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	<title>Abtei Deutz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:10:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abtei_Deutz&amp;diff=400316&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 2. Januar 2025 um 20:04 Uhr</title>
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		<updated>2025-01-02T20:04:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alt St. Heribert1.JPG|mini|Alt St. Heribert von Süden]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtei Deutz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Abbatia Sancti Heriberti Tuitiensis&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Benediktinerkloster]] in [[Köln-Deutz]] an der Stelle des ehemaligen römischen [[Kastell Deutz|Kastells Divitia]]. Wegen ihrer wiederaufgebauten romanischen Bauteile zählt die Klosterkirche Alt St. Heribert zu den 13 kleinen [[Romanik|romanischen]] Kirchen, die vom [[Förderverein Romanische Kirchen Köln]] betreut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutz großes Stadtsiegel.png|mini|hochkant=0.9|Deutzer Stadtsiegel, 1245/50]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St-Heribert-Köln-Deutz-Holzschnitt-Woensam.jpg|mini|St. Heribert als Rundbau, Aus&amp;amp;shy;schnitt aus „Große Ansicht von Köln“, [[Holzschnitt]] von [[Anton Woensam|A. Woensam]], 1530]]&lt;br /&gt;
Die Abtei wurde 1002 vom [[Erzbistum Köln|Kölner Erzbischof]] [[Heribert von Köln|Heribert]] gegründet und mit [[Benediktiner]]mönchen besiedelt. Der Bischof war ein enger Berater des Kaisers [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] gewesen und hatte diesem auf seinem Sterbebett auf [[Castel Paterno]] bei Rom ein Jahr zuvor versprochen, ein Kloster zu Ehren der [[Maria von Nazaret|Heiligen Maria]] zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Schenkungsurkunde überschrieb Heribert dem neuen Kloster zahlreiche [[Pfründe]]n, so die Pfarrkirche Deutz mit dem ihr aus den umliegenden Höfen – Deutz, [[Köln-Kalk|Kalk]], [[Vingst]], [[Köln-Poll|Poll]], Rolshoven und Westhoven – zustehenden [[Zehnt]]en. Außerdem wurden dem Kloster ein Viertel des damals bereits erzbischöflichen [[Königsforst]]es und die Hälfte des [[Gremberger Wäldchen|Gremberg]]s, beides umfangreiche rechtsrheinische Waldgebiete, zugeeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große romanische [[Abteikirche]] als Mittelpunkt der Anlage wurde 1020 von Erzbischof Heribert geweiht. Ein Jahr später fanden die sterblichen Überreste von Heribert in der Kirche ihre letzte Ruhe. Sie erhielt in Folge seinen Namen. Besonders bedeutsam war das damalige Zentralgebäude der Kirche, das nicht erhalten ist. Dieser Kuppelbau folgte den Vorbildern der [[Aachener Pfalzkapelle]] ([[St. Gereon (Köln)|St. Gereon]] in der Kölner Altstadt war zu der Zeit noch das [[spätantike]] niedrige Oval von geringer Höhe, der [[Frühgotik|frühgotische]] Ausbau zum hochragenden Dekagon erfolgte erst 1219–1227.) 1147 erhob man die Gebeine des Heiligen Heribert und bettete sie in einen kostbaren Schrein. Dieser [[Heribertschrein]] steht seit 1896 in [[St. Heribert (Köln)|Neu-St. Heribert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hiltrud Kier |Titel=Die kleinen romanischen Kirchen |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=1. |Verlag=J.P. Bachem Verlag |Ort=Köln |Datum=2015 |ISBN=978-3-7616-2944-4 |Seiten=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Stadtsiegel von Mitte des 13. Jahrhunderts zeigt innerhalb des Deutzer Mauerrings eine Kirche oder auch Klosteranlage mit vier Ecktürmen, einem mächtigen Mittelturm und einem großen Westtor mit dekorativen Beschlägen. Ein Kölner Rheinpanorama (Holzstich) von 1530 zeig immer noch einen großen Rundturm, aber daneben nur einen einzigen (nordwestlichen) Glockenturm. Heute ist die Kirche eine dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit [[Kreuzrippengewölbe]]n, zwei [[Chorflankenturm|Chorflankentürmen]] sowie einem [[Dachreiter]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt St. Heribert, Blick zum Chor.jpg|mini|links|hochkant|Kirche &amp;#039;&amp;#039;Alt St. Heribert&amp;#039;&amp;#039;, Chor mit Ikonostase]]&lt;br /&gt;
Zur Zeit [[Anno II.|Annos&amp;amp;nbsp;II.]] oder eines seiner unmittelbaren Nachfolger wurde Deutz zu einem Teil der [[Siegburger Reform]]. Zu den [[Abt|Äbten]] zählte [[Rupert von Deutz]] (†&amp;amp;nbsp;1129), ein Benediktinermönch aus [[Lüttich]] und bedeutender [[Theologe]] seiner Zeit. Er stand dem Kloster von 1121 bis 1129 vor.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt St. Heribert in Koeln, von Westsuedwesten.jpg|mini|hochkant|Kirche &amp;#039;&amp;#039;Alt St. Heribert&amp;#039;&amp;#039; von Westen]]&lt;br /&gt;
Die strategische Lage am [[Rhein]] machte den Ort auch zum Schauplatz von Kampfhandlungen. Im 14. und 16. Jahrhundert wurde die Anlage mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Der jetzige Bau der ehemaligen Klosterkirche wurde zwischen 1659 und 1663 auf dem alten Fundament errichtet. Bei der Betrachtung des Grundrisses fällt auf, dass die Außenwände der beiden Seitenschiffe in einem Bogen verlaufen. Dies ergibt sich aus der Verwendung der ottonischen Grundmauern, so dass die Ausdehnung des früheren Zentralbaus noch zum Teil ablesbar ist. An Stelle des Zentralbaus trat eine dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Pfeilerbasilika]] mit zwei Chorflankentürmen. Die Ausstattung erfolgte im Stil des [[Barock]]. Diese Basilika ist ein Beispiel des Weiterlebens gotischer Formen nach dem Mittelalter ([[Nachgotik]]) und der Wiederbelebung romanischer Formen schon am Ausgang des Mittelalters (Ansätze zur [[Neuromanik]]). In der Zeit [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] wurde das Kloster [[Säkularisierung|säkularisiert]]. 1804 wurde die Klosterkirche zur Deutzer Pfarrkirche erhoben, da die bisherige Kirche beim großen Rheinhochwasser 1784 erheblich beschädigt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hiltrud Kier |Titel=Die kleinen romanischen Kirchen |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=1. |Verlag=J.P. Bachem Verlag |Ort=Köln |Datum=2015 |ISBN=978-3-7616-2944-4 |Seiten=37}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klostergebäude selbst wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] stark beschädigt, so dass nur das Erdgeschoss und Teile des  Gewölbekellers erhalten blieben. In den 1970er Jahren wurde das Gebäude wieder aufgebaut, wobei die Fassade dem historischen Erscheinungsbild entspricht und denkmalgeschützt ist. Im Gebäude befindet sich heute eine Senioreneinrichtung der [[Deutscher Caritasverband|Caritas]]. Sehenswert im Inneren sind die Wandgemälde des zeitgenössischen Künstlers Werner Weber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtete man im Zentrum des Stadtteils Deutz die Pfarrkirche [[Neu St. Heribert]]. Dort befindet sich bis heute der goldgeschmiedete Schrein mit den Gebeinen Heriberts. Die alte Klosterkirche ist seit den 1990er Jahren Gottesdienststätte der [[Orthodoxe Kirchen in Griechenland|griechisch-orthodoxen]] Gemeinde Kölns. Den Chor schmückt eine orthodoxe [[Ikonostase]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Süd-West-Seite der Abtei befindet sich ein Stahlkreuz mit der Sockelinschrift „ERECTA 1666 RENOVATA ET BENEDICTA IN SANCTA MISSIONE 1868“ (Erbaut 1666 - Renoviert und gesegnet in Heiliger Mission 1868).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreuz an Alt St. Heribert - Abteu Deutz.jpg|mini|hochkant=0.7|Kreuz an Alt St. Heribert - Abtei Deutz]]&lt;br /&gt;
* Monica Sinderhauf: &amp;#039;&amp;#039;Die Abtei Deutz und ihre innere Erneuerung. Klostergeschichte im Spiegel des verschollenen Codex Thioderici&amp;#039;&amp;#039;. Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins e. V.,  SH-Verlag, ISBN 3-89498-025-7, Köln, 1996.&lt;br /&gt;
* [[Paul Clemen]] (Begr.), [[Ludwig Arntz]] (Bearb.): [[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]], Band 7, Abt. III: Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln. Schwann, Düsseldorf 1980, ISBN 3-590-32106-7 (Nachdr. d. Ausg. Düsseldorf 1934).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Alt St. Heribert (Deutz)|Abtei Deutz}}&lt;br /&gt;
* Illustration von [[Frans Hogenberg]] von 1588: Devtsch. Von Beyern Hertzog Ernst genandt, An Truchses statt zum Bischoff kandt, Zu Teutsch besetzet die Abtey, ... ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-88087}})&lt;br /&gt;
* [http://historischesarchivkoeln.de/de/lesesaal/bestand/2427/Best.+208+Deutz%2C+Abtei Digitalisierte Archivbestände] zur Abtei Deutz im [[DHAK|digitalen Historischen Archiv Köln]]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.romanische-kirchen-koeln.de/andreas000 |titel=Romanische Kirchen in Köln: Alt St. Heribert in Deutz |werk=Webpräsenz [[Förderverein Romanische Kirchen Köln]] |abruf=2019-07-05}}&lt;br /&gt;
* [https://www.orthodoxie.koeln orthodoxie.koeln] – Offizielle Website Griechisch-Orthodoxe Kirchengemeinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Romanische Kirchen in Köln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/56/17/N |EW=06/58/11/E |type=landmark |region=DE-NW|dim=50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutz (Köln)|Deutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Köln|Deutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Nordrhein-Westfalen|Deutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Köln|Alt St. Heribert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster (11. Jahrhundert)|Deutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 17. Jahrhundert|Deutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Köln|Deutz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkloster|Koln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der griechisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland|Koln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Köln]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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