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	<title>Abtei Rajhrad - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abtei_Rajhrad&amp;diff=960438&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-26171-33: GND-Verlinkung</title>
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		<updated>2026-04-29T22:17:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GND-Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Abtei Rajhrad.JPG|mini|Renovierte Abteikirche des Klosters Rajhrad]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtei Rajhrad &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Abtei Raigern&amp;#039;&amp;#039;), mit dem [[Patrozinium]] der heiligen [[Peter und Paul]], ist ein [[Benediktinerkloster]] östlich der Stadt [[Rajhrad]] in [[Jihomoravský kraj|Südmähren]] in Tschechien. Die Abtei gehört zur [[Diözese Brünn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde im 11. Jahrhundert auf die Initiative des [[Herzogtum Böhmen|böhmischen Herzogs]] [[Břetislav I.]] errichtet. Die ersten [[Benediktiner]]mönche kamen im Jahr 1048 aus der Prager [[Stift Břevnov|Abtei Břevnov (Breunau)]] nach Raigern. Das Kloster war zunächst eine von Břevnov abhängige [[Propstei (Kirche)|Propstei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte hatte es zahlreiche Zerstörungen zu erleiden, so 1253 durch die [[Kumanen]], 1449 durch die [[Hussitenkriege|Hussiten]] und 1645 im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] durch die [[Schwedische Armee|Schweden]]. Johannes von Holleschau, der dem [[Konvent (Kloster)|Rajhrader Konvent]] angehörte, trat beim [[Konstanzer Konzil]] als Ankläger des [[Johannes Hus]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1687 erhielt der Propst von Raigern das Recht der [[Inful]], womit die Propstei eine relative Unabhängigkeit vom Breunauer Mutterkloster erlangte sowie das Recht, den Propst selbst zu wählen, der allerdings weiterhin von Stift Breunau präsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Klosteranlage stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie wurde 1721 bis 1739 nach Plänen von [[Johann Blasius Santini-Aichl]] errichtet, die Fresken schuf [[Josef Winterhalder der Jüngere]] und der Hochaltar stammt vom Bildhauer [[Andreas Schweigel (Bildhauer)|Andreas Schweigel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den für das kulturelle Leben in [[Mähren]] bedeutenden Benediktinermönchen von Rajhrad gehören vom 18. bis 20. Jahrhundert die Historiker [[Josef Bonaventura Pitter]], [[Gregor Wolny|Řehoř Volný]] und [[Beda Dudík]] sowie die Literaten Pavel Vychodil und [[Maurus Kinter]]. Der letztgenannte war langjähriger Redakteur der deutschsprachigen [[Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige]], die vom Stift Raigern von 1880 bis 1911 herausgegeben wurden.&lt;br /&gt;
Der Theologe, Komponist und Musikpädagoge [[Maurus Haberhauer]] unterrichtete die Theologiestudenten des Klosters und verfasste mehrere lateinische Abhandlungen aus Theologie, Philosophie, Rechts- und Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1813 wurde das Kloster vom böhmischen Landesherrn [[Franz I. (Österreich)|Kaiser Franz I.]] zur [[Abtei]] erhoben, womit es die Selbständigkeit erlangte. Am 18. Mai 1813 wurde [[Augustin Koch]] zum ersten Abt gewählt. Ab 1889 gehörte die Abtei der [[Österreichische Benediktinerkongregation|Österreichischen Benediktinerkongregation]] vom hl. Josef an, seit 1945 gehört es zur [[Slawische Benediktinerkongregation|Slawischen Benediktinerkongregation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Februarumsturz]] 1948 folgte die Unterdrückung durch die kommunistische Regierung der [[Tschechoslowakei]]. 1950 folgte die Enteignung, wobei 11 Patres weiterhin vier Pfarreien und drei Filialkirchen betreuen durften. Nach dem [[Samtene Revolution|politischen Umbruch]] von 1989 wurde das als Kaserne genutzte Klostergebäude den Benediktinern durch die [[Tschechische Republik]] zurückgegeben und 1990 als Kloster wiedererrichtet. Mit Unterstützung ausländischer Benediktinergemeinschaften und der staatlichen Behörden konnte die Bausubstanz gerettet und mit der schrittweisen Renovierung begonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 befindet sich in der Abtei das &amp;#039;&amp;#039;Museum des Schrifttums in Mähren&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Benediktinerkloster Rajhrad leben gegenwärtig (2022) fünf [[Professe|Professmönche]] und ein [[Oblation (Orden)|Klaustraloblate]]. [[Ordensoberer|Höherer Oberer]] des Klosters ist Maximilian Krenn OSB, [[Prior]] des österreichischen [[Stift Göttweig|Stifts Göttweig]]. Vor Ort wirkt Pater Naum Tomáš Vraspír OSB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abtei Rajhrad Statue.JPG&lt;br /&gt;
Abtei Rajhrad detail.JPG&lt;br /&gt;
Abtei Rajhrad Schiff.JPG&lt;br /&gt;
Abtei Rajhrad Fresko.JPG&lt;br /&gt;
Wikiměsto Hustopeče 20150509 Rajhrad 3890.jpg&lt;br /&gt;
Wikiměsto Hustopeče 20150509 Rajhrad 3944.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rajhrad Monastery|Abtei Rajhrad}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rajhrad.benediktini.cz/ Website des Klosters]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=809495-0|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktinerkloster in Tschechien|Rajhrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)|Rajhrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Tschechien|Rajhrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Brno-venkov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Brno-venkov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Okres Brno-venkov]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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