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	<title>Abraham Esau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-10-05T14:39:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Esau Abraham.jpg|mini|hochkant|Abraham Esau in seiner Zeit am Jenaer Technisch-Physikalischen Institut]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abraham Robert Esau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juni]] [[1884]] in [[Cyganek (Nowy Dwór Gdański)|Tiegenhagen]], [[Landkreis Marienburg (Westpr.)|Kreis Marienburg]]; † [[12. Mai]] [[1955]] in [[Düsseldorf]]) war ein deutscher [[Physiker]] und ein [[Liste der Amateurfunk-Persönlichkeiten|Pionier]] der deutschen Bewegung der [[Funkamateur]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium, Armeezeit und erste berufliche Schritte ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Akademisches Gymnasium Danzig|Realgymnasiums St. Petri und Pauli]] in [[Danzig]] studierte Esau Physik an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] und an der [[Technische Universität Danzig|TH Danzig]]. Dort war er von 1906 bis 1909 Assistent des Physikers [[Max Wien]]. Esau wurde 1908 in Berlin zum Dr. phil. nat. promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909/10 war Esau [[Einjährig-Freiwilliger]] bei der Funkabteilung des Telegraphenbataillons Nr. 1 Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Wechsel vom Hochschuldienst zur &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaft für drahtlose Telegraphie, System [[Telefunken]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin]] 1912 widmete sich Esau Fragen des Funkempfangs. Im Auftrage von Telefunken errichtete er 1913 in [[Deutsche Kolonie Togo|Togo]] die [[Funkstation Kamina]] im Rahmen des Aufbaus eines Funkverkehrsnetzes zwischen den deutschen Kolonien und Deutschland. Der Reserveoffizier Esau wurde dort 1914 vom Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] überrascht und kam bis 1919 in französische Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg befasste sich Esau mit Fragen des Überseeempfangs und entwickelte eine Doppelrahmenempfangsanlage, die in [[Geltow]] bei [[Potsdam]] für den drahtlosen Überseeverkehr gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 28. bis 30. Dezember 1924 führte Esau Versuche zur Untersuchung des [[Fading (Elektrotechnik)|Fading-Effekts]] durch: „[D]er Berliner Rundfunksender gibt an diesen Tagen auf Welle 605 m abends nach Abschluß des Programmes Zahlen. Und zwar Zahlen, von 100 beginnend; Aufgabe des Beobachters ist es nun, die Zahlen zu bezeichnen, bei denen der Empfangsschwund zu bemerken ist, bzw. jene Zahlen, bei denen die Empfangslautstärke wieder den früheren Höhepunkt erreicht. (Z. B. ‚Empfangsschwund 121 bis 128, an- oder abschwellend‘.)“ Rundfunkhörer sollten ihre Beobachtungen richten an „Herrn Dr. Esau, Telefunken-Haus, Berlin, SW. 11“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gtb|28|12|1924|8|Die Erforschung des „Fading-Effektes“|NAME=Neues Grazer Tagblatt|HERVORHEBUNG=Herrn&amp;amp;#32;Dr.&amp;amp;#32;Esau}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1925 führte er die weltweit erste [[UKW]]-Übertragung zwischen [[Jena]] und [[Kahla]] durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28. Juli 1925 wurde der erste überregionale deutsche Amateurfunkverband, der [[Deutscher Funktechnischer Verband|Deutsche Funktechnische Verband]]&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V. (DFTV) gegründet. Abraham Esau war der erste Präsident des Verbandes, sein [[Amateurfunkrufzeichen]] war EK4AAL.&amp;lt;ref&amp;gt;Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft Amateurfunkfernsehen {{Webarchiv |url=http://www.datv-agaf.de/links/chronik.html |text=AGAV |wayback=20130627084733}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Professur an der Universität Jena ==&lt;br /&gt;
Anfang 1925 wurde er an die [[Universität Jena]] zum ordentlichen Professor für [[Technische Physik]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwj|10|02|1925|9|Ingenieur Dr. Abraham Esau ordentlicher Professor in Jena|HERVORHEBUNG=Ingenieur&amp;amp;#32;Dr.&amp;amp;#32;Abraham&amp;amp;#32;Esau&amp;amp;#32;ordentlicher}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde er zum Leiter des Technisch-Physikalischen Instituts ernannt. 1928 wurde er zum ordentlichen Professor ernannt. Der Titel seiner Antrittsvorlesung lautete „Die Energievorräte der Erde und ihre technische Ausnutzung“. Esau erfreute sich sowohl bei den Dozenten als auch bei der Studentenschaft großer Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1928 beschäftigte er sich gemeinsam mit [[Erwin Schliephake]] mit der Möglichkeit, [[Kurzwelle]]n in der Medizin, insbesondere bei der Therapierung von Krebspatienten, einzusetzen. Beide zusammen entwickelten dabei die Kurzwellen-Therapie ([[Diathermie]]). Obwohl selbst bei inoperablen Patienten Heilungserfolge verzeichnet werden konnten, fand die Methode zunächst keinen Eingang in die Schulmedizin, ist heute aber weit verbreitet. 1929 wurde er Mitglied der [[Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt|Erfurter Akademie gemeinnütziger Wissenschaften]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 begann er mit Untersuchungen über die Einsatzmöglichkeiten von [[Ultrakurzwelle]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März 1932 bis März 1935 war Esau [[Rektor]] der Universität Jena und wurde als solcher im Jahr 1934 zum Stiftungskommissar der [[Carl-Zeiss-Stiftung]] ernannt. Er löste damit [[Julius Dietz]] ab, der durch Intervention der Geschäftsleitung von Carl Zeiss ([[Walther Bauersfeld]], [[Paul Henrichs]] und [[August Kotthaus]]) abberufen werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt; Friedrich Schomerus: Geschicht des Jenaer Zeisswerkes 1846 - 1946, Piscator Stuttgart (1952), Seite 297 &amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Mai 1933 trat Esau in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.907.651).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/8080610&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Hossfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Kämpferische Wissenschaft. Studien zur Universität Jena im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag Köln Weimar, 2003, ISBN 3-412-04102-5, Seite 149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von November 1937 bis März 1939 übernahm Esau erneut das Amt des Rektors der Universität Jena. Im Sommer 1939 wurde er durch den Rassenforscher [[Karl Astel]] ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|04|07|1939|20|Von den Hochschulen|NAME=Neues Wiener Tagblatt. Neue Freie Presse – Neues Wiener Journal|HERVORHEBUNG=Karl&amp;amp;#32;Astel&amp;amp;#32;zum&amp;amp;#32;Rektor}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Michael Grüttner: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 2004, S. 45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Goebbels]] ernannte Esau am 15. November 1935 zum Mitglied des [[Reichskultursenat]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Meinung von [[Max von Laue]] gebärdete sich Esau als „Haupt-Repräsentant des Nationalsozialismus unter den deutschen Physikern“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ab 1939 ==&lt;br /&gt;
Ab 1939 war Esau Präsident der [[Physikalisch-Technische Reichsanstalt|Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR)]] in [[Berlin]] sowie an der [[Technische Universität Berlin|TH Berlin]] ordentlicher Professor&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|12|04|1939|10|Von den Hochschulen|NAME=Neues Wiener Tagblatt. Neue Freie Presse – Neues Wiener Journal|HERVORHEBUNG=Staatsrat&amp;amp;#32;Dr.&amp;amp;#32;Abraham&amp;amp;#32;Esau}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für Militärtechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1939 organisierte Esau als Spartenleiter Physik im [[Reichsforschungsrat]] eine erste Sitzung des [[Uranprojekt|„Uranvereins“]]. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges fasste das [[Heereswaffenamt]] in Verbindung mit Esau im Reichsforschungsrat die führenden Forscher Deutschlands auf dem Gebiet der Kernspaltung im „Uranprojekt“ zusammen und verteilte die Arbeiten auf verschiedene Institute. 1942 wurde Esau „Bevollmächtigter des Reichsmarschalls für alle Fragen der Kernphysik“ bis er 1944 von [[Walther Gerlach]] abgelöst wurde. Vorausgegangen waren u.&amp;amp;nbsp;a. Spannungen zwischen Esau und [[Werner Heisenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mark Walker |Titel=Eine Waffenschmiede?: Kernwaffen- und Reaktorforschung am Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik |Hrsg=Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften |Sammelwerk=Forschungsprogramm &amp;quot;Geschichte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Nationalsozialismus |Ort=Berlin |Datum=2005 |Seiten=30 |Online=https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/KWG/Ergebnisse/Ergebnisse26.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Übersichten zum deutschen Uranprojekt Kernenergieforschung in Deutschland von 1939 bis 1945, S. 29 ([https://www.archiv-berlin.mpg.de/83592/uranprojekt_uebersichten.pdf Link])&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1944 wurde Esau Nachfolger von [[Johannes Plendl]] als „Bevollmächtigter für Hochfrequenz-Forschung“. Esau leitete Forschungen im Bereich des Funkmesswesens, insbesondere der Erschließung des [[Zentimeterwellen]]bereich&amp;lt;nowiki/&amp;gt;s. Mit einem von ihm entwickelten [[Magnetron]] erreichte er [[Wellenlänge]]n unter zwei Millimeter. Er gehörte der [[Rotterdam-Gerät|Arbeitsgruppe Rotterdam]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Kapitulation|Kapitulation Deutschlands]] wurden die Arbeiten von Esau im Rahmen der [[Alsos-Mission]]en durch die Amerikaner beschlagnahmt und analysiert. Die Alsos-Missionen fanden zwischen Ende 1943 und Ende 1945 im Rahmen des [[Manhattan-Projekt]] der USA statt. Ziel war es, eventuelle deutsche Bemühungen zum Bau einer [[Atombombe]] offenzulegen und zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraham Esau wurde 1945 verhaftet, in Frankreich und Deutschland inhaftiert. Er wurde in die Niederlande überstellt, wo er wegen seiner Mitverantwortung für die Ausplünderung der [[Philips]]-Werke vor Gericht gestellt wurde. Er blieb bis 1948 in Haft. Ende 1948 wurde er von der Anklage des wirtschaftlichen Kriegsverbrechens freigesprochen und nach Deutschland abgeschoben, wo er von der Spruchkammer [[Rendsburg]] de facto [[Entnazifizierung|„entnazifiziert“]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Amt als Präsident der PTR übte er nicht mehr aus, sondern wurde mit Unterstützung durch [[Leo Brandt]] 1949 Honorarprofessor für Kurzwellentechnik an der [[TH Aachen]] und Leiter des Institutes für [[Hochfrequenztechnik]] in [[Mülheim an der Ruhr]] einer Abteilung der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt]]. Er führte wegweisende Untersuchungen zum Einsatz von elektrischen und akustischen Wellen ([[Radar]] bzw. [[Sonar]]) zur Ortung, Navigation und Wetterbeobachtung sowie zum Einsatz von [[Ultraschall]] in der Werkstoffprüfung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften, Ämter und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1913 [[Gedenkmedaille um die Feldzüge in Afrika]]&lt;br /&gt;
* 1914 [[Eisernes Kreuz]] 2. und 1. Klasse&lt;br /&gt;
* Seit 1925 Präsident des deutschen funktechnischen Verbandes&lt;br /&gt;
* 1928 bis 1945 Mitglied der [[Deutsche Physikalische Gesellschaft|Deutschen Physikalischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
* Ab 1933 [[Staatsrat (Amt)|Staatsrat]] und Mitglied des Reichskultursenates&lt;br /&gt;
* 1934 Führer der Rektorenkonferenz der deutschen Hochschulen&lt;br /&gt;
* 1934 bis 1945 Stiftungskommissar der [[Carl-Zeiss-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* 1935 Mitglied der Fernsehgesellschaft bei der [[Reichsrundfunkkammer]]&lt;br /&gt;
* 1937 Mitglied der Deutschen Akademie der Luftfahrtforschung&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Schmucker: &amp;#039;&amp;#039;Abraham Esau. Eine wissenschaftspolitische Biographie&amp;#039;&amp;#039;. Magisterarbeit Uni Stuttgart, 1992. S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939 bis 1945 Präsident der [[Physikalisch-Technische Reichsanstalt|Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR)]] in Berlin&lt;br /&gt;
* 23. September 1944: Ritterkreuz des [[Kriegsverdienstkreuz]]es mit der Begründung: „Diese Auszeichnung, die zugleich eine hohe Anerkennung für die wissenschaftliche Arbeit der gesamten deutschen Hochschulen im Krieg bedeutet, erfolgte in Würdigung hervorragender Ergebnisse für Grundlagenforschung und Zweckforschung auf den Gebieten der Kernphysik und der Hochfrequenztechnik. Die wissenschaftlichen Leistungen Professor Esaus haben in hohem Maße dazu beigetragen, die technische Ueberlegenheit Deutschlands in diesem Krieg an zahlreichen Stellen wieder zu erkämpfen und das technische Gleichgewicht wiederherzustellen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|24|09|1944|2|Hohe Auszeichnung für Professor Esau|NAME=Neues Wiener Tagblatt. Neue Freie Presse – Neues Wiener Journal|HERVORHEBUNG=Hohe&amp;amp;#32;Anszeidmung&amp;amp;#32;für&amp;amp;#32;Professtw&amp;amp;#32;Esau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]]&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]] (1942–1945)&lt;br /&gt;
* Mitglied des Forschungsrates des Landes Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
* Mitglied des Vorstandes der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt]]&lt;br /&gt;
* Ehrensenator der Universität Erlangen&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger der TH Danzig&lt;br /&gt;
* 1954 Dr. med. h. c. der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg&lt;br /&gt;
* Ehrenmitgliedschaften bei diversen Jenenser Vereinigungen aufgrund seiner Tätigkeit als Rektor der Universität Jena, z. B. [[Jenaische Burschenschaft Germania|Burschenschaft Germania]] (1949) und [[Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller]] (1950)&lt;br /&gt;
* [[Corpsstudent]] und Mitglied der [[Rudolstädter Senioren-Convent|Rudolstädter Corps]] Holsatia Berlin und [[Corps Silingia|Silingia]] Breslau zu Köln&lt;br /&gt;
* Nomination für den Physik-Nobelpreis 1935 durch [[August Gärtner]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nobelprize.org/nomination/archive/show.php?id=7232%3E |titel=Nomination Archive |werk=nobelprize.org |zugriff=2025-07-28 |sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Kaupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Esau, Abraham Robert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Von Aldenhoven bis Zittler. Mitglieder der Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller-Jena, die in den letzten 100 Jahren im öffentlichen Leben hervorgetreten sind.&amp;#039;&amp;#039; Dieburg 2000.&lt;br /&gt;
* [[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur nationalsozialistischen Wissenschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Wissenschafts- und Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Synchron, Heidelberg 2004, ISBN 3-935025-68-8, S. 45.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Hoffmann (Historiker)|Dieter Hoffmann]], [[Rüdiger Stutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Grenzgänger der Wissenschaft: Abraham Esau als Industriephysiker, Universitätsrektor und Forschungsmanager.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;„Kämpferische Wissenschaft“-Studien zur Universität Jena im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; [[Uwe Hoßfeld]], [[Jürgen John]], Oliver Lemuth, Rüdiger Stutz (Hrsg.), Böhlau-Verlag, Köln, 2003, ISBN 3-412-04102-5 – [https://www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/ueber_uns/geschichte_der_ptb/Die_PTR_im_dritten_Reich/Grenzgaenger_der_Wissenschaft.pdf online].&lt;br /&gt;
* Ulrich Kern: &amp;#039;&amp;#039;Forschung und Präzisionsmessung – Die Physikalisch-Technische Reichsanstalt zwischen 1918 und 1948&amp;#039;&amp;#039;, VCH, Weinheim, 1992&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|640|641|Esau, Abraham|[[Fritz Schröter (Physiker)|Fritz Schröter]]|128955856}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Esau, Abraham.&amp;#039;&amp;#039; In: Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}, S. 402.&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Post]], Volker Mahl, Dieter Marek: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen-Handbuch – Territorium, Verfassung, Parlament, Regierung und Verwaltung in Thüringen 1920 bis 1995.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1999, ISBN 3-7400-0962-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Abraham Esau: „Die Großstation Kamina und der Beginn des Welktkrieges.“ In: Telefunken-Zeitung Nr. 15, 1919/3. Jg., S. 31–36.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|emb|07|00|1928|106|ALTSEITE=78–79|Ultrakurze elektrische Wellen|NAME=E. u. M. Elektrotechnik und Maschinenbau. Zeitschrift des Elektrotechnischen Vereines in Wien|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* Abraham Esau: „Ortung mit elektrischen und Ultraschallwellen in Technik und Natur“ in &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen&amp;#039;&amp;#039;, Heft 15, [[Leo Brandt]] (Hrsg.), Westdeutscher Verlag, Köln, 1951&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128955856}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/004821}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gepris-historisch.dfg.de/person/5102758 Abraham Esau] bei GEPRIS Historisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128955856|VIAF=55213270}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Esau, Abraham}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funk- und Radiopionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochfrequenztechniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurfunkpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichskultursenator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Friedrich-Schiller-Universität Jena)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger der Technischen Universität Danzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes (1939)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Carl-Zeiss-Stiftung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied einer Studentenverbindung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Esau, Abraham&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Esau, Abraham Robert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juni 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cyganek (Nowy Dwór Gdański)|Tiegenhagen]], [[Landkreis Marienburg (Westpr.)|Kreis Marienburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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