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	<title>Abschnittsbefestigung Puch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:02:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abschnittsbefestigung_Puch&amp;diff=1904461&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: Typo, Form</title>
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		<updated>2025-05-04T01:08:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo, Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Bild = Überreste der Abschnittsbefestigung Puch 01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Einblick in die Überreste der Wallgräben (März 2018)&lt;br /&gt;
|Bilderwunsch =&lt;br /&gt;
|Alternativname = Römerschanze, Burgstall&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Frühmittelalterlich&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Abgegangen&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Fürstenfeldbruck]]-[[Puch (Fürstenfeldbruck)|Puch]]-Flur „Gehag“&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/10/51/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11/13/2/E&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 565&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Abschnittsbefestigung Puch Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abschnittsbefestigung Puch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Römerschanze&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Burgstall&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, liegt etwa 850&amp;amp;nbsp;Meter südsüdwestlich der katholischen Filialkirche St. Sebastian von [[Puch (Fürstenfeldbruck)|Puch]], einem Ortsteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Fürstenfeldbruck]] in [[Oberbayern]] auf einer 565 Meter hohen Geländekante. Das kleine [[Bodendenkmal|Geländedenkmal]] könnte auf eine [[frühmittelalter]]liche [[Fliehburg|Dorfschutzburg]] zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Zeitstellung ==&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der Wallanlage in der Flur &amp;#039;&amp;#039;Gehag&amp;#039;&amp;#039; finden sich keine konkreten Angaben in den ortsgeschichtlichen Quellen. Den typologischen Merkmalen nach könnte es sich um eine der zahlreichen kleinen frühmittelalterlichen Dorfschutzburgen dieser Region handeln. Solche Wehranlagen entstanden besonders während der [[Ungarneinfälle|Ungarnstürme]] der ersten Hälfte des 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in der Nähe zahlreicher Siedlungen. Meist wurde hierzu ein geeigneter Hügelsporn durch einen – meist bogenförmigen oder geraden – Abschnittswall befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage bei Puch wird ebenfalls durch einen Abschnittswall gesichert, der wegen der Ecklage aber winkelförmig verläuft. An den Hangkanten sind keine [[Erdwerk]]e erkennbar. Hier schützten wohl nur [[Palisade]]n oder Flechtwerkzäune die Verteidiger, falls die kleine Wehranlage überhaupt jemals vollendet wurde. Viele ungarnzeitliche [[Wallburg]]en wurden nach der Niederlage der Ungarn auf dem nahen [[Schlacht auf dem Lechfeld|Lechfeld]] (955) nicht fertiggestellt, da die Gefahr beseitigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bodendenkmal könnte auch bereits früher primär als Reaktion auf einen der zahlreichen regionalen Konflikte entstanden sein oder auf einen älteren Siedlungsplatz zurückgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen der Wehranlage und dem Dorf liegt der &amp;#039;&amp;#039;Kaiseranger&amp;#039;&amp;#039;, auf dem Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig der Bayer]] 1347 auf der Bärenjagd vom [[Schlaganfall|Schlag]] getroffen wurde und verstarb. An dieses Ereignis erinnert neben einer Gedenktafel auf dem &amp;#039;&amp;#039;Kaiseranger&amp;#039;&amp;#039; besonders die &amp;#039;&amp;#039;Kaisersäule&amp;#039;&amp;#039; ([[Roman Anton Boos]], 1796/97) in der [[Amper]]ebene östlich von Puch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich der [[Abschnittswall|Abschnittsbefestigung]] liegt ein vorgeschichtliches [[Grabhügel]]feld mit 14 erkennbaren Hügeln. Unmittelbar östlich der Wallanlage sind einige Trichtergruben unbekannter Zeitstellung erhalten. Im näheren Umfeld verzeichnet das Landesamt für Denkmalpflege einige weitere Bodendenkmäler, darunter einige Siedlungsreste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abschnittsbefestigung Puch.PNG|mini|links|Lageplan von Abschnittsbefestigung Puch auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
Südlich und südwestlich von Puch fällt die [[Hochebene]] abrupt etwa 10 bis 15&amp;amp;nbsp;Meter ab. Die Wallburg sitzt auf der südöstlichen Kante des Geländeabbruches. Zwei annähernd rechtwinklige Wallgräben sichern einen etwa 70&amp;amp;nbsp;mal&amp;amp;nbsp;110&amp;amp;nbsp;Meter umfassenden Innenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aushubgraben der Anlage ist noch etwa 1,5&amp;amp;nbsp;Meter tief. Der aufgeschüttete Wall steigt von der Grabensohle aus ungefähr 3,5&amp;amp;nbsp;Meter an und überragt den Innenraum um etwa zwei Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geländedenkmal wurde um das Jahr 2000 vollständig mit Jungwald bepflanzt. Eine Begehung des Innenraums und der Wallgräben ist aktuell nur schwer möglich. Die Wallanlagen werden von einem Wirtschaftsweg durchbrochen, der Einblicke in das Wallsystem ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerische Landesamt für Denkmalpflege]] verzeichnet das Bodendenkmal als „Abschnittsbefestigung des frühen Mittelalters („Burgstall“)“ unter der Denkmalnummer D-1-7833-0064.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: [http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c27941f38f1de6bb232540714760dc0621ac2c155d60da81ac3b6644a6944109db8bc4d50b40870af9fbe709e0418029b6dfd7d1d9a87b67226fa10cbe27ebfb2dcb722fc72e619b2997a45d06fe51392f1eb2804b9648ebe2165b262639df16304efeab8d3f4b62ff1eb2804b9648ebe27c65e0db6caf226aeb063c5d3fe241dbc6a9afc7c3432ffefb170eccad6e5b1100c6b9023aec206efa7142dadf200c4ad1c9c1cd97ab4ec549c98a6be49ade1fa5d382c6cf15c9752004926184a517b841fa170cdd7ff0424d4d4a071cad7c55be157efcddb920936d97c6c09dc02fd387c8fffee312ed787f524a267ff6cafa48647283f3247ac233351f19c5a931493edda6d99a3a6728b90999c106f6d5de1f26727d84daa7e9387915ecc70961c05b673cadf3b674fdbec8c0971b199f5b9d1ddb73aa950c1f1536c8125f48dd2657e41fdac0d584165939841529baae52 Eintragung].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Volker Liedke, Peter Weinzierl: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Fürstenfeldbruck&amp;#039;&amp;#039; (Denkmäler in Bayern, Band I.12). München 1996, ISBN 3-87490-574-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|4241|Wallburg Puch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Fürstenfeldbruck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Fürstenfeldbruck|Puch, Abschnittsbefestigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Bayern|Puch, Abschnittsbefestigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Fürstenfeldbruck|Abschnitt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Fürstenfeldbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk im Landkreis Fürstenfeldbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Oberbayern|Puch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Puch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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