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	<title>Abtei Fontenay - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abtei_Fontenay&amp;diff=334158&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PatrickBrauns: /* Lage */</title>
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		<updated>2025-11-03T10:57:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Zisterzienserkloster&lt;br /&gt;
 | Titel = Zisterzienserabtei Fontenay&lt;br /&gt;
 | Bild = Abbaye de Fontenay-EgliseBatiments.jpg&lt;br /&gt;
 | Beschreibung = Abtei Fontenay, Kirche (rechts) und Ostflügel&lt;br /&gt;
 | Bildbreite = 240px&lt;br /&gt;
 | Lage = {{FRA}}&amp;lt;br /&amp;gt;Region [[Bourgogne-Franche-Comté]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Département Côte-d’Or]]&lt;br /&gt;
 | Bistum = &lt;br /&gt;
 | Breitengrad = 47/38/27/N&lt;br /&gt;
 | Längengrad = 4/23/23/E&lt;br /&gt;
 | Region-ISO = FR-21&lt;br /&gt;
 | Nummer = 12&lt;br /&gt;
 | Patrozinium = &lt;br /&gt;
 | Gründungsjahr = 1119&lt;br /&gt;
 | Ursprungsorden = &lt;br /&gt;
 | zisterziensisch = &lt;br /&gt;
 | Auflösung = 1791&lt;br /&gt;
 | Wiederbesiedlung = &lt;br /&gt;
 | Wiederauflösung = &lt;br /&gt;
 | Mutterkloster = [[Kloster Clairvaux]]&lt;br /&gt;
 | Primarabtei = [[Kloster Clairvaux]]&lt;br /&gt;
 | Kongregation = &lt;br /&gt;
 | Tochterklöster = [[Kloster Les Écharlis]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Sept-Fons]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Chézery]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Kloster Marcilly]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
|Name          = Zisterzienserabtei Fontenay&lt;br /&gt;
|Bild          = &lt;br /&gt;
|Beschriftung  = &lt;br /&gt;
|Staats-Gebiet = {{Frankreich}}&lt;br /&gt;
|Typ           = Kultur&lt;br /&gt;
|Kriterien     = (iv)&lt;br /&gt;
|Fläche        = 5,77&lt;br /&gt;
|Puffer        = 1397&lt;br /&gt;
|Referenz-Nr   = 165bis&lt;br /&gt;
|Link          = http://whc.unesco.org/en/list/165&lt;br /&gt;
|Region        = Europa und Nordamerika&lt;br /&gt;
|Jahr          = 1981&lt;br /&gt;
|Erweiterung   = 2007&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of Abbey of Fontenay (view from the southwest).jpg|mini|Luftaufnahme der Abtei Fontenay]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtei Fontenay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Fontanetum}}) ist ein im Jahre 1118 von [[Bernhard von Clairvaux]] gegründetes [[Zisterzienser]]kloster in [[Frankreich]], das seit 1981 zum [[UNESCO-Welterbe|UNESCO-Weltkulturerbe]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Abtei]] von Fontenay, eine der bedeutendsten in [[Burgund]], liegt auf dem Gebiet der Gemeinde [[Marmagne (Côte-d’Or)|Marmagne]], im [[Département]] [[Département Côte-d’Or|Côte-d’Or]], etwa 60 Kilometer nordwestlich der Stadt [[Dijon]], etwa sechs Kilometer von der Kleinstadt [[Montbard]] entfernt, in einem entlegenen, ursprünglichen Bachtal. Sie besitzt die älteste erhaltene Zisterzienserkirche. Die Lage entspricht der zisterziensischen Tradition, Klöster in entlegenen Tälern an einem Wasserlauf zu errichten. Da [[Fische|Fisch]] als Hauptbestandteil der Küche der [[Zisterzienser]] galt, gehören zu Teichen aufgestaute Bachläufe häufig zum Erscheinungsbild von Zisterzienserabteien. Durch die umgebende Wildnis konnte eine Ablenkung und Versuchung durch die weltlichen Geschäfte der Städte und Dörfer vermieden werden. Die Landstraße D&amp;amp;nbsp;32, die von [[Marmagne (Côte-d’Or)|Marmagne]] nach [[Touillon]] führt, verbindet heute das ehemalige [[Kloster]] mit der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Fontenay wurde im Jahr 1118 von [[Bernhard von Clairvaux]] als Tochterkloster ([[Filiation (Zisterzienser)|Filiation]]) der [[Primarabtei]] [[Kloster Clairvaux|Clairvaux]] gegründet, aber erst 1130 an den jetzigen Ort verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Lauth: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Burgund&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2004, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau ist ein Manifest der strengen zisterziensischen [[Romanik]] und entspricht weitestgehend dem Originalzustand. Fontenay entwickelte sich schnell zu einem führenden geistlichen Zentrum der Region: Die Mönche fertigten wertvolle Handschriften und erzielten Erfolge in der [[Medizin]] und [[Heilkunde]] des Hochmittelalters. Im 13. Jahrhundert wohnten Hunderte Mönche in Fontenay. [[Ludwig IX. (Frankreich)|Ludwig&amp;amp;nbsp;IX.]] verlieh Fontenay den Titel eines königlichen Klosters. Deshalb führt die Abtei die [[Lilie (Heraldik)|Lilie]] im Wappen. Bis ins 16. Jahrhundert währte die Blütezeit von Fontenay, danach ging die Anzahl der Mönche und Laienbrüder zurück. 1745 wurde das große Refektorium abgetragen und der Kapitelsaal verkleinert.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Lauth: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Burgund&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2004, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] 1789 endete das Klosterleben: 1791 verließen die letzten neun Mönche Fontenay. Nach dem Verkauf richtete Élie de Montgolfier eine Papierfabrik in den Gebäuden der [[Abtei]] ein, die Basilika war zusehends von Verfall bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 kauften die wohlhabenden Gebrüder Edouard und René Aynard die gesamte Abtei und begannen mit der aufwändigen [[Restaurierung]], die bis heute andauert.&lt;br /&gt;
Diesen Bemühungen ist es zu verdanken, dass Fontenay in seinem wiederhergestellten Zustand im Jahr 1981 von der [[UNESCO]] zum [[Weltkulturerbe]] erklärt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 feierte Fontenay den 850. Jahrestag der [[Kirchweihe|Weihe]] seiner Klosterkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Die [[Abtei]] gliedert sich in die Bereiche der [[Basilika (Bautyp)|Basilika]], des Klosters mit [[Dormitorium]], [[Refektorium]] und [[Kapitelsaal]], des Abtshauses, der Wirtschaftsgebäude und der klösterlichen Gärten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basilika ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dehio 191 Fontenay11.png|mini|links|hochkant=1.4|Grundriss der Abteikirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbaye Fontenay eglise facade.jpg|mini|Westfassade der Abteikirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbaye Fontenay eglise interieur.jpg|mini|Inneres der Abteikirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Abteikirche wurde 1139 begonnen. Im Jahr 1149 wurde sie durch Papst [[Eugen III.]] geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Lauth: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Burgund&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2004, S. 64f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither hat die [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] nur geringfügige Veränderungen erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westfassade wird von sieben Rundbogenfenstern – einer symbolischen Zahl der christlichen Tradition – durchbrochen, oben von drei, unten von vier Fenstern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Ordensideal folgend sind Zisterzienserkirchen in der Regel einfach, streng und klar. Die Satzungen des Ordens verboten Türme, nur Dachreiter und die kleine, in der Nacht zum Gebet rufende Glocke &amp;#039;&amp;#039;(matine)&amp;#039;&amp;#039; waren erlaubt. Figürlicher Kapitellschmuck, skulptierte Portale und Ornamentik waren ebenso untersagt wie buntfarbige Fensterverglasung. Darin stehen die Zisterzienser in schärfstem Gegensatz zur gleichzeitigen romanischen Baukunst, vor allem zu [[Abtei Cluny|Cluny]], und das machte sie später zu Mitverbreitern des gotischen Stils in seiner asketischen Version. Dieses Schema wurde später aufgelockert, und es wiederholte sich etwas, was in Cluny, dem Ausgangsort der Bewegung, ebenfalls bereits geschehen war: Die anfängliche Askese konnte nicht durchgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die achtjochige Kirche ist 66 Meter lang ([[Cluny III]] war ungefähr dreimal so groß) und 16,7 Meter hoch. Zur Atmosphäre dieser Kirche passt es sehr gut, dass keinerlei Sitzbänke und ähnliches den Innenraum zustellen und dass es eigentlich auch keinen Fußboden gibt außer festgetretenem Lehm. Der originale Eindruck des 12. Jahrhunderts ist vollständig erhalten geblieben. Das Mittelschiff von Fontenay wird – wie in Cluny III – bis zum Chor von der burgundischen Spitztonne auf mächtigen Quergurten überwölbt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Lauth: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Burgund&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2004, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beleuchtung erfolgt durch die Seitenschiffe und die dichten Fenstergruppen an der Eingangswand, an den Chorwänden und an den Querschiffenden. Das Innere blieb entweder steinsichtig oder wurde verputzt und mit weißen Fugen bemalt, der einzigen zulässigen Farbe – auch die Gewänder der Zisterzienser waren ungefärbt. Die Kirche hat insgesamt 18 Fenster. Auch hierfür wird eine Zahlensymbolik in Betracht gezogen: Das [[Christusmonogramm]] hat den Zahlwert 18.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Lauth: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Burgund&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2004, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der erhaben-schlichten, dreischiffigen Basilika steht die überlebensgroße Steinstatue der „Madonna von Fontenay“ aus dem 13. Jahrhundert. Sie zeichnet sich gegenüber älteren Madonnenfiguren durch eine enge Mutter-Kind-Beziehung aus; die Vertrautheit zwischen Jesus und Maria zeigt sich auch darin, dass der Jesusknabe mit dem Schleier seiner Mutter spielt – ein viel rezipiertes Motiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Lauth: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Burgund&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2004, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Chor, der sich hinter den hohen Säulen erstreckt und der einst über eine kleine Empore verfügte, von der aus gehbehinderte Kranke den Gottesdienst verfolgen konnten, ohne die Stufen vom angrenzenden Krankensaal hinabsteigen zu müssen, sind Grabplatten burgundischer [[Adel|Adliger]] aus dem 13. Jahrhundert, der Blütezeit der Abtei, erhalten. Ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammt der gotische [[Altar]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbaye de Fontenay 03.jpg|mini|Abtei Fontenay: Kreuzgang, darüber das Dormitorium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dormitorium ===&lt;br /&gt;
Vom südlichen Querhaus aus gelangt man über eine Treppe nach oben in das Dormitorium, in den Schlafsaal der Mönche, der immer über dem Kapitelsaal liegt. Über eine schmale Treppe besteht ein direkter Zugang vom Schlafsaal zum Südquerhaus der Kirche, was für die nächtlichen Gottesdienste wichtig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Lauth: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Burgund&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2004, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dormitorium von Fontenay ist 56 Meter lang, das Gebälk ist aus Eichenholz und stammt noch von ca. 1450. Die Mönche schliefen in dem unbeheizten, schwach beleuchteten Raum auf Strohsäcken unter einer Wolldecke und waren kaum getrennt voneinander. Es bestanden nur zwei durch einen Mittelgang getrennte Reihen. Innerhalb dieser Reihen waren die Liegeplätze lediglich durch einfache, niedere Scheidewände getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Mittelalters wurden allerdings bei den Zisterziensern höhere hölzerne Trennwände zwischen die Betten gestellt; so entstanden offene Kabinen, die gegen den Mittelgang immerhin durch Vorhänge abgeschlossen waren, also wenigstens eine gewisse Privatheit erlaubten. Seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren auch Türen mit Guckloch erlaubt. Die jüngeren Brüder schliefen zur Kontrolle häufig zwischen den älteren Brüdern. Der Abt sah nach, ob sich in den Betten kein Sonderbesitz befand, der gegen das Armutsgebot verstieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbaye de Fontenay Kreuzgang.jpg|mini|Abtei Fontenay, Kreuzgang innen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbaye de Fontenay.JPG|mini|Abtei Fontenay, Taubenhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs war es üblich, dass nach der [[Regula Benedicti|Benediktinerregel]] alle Mönche in einem Raum gemeinsam schlafen sollten, so dass das Dormitorium sehr groß werden konnte, manchmal größer als das Kirchenschiff. Später kam es deshalb zu Abweichungen dieser Regel, aber die Mönche verbrachten auch dann zumindest in Gruppen zu 10 oder 20 die Nacht. Meistens hatten die Schlafsäle zwei Zugänge, einen unmittelbar zum Querhaus der Kirche, den zweiten zum Klosterhof oder zu den Latrinen. Das Licht sollte bei alledem nie ausgehen – Dunkelheit erzeugt Angst und erschwert die Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Teile der Anlage ===&lt;br /&gt;
Als Meisterwerk der [[Romanik]] gilt der [[Kreuzgang]], der sich um einen begrünten Hof schließt. Er ist mit 38 × 36&amp;amp;nbsp;m relativ groß und weist offene Arkaden auf, die durch schlanke Doppelsäulchen im Wechsel mit Pfeilern rhythmisiert werden. Der gesamte Kreuzgang besitzt zugespitzte Tonnengewölbe.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Lauth: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Burgund&amp;#039;&amp;#039;. Darmstadt 2004, S. 67f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beachtenswert sind die exzellent bearbeiteten Kapitelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der anschließende [[Kapitelsaal]], in dem einst Rat und Gericht gehalten wurde und in dem die Geistlichen sich austauschten oder ihre Studien betrieben, kündigt durch einige Formen an Säulen und Fenstern bereits die [[Gotik]] an. Der einzig dauerhaft beheizte Raum des Klosters war der Chauffoir (Calefactorium, Wärmestube), den man hauptsächlich für Schreibarbeiten nutzte, da er über zwei gewaltige Kamine verfügt (neben denen in kleinen Nischen die Tinte aufbewahrt wurde), an denen sich die Mönche (die klammen Finger) wärmen konnten. Die nach alten Vorbildern restaurierten Kräutergärten begrenzen den Krankensaal, in dem die Kranken der Region versorgt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbaye de Fontenay-La forge-20170601.jpg|mini|Die sogenannte „Schmiede“]]&lt;br /&gt;
Etwa 50 Meter südlich der Klausur liegt ein großes Wirtschaftsgebäude von 53,3 × 13,5 Metern Grundfläche, das traditionell häufig als [[Schmiede]] oder multifunktionaler Werkstattbau gedeutet wurde. Dafür gibt es jedoch keine baugeschichtlichen oder historischen Indizien; Architekturvergleiche legen eher eine Nutzung als klösterliches Brau- und/oder Backhaus nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias Schöneweis: &amp;#039;&amp;#039;Die Architektur zisterziensischer Wirtschaftsbauten&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Vita regularis. Ordnungen und Deutungen religiösen Lebens im Mittelalter. Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 65). Lit, Berlin 2020, ISBN 978-3-643-13140-9, S. 238–293.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert entstanden der kuriose Taubenturm, der auf das Jagdrecht der Mönche verwies, und der Hundezwinger. Der im verspielten Stil des [[Rokoko]] gehaltene Abtspalast aus dem 18. Jahrhundert dient heute der Familie Aynard als Wohnsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David A. Hanser: &amp;#039;&amp;#039;The Architecture of France.&amp;#039;&amp;#039; Greenwood Press, Westport CT u.&amp;amp;nbsp;a. 2006, ISBN 0-313-31902-2, S. 71–77 ({{Google Buch|BuchID=zojzUU976h0C|Seite=71|Linktext=Auszug}}).&lt;br /&gt;
* Sibylle Lauth: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler in Burgund&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3-534-14908-4, S. 64–69.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* Dokumentation von Kurt Feyerabend und Werner Brüssau von 1995 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Schätze der Welt – Erbe der Menschheit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cistercian Abbey of Fontenay|Abtei Fontenay}}&lt;br /&gt;
* [http://www.abbayedefontenay.com/ www.abbayedefontenay.com] (französisch; englisch)&lt;br /&gt;
* [https://gebaut.eu/pontigny_romanik_gotik/pontigny_romanik_gotik.html Gebaut.eu: &amp;#039;&amp;#039;Burgundische Romanik – Pontigny – Zisterziensergotik&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Frankreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Zisterzienserkloster in Frankreich|Fontenay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Bourgogne-Franche-Comté|Fontenay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik|Fontenay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienserkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Marmagne (Côte-d’Or)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosteranlage|Fontenay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Bourgogne-Franche-Comté|Fontenay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa|Fontenay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1119|Fontenay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1791]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PatrickBrauns</name></author>
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