<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Abruzzen</id>
	<title>Abruzzen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Abruzzen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abruzzen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T14:30:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abruzzen&amp;diff=56278&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dušan Kreheľ: Änderung 265865651 von Dušan Kreheľ rückgängig gemacht;</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abruzzen&amp;diff=56278&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-09T07:39:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265865651&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265865651&quot;&gt;265865651&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Du%C5%A1an_Krehe%C4%BE&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Dušan Kreheľ&quot;&gt;Dušan Kreheľ&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Region in Italien. Zum Gebirge siehe [[Abruzzischer Apennin]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Region (Italien)&lt;br /&gt;
| BILD-FLAGGE = Flag of Abruzzo.svg&lt;br /&gt;
| BILD-KARTE = Abruzzo in Italy.svg&lt;br /&gt;
| BILD-KARTE-GRÖSSE = 300&lt;br /&gt;
| BILD-WAPPEN = Regione-Abruzzo-Stemma.svg&lt;br /&gt;
| HAUPTSTADT = [[L’Aquila]]&lt;br /&gt;
| AMTSSPRACHEN = [[Italienisch]]&lt;br /&gt;
| PROVINZEN = [[Provinz L’Aquila|L’Aquila]], [[Provinz Teramo|Teramo]], [[Provinz Chieti|Chieti]], [[Provinz Pescara|Pescara]]&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 10795.12&lt;br /&gt;
| FLÄCHE-RANG = 13&lt;br /&gt;
| WEB = [http://www.regione.abruzzo.it/ www.regione.abruzzo.it]&lt;br /&gt;
| ID = IT-65&lt;br /&gt;
| PRÄSIDENT = [[Marco Marsilio]] ([[Fratelli d’Italia (Partei)|FdI]])&lt;br /&gt;
| Reliefkarte = Reliefkarte Abruzzen 2019.png&lt;br /&gt;
| Politkarte = Karte Abruzzen 2025.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abruzzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS}} [[Singular]] {{lang|it|&amp;#039;&amp;#039;Abruzzo&amp;#039;&amp;#039;}}) sind eine [[Italienische Regionen|Region]] [[Italien]]s mit {{EWZ|IT-65|IT-65}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT-65|IT-65}}). Sie grenzen im Norden an die Region [[Marken]], im Westen an die Region [[Latium]], im Süden an die Region [[Molise]] und im Osten an die [[Adria]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die zentral auf der [[Apenninhalbinsel]] gelegene Region geographisch eher zu [[Mittelitalien]] gehört, gilt sie aus historischen Gründen als die nördlichste Region [[Süditalien]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Istituto Nazionale di Statistica|ISTAT]] am 31. Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert gehörte die Region zum Herrschaftsgebiet [[Sizilien]]s und später [[Neapel]]s und war wirtschaftlich und kulturell an die Regionen Unteritaliens angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Entlang der Adria erstreckt sich ein flacher Küstenstreifen (ca. 150 km), der in eine Hügellandschaft übergeht. Diese Gebiete nehmen etwa ein Drittel der Fläche der Region ein. Zwei Drittel werden durch den [[Abruzzischer Apennin|Abruzzischen Apennin]] geprägt. Der Anstieg geht im Gebirgsmassiv [[Gran Sasso d’Italia]] bis auf fast 3000 Meter, der [[Corno Grande]] stellt hierbei die höchste Erhebung des kontinentalen Italiens südlich der Alpen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abruzzen vereinigen die drei geographischen Aspekte Italiens: Küste, Hügelland und Berge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
==== Fließgewässer ====&lt;br /&gt;
Der Großteil der Fließgewässer der Region münden in die Adria. Die Wasserscheide liegt zwischen dem Monte Nuria und der Gebirgsgruppe des Monte Velino im Zentralen Apennin. Die in die Adria mündenden Fließgewässer der Abruzzen werden in der Literatur zum Teil den drei folgenden Kategorien zugeordnet: subapenninische [[Torrente (Sturzbach)|Sturzbäche]], preapenninische und apenninische Flüsse. Zu Ersteren zählen alle Fließgewässer, die im lehmigen Hügelland zwischen Apennin und Adriaküste entspringen und sich durch einen unregelmäßigen [[Volumenstrom]] und einen geringen [[Abfluss#MQ|Mittleren Abfluss]] auszeichnen. Die preapenninischen Flüsse verlaufen zwar auch mit einem Großteil ihrer Länge durch das Hügelland, entspringen aber an den Ausläufern des Apennins, den sie mit tief ausgewaschenen Schluchten durchbrechen. Der dritten Kategorie gehören die längsten Flüsse der Region an. Sie werden ausgiebig von [[Karst]]quellen zu Füßen der großen Massive und Bergketten des Abruzzischen Apennins gespeist und weisen einen regelmäßigen Volumenstrom und einen größeren mittleren Abfluss auf. Zu den apenninischen Flüssen zählen auch die wenigen Fließgewässer, die in das tyrrhenische Meer abfließen, wie der Liri und der [[Tronto]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Fondi: &amp;#039;&amp;#039;Abruzzo e Molise.&amp;#039;&amp;#039;  S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur zwei Flüsse der Abruzzen weisen eine Länge von über 100 km auf, der [[Pescara (Fluss)|Pescara]] und der [[Sangro]]. Ersterer ist mit einer Länge von 145 km der längste Fluss der Abruzzen, der mit dem größten Einzugsgebiet und mit dem größten mittleren Abfluss. Der Sangro besitzt eine Länge von 117 km. Ein weiterer größerer Fluss ist der [[Vomano]] mit einer Länge von 75 km. Nur zu einem kleineren Teil liegen in den Abruzzen die Flüsse Tronto und Liri. Letzterer hat sein [[Einzugsgebiet]] in der [[Marsica]] mit dem [[Valle Roveto]] und dem [[Fuciner See|Fuciner Becken]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Fondi: &amp;#039;&amp;#039;Abruzzo e Molise.&amp;#039;&amp;#039;  S. 128–133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die preapenninischen Flüsse und subapenninischen [[Torrente (Sturzbach)|Torrenti]] besitzen fast alle Einzugsgebiete, die eine Größe zwischen 100 und 200 km² aufweisen und eine Länge zwischen 20 und 40 km besitzen. Zu den preapenninischen Flüssen gehören der Vibrata, Salinello, [[Saline (Adriatisches Meer)|Saline]], [[Tordino]], Tavo und Foto. Zu den Torrenti des Hügellandes der Piomba, Alento, Osento und Sinello.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Fondi: &amp;#039;&amp;#039;Abruzzo e Molise.&amp;#039;&amp;#039;  S. 135–136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stehende Gewässer ====&lt;br /&gt;
Bis zum 19. Jahrhundert wies die Region mit dem [[Fuciner See]] (155 km²) den drittgrößten See Italiens auf. Nach seiner vollständigen Trockenlegung 1875 ist der größte natürliche See der Lago di Scanno, der weniger als 1 km² groß ist. Daneben gibt es zahlreiche weitere Seen, vor allem Karstseen, die allerdings zum Teil nur wenige Hektar groß sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Fondi: &amp;#039;&amp;#039;Abruzzo e Molise.&amp;#039;&amp;#039;  S. 141–142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich größer sind die Stauseen der Region. Der größte ist der [[Lago di Campotosto]] mit einer Fläche von 14 km², gefolgt vom Lago di Occhito mit 12 km², der allerdings zur Hälfte in der Region Molise liegt. Weitere größere Stauseen sind der Lago di Barrea und der Lago del Sangro, bei durch das Aufstauen des Flusses Sangro entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mario Fondi: &amp;#039;&amp;#039;Abruzzo e Molise.&amp;#039;&amp;#039;  S. 148–149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalparks ==&lt;br /&gt;
Rund ein Drittel der abruzzesischen Fläche steht unter Naturschutz. Von allen italienischen Regionen haben die Abruzzen den größten Anteil an Naturschutzgebieten, darunter das älteste des [[Apennin]], den [[Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise|Abruzzesischen Nationalpark]] im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden und um die Hauptstadt L’Aquila erstreckt sich der sehr große Gran-Sasso-Nationalpark, etwas weiter im Süden liegt der Maiella-Nationalpark, und im Westen mit unberührter Natur der &amp;#039;&amp;#039;[[Regionalpark Sirente-Velino]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Autunno, autumn, Herbst 2007, my most popular photo.jpg|mini|[[Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga]] in den Abruzzen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga|Nationalpark Gran Sasso]]&amp;#039;&amp;#039; (1500&amp;amp;nbsp;km²) besteht aus zwei Bergketten, dem schroffen Gran-Sasso-Massiv und den sanfteren Monti della Laga. Der Gran Sasso, der „Große Fels Italiens“, besteht aus einer wilden Landschaft, geprägt von gezackten Gipfeln, Kämmen und senkrecht abfallenden Wänden. Zum Massiv gehört das &amp;#039;&amp;#039;Corno Grande&amp;#039;&amp;#039;, mit 2912&amp;amp;nbsp;m höchster Gipfel des Apennin. Während die vielen Spitzen der östlichen Seite und die spektakulären, steil aufsteigenden Kalksteinwände dem Massiv einen hochalpinen Aspekt verleihen, erinnert die westliche Seite mit dem Hochplateau &amp;#039;&amp;#039;[[Campo Imperatore]]&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1600&amp;amp;nbsp;m Höhe) mehr an Landschaften der inneren Mongolei. Daher kommt der Ausdruck „kleines Tibet“. Das Campo Imperatore ist knapp 30&amp;amp;nbsp;km lang und etwa acht Kilometer breit. Den alpinen Charakter des Gran-Sasso-Massivs unterstreicht auch die Tatsache, dass am Corno Grande der südlichste Gletscher Europas, der [[Calderone-Gletscher]], zu finden ist. Weiter im Norden beeindrucken der Stausee [[Lago di Campotosto|Campotosto]] und das „Tal der hundert Wasserfälle“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Nationalpark Majella]]&amp;#039;&amp;#039; umfasst 860&amp;amp;nbsp;km². Das Maiella-Massiv erreicht mit dem Monte Amaro eine Höhe von 2795&amp;amp;nbsp;m. Die Hänge sind reich an Wäldern und Quellen und im Sommer sattgrün. Die Maiella besteht aus Kalkstein. Man kann 61 Gipfel zählen. Die meisten von ihnen sind einfach zu besteigen. Mit über 1800 unterschiedlichen Pflanzen ist dies ein Paradies für Gebirgsbotaniker aus aller Welt. Im Frühling gibt es eine entsprechende Blütenpracht zu bewundern. Der [[Italienischer Wolf|Apenninwolf]] (&amp;#039;&amp;#039;Canis lupus italicus&amp;#039;&amp;#039;) wurde in den 1970er Jahren zum ersten Mal in Europa mit einem vorbildlichen Projekt in den Abruzzen unter Schutz gestellt. Auch der [[Braunbär]] (&amp;#039;&amp;#039;Ursus arctus marsicanus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Steinadler]] sowie [[Gämse]]n und der [[Wanderfalke]] sind wieder anzutreffen. [[Fischotter]], die als Bioindikatoren für intakte Ökosysteme dienen, sind hier heimisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pescara -la bella addormentata- Porto Turistico 2004 by-RaBoe.jpg|miniatur|Der Gran Sasso von Pescara aus gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Serramonacesca 05.jpg|miniatur|Ein kleines Tal im Maiella-Nationalpark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Regionalpark Sirente-Velino&amp;#039;&amp;#039; wird von zwei gleichnamigen Bergmassiven gebildet und liegt westlich des Gran Sasso im Landesinneren. Das Klima ist kontinentaler, da die zwei Meere (Adria und Tyrrhenum) weiter entfernt liegen. Daher sind die Winter kälter als in den anderen Parks. Die Gipfel bleiben häufig bis in den späten Frühling hinein schneebedeckt. Auch hier bieten die steilen Wände des Sirente Schluchten (Gole di Celano), Plateaus und interessante Karstformationen (Höhlen von Stiffe) zahlreiche Exkursionsmöglichkeiten. Die geschützte Lage des Gebirges hat an vielen Orten die Zeit stillstehen lassen. So gibt es eine Reihe von Dörfern und kleinen Städten mit Türmen und Schlössern, die unbeschadet die letzten Jahrhunderte überstanden haben. Ferner legen die Ausgrabungen von Alba Fucens und Peltunium Zeugnis der römischen Expansion um 400 n.&amp;amp;nbsp;Chr. ab. Sehenswert sind aber auch die Kirche von Santa Maria in Valle Porcianeta, das Schloss von Celano und die zahlreichen Zeugnisse der Weidekultur wie die „Pagliare“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Symbol des &amp;#039;&amp;#039;[[Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise|Nationalparkes der Abruzzen]]&amp;#039;&amp;#039;, des südlichsten und ältesten der Region, ist der Braunbär (orso bruno marsicano). Der Park umfasst ca. 440&amp;amp;nbsp;km² sowie eine ähnlich große Fläche von geschützten Arealen in der unmittelbaren Nachbarschaft. In ihm leben ca. 100 Exemplare des Braunbären, 50 Wölfe, 500 Gämsen, Damwild sowie einige Luchse und Fischotter. In dem benachbarten Naturreservat von Penne wird an verschiedenen ökologischen Projekten und wissenschaftlichen Studien gearbeitet. In den 1960er Jahren wurden einige schwere Bausünden begangen, deren Folgen dem Park stark zusetzten und die zeitweilig zu einem Einfall italienischer Touristen führten. Seit den 1970er Jahren erholt sich der Park langsam von den Fehlern der Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Parks sind sogenannte „Aree faunistiche“, kleine didaktische Reservate, eingerichtet. In diesen Bereichen werden einige der sonst schwer zu beobachtenden Wildtiere zu Lehr- und Zuchtzwecken gehalten sowie verletzte Exemplare gepflegt. In den abgetrennten Arealen lassen sich die entsprechenden Arten mit etwas Geduld in einer weitgehend natürlichen Umgebung beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Beschreibung]]: Ein grüner [[Balken (Heraldik)|Schräglinksbalken]] teilt Weiß und Blau, wobei die weiße Farbe für die verschneiten Berge, die Grüne für die Hügel und die Blaue für das angrenzende Meer steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Neben den natürlichen Ressourcen einer zum Großteil noch intakten Bergwelt verfügen die Abruzzen über eine jahrtausendealte Geschichte, deren Spuren in allen Teilen der Region anzutreffen sind: prähistorische Höhlen, vorrömische und römische Ausgrabungen, romanische Kirchen und Städtchen aus der Zeit der Renaissance sowie zahlreiche Burgen und Schlösser, malerische Bergdörfer und schmucke Städte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vorrömischen Bewohner der [[Eisenzeit]] werden der [[Mitteladriatische Kultur|Mitteladriatischen Kultur]] zugerechnet. Im Altertum war der Großteil der Abruzzen von den [[Samniten]] bewohnt, welche in jahrzehntelangem Ringen von den Römern unterworfen wurden. Ein weiteres Volk dieser „italischen“ (=&amp;amp;nbsp;vorrömischen) Zeit sind die [[Picener]]; ein bekanntes Fundstück aus einem Gräberfeld der Picener oder Sabiner ist die Statue „Der [[Krieger von Capestrano]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Untergang des Weströmischen Reiches]] blieben weite Teile der Küstenlandschaft bis ins Mittelalter hinein [[Byzantinisches Reich|byzantinisch]]. Das übrige Gebiet der Abruzzen war Teil des [[Langobarden|langobardischen]] [[Herzogtum Spoleto|Herzogtums Spoleto]]. Langobarden und Byzantiner wurden durch [[Normannen]] vertrieben, die das Gebiet der heutigen Abruzzen im 12. Jahrhundert mit ihrem süditalienischen [[Königreich Sizilien]] vereinigten. Unter den [[Staufer]]n, die das Königreich erbten, wurde das Herzogtum Spoleto Teil des [[Kirchenstaat]]es. Nach der Teilung des Königreichs Sizilien am Ende des 13. Jahrhunderts wurden die unteritalienischen Abruzzen von [[Neapel]] aus verwaltet und gehörten danach zum [[Königreich Neapel]], nach dem [[Wiener Kongress]] ab 1816 zum [[Königreich beider Sizilien]]. Seit 1861 gehörte das Gebiet zum neugeschaffenen [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]]. Die Grenzen der Region veränderten sich häufig, zuletzt 1963, als die [[Provinz Campobasso]] aus der damaligen Region &amp;#039;&amp;#039;Abruzzi e Molise&amp;#039;&amp;#039; ausgegliedert und die eigenständige Region [[Molise]] gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Region wurde früh christianisiert, so dass zahlreiche Kirchen entstanden. Einige sind zwar noch relativ unbekannt, aber stellen Schätze der italienischen Kunstgeschichte dar, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die Basilika von [[Santa Maria di Collemaggio|Collemaggio]] in L’Aquila, die [[Abteikirche San Clemente a Casauria]] in Castiglione a Casauria und die Basilika San Giovanni in Venere in Fossacesia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch bedeutende Städte sind:&lt;br /&gt;
* [[Atri]] (TE)&lt;br /&gt;
* [[Celano]] (AQ)&lt;br /&gt;
* [[Chieti]]&lt;br /&gt;
* [[Civitella del Tronto]] (TE)&lt;br /&gt;
* [[Giulianova]] (TE)&lt;br /&gt;
* [[Guardiagrele]] (CH)&lt;br /&gt;
* [[L’Aquila]] (AQ)&lt;br /&gt;
* [[Lanciano]] (CH)&lt;br /&gt;
* [[Sulmona]] (AQ)&lt;br /&gt;
* [[Teramo]]&lt;br /&gt;
* [[Vasto]] (CH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch viele ländliche Gemeinden sind sehenswert, wie:&lt;br /&gt;
* [[Pescocostanzo]] (AQ)&lt;br /&gt;
* [[Penne (Abruzzen)|Penne]] (PE)&lt;br /&gt;
* [[Salle (Abruzzen)|Salle]] (PE)&lt;br /&gt;
* [[Castelli (Abruzzen)|Castelli]] (TE)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Region Abruzzen besteht aus folgenden vier Provinzen:&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of region of Abruzzo, Italy, with provinces-it.svg|miniatur|Verwaltungsgliederung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none;&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Regione Abruzzo Mappa.png|miniatur|ohne|Karte der Abruzzen]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Provinz&lt;br /&gt;
! Hauptstadt&lt;br /&gt;
! ISO&lt;br /&gt;
! Gemeinden&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;({{EWD|IT-65}})&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Fläche (km²)&lt;br /&gt;
! Bevölkerungs-&amp;lt;br /&amp;gt;dichte (Einw./km²)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Provinz Chieti|Chieti]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Chieti]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | IT-CH&lt;br /&gt;
| 104&lt;br /&gt;
| {{EWZ|IT-65|IT-CH}}&lt;br /&gt;
| 2.588,35&lt;br /&gt;
| {{#expr:{{Metadaten Einwohnerzahl IT-65|IT-CH}}/2588 round 0 }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Provinz L’Aquila|L’Aquila]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[L’Aquila]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | IT-AQ&lt;br /&gt;
| 108&lt;br /&gt;
| {{EWZ|IT-65|IT-AQ}}&lt;br /&gt;
| 5.034,46&lt;br /&gt;
| {{0}}{{#expr:{{Metadaten Einwohnerzahl IT-65|IT-AQ}}/5034 round 0 }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Provinz Pescara|Pescara]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Pescara]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | IT-PE&lt;br /&gt;
| {{0}}46&lt;br /&gt;
| {{EWZ|IT-65|IT-PE}}&lt;br /&gt;
| 1.224,67&lt;br /&gt;
| {{#expr:{{Metadaten Einwohnerzahl IT-65|IT-PE}}/1225 round 0 }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Provinz Teramo|Teramo]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Teramo]]&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | IT-TE&lt;br /&gt;
| {{0}}47&lt;br /&gt;
| {{EWZ|IT-65|IT-TE}}&lt;br /&gt;
| 1.947,64&lt;br /&gt;
| {{#expr:{{Metadaten Einwohnerzahl IT-65|IT-PE}}/1948 round 0 }}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Abruzzen&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | L’Aquila&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | IT-65&lt;br /&gt;
! 305&lt;br /&gt;
! {{EWZ|IT-65|IT-65}}{{0|0.}}&lt;br /&gt;
! 10.795,12{{0}}&lt;br /&gt;
! {{#expr:{{Metadaten Einwohnerzahl IT-65|IT-65}}/10795 round 0 }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Campo Imperatore 44(RaBoe).jpg|miniatur|Skigebiet [[Campo Imperatore]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Campo Imperatore 01 Panorama(RaBoe).jpg|mini|Panorama des Hochplateaus mit Wanderwegen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lungomare giulianova.jpg|mini|Strand bei Giulianova]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Die Region hat 21 Skigebiete mit 368 km Pisten. [[Roccaraso]] und Campo Felice eignen sich vor allem für den Abfahrtski. Es herrscht zwar weniger Tourismus als in den italienischen Alpen, aber die Abruzzen weisen oft mehr Schnee auf als die norditalienischen Gebiete. Auch für den [[Skilanglauf]] haben die Abruzzen Angebote, vor allem auf dem [[Campo Imperatore]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Stellung nehmen die Abruzzen für Wanderer und [[Bergsteiger]] und für den sanften Tourismus ein. Die meisten Gebiete in den Nationalparks und in den Bergen bieten eine große Auswahl an gekennzeichneten Wanderwegen ohne Touristenströme. Von den erreichbaren Gipfeln hat man einen Blick auf die Monti della Laga und Monti Sibillini im Norden, das Maiella-Massiv, die Höhen des Abruzzen-Nationalparks und die Gruppe des Velino und Sirente im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Adriaküste gibt es vor allem in der nördlichen Hälfte der Region eine Reihe von größeren Badeorten. Südlich von [[Pescara]] ist der Badetourismus noch nicht so stark erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
In der Renaissance florierte die Wirtschaft der Abruzzen durch den Handel mit Wolle. Einige Städte im Landesinneren, vor allem im Bereich des Gran Sasso, waren wohlhabend. Die wirtschaftlichen Beziehungen reichten bis nach Florenz mit der Familie der Medici (in [[Santo Stefano di Sessanio]] ist immer noch das Medici-Wappen am Stadttor zu sehen). Es entstanden schmucke Städte und zahlreiche Kirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Handel mit Wolle im 18. und 19. Jahrhundert an Bedeutung verlor, verarmten die Abruzzen. Viele Einwohner verließen die Bergregionen, um auszuwandern, u.&amp;amp;nbsp;a. nach Australien und Amerika. Die Auswanderungswelle hielt bis zu den 1970er Jahren an. Seit den 1950er Jahren erholt sich die Wirtschaft der Region jedoch mit einem konstanten Wachstum allmählich. Die Abruzzen sind heute „die erste Region des Mezzogiorno“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenwart ===&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft basiert heute hauptsächlich auf Industrie und Dienstleistung. Starke Sektoren sind die Pharma- und Elektronikindustrie sowie Biomedizin und Nuklearphysik. Auch der Tourismus spielt heute eine wichtige Rolle: während sich an der Küste vor allem der Meertourismus entwickelt hat, wird der Öko- und Individualtourismus in den Bergen immer wichtiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Montepulciano d Abruzzo 03 (RaBoe).jpg|miniatur|Traube des Montepulciano]]&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft spielt eher eine Nebenrolle, bzw. ist stark modernisiert worden und bietet qualitativ hochwertige Produkte für eine schmale Klientel. Die steilen Hänge des Berglandes der Abruzzen bieten seit Jahrhunderten Weideland für Schafe. Die Weidekultur hat bis zum 17./18. Jahrhundert zum Wohlstand der Bergregion beigetragen. Heute spielt sie eine untergeordnete Rolle. Die Region produziert jedoch einen weithin bekannten Wein ([[Montepulciano d’Abruzzo]]) und eines der qualitativ hochwertigsten Olivenöle Italiens (insbesondere aus den Ortschaften San Giovanni Theatino und Moscufo).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich mit dem [[BIP]] der [[EU]] (ausgedrückt in Kaufkraftstandards) erreicht die Region 2015 einen Index von 87 (EU-28: 100).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/7962764/1-30032017-AP-DE.pdf/4e9c09e5-c743-41a5-afc8-eb4aa89913f6 |titel=Eurostat |abruf=2018-04-15 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit einem Wert von 0,890 erreichen die Abruzzen Platz 13 unter den 20 Regionen Italiens im [[Index der menschlichen Entwicklung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hdi.globaldatalab.org/areadata/shdi/ |titel=Sub-national HDI – Area Database – Global Data Lab |abruf=2018-08-12 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2017 betrug die [[Arbeitslosenquote]] 11,7 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&amp;amp;init=1&amp;amp;language=de&amp;amp;pcode=tgs00010&amp;amp;plugin=1 |titel=Arbeitslosenquote, nach NUTS-2-Regionen |abruf=2018-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marco Marsilio datisenato 2018.jpg|mini|hochkant|Regionalpräsident Marco Marsilio]]&lt;br /&gt;
Die Region besitzt eine eigene Regionalregierung (ital. &amp;#039;&amp;#039;Giunta regionale&amp;#039;&amp;#039;) und ein eigenes Parlament, den Regionalrat (ital. &amp;#039;&amp;#039;Consiglio regionale&amp;#039;&amp;#039;). Die ersten Regionalratswahlen fanden [[Regionalwahl in den Abruzzen 1970|1970]] statt. Die Legislaturperiode dauert fünf Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der Regierung (Exekutive) steht der Regionalpräsident, der seit 2000 durch [[Direktwahl]] gewählt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.interno.gov.it/mininterno/site/it/sezioni/servizi/old_servizi/legislazione/elezioni/legislazione_83.html |titel=Elezioni {{!}} Legge costituzionale 22 novembre 1999, n. 1 |werk=interno.gov.it |sprache=it |abruf=2025-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Parlamentswahlen in Italien 2022]] waren die Wähleranteile in Abruzzen für den [[Senato della Repubblica|Senat]] folgende: [[Fratelli d’Italia (Partei)|Fratelli d’Italia]] 27,2 %, [[Movimento 5 Stelle]] 18,7 %, [[Partito Democratico]] 16,1 %, [[Forza Italia (2013)|Forza Italia]] 12,1 %, [[Lega (Partei)|Lega]] 8,3 %, [[Azione (Partei)|Azione]]/[[Italia Viva]] 6,1 %, [[Alleanza Verdi e Sinistra]] 2,6 %, [[Più Europa]] 2,0 %, [[Italexit per l’Italia]] 1,9 %, [[Unione Popolare]] 1,6 %, [[Italia Sovrana e Popolare]] 1,3 %, [[Noi Moderati]] 0,6 %, [[Impegno Civico]] 0,6 %, [[Vita (Wahlliste)|Vita]] 0,4 %, Alternativa per l‘Italia – No Green pass 0,3 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://elezioni.repubblica.it/2022/senatodellarepubblica/abruzzo/ |titel=Elezioni Senato 2022 - Risultati Abruzzo - 25 settembre 2022 - La Repubblica |abruf=2022-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalpräsidenten ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Präsidenten des Regionalausschusses der Region Abruzzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalrat ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Regionalwahl in den Abruzzen 2024}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Küche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Campi di zafferano.jpg|mini|[[Safran]]felder in [[Navelli]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[abruzzische Küche]] ist stark von den geografischen Gegebenheiten der Region geprägt. Sie weist regionale Unterschiede zwischen dem bergigen Landesinneren und der Küste auf und gilt als einfach. Sie greift vor allem auf Zutaten zurück, die der bäuerlichen Bevölkerung zur Verfügung standen.&amp;lt;ref&amp;gt;Davide Paolini (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enciclopedia dei prodotti tipici d’Italia.&amp;#039;&amp;#039; Garzanti, Mailand 2005, ISBN 88-11-50494-5, S. 548–549.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im abruzzischen Apennin ist die Küche durch die Viehhaltung, insbesondere durch den [[Pastoralismus]] geprägt, was sich insbesondere in der Verwendung von Lamm-, Ziegen- und Rindfleisch niederschlägt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://turismo.abruzzo.it/cucina-abruzzese/ |titel=Cucina abruzzese, i piatti e i prodotti tipici |werk=turismo.abruzzo.it |sprache=it |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Arrosticini]], kleine gegrillte Lammfleischspieße, erfreuen sich in Italien auch außerhalb der Abruzzen großer Beliebtheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abruzzoturismo.it/it/magazine/arrosticini |titel=Arrosticini |werk=abruzzoturismo.it |datum=2023-07-21 |sprache=it |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wohl bekannteste Gericht der abruzzischen Küche sind die &amp;#039;&amp;#039;Maccheroni alla Chitarra&amp;#039;&amp;#039;. Diese Pasta ist nach der dafür benutzten Küchenutensilie benannt, die aus einem Holzrahmen besteht, der wie eine Gitarre mit [[Saite]]n bespannt ist, durch die der Pastateig gedrückt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Touring Club Italiano (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Guida d’Italia: Abruzzo Molise.&amp;#039;&amp;#039;  S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zentrale Rolle in der lokalen Küche spielen [[Peperoncini]], die roh oder in [[Olivenöl]] eingelegt verwendet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Accademia Italiana della Cucina]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sughi, salse è condimenti nella cucina dei territori.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Itinerari di cultura gastronomica.&amp;#039;&amp;#039;). Accademia Italiana della Cucina, Mailand 2015, ISBN 978-88-89116-34-0, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Peperoncini gedeihen in den Abruzzen auch [[Safran]] und in geringerem Maße [[Trüffel]]. &amp;#039;&amp;#039;Zafferano dell’Aquila&amp;#039;&amp;#039; (Safran aus [[L’Aquila]]) ist neben weiteren fünf Produkten aus den Abruzzen mit dem Gütesiegel [[Herkunftsbezeichnung#Geschützte Ursprungsbezeichnung|Geschützte Ursprungsbezeichnung]] versehen, darunter sind auch drei Olivenöle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.quattrocalici.it/regione/abruzzo/denominazioni/ |titel=Le denominazioni di origine dell’Abruzzo |werk=quattrocalici.it |sprache=it |abruf=2025-08-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weine [[Montepulciano d’Abruzzo Colline Teramane]] und [[Terre Tollesi]] sind als [[Denominazione di Origine Controllata e Garantita|DOCG]]-Weine gekennzeichnet. In allen vier Provinzen der Region werden weitere weiße und rote DOP-Weine hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/abruzzo-dop_(Dizionario-dei-prodotti-DOP-e-IGP)/ Abruzzo DOP]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario dei prodotti DOP e IGP&amp;#039;&amp;#039;, Rom 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feste und Folklore ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Popoli Balestra 08 (RaBoe).jpg|miniatur|Feste mit Fahnenschwinger und Gaukler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum ein Besuch in den Abruzzen kommt ohne eine „sagra“ (Fest mit einem kulinarischen Thema) und ein spektakuläres Feuerwerk aus. Die vielen religiösen Feste sind auf zahlreiche heidnische Bräuche zurückzuführen. So entzünden die Bewohner von [[Fara (Langobarden)|Fara]] Filiorum Petri am 16. Januar die „Farchie“ (riesige [[Schilfrohr]]bündel). In [[Sulmona]] gibt es eine Osterprozession, und in [[Cocullo]] das Schlangenfest mit zahlreichen echten Schlangen, die die Zukunft voraussagen sollen. [[Loreto Aprutino]] feiert den Schutzpatron San Zopito mit einem geschmückten Ochsen, in [[Popoli]] wird die Wehrhaftigkeit der Abruzzen mit einem Wettkampf im traditionellen [[Bogen (Waffe)|Bogen]]- und [[Armbrust]]schießen– eingebettet in eine mittelalterliche Sagenliebesgeschichte – aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mario Fondi: &amp;#039;&amp;#039;Abruzzo e Molise.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Le Regioni d’Italia&amp;#039;&amp;#039;. Band 12). UTET, Turin 1970.&lt;br /&gt;
* [[Touring Club Italiano]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Guida d’Italia: Abruzzo Molise.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Touring Club Italiano, Mailand 1979.&lt;br /&gt;
* [[Ekkehart Rotter]], [[Roger Willemsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Abruzzen Molise&amp;#039;&amp;#039;. DuMont Verlag, Ostfildern 2002, ISBN 3-7701-6612-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.treccani.it/enciclopedia/abruzzo-dop_(Dizionario-dei-prodotti-DOP-e-IGP)/ Abruzzo DOP]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario dei prodotti DOP e IGP&amp;#039;&amp;#039;, Rom 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Abruzzen}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Abruzzo|Abruzzen}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Abruzzen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.regione.abruzzo.it/ Offizielle Website der Region]&lt;br /&gt;
* [http://db.biblhertz.it/abruzzo/index.xml Das Standardwerk von Otto Lehmann-Brockhaus als „Living book“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regionen Italiens&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Provinzen der Region Abruzzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=42/13//N |EW=13/50//E |type=adm1st |region=IT-65}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=126262-2|LCCN=n79023292|VIAF=146565993}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abruzzen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienische Region]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungseinheitsgründung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dušan Kreheľ</name></author>
	</entry>
</feed>