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	<title>Abraham von Franckenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:34:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ - doppelten link</title>
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		<updated>2025-12-03T17:18:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; - doppelten link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Portret van Abraham von Franckenberg, RP-P-1914-3877.jpg|mini|Porträt des Abraham von Franckenberg (Kupferstich aus dem 18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abraham Graf von Franckenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1593]] in [[Landkreis Oels#Gemeinden|Ludwigsdorf]], [[Herzogtum Oels]]; † [[25. Juni]] [[1652]] ebenda) war ein [[Schlesien|schlesischer]] [[Mystiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Abraham [[Frankenberg (Adelsgeschlecht)|von Franckenberg]] stammte aus schlesischem Uradel. Sein Großvater [[Wenzel von Franckenberg]] (1528–1586) war Kanzler des [[Herzogtum Münsterberg|Herzogtums Münsterberg]]; seine Eltern waren &amp;#039;&amp;#039;Dietrich von Franckenberg&amp;#039;&amp;#039; (1565–1636) und Barbara von [[Bock und Polach]] (1576–1622).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Brzeg|Brieg]] immatrikulierte er sich 1612 an der [[Universität Leipzig]], 1613 setzte er das Studium an der [[Universität Wittenberg]] fort und im Wintersemester 1613/14 an der [[Universität Jena]]. Nach Studienende kehrte er 1617 auf das Familiengut Ludwigsdorf zurück. Neben der Bewirtschaftung seiner Güter beschäftigte er sich mit dem Studium der Schriften der Mystiker, besonders [[Johann Tauler]]s, [[Kaspar Schwenckfeld]]s und [[Jakob Böhme]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark beeinflusst wurde er von Böhmes &amp;#039;&amp;#039;Aurora oder die Morgenröthe&amp;#039;&amp;#039;, die 1612 erschien. Vom Oelser Herzog [[Karl Friedrich I. (Oels)|Karl Friedrich I.]] mehrmals aufgefordert, in dessen Dienste zu treten, lehnte er stets ab, mit der Begründung, er habe Angst, sich in Sünden zu verwickeln. Bald bildete sich unter seiner Führung ein Freundeskreis der Mystiker und [[Rosenkreuzer]], der sich entweder bei ihm in Ludwigsdorf oder bei einem anderen Gönner des Jakob Böhme, [[Johann Sigismund von Schweinichen]] versammelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franckenberg gehörte dem schlesischen Mystikerkreis an, zu dem auch [[Angelus Silesius]] zählt. Wie auf dem Grabstein Schweinichens steht, hat er {{&amp;quot;|im Manlichen Alter alle weltliche Gesellschaft verlassen und für sich in einsahmen Betrachtungen der Geheimnissen Gottes und der Natur die größte Zeit seines Lebens zugebracht}}, was man von allen Mitgliedern des Franckenberg-Kreises sagen kann. Für diesen Kreis war das Werk der Offenbarung des Geistes mit der Erscheinung vor den Aposteln nicht beendet; sie suchten selber dem Geheimnis Gottes durch Visionen näherzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1634 brach in Schlesien die [[Pest]] aus; alle waren geflohen, nur Franckenberg blieb bei seinen Kranken, versorgte sie mit Arzneien und bestattete die Verstorbenen. Um 1640 wurde er zum Angriffsziel der protestantischen Publizisten und Theologen, da er in Schwenckfelds Nachfolge die [[Beichte]] und das [[Eucharistie|Abendmahl]] ablehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Juli 1642 und dem Herbst 1649 lebte er, mit unterbrechenden Aufenthalten in Elbing und Weichselmünde, als [[Exulanten|Exulant]] in Danzig in einer Anstellung als Hauslehrer bei dem holländischen Kaufmann du Pre „prope Templum parochiale auff dem Schnüffelmarcka“.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Siegfried Wollgast]]: &amp;#039;&amp;#039;Oppositionelle Philosophie in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2005, S. 257&amp;lt;/ref&amp;gt; In Danzig traf er auch [[Johannes Hevelius]], dessen Interesse für Astronomie er teilte. Nach seiner Rückkehr nach Ludwigsdorf verstarb er dort unverheiratet im Jahre 1652. Seine Bibliothek vermachte er seinem Freund Schweinichen, der sie später an Angelus Silesius weiterreichte (Teilbestände heute [[Universitätsbibliothek Breslau]]). Franckenbergs Grabstein in der Kirche zu Ludwigsdorf ist voll von geheimnisvollen Symbolen, deren Bedeutung nicht geklärt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Die meisten seiner Schriften, die er unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Amadeus von Friedleben&amp;#039;&amp;#039; verfasste, erschienen nach seinem Tode: Die von [[Paracelsus]] beeinflusste &amp;#039;&amp;#039;Medicina Dei&amp;#039;&amp;#039;, Amsterdam 1670; &amp;#039;&amp;#039;Nosce te ipsum&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt 1675. Im Jahre 1676 veröffentlichte A. von Franckenberg sein bedeutendstes Werk &amp;#039;&amp;#039;Raphael oder Arztengel&amp;#039;&amp;#039; zur [[Paramedizin|esoterischen Medizin]] und [[Psychotherapie]]. Der Titel bezieht sich auf den traditionell für Heilungen zuständigen [[Erzengel]] [[Raphael (Erzengel)|Raphael]]. Franckenberg vertritt darin eine [[Mikrokosmos]]-[[Makrokosmos]]-Lehre sowie die [[Signaturenlehre]]. Krankheit kann demnach auf dreierlei Art behandelt werden: durch [[Medikament]]e (= Schulmedizin), durch [[Geistheilung|Geistiges Heilen]] (= Hellsehen) sowie durch [[Magie]]. – Sein Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Amadeus Friedlieb&amp;#039;&amp;#039; wurde nach seinem Tod vom namentlich nicht bekannten Direktor des Geheimen Chymischen Labors in Dresden, einem Bergrat, zwischen 1659 und 1665 weitergenutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archiv.sachsen.de/cps/bestaende.html?oid=01.05.01&amp;amp;file=10024.xml&amp;amp;syg_id=157993&amp;amp;obf2=Loc.%2004419/05 Amadeus Friedliebs, Direktors des Geheimen Laboratoriums, Berechnungen über 1500 Reichstaler &amp;#039;(betrifft das Probierhaus in Dresden)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Ulrich Brysch: August Hauptmann (1607–1674). Zu Leben, Werk und Wirkung eines Dresdner Arztalchemikers. Centaurus, Herbolzheim 2012, ISBN 978-3-86226-108-6, S. 19ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Conclvsiones de Fundamento Sapientiae Theorico-practicae&amp;#039;&amp;#039;. Das ist / Endlicher Beschluß Vom Grunde der Weißheit / Von etlichen Liebhabern der Wahrheit zusammen getragen. Amsterdam: Königstein, 1646. ({{DTAW|franckenberg_conclusiones_1646}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070926213706/http://www.bautz.de/bbkl/f/frankenberg_a.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Frankenberg, Abraham von|band=2|spalten=93-94}}&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Dünnhaupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Abraham von Franckenberg (1593–1652)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Personalbibliographien zu den Drucken des Barock&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Hiersemann, Stuttgart 1991, ISBN 3-7772-9105-6, S.&amp;amp;nbsp;1558–1577 (Werk- und Literaturverzeichnis).&lt;br /&gt;
* Alexander von Freyer: &amp;#039;&amp;#039;Burg Schweinhaus und ihre Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. Lund 1993.&lt;br /&gt;
* [[Will-Erich Peuckert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Rosenkreuzer]].&amp;#039;&amp;#039; Jena 1927.&lt;br /&gt;
* Will-Erich Peuckert: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1950.&lt;br /&gt;
* {{NDB|5|348|349|Frankenberg, Abraham von|Peter Poscharsky|118855050}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|7|243|244|Franckenberg, Abraham von|[[Adolf Schimmelpfennig (Historiker)|Adolf Schimmelpfennig]]|ADB:Frankenberg, Abraham von}}&lt;br /&gt;
* Christina Stewing: &amp;#039;&amp;#039;Böhmes Lehre vom „inneren Wort“ in ihrer Beziehung zu Franckenbergs Anschauung vom Wort&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, München 1953.&lt;br /&gt;
* [[Theodorus Cornelis van Stockum]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Jakob Böhme und Johann Scheffler – Abraham von Franckenberg und [[Daniel Czepko]]&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam 1967.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Telle]]: Eintrag in [[Walther Killy]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 15 Bände. Bertelsmann-Lexikon-Verlag, Gütersloh und München 1988–1991 (CD-ROM-Ausgabe: Berlin 1998, ISBN 3-932544-13-7). Bd. 3, S.&amp;amp;nbsp;471.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118855050}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118855050}}&lt;br /&gt;
* {{VerzDtDrucke |VD=17 |PPN=004303393}}&lt;br /&gt;
* {{HAB|per+franckenberg,+abraham+von}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.jnul.huji.ac.il/dl/books/html/bk1131466.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Raphael, oder, Artzt-Engel&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20080617234813}} (Digitalisat der &amp;#039;&amp;#039;Jewish National and University Library&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118855050|LCCN=n85144479|VIAF=32073892}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Franckenberg, Abraham von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mystiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Spiritualismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rosenkreuzer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Frankenberg (Linie Ludwigsdorf)|Abraham]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1593]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1652]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Franckenberg, Abraham von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Franckenberg, Abraham Graf von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schlesischer Mystiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1593&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Landkreis Oels#Gemeinden|Ludwigsdorf]], [[Herzogtum Oels]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Juni 1652&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Landkreis Oels#Gemeinden|Ludwigsdorf]], [[Herzogtum Oels]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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