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	<title>Abraham Michalski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:26:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abraham_Michalski&amp;diff=1766635&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Visualnarrative: Akademischer Grad im Text entfernt</title>
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		<updated>2024-07-01T09:56:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Akademischer Grad im Text entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abraham Julius (Jechiel) Michalski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1889]]&amp;lt;ref&amp;gt;15. Av 5649&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin]]; gest. [[15. Februar]] [[1961]] in [[Tel Aviv]]) war ein deutscher [[Rabbiner]] und Lehrer der [[Israelitische Religionsgesellschaft (Karlsruhe)|Israelitischen Religionsgesellschaft]] in Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Abraham Michalski ({{heS|יעקב אברהם יחיאל ב&amp;quot;ר שאול מיכלסקי&amp;amp;lrm;}}), Sohn des Kaufmanns Siegfried&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Geburtsurkunde StA Berlin VIII Nr. 1694/1889 |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Michalski und seiner Ehefrau Ernestine, geb. Alexander, wuchs in einer streng orthodoxen Familie auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Karlsruhe: Rabbiner Dr. Michalski 50 Jahre alt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Nachrichtenblatt Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 62, 1939, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Er besuchte in Berlin die Religionsschule der [[Israelitische Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel zu Berlin|Adass Jisroel]] und das [[Sophiengymnasium]], das er 1908 mit der Reifeprüfung abschloss. Es folgten neun Semester Studium u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Orientalistik|orientalischen Sprachen]] in der Heimatstadt, wo er bis 1912 auch das &amp;#039;&amp;#039;Rabbiner-Seminar für das Orthodoxe Judentum&amp;#039;&amp;#039; bei [[David Hoffmann (Gelehrter)|David Hoffmann]], Joseph Wohlgemuth und [[Abraham Berliner]] besuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Abraham Michalski: &amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Raschis Einfluss auf Nicolaus von Lyra […]&amp;#039;&amp;#039;. Phil. Diss., Leipzig 1915, Schlussblatt.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1913/1914 war Michalski an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Universität Münster]] eingeschrieben, an deren Philosophischer [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] er 1915 mit einer Arbeit über den Einfluss des [[Talmud]]-Kommentators [[Raschi]] auf den franziskanischen Theologen [[Nikolaus von Lyra]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab 1912 und bis 1919 betreute Michalski von [[Recklinghausen]] aus als Bezirksrabbiner kleine Gemeinden in [[Westfalen]]&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Jahresbericht Rabbiner-Seminar Berlin 1911/1912, Bln. 1913&amp;lt;/ref&amp;gt; und wechselte 1919 bis 1923 in das gleiche Amt nach Unterfranken, wo er auch Direktor der &amp;#039;&amp;#039;Israelitischen Lehrerbildungsanstalt&amp;#039;&amp;#039; in [[Würzburg]] wurde. In dieser Zeit baute er die &amp;#039;&amp;#039;Israelitische Präparanden-Schule (Talmud Thora)&amp;#039;&amp;#039; in [[Burgpreppach]] neu auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alemannia-judaica.org/burgpreppach_jahresberichte.htm alemannia-judaica.org]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1918 heiratete er die Lehrerstochter Bella Hirschmann, geb. am 1. September 1893 in [[Fischach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 übernahm Abraham Michalski als Nachfolger des verunglückten [[Sinai Schiffer]] das Amt des Rabbiners der orthodoxen [[Israelitische Religionsgesellschaft|Austrittsgemeinde]] in Karlsruhe. Dort war er Berater und Seelsorger, predigte und leitete das [[Beth Din]]. Daneben stand er der gemeindeeigenen Religionsschule und dem &amp;#039;&amp;#039;Israelitischen Kindergartenverein (Dr. Sinai Schiffer-Stiftung)&amp;#039;&amp;#039; vor.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Stadtarchiv Karlsruhe, 1/AEST 36&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar Michalski wohnte im Vorderhaus der Synagoge [[Karl-Friedrich-Straße (Karlsruhe)|Karl-Friedrich-Straße]] 16.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Leon Meyer in: Juden in Karlsruhe. Karlsruhe: Badenia, 1990, S.&amp;amp;nbsp;596f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 gab Michalski unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;W&amp;#039;higadta l&amp;#039;wincha&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|והגדת לבנך&amp;amp;lrm;}}) eine Pessach-[[Haggada]] „nach dem Forschungssystem Rabbiner [[Samson Raphael Hirsch]]s“ heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 16. Mai 1934 der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Politiker [[Ludwig Marum#Verhaftung|Ludwig Marum]] von den [[Nationalsozialismus|NS]]-Machthabern auf offenem Lastwagen unter Schmähungen durch Karlsruhe nach dem [[KZ Kislau]] gefahren wurde, bekam die vorbeikommende Bella Michalski von Beteiligten einen so heftigen Stoß, dass die im dritten Monat Schwangere eine Fehlgeburt erlitt.&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage in: GLA Karlsruhe 480/EK 24440&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht]] am 10. November 1938 um fünf Uhr früh, als die Synagoge der Gemeinde in Flammen stand, versuchte Michalski einzuschreiten und heilige Gegenstände zu retten, wurde aber sofort in „[[Schutzhaft]]“ genommen und in den Tagen darauf mit zahlreichen jüdischen Männern in das [[KZ Dachau]] verschleppt. Als Rabbiner wurde er dort besonders misshandelt, da der angebliche Auslöser des Geschehens, [[Herschel Grynszpan]], auch Rabbinatsschüler war. Mit der Auflage der [[Gestapo]], umgehend das Land zu verlassen, kam er am 15. Dezember wieder frei und kehrte nach Karlsruhe zurück. Als bekannt wurde, dass ein anonymer „badischer Rabbiner“ im &amp;#039;&amp;#039;Badischen Beobachter&amp;#039;&amp;#039; über die Zustände im KZ Dachau berichtet hatte, reiste der sogleich verdächtigte Michalski Ende 1938 nach Holland, wo er beim Schwager Max Hirschmann in [[Scheveningen]] unterkam. Seine Frau besorgte den Umzug und folgte im Februar 1939 nach. Der über Rotterdam versandte „Lift“, eine Möbeltransportkiste, deren Versand allein 2400&amp;amp;nbsp;[[Reichsmark|RM]] kostete, war zunächst verschwunden und wurde 1941 von der „Sammelverwaltung feindlicher Hausgeräte“ beschlagnahmt und billig versteigert. Die Privatbibliothek, die Thorarollen und der gesamte Hausrat waren damit verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Angaben in GLA Karlsruhe 480/EK 966&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor [[Zweiter Weltkrieg#Deutscher Überfall auf Polen, 1939|Kriegsbeginn]] erhielt das Ehepaar ein Zertifikat für das [[Völkerbundsmandat für Palästina|Mandatsgebiet Palästina]]. Im Dezember 1939 ging die Reise im plombierten Zug nach Marseille und weiter mit dem Schiff &amp;#039;&amp;#039;[[Champollion (Schiff)|Champollion]]&amp;#039;&amp;#039; nach [[Haifa]]. Bis etwa 1958 war Rabbiner Michalski an der kaum 30 Personen zählenden, „deutschen“ Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Adass Jeschurun&amp;#039;&amp;#039; in der Gnessinstraße in [[Tel Aviv]] tätig, wo das Ehepaar in einfachen Verhältnissen lebte. Kurz nachdem ihr Mann gestorben war, starb auch die Witwe Bella Michalski, am 9. April 1961.&amp;lt;ref&amp;gt;GLA Karlsruhe/EK 24440&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grab der Eheleute befindet sich auf dem Friedhof &amp;#039;&amp;#039;Zikhron Meir&amp;#039;&amp;#039; in [[Bnei Brak]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Nachruf seines Kollegen [[Siegbert Neufeld]] wird Rabbiner Michalski folgendermaßen charakterisiert: „Bei strengster Thoratreue war er doch duldsam anders Gesinnten gegenüber und wahrte mit ihnen menschlichen Kontakt. Er verstand es, den Frieden zu lieben, die Menschen zu lieben und sie der Thora näher zu bringen.“&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Hans Chanoch Meyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aus Geschichte und Leben der Juden in Westfalen. Eine Sammelschrift&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt/M. 1963&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Raschis Einfluss auf Nicolaus von Lyra in der Auslegung der Bücher Leviticus, Numeri und Deuteronomium&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig: Drugulin, 1915, 38 S. Auch abgedruckt in: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift f. d. Alttestamentl. Wiss.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 35. 1915; Jg. 36. 1916. (Zugl. Münster, Phil. Diss., 1916)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Israels Kampfruf&amp;#039;&amp;#039;. Berlin: Lamm, 1916, 29 S. (=&amp;#039;&amp;#039;[[Lamm’s Jüdische Feldbücherei]]; 9&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maimonides: Skizze für die reifere Jugend / von A. Michalski &amp;#039;&amp;#039;. Hamburg: Verl. Hamburger Rundschau, 1936, 30 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Limudei Avraham: Ra&amp;#039;ayonot l&amp;#039;Mishnayot&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1 (1947), Bd. 2 (1961, postum), Jerusalem; vgl. [http://www.hebrewbooks.org/40952 hebrewbooks.org]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Biographisches Archiv]], II 895, 407; III 626, 200&lt;br /&gt;
* [http://www.juedischeliteraturwestfalen.de/index.php?valex=101&amp;amp;vArticle=1&amp;amp;author_id=00000243&amp;amp;id=1 S. Neufeld, Nachruf]&lt;br /&gt;
* [http://www.steinheim-institut.de/dbs/rabbiner-index/query.html Rabbiner-Index] beim [[Salomon Ludwig Steinheim-Institut]]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125164572}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125164572|VIAF=295108083}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Michalski, Abraham}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxes Judentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Michalski, Abraham&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Michalski, Ya&amp;#039;akov Avram Yechi&amp;#039;el; Michalski, Julius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Rabbiner der Neuorthodoxie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Visualnarrative</name></author>
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