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	<title>Absorptionsprinzip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T06:00:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Absorptionsprinzip&amp;diff=2258084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
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		<updated>2025-10-15T23:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Absorptionsprinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in {{§|52|stgb|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 und&amp;amp;nbsp;2 [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]] geregelt ([[Tateinheit]]) und besagt, dass bei Verletzung mehrerer [[Strafgesetz]]e oder desselben Strafgesetzes mehrmals durch dieselbe Handlung nur auf eine [[Strafe]] erkannt wird. Bei Verletzung mehrerer Strafgesetze (ungleichartige Tateinheit) richtet sich die Strafe nach dem Gesetz, das die schwerste Strafandrohung vorsieht. Gleichzeitig ist die Mindeststrafandrohung dem Gesetz zu entnehmen, das die höchste Mindeststrafe vorsieht (Kombinationsmodell).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eduard Dreher|Dreher]]/[[Herbert Tröndle|Tröndle]], § 52 StGB, Rdnr. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Absorptionsprinzip will einerseits verhindern, dass ein [[Täter]] mehrere Strafen für dieselbe Handlung erhält. Dieselbe Handlung kann eine [[Handlung (Recht)|Handlung]] im natürlichen Sinne sein, also &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; Entschluss und &amp;#039;&amp;#039;eine&amp;#039;&amp;#039; Willensbetätigung, oder aber eine rechtliche Handlungseinheit, also die Zusammenfassung &amp;#039;&amp;#039;mehrerer&amp;#039;&amp;#039; Handlungen zu &amp;#039;&amp;#039;einer&amp;#039;&amp;#039; rechtlichen Bewertungseinheit. Ohne Absorption würde ein Auseinanderreißen des (einheitlichen) Lebensvorgangs insbesondere aber ein lebensfremdes Strafmaß resultieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel aus dem deutschen Strafrecht ==&lt;br /&gt;
A verletzt B, indem er diesem mit einem Messer durch das Hemd hindurch in den Arm sticht. Hier besteht (prinzipiell) Tateinheit zwischen [[Sachbeschädigung#Rechtslage in Deutschland|Sachbeschädigung]] und [[Gefährliche Körperverletzung|gefährlicher Körperverletzung]]. Die höhere Strafe droht der Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung ({{§|224|stgb|juris}} StGB) an, daher richtet sich hiernach die Strafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Konkurrenz (Strafrecht Deutschlands)]]&lt;br /&gt;
* [[Asperationsprinzip]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Strafrechtslehre (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sanktionenrecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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