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	<title>Ablassbrief - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ablassbrief&amp;diff=230013&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: so ist das kein enzyklopädischer Beitrag</title>
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		<updated>2026-02-13T14:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;so ist das kein enzyklopädischer Beitrag&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Arcimboldus, aflatsbref, Nordisk familjebok.png|mini|Ablassbrief im Namen [[Leo X.|Leos X.]] von 1515]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stralsund, KHM, Ablassbriief (2007-03-10).JPG|mini|Ablassbrief, im Bestand des [[Stralsund Museum]]s]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ablassbrief&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bescheinigte dem Erwerber einen [[Ablass]], das heißt den „Nachlass von auferlegten Strafen, die von dem Sünder nach seiner Umkehr noch zu verbüßen sind“.&amp;lt;ref&amp;gt;Duden: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Universalwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut (Dudenverlag). Mannheim (6. Aufl. 2007) ISBN 978-3-411-05506-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Bezeichnungen sind &amp;#039;&amp;#039;Indulgenzbrief&amp;#039;&amp;#039; (von [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;litterae indulgentiales&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;Ablassblatt&amp;#039;&amp;#039; oder, insbesondere bei größerem Bildteil, &amp;#039;&amp;#039;Ablassbild&amp;#039;&amp;#039;. Der Ablassbrief ist nicht zu verwechseln mit dem [[Ablassprivileg]] für eine Wallfahrtskirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ablassbrief gehört formal zu den [[Einblattholzschnitt|Einblattdrucken]], die im 15. Jahrhundert von Briefmalern als [[Holzschnitt]]e oder [[Kupferstich]]e mit [[Christentum|christlichen]] Darstellungen und beigefügten [[Gebet]]en angefertigt und verkauft wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgestellt wurde der Ablassbrief im Namen eines vom [[Papst]] beauftragten [[Bischof]]s oder [[Kardinal]]s, wobei die [[Römisch-katholische Kirche]] den Käufern einen Nachlass zeitlicher Sündenstrafen oder einen vollkommenen Ablass gewährte. Einer großen Nachfrage erfreuten sich im [[Spätmittelalter]] die von mehreren Bischöfen zugleich verliehenen Sammelindulgenzen, denn die Gläubigen nahmen an, dass sich dabei die Zahl der gewährten Ablasstage um die Zahl der ausstellenden Bischöfe vervielfache.&amp;lt;ref&amp;gt;Enno Bünz, Hartmut Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Der Ablass in der alltäglichen Frömmigkeit des Spätmittelalters&amp;#039;&amp;#039;. In: Martin Sünder, Helge Wittmann (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Frömmigkeit in Schrift und Bild. Illuminierte Sammelindulgenzen im mittelalterlichen Mühlhausen&amp;#039;&amp;#039;. Imhof, Petersberg 2014. ISBN 978-3-7319-0039-9. S. 9–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Unterschied dazu ist eine [[Päpstliche Bulle|Ablassbulle]] vom Papst selbst ausgestellt worden. Auflagen waren die Verrichtung bestimmter Gebete (beispielsweise mit einem [[Rosenkranz]]) oder gottgefälliger Werke (etwa Spenden für den Bau von Kirchen). Im Zuge der Verbreitung dieser Briefe spielte der [[Dominikaner]] [[Johann Tetzel]] eine besondere Rolle, vor allem mit dem berühmten Satz: „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Feuer springt.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Eduard Vehse]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Weltgeschichte aus dem Standpunkte der Cultur und der nationalen Characteristik&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Walther, 1842, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Martin Luther]] war die Praxis, durch Ablassbriefe zum Beispiel den Bau des [[Petersdom]]s in [[Rom]] zu finanzieren, einer der Hauptkritikpunkte an der Römisch-katholischen Kirche und motivierte ihn letztlich zur Verfassung der [[95 Thesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Februar 1567 hob Papst [[Pius V.]] in der [[Päpstliche Bulle|Konstitution]] &amp;#039;&amp;#039;Etsi Dominici&amp;#039;&amp;#039; alle Almosenablässe auf und verfügte am 2. Januar 1570 in der Konstitution &amp;#039;&amp;#039;Quam plenum&amp;#039;&amp;#039; die [[Exkommunikation]] für jene, die mit den Ablässen Handel treiben wollten, was noch im [[Codex Iuris Canonici]] von 1917 zum Can. 2327 zur Strafe der Exkommunikation führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Alexander Seibold: &amp;#039;&amp;#039;Sammelindulgenzen. Ablaßurkunden des Spätmittelalters und der Frühneuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Köln 2001, ISBN 3-412-12099-5 (zugl. Dissertation, Universität Regensburg 1999).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Indulgences}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Ablassbrief}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ablasswesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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