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	<title>Abraham Bing - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:53:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2024-03-21T18:53:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abraham Bing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[1752]] in [[Frankfurt am Main]]; gestorben am [[1. März]] [[1841]] in [[Würzburg]]) war [[Landesrabbiner]] (Oberrabbiner) in [[Franken (Region)|Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abraham Bing war der Sohn von Enosch Halevi Bing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rabbiner-Ausbildung bei [[Pinchas Horowitz]] und [[Nathan Adler]] war Bing zunächst Talmudlehrer in Frankfurt und von 1769 bis 1778 Lehrer für [[jüdische Religion]] an der [[Klaus (Schule)|Klaus]] von [[Offenbach am Main]]. In den Jahren von 1778 bis 1796 arbeitete er als Richter (Dajjan) am [[Beth Din]] in Frankfurt. Anschließend war er von 1798 bis 1814 gewählter [[Großrabbiner|Landesrabbiner]] für den mit Ausnahme des Aschaffenburger Gebiets fast ganz Unterfranken umfassenden Rabbinatsbezirk Würzburg mit Sitz in [[Heidingsfeld]] (ab 1814 in Würzburg).&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Gehring-Münzel: &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Juden von 1803 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; Band III/1–2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 499–528 und 1306–1308, hier: S. 514.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom 14. Oktober 1813 bis zu seinem Ausscheiden zu Anfang des Jahres 1839 hatte Bing seinen Amtssitz in Würzburg und war Leiter einer großen [[Jeschiwa]] (religiöse Hochschule).&amp;lt;ref&amp;gt;Erst Mitte des Jahres 1813 war den Juden die Ansiedlung in Würzburg wieder erlaubt worden (siehe hierzu auch: [[Bayerisches Judenedikt von 1813]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; „Nach Würzburg strömte […] eine grosse&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; Anzahl Schüler, um seinen gelehrten Worten zu lauschen. Zu den bedeutendsten gehörten der nachmalige [[Hochdeutsche Israeliten-Gemeinde (Altona)|Altonaer]] [[Oberrabbiner|Ober-Rabbiner]] [[Jakob Ettlinger]], der spätere Londoner chief rabbi [[Nathan Marcus Adler|Nathan [Marcus] Adler]], der [[Deutsch-Israelitische Gemeinde zu Hamburg|Hamburger]] Chacham [[Isaak Bernays|Is[aak] Bernays]], R[abbi] [[Elieser Bergmann]] und […] [[Seligmann Bär Bamberger]].“&amp;lt;ref&amp;gt;Herz Bamberger, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Rabbiner der Stadt und des Bezirkes Würzburg&amp;#039;&amp;#039;, [[Simon Bamberger (Rabbiner)|Simon Bamberger]] (Hg., Komp.), Wandsbek: Goldschmidt, 1905, S. 65. Auslassungen und Hinzufügungen in eckigen Klammern nicht im Original.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Lehrhaus in Würzburg, dessen Schüler (Rabbinatskandidaten) seit circa 1815 meist auch die Würzburger Universität besuchten, trat die Nachfolge der 1826 geschlossenen Jeschiwa von Fürth an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein Gegner des Anfang des 19. Jahrhunderts aufkommenden [[Reformjudentum]]s und einflussreicher Vertreter der [[orthodoxes Judentum|Orthodoxie]]. Entsprechend übernahmen auch seine Schüler im 19. Jahrhundert eine maßgebliche Rolle in der orthodoxen Lehre in Deutschland. Dazu gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. die Rabbiner [[Lazarus Adler]], Nathan Marcus Adler, Seligmann Bär Bamberger (den Bing selbst als seinen Nachfolger in Würzburg auserwählt hatte), Isaak Bernays und Jakob Ettlinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bing studierende Rabbinatskandidaten hatten 1827 den &amp;#039;&amp;#039;Dibbuk Chawerim&amp;#039;&amp;#039; („Bund der Freunde“) sowie einen Predigtverein gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Gehring-Münzel: &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Juden von 1803 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 519.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Bings Aufsicht entstand erstmals ein orthodoxer [[Katechismus]] für die Schulen.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Brocke und Julius Carlebach: &amp;#039;&amp;#039;Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871&amp;#039;&amp;#039;, K. G. Saur Verlag GmbH, München, 2004, Seite 192&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Ende 1839 übte Bing seine Tätigkeit als ein sich als Gelehrter und Richter verstehender Rabbiner aus, bis er gegen seinen Willen von den staatlichen Behörden in den Ruhestand versetzt wurde, bevor er ein Jahr später starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Gehring-Münzel: &amp;#039;&amp;#039;Die Würzburger Juden von 1803 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; 2007, S. 514 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bing wurde als erster Jude aus Würzburg auf dem [[Jüdischer Friedhof (Höchberg)|jüdischen Friedhof Höchberg]] beigesetzt – wie viele Würzburger Rabbiner nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eintrag &amp;#039;&amp;#039;BING, Abraham.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael Brocke]] und [[Julius Carlebach (Soziologe)|Julius Carlebach]] (Herausgeber), bearbeitet von [[Carsten L. Wilke|Carsten Wilke]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der Rabbiner.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Rabbiner der Emanzipationszeit in den deutschen, böhmischen und großpolnischen Ländern 1781–1871.&amp;#039;&amp;#039; K·G·Saur, München  2004, S. 192 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=1074&amp;amp;letter=B Eintrag in &amp;#039;&amp;#039;Jewish Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books?q=+inauthor:%22Abraham+Bing%22&amp;amp;source=gbs_metadata_r&amp;amp;cad=3 Werkverzeichnis] bei [[Google bücher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130051039|LCCN=nr92001536|VIAF=34316403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bing, Abraham}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orthodoxes Judentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Würzburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1752]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1841]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bing, Abraham&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rabbiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1752&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. März 1841&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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