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	<title>Abszission - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Drahkrub: /* Laubabwerfende verholzende Pflanzen */ fehlendes Komma</title>
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		<updated>2024-09-09T10:16:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Laubabwerfende verholzende Pflanzen: &lt;/span&gt; fehlendes Komma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Biologie}}&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Laubrhythmus&lt;br /&gt;
|4=Abszission&lt;br /&gt;
|2=November 2020|1=[[Benutzer:KaiKemmann| Kai Kemmann]] 16:24, 2. Nov. 2020 (CET)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herbstlaub auf einer Bank.jpg|mini|Laub auf einer Bank]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abszission&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der [[Pflanzenphysiologie]] das Abwerfen von [[Blatt (Pflanze)|Blättern]], darunter Nadeln bzw. Nadelblättern, Früchten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schopfer&amp;quot;/&amp;gt; und anderen Pflanzenteilen wie Laub- und Blütenknospen, Zweigen, Stacheln, [[Dorn (Botanik)|Dornen]] oder [[Blütenstand|Blütenständen]]. Man spricht daher auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blattfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fruchtfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Laubfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knospenfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Blütenfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das Laubabwerfen der sommergrünen [[Laubbäume]] im Herbst, aber auch mancher [[Nadelbäume]] wie der [[Lärche]]n, dürfte die auffälligste Erscheinung der Abszission in den gemäßigten Klimazonen sein. Der Abszission geht ein Verlagern von [[Reservestoff]]en ([[Allokation (Botanik)]]) in Speicherorgane voraus, Stärke wird von den Blättern in den Stamm verlagert und im Winter – als Frostschutz –  reversibel in Zucker umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Matyssek: &amp;#039;&amp;#039;Biologie der Bäume.&amp;#039;&amp;#039; UTB, 2010, ISBN 978-3-825-28450-3, S.&amp;amp;nbsp;196 ({{Google Buch|BuchID=_baeDQAAQBAJ|Seite=196}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Physiologie ==&lt;br /&gt;
Mit der Abszission kann für die Pflanze eine Selbstreinigung durch Entfernung alter, verletzter oder erkrankter Teile verbunden sein. Des Weiteren ist eine exkretorische Funktion möglich, indem Organe abgestoßen werden, in denen [[Stoffwechsel]]abfallprodukte angehäuft sind. Eine weitere Rolle spielt die Abszission bei der Verbreitung von Früchten und ungeschlechtlichen Vermehrungskörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Abwurf der Pflanzenteile gehen charakteristische morphologische und anatomische Veränderungen in den Trennzonen voraus. Häufig entsteht ein ausgeprägtes Trenngewebe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schopfer&amp;quot;/&amp;gt; Dieses ist an der Basis des Blatt- oder Fruchtstieles gelegen und besteht aus besonders kleinen [[Parenchym]]zellen mit dichtem [[Protoplasma]]. Hier wird der Trennungsprozess vorbereitet, indem sich in einer zwei bis drei [[Zelle (Biologie)|Zelllagen]] breiten Trennungsschicht, von Pflanzenart zu Pflanzenart verschieden, die Mittellamellen und/oder Primärwände oder ganze Zellen auflösen. Für diesen korrelativ gesteuerten aktiven Vorgang sind Luft[[sauerstoff]] sowie Atmungssubstrat erforderlich. Atmungsgifte hemmen die Abszission. Notwendig sind ferner [[Ribonukleinsäure]] und [[Proteinbiosynthese|Proteinsynthese]], speziell die Synthese von [[Cellulase]] und [[Pektinase]]. Pektinase, die [[Protopektin]] wasserlöslich macht, wird aktiv vom Protoplasma in die Zellwand sezerniert. An der korrelativen Steuerung der Abszission sind einerseits [[Auxine]], andererseits [[Ethylen]] und andere [[Seneszenz bei Pflanzen|Seneszenzfaktoren]] einschließlich [[Abscisinsäure]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Pflanzenhormon]] Auxin, das in intakten, noch nicht gealterten Blättern und Früchten gebildet wird und durch den Blattstiel abwandert, verhindert Abszission. Dementsprechend wird in der gärtnerischen Praxis oft vorzeitiger Fruchtfall unterdrückt, indem die Pflanzen mit Auxinlösungen besprüht werden. Seneszenzfaktoren, die aus alternden Blättern und Blüten abwandern, stimulieren sie hingegen. Bei vielen Früchten und manchen Blättern, z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Lupine]], besteht eine zeitliche Korrelation zwischen der Abscisinsäureproduktion und der Abszission. Nach der Seneszenzhypothese der Abszission wird die Abszissionsbereitschaft des Trenngewebes durch das Verhältnis von Auxin zu Seneszenzfaktoren geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Faktoren, die die Blatt- und Fruchtseneszenz verzögern wie beispielsweise [[Cytokinine]], verzögern dementsprechend auch die Abszission. [[Ethylen]] ist der unmittelbare Regulator, der sie induziert, wenn sich das Trenngewebe in Abszissionsbereitschaft befindet, unter anderem durch Bildung von [[Ribonukleinsäure]], [[Cellulase]] und/oder Pektinase. Differenzielle Genaktivierung wird als Primäreffekt dieser Ethylenwirkung angesehen. Darüber hinaus hemmt Ethylen Auxinsynthese und -transport, sodass es die Abszission auf zweifache Weise stimuliert. Ethylen freisetzende Präparate werden gern zur Beschleunigung bzw. Synchronisierung der Fruchtreife verwendet. Dies ist für die Mechanisierung der Erntevorgänge von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:111211 Feuilles caduques.JPG|mini|Letzter Laubfall im [[Spätherbst]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laubabwerfende verholzende Pflanzen ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Laubrhythmus#Saisongrüne oder Wechselgrüne Pflanzen}}&lt;br /&gt;
Die meisten laubabwerfenden Bäume und Sträucher werfen ihre Laubblätter im Herbst vor oder während der ersten Fröste oder in der [[Trockenzeit]] ab („Laubfall“). Dies reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass sie in einer [[winter]]lichen Frostperiode oder in der Trockenzeit vertrocknen. Die [[Laub (Botanik)#Chemisch-biologische Ursachen für die Umfärbung der Blätter|Färbung]] kommt wie folgt zustande: Die Produktion von Chlorophyll (grün) wird eingestellt, und andere Farbstoffe werden sichtbar (gelbe und orangefarbene Carotinoide und Xanthophylle). Zusätzlich können [[Anthocyane]] gebildet werden, die die Blätter rot färben. Verbleiben Blätter nach dem Welken an der Pflanze, wird dies als [[Marzeszenz]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Seneszenz bei Pflanzen]]&lt;br /&gt;
* [[Junifall]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4141170-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schopfer&amp;quot;&amp;gt;Peter Schopfer: &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Pflanzenphysiologie II. Einführung in die Anwendungen.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, 1989, ISBN 3-540-51215-2, S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4141170-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenphysiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drahkrub</name></author>
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