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	<title>Abtei Gorze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T01:20:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Knowledge2need: /* Zeit der Gorzer Reform */ Leerzeichen zwischen z.B. mit AWB</title>
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		<updated>2025-03-19T19:23:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zeit der Gorzer Reform: &lt;/span&gt; Leerzeichen zwischen z.B. mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GorzeEgliseAbbatiale.jpg|mini|Ehemalige Laienkirche aus dem 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtei Gorze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Gorze]] nahe [[Metz]] wurde um 757&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexma&amp;quot;&amp;gt;M. Parisse: &amp;#039;&amp;#039;Gorze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Verlag J.B. Metzler, Bd. 4, Spalten 1565–1567.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründet und 1572 aufgehoben. Sie gehörte dem Orden der [[Benediktiner]] an und war insbesondere im 10. und 11. Jahrhundert Mittelpunkt der [[Klosterreform von Gorze|Gorzer Reformbewegung]].&lt;br /&gt;
[[Datei:GorzeTympanon.jpg|mini|Erhaltenes [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] der abgerissenen Klosterkirche aus dem 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Geschichte ===&lt;br /&gt;
Der Gründer der [[Benediktinerabtei]] war Bischof [[Chrodegang]] von Metz. Das Kloster war ein bischöfliches [[Eigenkloster]] und reich begütert. Geweiht war es [[Gorgonius von Rom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das tradierte Gründungsdatum der [[Abtei]] wird mit 748 angegeben, die neuere Forschung geht allerdings von einer Fälschung aus. Sie bezieht sich in Bezug auf die Gründung auf ein [[Privileg]] Bischof Chrodegangs, das im Mai 757 in [[Compiègne]] unterzeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lexma&amp;quot; /&amp;gt; Mitunterzeichner war unter anderem der [[Bischof von Konstanz|Konstanzer Bischof]] [[Sidonius von Konstanz|Sidonius]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Maurer (Historiker)|Helmut Maurer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Konstanzer Bischöfe vom Ende des 6. Jahrhunderts bis 1206.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 2003, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlich waren sie auch Teilnehmer der dort zeitgleich stattfindenden fränkischen Reichssynode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurze Zeit später gingen von diesem Kloster wichtige Impulse aus. Es war eine der wichtigsten Triebkräfte zur Durchsetzung des benediktinischen [[Mönchtum]]s im [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reich]]. In diesen Zusammenhang gehörte 761 die Reform von [[Kloster Gengenbach|Gengenbach]] und 765 die Besiedlung des [[Kloster Lorsch|Klosters Lorsch]]. [[Frothar]], der spätere [[Bischof von Toul]], schreibt in einem Brief (Brief 28), dass er hier aufgewachsen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge verfiel die Abtei. Ein erster, nicht nachhaltiger Reformversuch wurde um 843 unter Bischof [[Adventius]] unternommen. Nach weiterem Niedergang zählte die Gemeinschaft zuletzt nur noch etwa 20 Mönche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit der Gorzer Reform ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gorzer Reform}}&lt;br /&gt;
Seit 933 erfuhr die Abtei unter Bischof [[Adalbero I. von Bar|Adalberto I.]] einen erneuten Aufschwung. Er übergab das Kloster einer Gruppe von [[Kleriker]]n um Abt [[Einold]] und den Mönch [[Johannes von Gorze]], die eine strenge [[monastisch]]e Gemeinschaft nach der Regel des heiligen Benedikt gründen wollten. Unterstützt wurde der Neuanfang von Bischof Adalberto durch die Rückgabe entfremdeten Klosterguts. Gorze wurde zum Ausgangspunkt der Gorzer Reform, die schließlich 170 Klöster erfasste, u.&amp;amp;nbsp;a. auch das [[Kloster Hirsau]] (Neubau ab 1059).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernward Schmidt |Titel=Kirchengeschichte des Mittelalters |Verlag=WBG |Ort=Darmstadt |Datum=2017 |Seiten=85}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war neben der [[Cluniazensische Reform|Reformbewegung von Cluny]] eine der bedeutendsten Erneuerungsbewegungen monastischen Lebens im [[Mittelalter]], die z.&amp;amp;nbsp;B. über [[Heribert von Köln]] auch Bedeutung für die [[restauratio imperii]] erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verebben der ersten Reformwelle ging von Gorze seit der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts eine neue Ausstrahlung aus. Diese junggorzische Reform mischte Elemente der Reform von Cluny mit den Traditionen aus der älteren Reform von Gorze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt gingen von Gorze, gefördert von Adel, hohem Klerus und [[Römisch-deutscher König|römisch-deutschem Königtum]], etwa zweihundert Jahre lang wichtige Impulse für das monastische Leben aus. In der Klosterschule wurden zahlreiche spätere Reformbischöfe ausgebildet. Das Kloster verfügte zeitweise über eine hervorragende Bibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Jahre ===&lt;br /&gt;
Das Kloster verlor später an spiritueller Bedeutung. Allerdings bildete sich ein kleiner [[Stift (Kirche)|klösterlicher Herrschaftsbezirk]], die &amp;#039;&amp;#039;Terre-de-Gorze&amp;#039;&amp;#039;, aus. Im Jahr 1453 verlor die Abtei ihre Selbstständigkeit. Sie wurde lehnsabhängig, zunächst vom Haus [[Borgia]], später vom [[Herzogtum Lothringen]]. Im Jahr 1572 wurde Gorze [[Säkularisation|säkularisiert]]. Durch die Bestimmungen im [[Friede von Vincennes]] kam die Terre-de-Gorze 1661 vom [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] an [[Frankreich]]. Obwohl keine Mönchsgemeinschaft mehr existierte, gab es bis 1752 einen [[Fürstabt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte [[Abteikirche]] &amp;#039;&amp;#039;[[St-Étienne (Gorze)|Saint-Étienne]]&amp;#039;&amp;#039; wurde 1609 abgerissen. Erhalten blieb die gotische [[Pfarrkirche|Laien- und Volkskirche]] Saint-Pierre-Saint-Paul aus dem ersten Viertel des 13. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kloster St. Georgenberg (Worms)|Kloster St. Georgenberg]] in Worms-[[Pfeddersheim]] war ein Filialkonvent der Abtei Gorze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Äbte von Gorze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hermann Bannasch: &amp;#039;&amp;#039;Gorzer Reform.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gerhard Taddey]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon der deutschen Geschichte]]. Personen, Ereignisse, Institutionen. Von der Zeitwende bis zum Ausgang des 2. Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1983, ISBN 3-520-80002-0, S. 467f.&lt;br /&gt;
* [[Edeltraud Klueting]]: &amp;#039;&amp;#039;Monasteria semper reformanda. Kloster- und Ordensreformen im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Lit-Verlag, Münster 2005, ISBN 3-8258-7415-X, S. 19ff. (&amp;#039;&amp;#039;Historia profana et ecclesiastica&amp;#039;&amp;#039; 12).&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 4. vollständig überarbeitete Auflage. Beck, München 1992, ISBN 3-406-35865-9, S. 206.&lt;br /&gt;
* André Vauchez u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of the Middle Ages&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–J&amp;#039;&amp;#039;. Clarke u. a., Cambridge 2000, ISBN 0-227-67931-8, S. 623.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Abbaye de Gorze|Abtei Gorze}}&lt;br /&gt;
* Brigitte Kasten, Jens Schäfer: [https://www.gr-atlas.uni.lu/index.php/de/articles/ge57/ml945/go957 &amp;#039;&amp;#039;Der frühmittelalterliche Leihebesitz des Klosters Gorze.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;GR-Atlas.&amp;#039;&amp;#039; [[Universität Luxemburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49.054128|EW=5.997017|type=landmark|region=FR-57}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4218771-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gorze}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (8. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster im Département Moselle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Département Moselle|Abtei Gorze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Gorze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Lothringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Lothringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Grand Est]]&lt;/div&gt;</summary>
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