschließend geweiht. Das [[Westwerk]] der Kirche wird von einem zentralen Turm über rechteckigem Grundriss beherrscht, der von zwei erheblich niedrigeren [[Treppenturm|Treppentürmen]] ebenfalls auf rechteckigem Grundriss flankiert wird. Ursprünglich besaß die Kirche keinen Zugang im Westen. Neben dem eigentlichen [[Querschiff]] sind das erste und dritte [[Joch (Architektur)|Joch]] des [[Kirchenschiff|Schiffes]] als Pseudoquerschiffe bis zur Höhe des Mittelschiffes ausgeführt, diese reichen nicht über die Außenflucht der Seitenschiffe hinaus. Die beiden anderen Seitenschiffjoche weisen ein Paar schwere [[Pfeiler]] und eine mittlere [[Säule]]n&amp;amp;shy;stellung auf und sind einer Basilika entsprechend niedriger als das Mittelschiff ausgeführt. Mit Ausnahme der von quer zur Kirchenachse liegenden [[Tonnengewölbe|Tonnen überwölbten]] Seitenschiffteile der Pseudoquerschiffe sind Quer- und Hauptschiff mit gurtlosen [[Kreuzgratgewölbe]]n überwölbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Vierung]] und [[Chor (Architektur)|Chor]] befindet sich die von reich durchgestalteten Säulen getragene [[Krypta]]. Der kleeblattförmig angelegte [[Drei-Konchen-Chor]] entstand im 19. Jahrhundert an der Stelle eines gotischen Vorgängerbaues.&amp;lt;ref&amp;gt;Elizabeth den Hartog: &amp;#039;&amp;#039;Romanesque Architecture and Sculpture in the Meuse Valley.&amp;#039;&amp;#039; Eisma B. V., Leuwaarden/Mechelen 1992, ISBN 90-74252-04-4, S. 17 ff. S. 84 ff., 96 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine im Jahr 1859 erfolgte Instandsetzung war eine der ersten großen Restaurierungsaufträge des Roermonder Architekten [[Pierre Cuypers]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ileen Montijn: &amp;#039;&amp;#039;Pierre Cuypers, 1827–1921. Schoonheid als Hartstocht.&amp;#039;&amp;#039; Immerc u. a., Wormer 2007, ISBN 978-90-6611-636-8, S.  35 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abdij Rolduc Kerkrade.jpg|Das [[Westwerk]]&lt;br /&gt;
Abdij Rolduc7.JPG|Seitenansicht&lt;br /&gt;
Rolduc Krypta.jpg|In der [[Krypta]]&lt;br /&gt;
Rolduc04.jpg|Blick in den Chor der Abteikirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Funktion ==&lt;br /&gt;
Der größte Teil des Klosterkomplexes ist als Hotel und Kongresszentrum in Gebrauch. Ein kleinerer Teil dient als [[Katholisches Priesterseminar]] &amp;#039;&amp;#039;Groot-Seminarie&amp;#039;&amp;#039; der Priesterausbildung des Bistums Roermond.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klosterkirche kann regelmäßig besichtigt werden. Die Bibliothek kann (nur nach Anmeldung) für wissenschaftliche Forschung besucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Teil des Klosters beherbergt eine weiterführende Schule mit den Bildungsgängen [[Bildungssystem in den Niederlanden#Havo|HAVO]] &amp;#039;&amp;#039;(Hoger Algemeen Voortgezet Onderwijs)&amp;#039;&amp;#039; und [[Bildungssystem in den Niederlanden#Vwo|VWO]] &amp;#039;&amp;#039;(Voorbereidend Wetenschappelijk Onderwijs)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1965 wird der [[Abdijcross]] jährlich auf dem Gelände der Abtei ausgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus Hardering]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Abteikirche von Klosterrath. Baugeschichte und Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;De Abdijkerk te Rolduc&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Clavis kunsthistorische monografieen&amp;#039;&amp;#039;, 18). Clavis – Stichting Publicaties Middeleeuwse Kunst, Utrecht 1998, ISBN 90-75616-06-6.&lt;br /&gt;
* Hans G. Schönen: &amp;#039;&amp;#039;Die Bilderbibel des Matthias Goebbels in Rolduc (Kerkrade), Oekoven (Rommerskirchen), Marienborn (Zülpich-Hoven).&amp;#039;&amp;#039; Edition St. Briktius, Rommerskirchen-Oekoven 2002, ISBN 3-926765-94-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Consuetudines canonicorum regularium Rodenses. Die Lebensordnung des Regularkanonikerstiftes Klosterrath&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Fontes Christiani]]&amp;#039;&amp;#039;, 11). Text erstellt von [[Stefan Weinfurter]]. Übersetzt und eingeleitet von Helmut Deutz. 2 Teilbände. Herder, Freiburg im Breisgau u.&amp;amp;nbsp;a. 1993, ISBN 3-451-22114-4 (Teilband 1), ISBN 3-451-22115-2 (Teilband 2).&lt;br /&gt;
* Helmut Deutz: &amp;#039;&amp;#039;Geistliches und geistiges Leben im Regularkanonikerstift Klosterrath im 12. und 13. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Siegburg 1990, ISBN 3-87710-201-8.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Gärtner: &amp;#039;&amp;#039;Das Chorherrenstift Klosterrath in der Kanonikerreform des 12. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins 97 (1991), S. 33–220.&lt;br /&gt;
* Klaus Hardering: &amp;#039;&amp;#039;Abtei Rolduc in Kerkrade (Rheinische Kunststätten Heft  567).&amp;#039;&amp;#039; Media Cologne Kommunikationsmedien, Hürth 2018, ISBN 978-3-86526-122-9.&lt;br /&gt;
* [[Günter Krieger]]: &amp;#039;&amp;#039;Rolduc – Geschichten rund um eine Abtei.&amp;#039;&amp;#039; Ammianus-Verlag, 2017, ISBN 978-3-945025-67-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rolduc|Abtei Rolduc}}&lt;br /&gt;
* [https://rolduc.com/ Website des Abdij Hotel Rolduc] (niederländisch, englisch, deutsch), mit Informationen zur Geschichte, Lage usw.&lt;br /&gt;
* [https://www.rolduc.nl/index.php?id=2 Website des Priesterseminars] (niederländisch)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.packbierpeter.de/joomla/images/pdf/rolduc.pdf |titel=Eine Bearbeitung der Schrift: Franz Büttgenbach, Klosterrath |zugriff=2016-01-24 |format=PDF}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-248562 Abtei Rolduc] bei kuladig.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.868053|EW=6.082124|type=landmark|region=NL-LI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=6523330-X|LCCN=n/83/10642|VIAF=3145911079727061894}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Augustiner-Chorherren-Stift|Rolduc]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kloster in den Niederlanden|Rolduc]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (12. Jahrhundert)|Rolduc]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drei-Konchen-Chor|Kerkrade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kerkrade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rijksmonument (Provinz Limburg, Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Bauwerk in den Niederlanden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in der Provinz Limburg (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Organisation (Niederlande)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MenkinAlRire</name></author>
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