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	<title>Ablaufplanung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:48:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ablaufplanung&amp;diff=966512&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nina am 26. Oktober 2024 um 17:21 Uhr</title>
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		<updated>2024-10-26T17:21:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablaufplanung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Betriebswirtschaftslehre]] und beim [[Arbeitsstudium]] die [[Planung]] des [[Arbeitsablauf]]s in [[Unternehmen]] oder sonstigen [[Wirtschaftssubjekt]]en.&lt;br /&gt;
Neben Unternehmen befassen sich auch [[Behörde]]n oder sonstige [[Personenvereinigung]]en mit einer Ablaufplanung. Sie betrifft viele [[Arbeitsgebiet]]e, die sich von der [[Fließbandfertigung]] mit der [[Maschinenbelegungsplanung]] bis hin zur [[Projektplanung]] erstrecken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=eWbpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA5&amp;amp;dq=Ablaufplanung+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjNrJ3zwKXrAhUDKewKHTkaBO0QuwUwAHoECAYQBg#v=onepage&amp;amp;q=Ablaufplanung%20lexikon&amp;amp;f=false Siegfried G. Häberle (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Das neue Lexikon der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Band A-E, 2008, S. 5]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die [[Netzplantechnik]] beinhaltet Ablaufpläne, im [[Bauwesen]] übernimmt der [[Bauzeitenplan]] die Aufgabe der Ablaufplanung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=egPLBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA42&amp;amp;dq=Ablaufplanung+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjNrJ3zwKXrAhUDKewKHTkaBO0Q6AEwAXoECAMQAg#v=onepage&amp;amp;q=Ablaufplanung%20lexikon&amp;amp;f=false VDI-Gesellschaft Bautechnik/Hans-Gustav Olshausen (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;VDI-Lexikon Bauingenieurwesen&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 12]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Merkmale jeder Planung – und damit auch der Ablaufplanung – sind in der Betriebswirtschaftslehre &amp;#039;&amp;#039;Planungsgegenstand&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Planungssubjekt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Planungsdaten&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Planungshorizont&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günter Wöhe]]/[[Ulrich Döring]], &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 63&amp;lt;/ref&amp;gt; Planungsgegenstand sind die Arbeitsabläufe, Planungssubjekt ist der [[Entscheidungsträger]], der die Ablaufplanung zu verantworten hat, Planungsdaten sind insbesondere die [[Arbeitszeit]], [[Durchlaufzeit]] oder die künftig erforderliche [[Personalkapazität|Personal-]] und [[Kapazität (Wirtschaft)|Gesamtkapazität]]. Der [[Planungshorizont]] wird im Regelfall ein Jahr sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bedeutung der Ablaufplanung im Rahmen der betrieblichen Planungssysteme hat [[Erich Gutenberg]] bereits 1951 sehr klar herausgearbeitet: Die Ablaufplanung „bildet neben der Bereitstellungsplanung den zweiten Sektor der Vollzugsplanung. … Aus methodischen Gründen erscheint es jedoch angebracht, die Ablaufplanung mit ihren besonderen Aufgaben und Problemen als einen eigenen Teilbereich der Vollzugsplanung herauszustellen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Erich Gutenberg, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Band 1: Die Produktion&amp;#039;&amp;#039;, 1951, S. 158&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang und Inhalt ==&lt;br /&gt;
Eine Ablaufplanung beginnt mit der [[betriebliche Funktion|betrieblichen Funktion]] der [[Beschaffung]], erfasst die [[Lagerhaltung]], [[Arbeitsvorbereitung]] und die [[Just-in-time-Produktion]] im Rahmen der [[Produktion]], [[Finanzierung]], [[Verwaltung]] und den [[Vertrieb]]. Die Ablaufplanung befasst sich mit den [[Arbeitsprozess (Betriebswirtschaft)|Arbeitsprozessen]], [[Produktionsprozess]]en, [[Führungsprozess]]en und dem gesamten [[Geschäftsprozess]]. Ist die Ablaufplanung im [[Einproduktunternehmen]] noch relativ unkompliziert, muss sie in [[Mehrproduktunternehmen]] höchste Anforderungen erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie muss insbesondere in der [[Produktionswirtschaft]] das [[Problemlösen|Problem lösen]], welcher [[Auftrag]] nach welchem [[Fertigungsverfahren]] auf welchen [[Maschine]]n zu welchem Zeitpunkt von welchen [[Arbeitskraft|Arbeitskräften]] bearbeitet werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1984, Sp. 23&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ablaufplanung beinhaltet nach [[REFA]] die zu einer Zielerreichung zu bewältigenden [[Aufgabe (Pflicht)|Aufgaben]] und deren [[Ablauffolge]]. In der Ablaufplanung legt man die Teilaufgaben fest, die Aufeinanderfolge von [[Ablaufabschnitt]]en, die für eine zielgerichtete Aufgabendurchführung erforderlich sind.&amp;lt;ref&amp;gt;REFA Verband für Arbeitsstudien und Betriebsorganisation e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Methodenlehre der Betriebsorganisation: Lexikon der Betriebsorganisation&amp;#039;&amp;#039;, Carl-Hanser/München, 1993, S. 11 - ISBN 3-446-17523-7&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verknüpfung der Ablaufabschnitte mit Zeitdauern bildet danach die Grundlage für einen [[Arbeitsplan]]. Dieser wiederum bildet die Grundlage der [[Terminplanung]], wenn bei einer Auftragsbearbeitung aus den Zeitdauern [[Termin]]e errechnet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Hauptziel der Ablaufplanung ist eine [[Kostensenkung]] der von der Gestaltung des Produktionsablaufs abhängigen Kosten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=iyWBBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA32&amp;amp;dq=Ablaufplanung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiI56j7-qbrAhWKxqQKHbvhBwUQuwUwAHoECAIQBw#v=onepage&amp;amp;q=Ablaufplanung&amp;amp;f=false Horst Seelbach, &amp;#039;&amp;#039;Ablaufplanung&amp;#039;&amp;#039;, 1975, S. 32]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das kann geschehen durch eine Minimierung der [[Durchlaufzeit]], der [[Maschinenbelegungsproblem mit parallelen Maschinen|Belegungszeit]], der [[Wartezeit (Produktion)|Wartezeit]], der [[Zykluszeit (Produktion)|Zykluszeit]] und der Terminüberschreitung. Dabei ist die Zykluszeit die Zeitspanne zwischen einem [[Auftragseingang]] und dem Zugang des [[Fertigerzeugnis]]ses zum Lagerbestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Seelbach, &amp;#039;&amp;#039;Ablaufplanung&amp;#039;&amp;#039;, 1975, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ergebnis der Ablaufplanung ist der Ablaufplan.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=kFtECwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA11&amp;amp;dq=Ablaufplanung&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiI56j7-qbrAhWKxqQKHbvhBwUQuwUwAXoECAQQBw#v=onepage&amp;amp;q=Ablaufplanung&amp;amp;f=false Kai Watermeyer, &amp;#039;&amp;#039;Ablaufplanung mit alternativen Prozessplänen&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 8]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzungen == &lt;br /&gt;
Manche Autoren setzen die Ablaufplanung mit der [[Maschinenbelegungsplanung]] gleich,&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Watermeyer, &amp;#039;&amp;#039;Ablaufplanung mit alternativen Prozessplänen&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; letztere ist jedoch lediglich ein Teilaspekt der umfassenderen Ablaufplanung. [[Scheduling]] ist die Zuordnung von [[Produktionsfaktor]]en zu Aufgaben innerhalb eines bestimmten Zeitraums zur Erreichung des [[Unternehmensziel]]s. Die [[Ablauf- und Planungsforschung]] wird im deutschsprachigen Bereich mit dem [[Anglizismus]] [[Operations Research]] umschrieben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4122751-7}}  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsplanung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsstudium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Planung und Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nina</name></author>
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