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	<title>Abtei Magerau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abtei_Magerau&amp;diff=367631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Sg.: ü, tk, S, temp., etc</title>
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		<updated>2026-02-15T18:01:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ü, tk, S, temp., etc&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME=Abtei Magerau&amp;lt;br /&amp;gt;Abbaye de la Maigrauge&lt;br /&gt;
| BILD=Abbaye cistercienne de la Maigrauge et bibliothèque (porte).jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG=Zisterzienser Abtei Magerau&lt;br /&gt;
| ORT= [[Freiburg im Üechtland|Fribourg]]&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER= &lt;br /&gt;
| BAUJAHR= ab 1255&lt;br /&gt;
| HÖHE= &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE= &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD= 46.7997&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD=7.15806&lt;br /&gt;
| REGION-ISO=CH&lt;br /&gt;
| KARTE= ja&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtei Magerau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Französische Sprache|französisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Abbaye de la Maigrauge&amp;#039;&amp;#039;; lat. &amp;#039;&amp;#039;Abbatia B. M. V. de Macraugia&amp;#039;&amp;#039;) ist ein im Jahr 1255 gegründetes [[Zisterzienserinnen]]kloster in [[Freiburg im Üechtland]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Freiburg]]. Die Gründungsurkunde datiert auf den 3. Juli 1255, auf einem Pergament von 17 × 7 cm Grösse. In ihr wird einer Schwester Rinchinza von Burcard, &amp;lt;!-- ? Pfarrer--&amp;gt;von [[Tafers]], gestattet, zusammen mit weiteren frommen Frauen ein Gebetsleben nach der Regel des [[Bendedikt von Nursia|heiligen Benedikt]] zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kloster]] liegt an der [[Saane]] und an der [[Röstigraben|Grenze]] von der deutsch- zur [[Romandie|französischsprachigen Schweiz]], was damals die äusserste Westgrenze der Pfarrei darstellte. Die Gemeinschaft ist zweisprachig und betreibt neben einer [[Hostie]]nbäckerei und einem für jedermann geöffneten Gästehaus einen Biogarten und einen Klosterladen, in dem auch ein aus Heilkräutern hergestelltes [[Elixier]] (sog. &amp;#039;&amp;#039;Grünes Wasser&amp;#039;&amp;#039;) verkauft wird. Es war das erste und bis ins 17. Jahrhundert auch einzige Frauenkloster in Freiburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.maigrauge.ch/de/kloster/geschichte-der-abtei.html |wayback=20180423033326 |text=Seite der Abtei zu ihrer Geschichte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Magerau 1.jpg|Hauptgebäude&lt;br /&gt;
Magerau 1777.jpg|Plan des Klosters (Nr. 4) mit Umgebung von 1777 &lt;br /&gt;
Magerau Infotafel.jpg|Infotafel&lt;br /&gt;
Magerau Orgel.jpg|Orgel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1259 wurde das Land der Mageren Au von Stadtherr Hartmann V, dem Jüngeren, von Kiburg der kleinen Gemeinschaft geschenkt. 1261 nahm der [[Zisterzienserorden]] sie auf – entgegen der Anordnung des Papstes von 1251, dass der Orden keine weiteren Frauenklöster mehr aufnehmen solle (worum der Orden selbst gebeten hatte) – und die Gemeinschaft wurde der Obhut der nahen [[Kloster Hauterive|Abtei Hauterive]] unterstellt. Ca. 1284 wurde die Klosterkirche geweiht. Sie wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts im [[Gotik|gotischen Stil]] umgebaut. Das [[Chorgestühl]], gegen Ende des 14. Jahrhunderts eingebaut, besteht noch heute. Ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert stammt auch der bedeutendste Kunstschatz der Abtei, das [[Ostergrab]], eine fast lebensgroße Holzfigur des toten Christus in einem bemalten, aufklappbaren Holzsarg. Im Kloster ist dieser seit August 2009 durch eine originalgetreue Kopie ersetzt, das Original befindet sich im [[Museum für Kunst und Geschichte Freiburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.orden-online.de/wissen/m/magerau/ Kloster- und Ordenslexikon] auf Orden Online&amp;lt;/ref&amp;gt; Grosse Reichtümer waren dem Kloster nach dieser ersten Blütezeit nicht beschert: Trotz Spenden und [[Mitgift]]en der eintretenden Schwestern herrschte im 15. Jahrhundert infolge von Missernten, Unwettern, Überschwemmungen und zu vieler mittelloser [[Noviziat|Novizinnen]] immer wieder Armut. 1518 wurde gar die [[Abt|Äbtissin]] abgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Reformation]] im 16. Jahrhundert liess auch die Magerau nicht unberührt: 1602 verlangten die Schwestern die Rückkehr zur ursprünglichen Regel mit strikter Einhaltung der Abstinenz, die aber weder in [[Kloster Cîteaux|Cîtaux]] noch in der deutschen [[Kongregation (Klosterverband)|Kongregation]] eingehalten wurde, der sie angehörten. In der grössten Blütezeit des Klosters während der Gegenreformation unterzeichneten die nun 45 Schwestern 1625 eine Urkunde, die heute im Kloster aufbewahrt wird, in der sie sich zur strengen Einhaltung der Regel in ihrer ganzen Reinheit verpflichteten, also weit mehr als nur z.&amp;amp;nbsp;B. der Verzicht auf Fleisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Zeit war auch geprägt von zwei bedeutenden Äbtissinnen: Anne Techtermann (1607–1654) erneuerte das Kloster von innen und von aussen baulich. Ihre Nachfolgerin, die Mystikerin [[Anne-Elisabeth Gottrau]] (1654–1657), war eine vielseitig begabte Frau von tiefer Spiritualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1660 vernichtete ein selbst verursachter Brand die Klosteranlage weitgehend, Zellen, [[Kreuzgang]] und Speisesaal der weitgehend aus Holz gebauten Abtei wurden ebenso zerstört wie ein Grossteil der Vorräte. Kirche, Kapitelsaal und das Äbtissinnenhaus blieben, wie einige andere Gebäudeteile aus Stein, erhalten. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts fand der Wiederaufbau statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Französische Revolution]] und [[Helvetik]] schadeten dem Kloster nur wenig, auch eine geplante Vereinigung mit dem [[Abtei La Fille-Dieu|Kloster La Fille-Dieu]] konnte abgewandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Äbtissin Bernadine Castella (1838–1849) musste alle Güter an den Staat abtreten, als sie 1848 von der radikalen Freiburger Regierung enteignet wurde. Auch durfte das Kloster bis 1857 keine Novizinnen aufnehmen, was einem Todesurteil für die Abtei gleichkam. In Frankreich wurde der Orden völlig ausgelöscht, Hauterive aufgelöst, so dass das Kloster völlig sich selbst überlassen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster gehört seit 1901 zur [[Mehrerauer Kongregation]]. Äbtissin M. Jeanne Comte (1915–1954) förderte die bezahlte Heimarbeit, wodurch sich das Kloster langsam erholte. Mit Amtsantritt von Äbtissin Gertrud Schaller 1974 begannen Zug um Zug erste Renovationen: 1982–1984 die Renovation der Kirche, 2004 jene des Gästehauses, und 2005 das ehemalige Äbtissinnenhaus;&lt;br /&gt;
darüber hinaus der Krankenstock, verschiedene Anpassungen im Konvent und viele der Dächer und Kanalisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2011 bis 2025 war Marianne Zürcher OCist (* 1945) als Äbtissin Nachfolgerin von Gertrud Schaller OCist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.orden-online.de/news/2011/06/16/maigrauge-neue-aebtissin/ „Maigrauge – neue Äbtissin“], Orden Online, 16. Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 25. März 2025 wurde Schwester Marie-Agnès Berger OCist (* 1976) zur neuen Äbtissin der Abtei Magerau gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Verena Villiger Steinauer |Titel=Das Ostergrab des Klosters Magerau |Sammelwerk=Cistercienser Chronik |Band=131. Jahrgang |Nummer=1 |Verlag=Verlag der Abtei Mehrerau |Ort=Bregenz |Datum=2024 |ISSN=0379-8291 |Seiten=57–63}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Freiburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Maigrauge Abbey|Abtei Magerau}}&lt;br /&gt;
* [https://www.maigrauge.ch/de/ Homepage des Klosters]&lt;br /&gt;
* [https://orgelverzeichnis.ch/FRProfile1b/fr_maigrauge.htm &amp;#039;&amp;#039;Monastère de la Maigrauge&amp;#039;&amp;#039;] im &amp;#039;&amp;#039;Orgelverzeichnis Schweiz-Liechtenstein&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Magerau, Abtei}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienserinnenkloster in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Kanton Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau im Kanton Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Freiburg im Üechtland)|Abtei Magerau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mehrerauer Kongregation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1255|Magerau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Sg.</name></author>
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