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	<title>Abendessen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abendessen&amp;diff=126854&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wagner67 am 27. April 2026 um 15:57 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-27T15:57:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Dinner}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-13443-0009, Löbersdorf, Abendessen einer Bauernfamilie.jpg|mini|Bauernfamilie beim Abendessen (DDR, 1952)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abendessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch „Abendmahl“, „Abendmahlzeit“ oder „Abendbrot“, in [[Süddeutschland]] und in der [[Deutschschweiz]] auch „Nachtessen“, „Znacht“ oder „Vesper“, im östlichen [[Österreich]] auch „Nachtmahl“ oder „Vesper“) bezeichnet man eine in den späteren Tagesstunden eingenommene [[Mahlzeit]] beliebiger Art. Zeitpunkt und Umfang eines Abendessens werden von kulturellen Gepflogenheiten sowie individuellen Gewohnheiten und medizinischen Umständen bestimmt, die Gegenstände der [[Ernährungssoziologie]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gastronomischen Gesichtspunkten lassen sich 6 Tagesmahlzeiten unterscheiden, demzufolge gibt es nach dem Abendessen, ein zweites - das Nachtessen. Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Souper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;supper&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet je nach dem sowohl Abend- als auch Nachtessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=F. Jürgen Herrmann, Thea Nothnagel, Dieter Nothnagel |Titel=Lehrbuch für Köche: Fachstufen |Auflage=4., durchges. |Verlag=Handwerk und Technik |Ort=Hamburg |Datum=2005 |ISBN=978-3-582-40055-0 |Seiten=377, 385, 388 |Abruf=2026-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie geht auf traditionelle französische Essgewohnheiten zurück, da üblicherweise abends eine Suppe eingenommen wurde. Nach einem abendlichen Kulturereignis (Theater, Konzert) zwischen 23 und 1 Uhr früh war es üblich zu einem Souper zu gehen, heute ist darunter ein kleiner [[Zwischenmahlzeit#Imbiss|Imbiss]] als Nachtessen vor dem Tagesausklang zu verstehen. Gala-Abende als Souper zu bezeichnen, ist allerdings weniger zutreffend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der internationalen [[Küchensprache]] verwendet man für Abendessen die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Diner&amp;#039;&amp;#039; (vom franz.: &amp;#039;&amp;#039;Dîner&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dinner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Englischen) und für ein Festessen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Galadinner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, franz. &amp;#039;&amp;#039;dîner de gala&amp;#039;&amp;#039; bzw. engl. &amp;#039;&amp;#039;gala dinner&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Deutschland ==&lt;br /&gt;
An Werktagen essen in Deutschland immer mehr Menschen ihr [[Mittagessen]] auswärts. Trotzdem sind in Mehrpersonen- bzw. Familienhaushalten die gemeinsamen Mahlzeiten immer noch von großer Bedeutung, so dass sich das Abendessen „zur Familienmahlzeit schlechthin“ entwickelt hat. In mehr als der Hälfte der deutschen Haushalte mit zwei erwerbstätigen Partnern wird abends gemeinsam gegessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Ernährungsbericht 2004&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Gesellschaft für Ernährung|Deutschen Gesellschaft für Ernährung]] (DGE), Kapitel 1: [https://www.dge.de/wissenschaft/ernaehrungsberichte/ernaehrungsbericht-2004/ernaehrungsbericht-2004-kapitel-1-und-8/ &amp;#039;&amp;#039;Ernährungssituation in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;], Bonn, zitiert in: {{Literatur |Autor=Teresa Johanna Bless |Titel=Entwicklungen und Trends in der deutschen Esskultur und ihre Auswirkungen auf die Gastronomie |Verlag=[[Diplomica Verlag|Diplom.de]] |Ort=Hamburg |Datum=2008 |ISBN=978-3-8366-0641-7 |Seiten=20–22 |Kommentar=Online-Ressource; zugleich Diplomarbeit an der [[Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf|Fachhochschule Weihenstephan, Abteilung Triesdorf]], 2007}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sechzig Prozent der Deutschen über 12 Jahre nehmen das Abendessen zwischen 18&amp;amp;nbsp;und 20&amp;amp;nbsp;Uhr zu sich.&amp;lt;ref&amp;gt;DGE.de: {{Internetquelle | url=https://www.dge.de/presse/pm/21-minuten-mehr-zeit-zum-essen/ | titel=21 Minuten mehr Zeit zum Essen: Ergebnisse des Ernährungsberichts 2004 | zugriff=2019-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtzig Prozent der Deutschen pflegen die Tradition der gemeinsamen Abendessens, vor allem am Wochenende.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Esskultur.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Brockhaus Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Stand: 19. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa die Hälfte nimmt abends ein kaltes Abendbrot ein, die andere Hälfte eine warme Mahlzeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Marktforschung.de: {{Internetquelle | url=https://www.marktforschung.de/nachrichten/marktforschung/gfk-studie-essen-und-trinken-in-deutschland-salziges-vor-dem-fernseher-suesses-vorm-pc/ | titel=GfK-Studie &amp;quot;Essen und Trinken in Deutschland&amp;quot;: Salziges vor dem Fernseher, Süßes vorm PC | zugriff=2018-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter Berufstätigen ist der Anteil derjenigen, die ein warmes Abendessen einnehmen, höher. Typisch ist der Verzehr im Kreis der Familie oder von Freunden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thea Dorn, Richard Wagner |Titel=Die deutsche Seele |Verlag=Albrecht Knaus Verlag |Datum=2012 |ISBN=978-3-641-06814-1 |Seiten=9–11 |Online=https://books.google.de/books?id=JPowrlp-1oMC |Abruf=2017-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei einem Drittel der Bevölkerung wird dabei ferngesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Ernährungsbericht der [[Deutsche Gesellschaft für Ernährung|Deutschen Gesellschaft für Ernährung]] wurde die [[Verpflegung#Gemeinschaftsverpflegung|Gemeinschaftsverpflegung]] in verschiedenen Einrichtungen untersucht. In 1,5 % der Kindertagesstätten wird – neben den anderen Mahlzeiten – auch ein Abendessen angeboten. In Pflegeheimen steht den Bewohnern zu 86,9 % ein Zeitraum von einer Stunde für das Abendessen zur Verfügung. Dabei hängt es von der jeweiligen Einrichtung ab, ob das Abendessen von der Pflege oder von weiteren Arbeitskräften bereitgestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Deutsche Gesellschaft für Ernährung |Titel=Vorveröffentlichung Kapitel 2 und Kapitel 3 |Sammelwerk=13. DGE-Ernährungsbericht |Verlag=Deutsche Gesellschaft für Ernährung |Ort=Bonn |Datum=2016 |Seiten=V19, V81, V95 |Online=https://www.dge-medienservice.de/fileuploader/download/download/?d=0&amp;amp;file=custom%2Fupload%2FFile-1462362539.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Repräsentative Abendessen ==&lt;br /&gt;
Ein Abendessen, das als formales Festessen von Staats wegen zu einem besonderen Anlass oder zu Ehren eines Gastes und mit förmlicher [[Kleiderordnung]] ausgerichtet wird, ist ein [[Bankett (Festessen)|Staatsbankett]].  Es geht zurück auf die Festessen bei Hofe.&amp;lt;ref&amp;gt;Udo Pini: &amp;#039;&amp;#039;Das Gourmet-Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. [[Könemann (Unternehmen)|Könemann]], Köln 2000, ISBN 3-8290-1443-0, S. 65f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Matthiae-Mahlzeit|Matthiae-Mahl]] des [[Senat der Freien und Hansestadt Hamburg|Senats der Freien und Hansestadt Hamburg]] gilt als „das älteste noch begangene Festmahl der Welt“ und hat seinen Ursprung im &amp;#039;&amp;#039;Convivium Eines Ehrbaren Rates&amp;#039;&amp;#039; von 1356.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hamburg.de/matthiae-mahl/209888/geschichte-matthiae-mahlzeit/ |titel=Das Mahl des Heiligen Matthias |hrsg=Freie und Hansestadt Hamburg |zugriff=2016-02-16 |zitat=&amp;lt;small&amp;gt;Seit 1356 feiern die Hamburger mit ihren Gästen das Matthiae-Mahl. Es ist damit das weltweit älteste heute noch begangene Festmahl. Eine historische Anordnung sieht vor, dass das Matthiae-Mahl nur stattfindet, „wenn die Zeitläufte es erlauben“. Nach 1724 wurde die Feier über 200 Jahre lang ausgesetzt, die Gründe für diese Pause sind jedoch nicht bekannt.&amp;lt;/small&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dagmar Seifert |url=http://www.derhamburger.info/inhalt/hamburger-geschichten/im-juni-1350-landet-der-tod-an-der-elbe/ |titel=Im Juni 1350 landet der Tod an der Elbe |werk=Der Hamburger (Ausgabe 04) |hrsg=Der Hamburger Verlag-Die Stadtmedienmanufaktur GmbH |datum=2009 |zugriff=2016-02-22 |zitat=&amp;lt;small&amp;gt;Im Februar 1356 feierte Hamburg zum ersten Mal das Matthiae-Mahl, ein Essen auf Ratskosten, das inzwischen zum ältesten noch begangenen Festmahl der Welt avancierte, denn es findet – von einer »kleinen«, kostenbedingten Pause zwischen 1724 und 1956 mal abgesehen – bis heute Jahr für Jahr statt.&amp;lt;/small&amp;gt; |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170818044940/http://www.derhamburger.info/inhalt/hamburger-geschichten/im-juni-1350-landet-der-tod-an-der-elbe/ |archiv-datum=2017-08-18 |offline=ja |archiv-bot=2023-02-25 09:16:06 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährungswissenschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Aus [[Ernährungswissenschaft|ernährungswissenschaftlicher]] Sicht gibt es keine Empfehlung für die vor allem im deutschen Sprachraum häufig vernommene und mit dem [[Protestantismus]] in Verbindung gebrachte Regel, abends eher weniger zu essen („Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein Fürst, Abendessen wie ein Bettelmann“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Studien, die nach einem Zusammenhang zwischen dem Umfang des Abendbrots und dem Körpergewicht suchten, sind bisher zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen. Maßgeblich für das Körpergewicht ist weniger der Zeitpunkt der Mahlzeiten als vielmehr die Energie, die dem Körper dabei zugeführt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Deutsche Gesellschaft für Ernährung |Titel=Macht spätes Essen dick? |Sammelwerk=DGEInfo |Nummer=3 |Datum=2006 |Online=https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/macht-spaetes-essen-dick/ |Abruf=2017-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der Literatur ==&lt;br /&gt;
Das Motiv des Abendessens ist vielfach in der Belletristik verarbeitet worden, so beispielsweise in dem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Mrs. Dalloway]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Virginia Woolf]], in dem es um die Vorbereitungen zu einem Abendessen geht, oder in dem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Holzfällen|Holzfällen. Eine Erregung]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Thomas Bernhard]], der ein „künstlerisches Abendessen“ zu mitternächtlicher Stunde in der Wiener Gesellschaft schildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ilsebill Barta-Flidl, Andreas Gugler, Peter Parenzan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tafeln bei Hofe. Zur Geschichte der fürstlichen Tafelkultur.&amp;#039;&amp;#039; Dölling und Galitz, Hamburg 1998, ISBN 3-930802-43-0.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Gunther Hirschfelder]], Manuel Trummer |url=http://ieg-ego.eu/de/threads/hintergruende/essen-und-trinken/gunther-hirschfelder-manuel-trummer-essen-und-trinken/ |titel=Essen und Trinken |werk=[[Europäische Geschichte Online|Europäische Geschichte Online (EGO)]] |hrsg=[[Leibniz-Institut für Europäische Geschichte]] (IEG), Mainz |datum=2013-03-26 |zugriff=2017-02-15 |kommentar=mit Hinweisen zum Abendessen in Europa aus sozialgeschichtlicher Sicht}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dinners|Abendessen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Paintings of dining|Gemälde von Abendessen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
*{{DDB-Suche|Abendessen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Normdaten|TYP=s|GND=4141003-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esskultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wagner67</name></author>
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