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	<title>Abtei Cluny - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Links gesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Abtei Cluny DSC00724.JPG|hochkant=1.4|mini|Abtei Cluny (2020)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of Cluny Abbey (view from the southeast).jpg|mini|Luftbild der Abtei mit ihrem Ehrenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blason Abbaye Cluny.svg|hochkant=0.6|mini|Wappen der Abtei]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abtei von Cluny&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|klyˈni}}] in [[Burgund]] ist eine ehemalige französische [[Benediktinerabtei]]. Sie war als Ausgangspunkt bedeutender Klosterreformen eines der einflussreichsten religiösen Zentren des Mittelalters. Ihre Kirche war zeitweise das größte Gotteshaus des Christentums.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zdf.de/uri/dd0e6170-171d-4722-b564-99a281d0893d |titel=Die Abtei von Cluny - Geheimnisvoller Wunderbau |hrsg=ZDF |datum=2022-05-22 |sprache=de |abruf=2023-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere Gebäude der Abtei und einige Reste der während der Herrschaft [[Napoleon]]s als Steinbruch abgerissenen Abteikirche im Zentrum der gleichnamigen [[Frankreich|französischen]] Stadt [[Cluny]] sind erhalten. Als erstes Monument in Frankreich hat der französische Staat die Abtei 2007 mit dem [[Europäisches Kulturerbe-Siegel|Europäischen Kulturerbe-Siegel]] ausgezeichnet. Im Mai 2005 erklärte der [[Europarat]] das virtuelle Netz der „Cluniazensischen Stätten“ zu einer [[Kulturroute des Europarats]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.coe.int/en/web/cultural-routes/the-cluniac-sites-in-europe &amp;#039;&amp;#039;Cluniac Sites in Europe.&amp;#039;&amp;#039;] Council Of Europe, abgerufen am 22. Mai 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sitesclunisiens.org/article.php?sid=234 |text=Le réseau des sites clunisiens, Grand itinéraire culturel du Conseil de l&amp;#039;Europe |wayback=20141105121513}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cluny Transept exterior.jpg|mini|Südarm des langen Querschiffs mit Türmen, links die mit einem Notdach gesicherte Seitenschiffwand des Langhauses]]&lt;br /&gt;
=== Gründung: Unabhängigkeit von der weltlichen Gewalt ===&lt;br /&gt;
Cluny wurde mit Urkunde vom 11. September 910 durch [[Wilhelm I. (Aquitanien)|Wilhelm I.]] [[Herzogtum Aquitanien|Herzog von Aquitanien]] und [[Graf von Mâcon]] als [[Benediktinerkloster]] gegründet. Seine Motivation lag in der Sicherung des [[Seelenheil|Heils]] für ihn, seine Ehefrau Ingelberga und seine Familie, für seine Vorfahren und seine Untertanen. Die Stiftung sollte ein Kloster zu Ehren der Apostel Petrus und Paulus sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Cluny |Sammelwerk=Band 8 Chlodwig - Dionysius Areopagita |Verlag=De Gruyter |Datum=2020-11-23 |ISBN=978-3-11-086495-3 |DOI=10.1515/9783110864953 |Seiten=126 |Online=https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110864953/html |Abruf=2023-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei verzichtete Herzog Wilhelm auf jede Gewalt über das Kloster und schloss jegliche Einmischung weltlicher oder geistlicher Gewalt in die internen Angelegenheiten des Klosters aus ([[Exemtion]] und [[Kirchliche Immunität|Immunität]]). Insbesondere wurde auf die wirtschaftliche Nutzung verzichtet. Das Kloster selbst wurde unter den direkten Schutz des Papstes gestellt. Für die Verhältnisse des 10. Jahrhunderts war dies eine Neuerung. Wilhelm ernannte lediglich den ersten Abt [[Berno von Baume|Berno]] und erlaubte dem [[Konvent (Kloster)|Konvent]] danach eine [[Abtswahl bei den Benediktinern|freie Abtswahl]]. Diese beiden Neuerungen, Exemtion und freie Abtswahl, trugen wesentlich zur Entfaltung Clunys bei. Durch [[Kardinal]] [[Peter von Abano (Kardinal)|Peter von Albano]] wurde 1020 der Abtei eine [[Banleuca]] gewährt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Giovanni Battista Borino |Titel=Studi gregoriani: per la storia di Gregorio VII e della riforma gregoriana |Verlag=Abbazia di San Paolo di Roma |Datum=1978 |Seiten=224}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusammen mit einer strengen Auslegung der [[Benediktusregel]] machten sie Cluny zum Ausgangs- und Mittelpunkt der [[Cluniazensische Reform|cluniazensischen Reform]], in deren Blütezeit etwa 1.200 Klöster mit rund 20.000 [[Mönchtum|Mönchen]] zu Cluny gehörten. Eines der wichtigsten Priorate lag in [[Notre-Dame (La Charité-sur-Loire)|La Charité-sur-Loire]]. Bemerkenswert war die straffe Ordnung innerhalb der Gemeinschaft. Im Auftrag von Abt [[Hugo von Cluny|Hugo]] schrieb der Heilige [[Ulrich von Zell]] zwischen 1079 und 1086 sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Constitutiones Cluniacenses&amp;#039;&amp;#039;, ein für die Geschichte der cluniazensischen Reform bedeutendes Werk in drei Bänden. Noch heute gibt es eine rege Diskussion über die cluniazensische Bewegung, welche von der Abtei ausging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebet und Liturgie als Hauptaufgabe der Mönche ===&lt;br /&gt;
Die [[Liturgie]] stand in Cluny im Vordergrund und in deren Zentrum das [[Memento mori]] mit der Warnung vor der [[Vanitas]] (‚Nichtigkeit‘) der Welt. Mit der Zeit wurde das [[Chorgebet]] immer umfangreicher. So betete jeder Mönch unter Abt [[Hugo von Cluny|Hugo]] täglich 215 [[Psalm]]en, gegenüber den von Benedikt in seiner Regel vorgesehenen 40 Psalmen täglich. Wegen des umfangreichen liturgischen Dienstes wurde die Handarbeit von den Mönchen vernachlässigt, die sich dazu [[Konverse|Konversen]] ins Kloster holten. Die Klosterwirtschaft beruhte aber im Wesentlichen auch nicht auf der Arbeit der Konversen, sondern auf den Pachtzahlungen und Abgaben der Bauern, die auf den umfangreichen Besitzungen des Klosters lebten, sowie auf Schenkungen. Cluny war keineswegs eine Stätte des schöpferischen Denkens. Abgeschrieben und reich verziert wurden zahlreiche Manuskripte allein für liturgische Zwecke. Die Buchmalereien dienten als Vorlagen für die Bauplastik.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Grimm]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Französische Literaturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 4., überarb. Aufl., Stuttgart, Weimar 1999, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Liturgie nahm das [[Memorialwesen|Totengedenken]] eine zentrale Stellung ein. Abt [[Odilo von Cluny|Odilo]] führte als allgemeinen Gedächtnistag für alle Verstorbenen den [[Allerseelen]]tag ein, der später in der gesamten [[Römisch-katholische Kirche|katholischen Kirche]] eingeführt wurde und bis heute begangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Armenfürsorge ===&lt;br /&gt;
Neben der Liturgie war der Gedanke der Armenfürsorge für Cluny von besonderer Bedeutung. Von Anfang an richteten die Mönche zwölf, später achtzehn ständige Wohnplätze für Arme ein, die dauerhaft innerhalb der klösterlichen Gemeinschaft lebten. Außerdem findet sich bereits in der Gründungsurkunde die Bestimmung, „es sollten, wenn es die Möglichkeiten am Ort erlaubten, täglich die Werke der Barmherzigkeit den Armen, Bedürftigen, Fremden, die des Weges daher kämen, und Pilgern mit höchster Anspannung erwiesen werden‘“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wollasch&amp;quot; /&amp;gt; Die Verantwortung für diese Versorgung der Armen, „die des Weges daher kämen“ – ihre Zahl soll nach den zeitgenössischen Quellen groß gewesen sein – trug der [[Elemosinar]]. Der Mönch, der dieses Amt innehatte, hatte außerdem zusammen mit seinen Gehilfen die Aufgabe, auf einem wöchentlichen Rundgang durch die Siedlung Cluny, die das Kloster umgab, die Notleidenden aufzusuchen und ihnen zu helfen. Symbolischer Höhepunkt der Armenfürsorge in Cluny war die rituelle [[Fußwaschung]] für die Armen am [[Gründonnerstag]]: Nach einer besonderen Messfeier, der „Messe der fremden Pilger“, wurden den anwesenden Armen von Mönchen die Füße gewaschen, getrocknet und geküsst. Daraufhin erhielten sie Nahrung, Wein, einen Handkuss und genug Geld, um bis zum nächsten Kloster gelangen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit dem für Cluny so wichtigen liturgischen Totengedenken war eine im Laufe der Zeit immer umfangreicher werdende Armenfürsorge verknüpft: Verstarb einer der Mönche, wurde die ihm zustehende Essensration 30 Tage lang und – was auf lange Sicht viel wichtiger war – bei jeder Wiederkehr seines Todestags an einen Armen ausgegeben. Da diese alljährlichen Almosenausgaben zeitlich unbegrenzt sein sollten und durch die Todesfälle im Kloster ständig an Zahl zunahmen, führte diese Regelung zu einer umfangreichen Armenfürsorge, die im Laufe der Zeit zu einer großen Belastung des Klosters wurde. In der Mitte des 12. Jahrhunderts sollen in den cluniazensischen [[Nekrolog (Totenverzeichnis)|Totenbüchern]] die Namen von 18.000 Verstorbenen eingetragen gewesen sein, für die diese Form des Totengedenkens zu praktizieren war. Da dies nicht mehr zu finanzieren war, reduzierte Abt [[Petrus Venerabilis]] die entsprechenden Ausgaben, ohne sie jedoch ganz abzuschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Klosters und seines Ordensverbandes ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cluny abbaye 02.jpg|mini|Kreuzgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cluny opactwo 21.jpg|mini|Getreidespeicher]]&lt;br /&gt;
Von 927 bis 1156 wurde Cluny von fünf einflussreichen Äbten regiert, die Ratgeber von [[Kaiser]]n, [[König]]en, [[Fürst]]en und [[Papst|Päpsten]] waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits der erste Abt, [[Berno von Baume]], brachte [[Klosterreform von Gorze|Reformideen]] aus seinem vorherigen Kloster mit. Damit wurden die Ideen von [[Benedikt von Aniane]] (750–821) wieder aufgenommen. Im Mittelpunkt stand die Rückkehr zu den [[Klosterregel]]n des [[Benedikt von Nursia|hl. Benedikt]] und der Kampf gegen die Verweltlichung des Klosterlebens. Schon unter Gründungsabt Berno von Baume (919-27) entstand der Cluniazensische Verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger [[Odo von Cluny|Odo]] baute den Verband aus. Dabei wurden entweder neue [[Konvent (Kloster)|Priorate]] von Cluny aus gegründet oder die [[Kommunität]] einer bereits bestehenden Abtei schloss sich Cluny an. Auch wurden Bitten von adeligen Klosterherren an Odo herangetragen, in ihren Klöstern Reformen nach dem Vorbild Clunys durchzuführen. Dafür verzichteten die Adeligen auf ihren Einfluss auf diese Klöster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Cluniazensischen Verband gab es vier Stufen von eingegliederten Klöstern:&lt;br /&gt;
# In Prioraten war der Abt von Cluny direkter Oberer. Geleitet wurden diese Priorate von einem [[Prior]], der dem Abt von Cluny gegenüber ein Treuegelöbnis ablegen musste;&lt;br /&gt;
# Die nächste Stufe war die der inkorporierten Abteien. Die Abteien dieser Stufe unterschieden sich von Prioraten dadurch, dass sie einen eigenen Abt hatten, der aber dem Abt von Cluny unterstand und diesem ein Treuegelöbnis leisten musste;&lt;br /&gt;
# Die dritte Stufe war die der abhängigen, von Cluny kontrollierten Abteien. Dies waren in der Regel große Abteien mit intaktem Wirtschaftsbetrieb, die vorher dem Papst unterstellt waren und die dieser zu Reformen Cluny übergab und dabei die je eigene Rechtsstellung einer Abtei zu Cluny festlegte. So ernannte etwa der Abt von Cluny den Abt einer solchen Abtei oder war doch bei seiner Ernennung wesentlich beteiligt;&lt;br /&gt;
# Die vierte Stufe war die der Abteien, die die Lebensgewohnheiten von Cluny übernahmen, aber selbständig blieben. Die klösterliche Disziplin im Verband wurde durch die Kontrolle der eingegliederten Klöster durch den Abt von Cluny aufrechterhalten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Milkau Das Kloster von Cluny - Eingang zur Abtei 233-2.jpg|mini|Das Kloster von Cluny: Eingang zur Abtei (Zeichnung wohl 18. Jh.)]]&lt;br /&gt;
Durch seine Prachtentfaltung übte Cluny auch eine hohe Anziehung auf [[Adel|Adlige]], wie z. B. Markgraf [[Hermann I. (Baden)|Hermann von Baden]], aus, sodass das Kloster reiche Schenkungen von Vermögenden bekam. Die Abtei besaß zu dieser Zeit ein enormes Geldvermögen. Trotz der äußeren Pracht wurde in der Blütezeit des Klosters Wert auf strenge [[Askese]] gelegt. Der Abt beispielsweise hatte nicht, wie Benedikt in seiner Regel erlaubt und es auch sonst praktiziert wurde, eine eigene Wohnung im Klosterbereich, sondern lebte mit den Mönchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abt &amp;#039;&amp;#039;Petrus Venerabilis&amp;#039;&amp;#039;, in dessen Zeit auch die Auseinandersetzung mit [[Bernhard von Clairvaux]] und den [[Zisterzienser]]n fällt, begann Mitte des 12. Jahrhunderts der Niedergang Clunys. Es setzte eine Phase der Stagnation in der Ausbreitung des cluniazensischen Verbandes ein. Außerdem zeigten einige Klöster des Verbandes Verselbständigungstendenzen. Cluny selbst hatte zunehmend mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 13. Jahrhunderts geriet die Abtei unter den Einfluss der französischen Krone, und ab 1515 wurden die Äbte vom französischen König ernannt, womit die Abtei ihre Unabhängigkeit verloren hatte. Der Klosterverband verlor seinen internationalen Einfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Französische Religionskriege|französischen Religionskriegen]] wurde die Abtei 1562 und 1574 verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert trugen die Kardinäle und französischen Minister [[Kardinal Richelieu|Richelieu]]  und [[Jules Mazarin|Mazarin]] den Titel Abt von Cluny (1635–1642 bzw. 1654–1661). Damit wurde Cluny wie auch viele andere französische Klöster von so genannten [[Kommendatarabt|Kommendataräbten]] beherrscht, d. h. Äbten, die ihre Würde ohne echte Amtspflichten als Belohnung vom [[König von Frankreich]] bekommen hatten, die Einkünfte der Abtei für sich persönlich nutzten und nicht unbedingt dauerhaft in Cluny lebten. Ausgerechnet über Richelieu wird berichtet, er habe – vergeblich – versucht, den Orden von Cluny mit der [[Mauriner|Kongregation von Saint-Maur]] zu vereinen, der das Kommendatarsystem bekämpfte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.universalis.fr/encyclopedie/congregation-de-saint-maur/ |titel=CONGRÉGATION DE SAINT-MAUR - Encyclopædia Universalis |abruf=2023-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahrhundert wurden weite Teile der romanischen und gotischen Konventgebäude abgerissen und durch barocke Neubauten ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schließung und weitgehende Zerstörung ===&lt;br /&gt;
Am Vorabend der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] gehörten dem Klosterverbund von Cluny noch 35 Klöster an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[James Lester Hogg]]: &amp;#039;&amp;#039;Mönchtum und Kultur. 2. Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter Dinzelbacher]], James Lester Hogg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte der christlichen Orden in Einzeldarstellungen&amp;#039;&amp;#039;. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-520-45001-1, S. 19–36, hier S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1790 wurde die Abtei Cluny geschlossen, 1793 ihre Archive verbrannt. 1798 wurde die Abteikirche an einen Händler verkauft und 1801 als Steinbruch erst für den Straßenbau, dann für Häuser der Stadt verwendet. Auf Teilen des Abteigeländes wurde unter [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] 1806 ein staatliches Gestüt eingerichtet, das [[Haras Nationaux|Haras national de Cluny]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 wurden die Klostergebäude und der Rest der Kirche unter Denkmalschutz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1862 beherbergen die Klostergebäude eine berufsbildende Hochschule, die heute Teil der Elitehochschule [[Arts et Métiers ParisTech]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abteikirchen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cluny 2005.jpg|mini|hochkant=0.95|Südarm des langen Querhauses]]&lt;br /&gt;
Cluny hatte im Lauf ihrer Geschichte vier Abteikirchen, wobei jeweils die Nachfolgerin neben ihrer Vorgängerin errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cluny A ===&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des Klosters wurde zunächst 910 ein kleines [[Oratorium (Kirchenbau)|Oratorium]] errichtet, das später zu einer Marienkapelle umgewandelt wurde. Reste wurden bei Ausgrabungen gefunden und lassen vermuten, dass es Ähnlichkeiten mit der karolingischen [[St. Benedikt (Mals)|Kirche St. Benedikt]] in [[Mals]] im [[Südtirol]]er [[Vinschgau]] hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EXCAVATION&amp;quot;&amp;gt;[https://www.icomos.org/monumentum/vol7/vol7_2.pdf Kenneth John Conant: &amp;#039;&amp;#039;The History of Romanesque Cluny as Clarified by Excavation and Comparisons&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cluny I ===&lt;br /&gt;
Von der wahrscheinlich noch kleinen ersten richtigen Abteikirche wurden keine Spuren gefunden, da an ihrer Stelle später andere Klostergebäude entstanden. Bekannt ist nur, dass sie 926 geweiht wurde. Allerdings wurden bei Ausgrabungen nördlich der Reste von Cluny II eine ungewöhnlich große Sakristei und eine daran anschließende ungewöhnlich positionierte Schneiderwerkstatt von insgesamt 31&amp;amp;nbsp;m Länge gefunden, die zusammen als Reste dieser Kirche gedeutet werden können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EXCAVATION&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cluny II ===&lt;br /&gt;
Die zweite richtige Abteikirche wurde unter dem Abt [[Maiolus]] (frz. Mayeul) in den Jahren 955 bis 981 errichtet und stand südlich ihrer Vorgängerin und ihrer Nachfolgerin in dem Bereich, wo heute der große Kreuzgang liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine dreischiffige [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] mit Vierungsturm. Als Neuerung der abendländischen Kirchenarchitektur war zwischen [[Querhaus]] und [[Apsis]] ein dreischiffiger [[Chor (Architektur)|Chor]] mit basilikalem Querschnitt eingefügt, dessen Seitenschiffe in Kapellen mit äußerlich rechteckigem, innen aber rundem Abschuss ausliefen. Flankiert wurde dieser Chor von zwei weiteren Räumen. Als Vorbild für diese Anlage werden die [[Dreikirchenbasilika|Dreikirchenbasiliken]] des 6. bis 10. Jahrhunderts im fernen [[Georgien]] erwogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cluny III ===&lt;br /&gt;
==== Planung und Bau ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Conspectus ecclesiæ Cluniacensis.png|mini|links|hochkant=1.7|Nordansicht und Grundriss im späten 17./frühen 18. Jh.]]&lt;br /&gt;
Die letzte Abteikirche war die weltgrößte romanische Basilika und bis zum Bau des heutigen [[Petersdom]]s in [[Rom]] die größte Kirche der Christenheit. Die Bauleute und Mönche arbeiteten mit einer für jene Zeit ungewöhnlichen Genauigkeit; die Abweichungen der einzelnen Bauteile von dem anzunehmenden Plan betrugen maximal 10&amp;amp;nbsp;cm. Als Architekt wird ein ehemaliger Abt aus [[Beaune]] namens Gunzo (Gauzon) genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung zum Bau fiel unter dem Abt [[Hugo von Cluny|Hugues de Semur]] (* 1024, Abt seit 1049, † 1109). Die wirtschaftliche Blüte der Abtei war durch das 1058 erteilte päpstliche Münzprivileg verstärkt worden. Der erste Stein wurde 1088 gesetzt, der Hauptaltar 1095 geweiht. Zu dem Zeitpunkt dürften Apsis und kurzes Querschiff nach Ansicht des Architekturhistorikers [[Kenneth John Conant]], des wichtigsten Erforschers der Abteikirche, schon fertiggestellt gewesen sein. Beim weiteren Fortgang der Arbeiten war das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] schon 1120 so gut wie vollendet, stürzte aber 1125 ein. Beim Wiederaufbau verstärkte man die Konstruktion mit [[Strebebogen|Strebebögen]] – bis 1130, also zehn Jahre, bevor mit der Herausbildung der [[Gotik]] Strebebögen zum typischen Bauelement von Basiliken wurden. 1130 waren Chor, langes Querschiff und Mittelschiff fertiggestellt, und Papst [[Innozenz II.]] weihte das Gotteshaus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EXCAVATION&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1135 wurde mit dem Bau der geräumigen Eingangshalle ([[Narthex]]) begonnen. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts verzögerten  wirtschaftliche Schwierigkeiten die Bauarbeiten, sodass die Kirche erst 1230 vollendet worden war. Später wurden noch zwei gotische Kapellen angebaut, die beide erhalten sind, eine am Südarm des langen Querhauses als Ersatz für eine romanische Kapelle und eine spätgotische, außen an den Südarm des kurzen Querhauses angefügt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EXCAVATION&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundriss und architektonische Besonderheiten ====&lt;br /&gt;
Der Grundriss der 187 Meter langen fünfschiffigen Basilika hatte die Form eines [[Patriarchenkreuz]]es mit zwei Querbalken. Die außerordentliche Gebäudelänge wurde für [[Prozession]]en gebraucht. Zwei Querhäuser erhielten später mehrere gotische Kathedralen in England ([[Exeter Cathedral|Exeter]], [[Lincoln Minster|Lincoln]], [[Salisbury Cathedral|Salisbury]], [[Wells Cathedral|Wells]]). Dort befindet sich das längere Querhaus allerdings annähernd in Gebäudemitte. Von Bedeutung für die Architekturgeschichte waren bzw. sind die hier erstmals in Europa verwendeten spitzbogigen [[Tonnengewölbe]] von Mittelschiff und Querhaus. Sie wurden Vorbild für mehrere Kirchen in weitem Umkreis, etwa der [[Sacré-Cœur (Paray-le-Monial)|Sacré-Cœur]] in [[Paray-le-Monial]] und der [[Kathedrale von Autun]]. Das Hauptschiff war 12,20&amp;amp;nbsp;m breit und 30,48&amp;amp;nbsp;m hoch, beides etwas weniger als beim gleichzeitig errichteten [[Dom zu Speyer]] (14&amp;amp;nbsp;m breit und 33&amp;amp;nbsp;m hoch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Türme ====&lt;br /&gt;
Die Kirche hatte sieben Türme (wie heute der wesentlich kleinere [[Limburger Dom]]):&lt;br /&gt;
* ein niedriger quadratischer Turm über der Vierung des kurzen Querschiffs.&lt;br /&gt;
* der quadratische größte Turm der Kirche über der Hauptvierung.&lt;br /&gt;
* zwei fast ebenso hohe achteckige Türme über den mittleren Jochen der langen Querhausarme. Wie im südlichen Querhausarm erhalten, war dessen Decke über dem inneren und dem äußeren Joch eine Spitztonne, unter dem Turm aber eine Kuppel mit zentraler Öffnung. Die vom mittleren Joch nach Osten abgehende zwei Joche lange Kapelle hat heute gotische Gestalt. Die für die Gotik typischen [[Rippengewölbe|Gewölberippen]] sind weitgehend verloren und nur noch als unvermittelt oberhalb der [[Kämpfer (Architektur)|Kämpfer]] abbrechende [[Dienst (Architektur)|Dienste]] zu erkennen. Die Achtecktürme bekrönten also gleichsam Nebenvierungen.&lt;br /&gt;
* ein einzelner Flankenturm am südlichen Querhausarm.&lt;br /&gt;
* ein Paar quadratischer Türme im Sinne einer klassischen Zweiturmfassade am Westende des Narthex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Heutiger Zustand ====&lt;br /&gt;
Heute oberirdisch erhalten sind folgende Teile:&lt;br /&gt;
* Der Südarm des westlichen, längeren Querschiffs ist gegen die verlorene Hauptvierung durch eine neuzeitliche Wand mit zwei derzeit verplatteten Fensteröffnungen verschlossen. Außer mit Mittelturm und Flankenturm (s.&amp;amp;nbsp;u.) ist es mit drei Kapellenanbauten ausgestattet, zwei nach Osten und einem nach Westen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;180&amp;quot; widths=&amp;quot;135&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Cluny Transept1.jpg|Südarm des langen Querhauses in Richtung Trennwand zur Vierung&lt;br /&gt;
 Cluny Transept.jpg|Langer Südarm mit Kuppel unter Achteckturm aus Richtung der Hauptvierung&lt;br /&gt;
 Abbaye de Cluny 2012 21.jpg|Gotische Kapelle an der Mitte des langen Querhausarms&lt;br /&gt;
 Cluny opactwo 06.jpg|Chapelle Saint-Étienne im Südosten des langen Querhausarms&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Südarm des östlichen, kürzeren Querschiffs ist unvollständig erhalten und steht in Richtung der verlorenen östlichen Vierung offen. An ihm sind eine romanische Apsis und eine gotische Kapelle erhalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;180&amp;quot; widths=&amp;quot;135&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Cluny abbey church second transept East.JPG|Kurzes Querschiff aus Richtung der Vierung, rundbogige Apsis, spätgot. Portal zur Kapelle&lt;br /&gt;
 Abb Cluny (2017) 29.jpg|Gotische Chapelle Jean-de-Bourbon am kurzen Querhausarm&lt;br /&gt;
 Cluny opactwo 16.jpg|Seitenschiffjoch mit spitzen Scheidebögen vor Seitenschiffwand mit runden [[Schildbogen|Schildbögen]]&lt;br /&gt;
 Ueberreste cluny.jpg|Säulenbasen und Seitenschiffquerschnitt des Narthex, westwärts&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vom [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] sind vier Pfeilerbasen erhalten, zwei der südlichen Mittelschiff[[arkade]] und zwei zwischen den Seitenschiffen, dazu das östlichste Joch des äußeren südlichen Seitenschiffs. Ein Teil der Außenwand des Seitenschiffs ist erhalten, die Mauerkrone wird mit einem „Not-“Dach geschützt.&lt;br /&gt;
* Vom dreischiffigen Narthex sind Pfeilerbasen der südlichen Arkade und Teile der südlichen Außenwand erhalten.&lt;br /&gt;
* Reste der Untergeschosse der Westtürme wurden in Häuser einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Äbte von Cluny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
; Aufsätze&lt;br /&gt;
* {{LThK|[[Pius Engelbert]]|Cluny|3|2|1237f}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Karl Suso Frank]] |Titel=Cluny |Sammelwerk=[[Theologische Realenzyklopädie]] |Band=Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Chlodwig – Dionysius Areopagita&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin u. a. |Datum=1981 |ISBN=3-11-008563-1 |Seiten=126–132}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Alfred Hessel]] |Titel=Cluny und Mâcon |TitelErg=Ein Beitrag zur Geschichte der päpstlichen Exemptionsprivilegien |Sammelwerk=[[Zeitschrift für Kirchengeschichte]] |Band=22 |Datum= |Seiten=516–524}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Alfred Hessel]] |Titel=Odo von Cluny und das französische Kulturproblem im frühen Mittelalter |Sammelwerk=[[Historische Zeitschrift]] |Band=128 |Datum=1923 |Seiten=1-25}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[David Knowles]] |Titel=Aufstieg und Niedergang von Cluny |Sammelwerk=[[Concilium]] |Band=10 |Datum=1974 |ISSN=0588-9804 |Seiten=475–480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bücher&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Kenneth John Conant]] |Titel=Cluny |TitelErg=Les églises et la maison du chef d’ordre |Reihe=The Mediaeval Academy of America. Publication. |BandReihe=77 |HrsgReihe=The Mediaeval Academy of America |Ort=Cambridge MA |Datum=1968 |ISSN=0076-583X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Bonaventura Egger |Titel=Geschichte der Cluniazenser-Klöster in der Westschweiz bis zum Auftreten der Cisterzienser |Reihe=Freiburger historische Studien |BandReihe=3 |Verlag=Universitäts-Buchhandlung |Ort=Freiburg (Schweiz) |Datum=1907 |Kommentar=zugleich: Freiburg (Schweiz), Universität, Dissertation, 1905 |ZDB=521894-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Kassius Hallinger]] |Titel=Gorze-Kluny |TitelErg=Studien zu den Monastischen Lebensformen und Gegensätzen im Hochmittelalter |Reihe=Studia anselmiana |BandReihe=22–25 |Verlag=Herder |Ort=Rom |Datum=1950 |ISSN=2036-8437 |Kommentar=zugleich: Würzburg, Universität, Dissertation, 1948; Neuauflage, um ein Vorwort von [[Heinrich Schmidinger (Historiker)|Heinrich Schmidinger]] vermehrter Nachdruck. Akademische Druck- und Verlags-Anstalt, Graz 1971 |Umfang=2 Bände}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ernst Sackur]] |Titel=Die Cluniacenser in ihrer kirchlichen und allgemeingeschichtlichen Wirksamkeit bis Mitte des 11. Jahrhunderts |Verlag=Niemeyer |Ort=Halle/Saale |Datum=1892 |Umfang=2 Bände}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Ernst Werner (Historiker)|Ernst Werner]] |Titel=Die gesellschaftlichen Grundlagen der Klosterreform im 11. Jahrhundert |Verlag=Deutscher Verlag der Wissenschaften |Ort=Berlin |Datum=1953 |Kommentar=zugleich: Leipzig, Universität, Dissertation, 1952}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Joachim Wollasch]] |Titel=Cluny – „Licht der Welt“ |TitelErg=Aufstieg und Niedergang der klösterlichen Gemeinschaft |Verlag=Artemis und Winkler |Ort=Zürich u. a. |Datum=1996 |ISBN=3-7608-1129-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Abbaye de Cluny}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uni-muenster.de/Fruehmittelalter/Projekte/Cluny/ „Die Urkunden des Klosters Cluny“] (Forschungsprojekt des Instituts für Frühmittelalterforschung Münster, mit ausführlicher Online-Bibliographie)&lt;br /&gt;
* [http://www.bourgogneromane.com/edifices/cluny.htm Art Roman en Bourgogne: &amp;#039;&amp;#039;Cluny&amp;#039;&amp;#039;] Ausführliche Darstellung der Geschichte der Abtei und der verschiedenen Bauphasen der Abteikirche (französisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.geoportail.gouv.fr/carte?c=4.659257715621957,46.434876241434324&amp;amp;z=19&amp;amp;l0=ORTHOIMAGERY.ORTHOPHOTOS::GEOPORTAIL:OGC:WMTS(1)&amp;amp;permalink=yes Géoportail France: Orthofoto der Reste der Abteikirche]&lt;br /&gt;
* [http://architecture.relig.free.fr/cluny.htm Abbaye de Cluny] (zur Architektur der Abtei, französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.romanes.com/Cluny/ Abbaye de Cluny] bei romanes.com (mit zahlreichen Bildern, französisch)&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Diözese|dc204|Territorialabtei Cluny}}&lt;br /&gt;
* [http://www.catholic-hierarchy.org/diocese/dc204.html Territorialabtei Cluny auf catholic-hierarchy.org]&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Altbistum|ID=clun0}}&lt;br /&gt;
* [[Gert Melville]]: [http://francia.digitale-sammlungen.de/Blatt_bsb00016293,00101.html &amp;#039;&amp;#039;Cluny après &amp;#039;Cluny&amp;#039;. Le treizième siècle: un champ de recherches.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Francia (Zeitschrift)|Francia]].&amp;#039;&amp;#039; Jg. 17, H. 1, 1990, S. 91–124, in französischer Sprache.&lt;br /&gt;
* [http://www.clunypedia.com/map.html Clunypedia: Karte der „Cluniazensischen Stätten“ in Europa]&lt;br /&gt;
* [http://www.charaix.com/Regards/Jeu/Tour/Cluny.htm Saint Pierre de Cluny] – Bauphasen von Cluny II und III&lt;br /&gt;
* {{HLS|7153|Autor=Jean-Daniel Morerod}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/die-abtei-von-cluny-geheimnisvoller-wunderbau-100.html &amp;#039;&amp;#039;Die Abtei von Cluny – Geheimnisvoller Wunderbau.&amp;#039;&amp;#039;] ZDFinfo Doku, 22. Mai 2022 (Video in der ZDFmediathek verfügbar bis 28. Februar 2025 in Deutschland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wollasch&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Joachim Wollasch |Titel=Cluny – „Licht der Welt“ |TitelErg=Aufstieg und Niedergang der klösterlichen Gemeinschaft |Verlag=Artemis und Winkler |Ort=Zürich u. a. |Datum=1996 |ISBN=3-7608-1129-9 |Seiten=25}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.4348427 |EW=4.6594736 |type=landmark |region=FR-71|dim=100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4133801-7|LCCN=n81141832|VIAF=129020265}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Benediktinerkloster in Frankreich|Cluny]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Territorialabtei|Cluny]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) der Romanik|Cluny #Abtei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cluniazensische Baukunst| ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Klosteranlage|Cluny #Abtei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Bourgogne-Franche-Comté|Cluny #Abtei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baugruppe (Städtebau) in Europa|Cluny #Abtei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Département Saône-et-Loire]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Aufgelöst 1790]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Miediwo</name></author>
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