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	<title>Aberglaube - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aberglaube&amp;diff=24783&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Siehe auch */ Bezug?</title>
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		<updated>2025-08-10T07:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; Bezug?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Technics - 1.jpg|mini|Die schwarze Katze, im Aberglauben ein Glücks- oder [[Glücksbringer#Unglücksbringer|Unglücksbringer]] (unterschieden wird im Volksglauben die Laufrichtung). Schwarze Katzen und Hunde gelten in Tierheimen als schwer vermittelbar, da ihnen eine höhere Aggressivität unterstellt wird.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aberglaube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seltener &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aberglauben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet einen „als irrig angesehenen [[Glauben]] an die Wirksamkeit übernatürlicher Kräfte in bestimmten Menschen und Dingen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.duden.de/rechtschreibung/Aberglaube |titel=Duden {{!}} Aberglaube {{!}} Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft |sprache=de |abruf=2022-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (zum Beispiel [[Magie|Hexerei]] oder [[Talisman]]e&amp;lt;ref name=&amp;quot;wissen.de&amp;quot; /&amp;gt;), unter anderem eine Vorstellung vom Wirken [[Anthropomorphismus|anthropomorph]] gedachter [[dämon]]ischer Kräfte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Dietrich Haage: &amp;#039;&amp;#039;Dichter, Drogen und Hexen im Hoch- und Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 1986, S. 63–83, hier: S. 63 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aberglauben findet sich im Leben und Handeln von Menschen in allen Kulturen und Zeiten. Es gibt solche Vorstellungen sowohl in kulturell allgemein anerkannten kollektiven Denkmustern und [[Ritus|Riten]], zum Beispiel im Glauben an [[Glück]] oder [[Unglück]] bringende Symbole ([[Glücksbringer]]) oder in [[Gegenzauber|Spruchformeln]] (zum Beispiel „[[toi, toi, toi]]“), als auch individuell.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wissen.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Aberglaube“ ([[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;[[superstitio]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Viktor Cathrein]]: &amp;#039;&amp;#039;Moralphilosophie. Eine wissenschaftliche Darlegung der sittlichen, einschließlich der rechtlichen Ordnung.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, 5., neu durchgearbeitete Auflage. Herder, Freiburg im Breisgau 1911, S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird [[Pejorativum|negativ wertend]] auf [[Glauben]]sformen und [[Kult|religiöse Praktiken (Kulte)]] angewandt, die nicht dem als „richtig“ und „allgemeingültig“ empfundenen System kultureller Überzeugungen und Lehrmeinungen der „herrschenden“ [[Religion]] oder [[Weltanschauung]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;wissen.de&amp;quot; /&amp;gt; entsprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pschyrembel 2003 Aberglaube&amp;quot;&amp;gt;Stichwort „Aberglaube“ in &amp;#039;&amp;#039;Pschyrembel Wörterbuch Sexualität.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-016965-7, S.&amp;amp;nbsp;1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insofern kann er auch zur Beschreibung übertriebener Religiosität verwandt werden (&amp;#039;&amp;#039;superstitio&amp;#039;&amp;#039; – „Überglaube“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auffarth 5&amp;quot;&amp;gt;[[Christoph Auffarth]]: &amp;#039;&amp;#039;Aberglaube&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Religion. Gegenwart – Alltag – Medien.&amp;#039;&amp;#039; J.B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2005, Bd. 1, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Abrahamitische Religionen|abrahamitisch-religiös]] geprägten Kreisen wird die Bezeichnung unter Gleichgesinnten zum Hinweis auf mangelnde [[Theologie|theologische]] Bildung, aber auch zur Herabwürdigung volkstümlicher (vgl. etwa [[Volksfrömmigkeit]]) und [[Okkultismus|okkulter]] Glaubensrichtungen verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Hiller: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Aberglaubens.&amp;#039;&amp;#039; München 1986, S. 315.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Hauth: &amp;#039;&amp;#039;Taschenhandbuch Esoterik: Von Bachblüten bis Yoga: Ein kritischer Leitfaden,&amp;#039;&amp;#039; S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; „Aberglaube“ wurde zum Kampfbegriff nach der [[Aufklärung]]/[[Gegenaufklärung]] im 18.&amp;amp;nbsp;und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert innerhalb der (christlichen) [[Konfession]]en (vgl. [[Kulturkampf]]), aber auch zum Werturteil gegen neu aufkommende [[Spiritismus|spiritistische]] oder [[Medizingeschichte|medizinische]] Methoden und Theorien wie den [[Animalischer Magnetismus|animalischen Magnetismus]] oder die [[Hypnose]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ngzg.geschichte.uni-muenchen.de/forschung/forsch_projekte/aberglaube/index.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Aberglaube und Kritik im 18. und 19. Jahrhundert. Antiaufklärerische Tendenzen im Spannungsfeld von Obrigkeit und Volkskultur&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160704202406}}, Forschungsprojekt der LMU zu München&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich der Begriff von der jeweils herrschenden Welt- und Glaubenssicht her definiert, wird der Inhalt von dem jeweiligen wissenschaftlichen oder religiösen Standpunkt des Darstellers bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hersperger, S. 156 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus atheistischer Sicht ist jede Religion Aberglaube.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Auffarth 5&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch wurde der Begriff weitgehend durch die über die kirchliche Begrifflichkeit hinausgehende Bezeichnung [[Volksglaube]] abgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pschyrembel 2003 Aberglaube&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Dietrich Haage (1986), S. 64 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Medizinischer Aberglaube&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Hugo Magnus (Mediziner)|Hugo Magnus]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Aberglaube in der Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1903.&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich unter anderem in der [[Volksmedizin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Fossel: &amp;#039;&amp;#039;Volksmedizin und Medicinischer Aberglaube in Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Graz 1886; Neudruck Wiesbaden 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Max Höfler: &amp;#039;&amp;#039;Volksmedizin und Aberglaube in Oberbayerns Gegenwart und Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; München 1893; Neudruck Walluf/Nendeln 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Lammert: &amp;#039;&amp;#039;Volksmedizin und medizinischer Aberglaube in Bayern und den angrenzenden Bezirken, begründet auf die Geschichte der Medizin und Cultur.&amp;#039;&amp;#039; Julien, Würzburg 1869.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gebräuchliche Wort „Aberglaube“ diente dem [[Klerus]] zunehmend als Kampfbegriff gegen [[Häresie]] und [[Ketzer]]tum und wurde im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch die entstandene [[Volkskunde]] erstmals positiv umgedeutet als Vorstellung der einfachen, aber auch unverbildeten Bevölkerung („Volksglaube“). Seit Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wird besonders von Seiten der [[Humanwissenschaft]]en versucht, die [[Psychologie|psychologischen]] und [[soziokultur]]ellen Grundlagen des Aberglaubens zu erforschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wissen.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wissen.de/lexikon/aberglaube |titel=Aberglaube aus dem Lexikon {{!}} wissen.de |sprache=de |abruf=2022-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Aberglaube“ wird im allgemeinen Sprachgebrauch auch mit [[Irrational|Unvernunft]] und Unwissenschaftlichkeit gleichgesetzt, steht dem lateinischen Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[superstitio]]&amp;#039;&amp;#039; nahe und kann als „falsche Einsicht in die Natürlichkeit von Geschehnissen“ verstanden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Harmening: &amp;#039;&amp;#039;Superstitio. Überlieferungs- und theoriegeschichtliche Untersuchungen zur kirchlich-theologischen Aberglaubensliteratur des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt, Berlin 1979, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Talismans a go go.JPG|mini|[[Amulett]]e und [[Talisman]]e in einer Schaufensterauslage in [[Porto]], Portugal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarze Katzen und Aberglaube.webm|mini|Video: Schwarze Katzen und Aberglaube]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aberglaube im Laufe der Zeit.webm|mini|Video: Aberglaube im Laufe der Zeit (Am Beispiel von [[Hexenverfolgung]], [[Friedrich II. (HRR)]], Theodor Storms [[Der Schimmelreiter]] und [[Freitag, der 13.]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Aberglaube&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert belegt ([[spätmittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;abergloube&amp;#039;&amp;#039;) und wurde im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wissen.de&amp;quot; /&amp;gt; Der Wortbestandteil „aber-“ bedeutete nach Auffassung heutiger etymologischer Wörterbücher ursprünglich „nach, wider, hinter“, wobei es später eine abschätzige Bedeutung annahm und das Gegenteil dessen bezeichnete, was der zweite Wortbestandteil ausdrückte, zum Beispiel bei „Aberwitz“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 24. Auflage. Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2002, S.&amp;amp;nbsp;6; Wolfgang Pfeifer: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. München 2000, S.&amp;amp;nbsp;3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wort kam als [[Lehnübertragung]] des lateinischen Begriffs &amp;#039;&amp;#039;[[Superstitio|super-stitio]]&amp;#039;&amp;#039; in Gebrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LexMA|1|29||Aberglaube|Mörschel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff wurde von &amp;#039;&amp;#039;Afterglaube&amp;#039;&amp;#039; (= Missglaube) abgeleitet und stand für „falsche“, d.&amp;amp;nbsp;h. von der christlichen Glaubenslehre abweichende, Glaubensinhalte und -formen. Aberglaube galt als heidnisch, unmoralisch und [[ketzer]]isch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekehrung der [[Heidentum|Heiden]] war in Europa zwar abgeschlossen, doch die lokalen Volksglauben, aus denen sich der Aberglaube nährt, lebten in Grenzen weiter: [[Magie|Zauber]], [[Amulett]]e, [[Böser Blick]], [[Baumkult|heilige Bäume]] und heilige Haine sollten die Christen nicht vom wahren Glauben abbringen. Außerdem wollte man mit dem Begriff Aberglauben den neuen vorreformatorischen und sektiererischen Einflüssen entgegenwirken. [[Kirchenkritik]]er, Abweichler und [[Ketzer]] sollten damit auf die gleiche Ebene wie [[Hexe]]n und [[Zauberer]] gestellt werden. Das Regelwissen der aufstrebenden [[Naturwissenschaft]] wurde diffamiert: Wissen oder Sehen-Wollen statt Glauben und Vertrauen standen im Verdacht der Überheblichkeit und des Fanatismus, befanden sich also im Widerspruch zur [[Theologische Ethik|christlichen Ethik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Antike konnte der Begriff „superstitio“ gelegentlich auch moralisch neutral gebraucht werden, ein „superstitiosus“ war ein [[Wahrsagen|Wahrsager]]. In der Regel wurde damit aber eine übertriebene Ängstlichkeit und Bedenklichkeit in Bezug auf religiöse Dinge verstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Harmening: &amp;#039;&amp;#039;Superstitio: Überlieferungs- und theoriegeschichtliche Untersuchungen zur kirchlich-theologischen Aberglaubensliteratur des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt Verlag, 1979, ISBN 3-503-01291-5, S. 14 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Philosophie der [[Stoa]] war die wahre Religion und Frömmigkeit der Mittelweg zwischen dem [[Atheismus]], mit zu wenig, und dem Aberglauben, mit zu viel Achtsamkeit auf religiöse Dinge. Der dem [[Mittelplatonismus]] nahestehende griechische Philosoph [[Plutarch]] verurteilt alles als Aberglaube, was den Göttern nur aus Angst vor Schaden und Verderben getan wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Plutarch von Chaironeia: &amp;#039;&amp;#039;Über den Aberglauben.&amp;#039;&amp;#039; Nach Hans-Josef Klauck: &amp;#039;&amp;#039;Religion und Gesellschaft im frühen Christentum.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2003, ISBN 3-16-147899-1, S. 15 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter den Kirchenvätern definiert [[Lactantius]] „religio“ dann nur als Verehrung des „wahren Gottes“, die allein den Christen zukommt. Der Glaube der Heiden an viele und falsche Götter ist damit Aberglaube (superstitio).&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Harmening: &amp;#039;&amp;#039;Superstitio: Überlieferungs- und theoriegeschichtliche Untersuchungen zur kirchlich-theologischen Aberglaubensliteratur des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Erich Schmidt Verlag, 1979, ISBN 3-503-01291-5, S. 18, nach Divinae institutiones Buch 4, 28,3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Augustinus von Hippo]] übernahm den Begriff „superstitio“, um nichtchristliche Religionen zu kennzeichnen. Er legte die theoretischen Grundlagen der mittelalterlichen Lehre über die Geschichte des Aberglaubens. In seinen Werken &amp;#039;&amp;#039;[[De civitate Dei]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[De doctrina christiana]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;De divinatione daemonum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;De natura daemonum&amp;#039;&amp;#039; befasste er sich ausführlich mit dem Aberglauben. Als Bischof von Hippo war Augustinus insbesondere mit dem Amulettglauben konfrontiert, der nach seiner Meinung eine ernsthafte Bedrohung des [[Christentum]]s darstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gö&amp;quot; /&amp;gt; Seine Terminologie und seine Kenntnisse übernahm er weitgehend von [[Marcus Terentius Varro]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;he&amp;quot; /&amp;gt; Die Lehre von den [[Dämon]]en übernahm er im Wesentlichen von den [[Neuplatonismus|Neuplatonikern]]. Augustinus ging von der realen Existenz von Dämonen aus. Sie bevölkerten nach ihm den Weltstaat („civitas terrena“ oder „civitas diaboli“). Um einem dualistischen Weltbild zu entgehen, erklärte er die Dämonen als urgeschichtlich gefallene und von Gott [[Gefallener Engel|verstoßene Engel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;da&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Magie|magischen Praktiken]] waren heidnischen Ursprungs, und Augustinus sah im Aberglauben den Versuch, sich mit Hilfe der heidnischen Götter, die mit den Dämonen identifiziert wurden, Sicherheit zu verschaffen. So wurde der Aberglaube mit dem heidnischen Götzendienst identifiziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hö&amp;quot; /&amp;gt; Auch [[Thomas von Aquin]] verstand Aberglauben als sittlichen, intellektuellen und religiösen Verfall. Den [[Götzendienst]] interpretierte er als eine Form der „superstitio“, beschäftigte sich aber auch mit abergläubischen Formen der an sich richtigen, christlichen Gottesverehrung; diese seien nichtsdestoweniger sündhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zeitalter der [[Aufklärung]] trat ein grundlegender Wandel ein: An die Stelle der Frage nach dem rechten Glauben trat das Bemühen, den Geltungsbereich vernunftgemäßen Urteilens und naturwissenschaftlicher Prinzipien zu bestimmen. Aberglaube galt als Abweichung der [[Vernunft]] und war in erster Linie ein historisches und soziales Bildungsproblem. Die Aufklärung richtete sich unter anderem gegen den religiösen Aberglauben und entwickelte eine „[[Natürliche Religion|Vernunftreligion]]“. [[Immanuel Kant]] sagte etwa: „Aberglaube ist der Hang, in das, was als nicht natürlicher Weise zugehend vermeint wird, ein größeres Vertrauen zu setzen, als was sich nach [[Physikalisches Gesetz|Naturgesetzen]] erklären lässt&amp;amp;nbsp;– es sei im [[Physik|Physischen]] oder [[Moral]]ischen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Immanuel Kant: &amp;#039;&amp;#039;Werkausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Wilhelm Weischedel, Bd.&amp;amp;nbsp;XI, 4. Auflage. Frankfurt 1982, S. 335.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Begriff Aberglaube bezeichnet – nach einer Definition des Sozialpsychologen [[Judd Marmor]] – Glaubenssätze und Praktiken, die wissenschaftlich unbegründet sind und nicht dem erreichten Kenntnisstand einer Gesellschaft entsprechen. Somit gehören etwa sogenannte „alternative Heilmethoden“&amp;lt;ref&amp;gt;Tankred Koch: &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichtliches des Phänomens „Scheintod“.&amp;#039;&amp;#039; In: Tankred Koch: &amp;#039;&amp;#039;Lebendig begraben. Geschichte und Geschichten vom Scheintod.&amp;#039;&amp;#039; Edition Leipzig, 1990, ISBN 3-361-00299-0; Neudruck (Lizenzausgabe mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Scheintod. Lebendig begraben&amp;#039;&amp;#039;) Tosa Verlag, Wien 2002, S. 31–47, hier: S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den Bereich des Aberglaubens in seiner modernsten Gestalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Hinter abergläubischen Praktiken kann sich generell der [[Wunsch]] verbergen, Unbekanntes oder Bedrohliches (auch Krankheiten)&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Lammert: &amp;#039;&amp;#039;Volksmedizin und medizinischer Aberglaube in Bayern und den angrenzenden Bezirken, begründet auf die Geschichte der Medizin und Cultur.&amp;#039;&amp;#039; Würzburg 1869; Neudruck Regensburg 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Max Baldinger: &amp;#039;&amp;#039;Aberglaube und Volksmedizin in der Zahnheilkunde.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1936 (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizerisches Archiv für Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039;) Band 25, 1936, Heft 1 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch [[Beschwörung|beschwörende]] Handlungen oder Äußerungen zu bannen oder Glück herbeizuführen. Diese Vorstellungen existieren sowohl in kulturell anerkannten, kollektiven Denkmustern und Riten, wie etwa im Glauben an [[Glück]] oder [[Unglück]] bringende Symbole (geschenkter [[Unglücksbringer (Geschenk)|Unglücksbringer]]) und Spruchformeln, aber auch auf individueller Ebene mit ganz persönlichen Gegenständen, Gewohnheiten und Handlungen, denen eigene verborgene, lenkende Kräfte zugemessen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wissen.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aberglaube entsteht durch die falsche Verknüpfung von &amp;#039;&amp;#039;[[Kausalität|Ursache und Wirkung]]&amp;#039;&amp;#039;. Das Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Gehirn&amp;amp;Geist]]&amp;#039;&amp;#039; schrieb 2009: {{&amp;quot; |Menschen neigen zu der Vorstellung, gleichzeitige Ereignisse seien kausal miteinander verknüpft, obwohl sie in Wirklichkeit voneinander unabhängig sind.}} Bei ein- oder zweimaligem zeitlichen Zusammentreffen von zwei Ereignissen würde eine ursächliche Verbindung angenommen, so dass abergläubisches Verhalten relativ schnell entstehe. Umgekehrt benötige es viele Male des Nichtzusammentreffens, um diesen Verdacht wieder zu zerstreuen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=WELT |Titel=Psychologie: Aberglaube bald stärker als Gottesglaube |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2009-03-11 |Online=https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article3357322/Aberglaube-bald-staerker-als-Gottesglaube.html |Abruf=2022-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Psychologie ==&lt;br /&gt;
In der [[Psychologie]] ist Aberglaube eng verwandt mit Begriffen wie [[magisches Denken]], [[selbsterfüllende Prophezeiung]], Glaube an das „todsichere System“ beim [[Glücksspiel]] (siehe [[Wahrscheinlichkeit]]). Er entsteht zum Beispiel bei [[Nichtdeterministisches Experiment|nichtdeterministischen Experimenten]] (zum Beispiel die von [[B. F. Skinner]] gefilmten Experimente mit [[Haustaube]]n&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |title=Skinner und seine abergläubischen Tauben |publisher=ewi-psy.fu-berlin.de |url=http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/allgpsy/media/media_lehre/Lernen_und_Ged__chtn__s/seminar_6.pdf |archiveurl=https://web.archive.org/web/20120131075926/http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/allgpsy/media/media_lehre/Lernen_und_Ged__chtn__s/seminar_6.pdf |archivedate=2012-01-31 |format=PDF; 1,5&amp;amp;nbsp;MB |accessdate=2010-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://psychclassics.yorku.ca/Skinner/Pigeon/ |titel=Classics in the History of Psychology -- Skinner (1948) |abruf=2022-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die sogenannten [[Nichtdeterministisches Experiment#Die abergläubische Ratte|abergläubischen Ratten]]). Aberglaube und magische Praktiken sind entwicklungspsychologisch relevant, da Kinder in einer sogenannten Phase des [[Egozentrismus]] sich einem magisch-abergläubischen [[Weltanschauung|Weltbild]] zuwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Psychologe und [[Parapsychologie|Parapsychologe]] [[Hans Bender (Psychologe)|Hans Bender]] forderte eine kritisch-wissenschaftliche Untersuchung des Aberglaubens, da er dahinter ein bisher unerforschtes kollektives Wissen unterschiedlicher Kulturen im Sinne der von ihm postulierten &amp;#039;&amp;#039;Gleichförmigkeit des Okkulten&amp;#039;&amp;#039; vermutete.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bender: &amp;#039;&amp;#039;Unser sechster Sinn.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1971, ISBN 3-421-02228-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Magie]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Überwundener Aberglaube]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hanns Bächtold-Stäubli]] und andere (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens]].&amp;#039;&amp;#039; 10 Bände. De Gruyter, Berlin / Leipzig 1929–1942 (unveränderter Nachdruck 2000, ISBN 3-11-016860-X), CD-ROM-Ausgabe: Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 978-3-89853-545-8.&lt;br /&gt;
* [[Ditte Bandini]], Giovanni Bandini: &amp;#039;&amp;#039;Kleines Lexikon des Aberglaubens.&amp;#039;&amp;#039; Area, Erftstadt 2006, ISBN 978-3-89996-853-8.&lt;br /&gt;
* [[Tillmann Bendikowski]]: &amp;#039;&amp;#039;Himmel hilf! Warum wir Halt in übernatürlichen Kräften suchen: Aberglaube und magisches Denken vom Mittelalter bis heute&amp;#039;&amp;#039;, C.Bertelsmann Verlag 2023, ISBN 978-3-570-10496-5.&lt;br /&gt;
* [[Augustin Calmet]] (herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von Abraham und Irina Silberschmidt): &amp;#039;&amp;#039;Gelehrte Verhandlung der Materie von den Erscheinungen der Geister, und der Vampire in Ungarn und Mähren.&amp;#039;&amp;#039; (1749) Edition Roter Drache, Rudolstadt 2007, ISBN 978-3-939459-03-3.&lt;br /&gt;
* Nils Freytag: &amp;#039;&amp;#039;Aberglauben im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Preußen und seine Rheinprovinz zwischen Tradition und Moderne 1815–1918.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur brandenburgischen und preußischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 22. Duncker und Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-10158-8 (zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Trier]] 1998).&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Göttert]]: &amp;#039;&amp;#039;Daumendrücken – Der ganz normale Aberglaube im Alltag.&amp;#039;&amp;#039; Philipp Reclam jun., Stuttgart 2003, ISBN 3-15-010533-1.&lt;br /&gt;
* Bernhard D. Haage: &amp;#039;&amp;#039;Aberglaube und Zauberei in der mittelhochdeutschen Dichtung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mannheimer Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 30, 1986, S. 53–72.&lt;br /&gt;
* Dieter Harmening: &amp;#039;&amp;#039;Superstitio. Überlieferungs- und theoriegeschichtliche Untersuchungen zur kirchlich-theologischen Aberglaubensliteratur des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Schmidt, Berlin 1979, ISBN 3-503-01291-5. Zugleich Philosophische Habilitationsschrift Würzburg.&lt;br /&gt;
* Dieter Harmening: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch des Aberglaubens.&amp;#039;&amp;#039; 2., durchgesehene und erweiterte Auflage., Reclam Stuttgart 2009 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Universal-Bibliothek]].&amp;#039;&amp;#039; Band 18620), ISBN 978-3-15-018620-6.&lt;br /&gt;
* Patrick Hersperger: &amp;#039;&amp;#039;Kirche, Magie und „Aberglaube“. Superstitio in der Kanonistik des 12. und 13. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur kirchlichen Rechtsgeschichte und zum Kirchenrecht.&amp;#039;&amp;#039; Band 31. Böhlau, Köln 2010, ISBN 978-3-412-20397-9.&lt;br /&gt;
* Helmut Hiller: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Aberglaubens.&amp;#039;&amp;#039; München 1986.&lt;br /&gt;
* Alfred Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Aberglaube und Zauberei von den ältesten Zeiten an bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Nach der 2., umgearbeiteten dänischen Auflage übersetzt und ergänzt von Dominikus Petersen I., 4. deutsche Auflage. Aalen 1969 (und, deklariert als 5. Auflage, Leiden/Köln 1985); Neudruck Bindlach 1990.&lt;br /&gt;
* Hanns-Peter Mederer: &amp;#039;&amp;#039;Der unterhaltsame Aberglaube. Sagenrezeption in Roman, Erzählung und Gebrauchsliteratur zwischen 1840 und 1855.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte aus der Literaturwissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. [[Shaker Verlag]], Aachen 2005, ISBN 3-8322-4201-5 (zugleich Dissertation an der [[Universität Hamburg]] 2005).&lt;br /&gt;
* Carl Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Der Aberglaube des Mittelalters und der nächstfolgenden Jahrhunderte.&amp;#039;&amp;#039; Basel 1884.&lt;br /&gt;
* {{RE|I,1|29|93|Aberglaube|[[Ernst Riess (Philologe)|Ernst Riess]]|RE:Aberglaube}}&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Bruno Schindler]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Aberglaube des Mittelalters. Ein Beitrag zur Culturgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1858 ([http://books.google.com/books?id=0jf5DifHyasC Digitalisat], Neuausgabe: BiblioBazaar, LLC, 2009, ISBN 978-1-110-11259-3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Superstitions|Aberglaube}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|30175|Aberglaube|Autor=Erika Derendinger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;da&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ch. Daxelmüller: Artikel „Dämonen, Dämonologie. B. Lateinisches Mittelalter“. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Mittelalters,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3. Artemis Verlag, 1986, Sp. 477–478, 477.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;gö&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Roland Götz: &amp;#039;&amp;#039;Der Dämonenpakt bei Augustinus.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Georg Schwaiger (Historiker)|Georg Schwaiger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Teufelsglaube und Hexenprozesse.&amp;#039;&amp;#039; München 1999, S. 57–84, 64.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;he&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
D. Harmening: Artikel „Aberglaube“. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Mittelalters,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1. Artemis Verlag, 1980, Sp. 29–32,&amp;amp;nbsp;30.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hö&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
L. Hödl: Artikel „Dämonen, Dämonologie. B. Lateinisches Mittelalter. III. Scholastisches Mittelalter“. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Mittelalters,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3. Artemis Verlag, 1986, Sp. 478–480, 479.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4000096-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaubenspraxis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaubenssystem]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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