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	<title>Abtei Orval - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Spyridon am 4. Februar 2026 um 13:23 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-04T13:23:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Trappistenabtei Orval&lt;br /&gt;
 | Bild = Orval-new abbey.jpg&lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Neue Abtei&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = &lt;br /&gt;
 | Lage = [[Belgien]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Provinz Luxemburg]]&lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 49.639833&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 5.349078&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = BE&lt;br /&gt;
 | Nummer = 53&lt;br /&gt;
 | Bistum = [[Bistum Namur|Namur]]&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = &lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1132&lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1796&lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = 1926&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = [[Kloster Clairvaux]]&lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Trois-Fontaines]]&lt;br /&gt;
 | Kongregation = (Trappisten)&lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = 1702: [[Trappistenabtei Düsseltal|Kloster Düsseltal]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtei Orval&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Abbatia Aureavallis / B. M. de Aurea Valle&amp;#039;&amp;#039;; deutsch &amp;#039;&amp;#039;Abtei Güldenthal&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Kloster]] der [[Zisterzienser der strengeren Observanz]], genannt Trappisten, auf dem Gebiet der Gemeinde [[Florenville]] im Süden [[Belgien]]s nahe der Grenze zu [[Frankreich]]. Der Name leitet sich von baskisch &amp;#039;&amp;#039;ar(an)&amp;#039;&amp;#039; und französisch &amp;#039;&amp;#039;val&amp;#039;&amp;#039; (beide in der Bedeutung Tal) her. Die volksetymologische Deutung über französisch &amp;#039;&amp;#039;or&amp;#039;&amp;#039; (als goldenes Tal) schuf eine Legende, nach der eine Gräfin Mathilde (in manchen Fassungen [[Mathilde von Tuszien]]) im Tal ihren goldenen Ring verlor, der ihr dann von einem Fisch wiedergebracht wurde. Aus Dankbarkeit gründete sie das Kloster. In den Ruinen des alten Klosters kann der Mathildenbrunnen besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BE-LX-Orval Abbaye abbatiale 14.jpg|mini|links|Ruine der alten Abtei]]&lt;br /&gt;
Mit dem Eintreffen von sieben [[Zisterzienser]]mönchen wurde am 9. März 1132 eine neue Klostergemeinschaft mit einigen wenigen bereits vorhandenen Kanonikern geschaffen, die die Baulichkeiten um eine 1124 geweihte Kirche nutzten, aber in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.orval.be/an/FS_an.html |wayback=20110510024944 |text=Webseite: &amp;#039;&amp;#039;History of Orval&amp;#039;&amp;#039;}} (englisch), abgerufen am 8. März 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegründet im 12. Jahrhundert, wurde das Kloster bald sehr wohlhabend. Orval galt als eine der reichsten Abteien im [[Heiliges Römisches Reich|Reich]]. So entstand im 18. Jahrhundert der Plan zum vollständigen, vergrößerten Neubau mit [[Barockgarten]], dem die mittelalterliche Klosteranlage zu weichen hatte. Die alten Gebäude wurden teilweise abgerissen und die Hälfte der neuen Anlage aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1775 bis 1780 erbauten [[Roman Benedikt Nollet]] und sein Sohn [[Johann Bernhard Nollet]] eine monumentale [[Orgel]] für die Abteikirche. Gemäß dem nicht erhaltenen Vertrag sollte die Orgel 75 Register bekommen. Damit wäre sie zu dieser Zeit die größte Orgel der Welt gewesen. Pierre-Alexandre Merjai erwähnt nach einem Besuch der Orgel 1786 sogar „mehr als 80 Register“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Budzinski: &amp;#039;&amp;#039;Die drei Trierer Orgelbauer-Generationen Nollet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 70, 1999. S. 538. [https://mugemir.de/wp-content/uploads/2019/04/Heft-70-1999.pdf pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieges]] wurde Orval 1793 von französischen Truppen unter dem Kommando von General [[Louis Henri Loison]] bei ihrem Einfall in die [[Österreichische Niederlande|Österreichischen Niederlande]] geplündert, niedergebrannt und von den Mönchen verlassen. Auch die Nollet-Orgel wurde dabei zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Budzinski: &amp;#039;&amp;#039;Die drei Trierer Orgelbauer-Generationen Nollet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 70, 1999. S. 540. [https://mugemir.de/wp-content/uploads/2019/04/Heft-70-1999.pdf pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Annexion durch Frankreich 1797 wurden der Land- und Forstbesitz, die Bauten, die Bank, die Bergwerke und die Dörfer der Abtei privatisiert. Die Ruinen und das Umland gehörten ab 1887 der Familie de Harenne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bières du monde : Un guide pays par pays |Hrsg=Tim Hampson |Auflage=2 |Verlag=Éditions Prisma |Ort=Gennevilliers |Datum=2017 |ISBN=978-2-8104-2040-7 |Seiten=218 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1926 spendete sie diese den Zisterziensern zum Zweck eines Klosterbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wiederbelebung erfuhr die Abtei im 20. Jahrhundert durch Trappisten aus dem [[Kloster Sept-Fons]]. 1926 begannen die Planungen des Wiederaufbaus, finanziert durch private Spenden. Wiederaufgebaut wurde auf den Kellern des barocken Neubaus aus dem 18. Jahrhundert, allerdings in schlichter Architektur. Die Ruinen des zerstörten mittelalterlichen Klosters blieben als [[Mahnmal]] erhalten und können besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bernard de Montgaillard Stich.jpg|thumb|upright|Abt [[Bernard de Montgaillard]] (1563–1628)]]&lt;br /&gt;
Die Abtei befindet sich nahe dem Dorf [[Villers-devant-Orval]], einem Ortsteil der Gemeinde [[Florenville|Florenville-sur-Semois]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den &amp;#039;&amp;#039;Abteiruinen&amp;#039;&amp;#039; erfahren die Besucher in Videovorträgen mehr über das Leben der Mönche. Vor den Ruinen befindet sich ein Geräteschuppen, der dem Malermönch [[Abraham von Orval]] als Werkstatt gedient hat. Von der Kirche sind die Bögen und Mauern des Schiffs, der [[Apsis]], die Querschiffe und die gotischen und romanischen Säulenkapitelle erhalten. In der Mitte des Chors befindet sich eine Nachbildung des Grabmals des ersten Herzogs von Luxemburg, [[Wenzel I. (Luxemburg)|Wenzel I.]] Im Klostergebäude selbst befindet sich das Grabmal von [[Bernard de Montgaillard]], des bekanntesten Abts von Orval. Das Kloster besitzt in den Kellergewölben ein eigenes Museum, das über die Geschichte des Klosters informiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Neue Klosteranlage&amp;#039;&amp;#039; ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Einen besonderen Blick auf die Anlage bietet ein Türmchen am Almosenhof. In der Mitte der Anlage befindet sich der Ehrenhof. Von hier aus führt eine breite Freitreppe zur neuen Klosterkirche hinauf. Diese wird von einer 17 Meter hohen Marienstatue beherrscht. Der Bau der Kirche begann 1926. 1939 erhielt die Kirche den Rang einer [[Basilica minor]] verliehen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gcatholic.org/churches/europe/0573.htm Basilique abbatiale Notre-Dame d’Orval] auf gcatholic.org&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Kirchweihe]] erfolgte erst 1948. Für die Innenausstattung wurde tschechoslowakischer Marmor verwendet, ebenso für den Abtsitz und die Seitenkapellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterbetriebe ==&lt;br /&gt;
In der Abtei hergestelltes [[Trappistenbier]], [[Trappistenkäse|-käse]] und -brot werden zum Verkauf angeboten. Das Bier wird unter dem [[Marke (Recht)|Markennamen]] [[Orval (Bier)|Orval]] in ganz Belgien und auch in Deutschland vertrieben. Es hat einen von Hopfenbittere betonten, komplexen Geschmack. Die de Harenne&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; betreiben die Brauerei weiterhin geschäftsführend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;L’Abbaye Notre-Dame d’Orval&amp;#039;&amp;#039;. Éditions Abbaye d’Orval, Villers-devant-Orval 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Abbaye d&amp;#039;Orval|Abtei Orval}}&lt;br /&gt;
* [http://www.orval.be/ Offizielle Homepage der Abtei] (französisch, niederländisch, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1042473-8|LCCN=n/94/66318|VIAF=143222515}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Wallonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trappistenkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Florenville]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Namur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilica minor|Orval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brauerei (Provinz Luxemburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1132|Orval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1796]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1926|Orval]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Spyridon</name></author>
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