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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Abspannmast</id>
	<title>Abspannmast - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T18:50:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abspannmast&amp;diff=80812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Klammern korrigiert, Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-04-12T06:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammern korrigiert, Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine Bauform von Freileitungsmasten. Für die Abspannung von Fahrleitungen elektrifizierter Bahnen siehe [[Oberleitung #Kettenfahrleitung]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Abspann- und Tragmast.jpg|mini|Links ein Abspannmast einer [[Bahnstromleitung]]. Die [[Leiterseil]]e enden beidseitig und sind mit [[Stromschlaufe]]n verbunden. Rechts ein Tragmast zum Vergleich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freileitung-Ried-2.jpg|mini|hochkant|Der Abspannmast im Vordergrund ist deutlich stabiler konstruiert als die Tragmaste dahinter (380-kV-Leitung bei [[Biblis]])]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abspannmast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein spezieller [[Freileitungsmast]], an dem die [[Leiterseil]]e einer [[Freileitung]] oder eines Abschnittes davon mechanisch enden. Meist wird die Freileitung direkt auf der anderen Seite des Mastes mit einem neuen Abschnitt fortgeführt, sie kann aber auch auf einem anderen Weg weitergeführt werden, beispielsweise über ein [[Erdkabel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauweise ==&lt;br /&gt;
Bei Abspannmasten hängen die [[Isolator (Elektrotechnik)|Isolatoren]] nicht wie bei [[Tragmast]]en [[Lotrichtung|vertikal]] am Mast, sondern richten sich durch den mechanischen [[Zugkraft|Zug]] in Richtung des Leiterseils aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Leitung an der anderen Seite des Mastes fortgeführt wird, stellen die meist frei unter den Isolatoren hängenden [[Stromschlaufe]]n die elektrischen Verbindungen zwischen den Leiterseilen beider Leitungssektionen her. In der Regel wird die Stromschlaufe aus der Verbindung der beiden freien Enden der Leiterseile gebildet. Die einfachste Bauart eines [[Verdrillmast]]es wird hergestellt, indem an einem Abspannmast zwei oder alle Stromschlaufen über Kreuz geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Abspannmaste nicht nur das Gewicht der Leiterseile tragen, sondern auch die Zugkräfte und bei Richtungsänderungen der Trasse auch [[Querkraft|Querkräfte]] aufnehmen müssen, sind sie in der Regel stabiler gebaut als [[Tragmast]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Umformerwerk-Karlsruhe_Zweiphasen-Abspannmasten.jpg|mini|Abspannmasten als Portal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbekreuzung_2_Abspannmast_Hetlingen_2015.jpg|mini|Abspannmast an der [[Elbekreuzung 2]], [[Hetlingen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Einebenenmasten.jpg|mini|[[Einebenenanordnung|Einebenen]]-Abspannmast mit niedriger Bauhöhe in der Nähe eines [[Flugplatz]]es.]]&lt;br /&gt;
Abspannmaste werden als &amp;#039;&amp;#039;Eckmaste&amp;#039;&amp;#039; im Regelfall dort eingesetzt, wo sich die Richtung der Freileitungs-[[Trasse (Verkehrsweg)|Trasse]] ändert. Dies ist prinzipiell zwar auch ohne Abspannmast durch Einsatz eines [[Winkeltragmast]]es möglich, wird in Deutschland aber nur selten so gehandhabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der letzte Mast vor der Einführung einer Freileitung in eine [[Schaltanlage]] ist fast immer ein Abspannmast, der die hohen Zugkräfte der Leitung aufnimmt, dahinter folgt meist ein [[Abspannportal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Anordnung findet sich oft in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]], aber gelegentlich auch in Deutschland, wo der letzte Abspannmast in normaler Bauhöhe innerhalb der Schaltanlage steht und gleichzeitig die Funktion des Portals übernimmt, indem die Leiterseile vom Mast vertikal in den bodennahen Bereich der Anlage geführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleiches gilt beim Übergang in ein [[Erdkabel]], hier ist der Endmast ebenfalls ein Abspannmast. [[Abzweigmast]]e sind meistens mindestens für die Leitungstrasse, die in eine andere Richtung weiterführt, ebenfalls Abspannmaste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abspannmaste findet man oft&amp;amp;nbsp;– insbesondere bei älteren Leitungen, wie der deutschen [[Nord-Süd-Leitung]]&amp;amp;nbsp;– an beiden Seiten der Querung einer Eisenbahnlinie, eines Flusses oder eines Tales. Zusätzlich zu ihrer höheren [[Dimensionierung|Belastbarkeit]] bieten sie bei gleicher Bauhöhe eine höhere Bodenfreiheit der Leiterseile, da diese in etwa auf Höhe der [[Ausleger (Energietechnik)|Traverse]] am Mast befestigt sind und nicht am unteren Ende eines an der Traverse hängenden Isolators.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Leiterseile für Freileitungen nicht länger als etwa fünf Kilometer am Stück gefertigt werden können, muss man auch bei geradem Trassenverlauf spätestens nach dieser Leitungslänge mit einem Abspannmast einen Übergang von einer Leitungssektion in die folgende schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mast9108.jpg|mini|Mast 9108 in einem Schuppen]]&lt;br /&gt;
* Der [[Abspannmast im Stausee von Santa Maria]] in der [[Schweiz]] steht auf einem [[Fundament]] in einem [[Stausee]].&lt;br /&gt;
* Die zahlreichste Folge von Abspannmasten in Deutschland befindet sich in der Bahnstromleitung der [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg]] ([[Rethen (Leine)|Rethen]]–[[Gemünden am Main|Gemünden]]) im Stadtgebiet von [[Fulda]]. Wegen des stark eingeschränkten Trassenraumes folgen hier 30&amp;amp;nbsp;Abspannmaste aufeinander, teils in sehr geringen Abständen. Der nördlichste ist {{Coordinate|NS=50.569864|EW=9.684535|type=landmark|region=DE-HE|text=Mast 9124|name=Mast 9124}}, der südlichste {{Coordinate|NS=50.537983|EW=9.688956|type=landmark|region=DE-HE|text=Mast 9095|name=Mast 9095}}. Einer davon, {{Coordinate|NS=50.552105|EW=9.687019|type=landmark|region=DE-HE|text=Mast 9108|name=Mast 9108}}, steht in einem Lager[[Schuppen (Gebäude)|schuppen]] am Fuldaer Bahnhof und durchstößt dessen Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dead-end pylons|Abspannmast}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor = Reinhard Fischer, Friedrich Kießling&lt;br /&gt;
|Titel = Freileitungen: Planung, Berechnung, Ausführung&lt;br /&gt;
|Verlag = Springer | Auflage = 4. | Jahr = 1993 | ISBN = 978-3-642-97924-8 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4506926-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauform (Freileitungsmast)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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