<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Abela-Heilstollen</id>
	<title>Abela-Heilstollen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Abela-Heilstollen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abela-Heilstollen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T23:48:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abela-Heilstollen&amp;diff=640755&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TyPi: Archivlink überprüft</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abela-Heilstollen&amp;diff=640755&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-10-02T15:11:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Felicitas Stollen (2010).jpg|mini|Abela-Heilstollen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abela-Heilstollen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; früher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Felicitas-Stollen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Grube Felicitas&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.suedwestfalen-nachrichten.de/schmallenberg-heilstollen-bad-fredeburg-und-nordenau-staatlich-anerkannt-20110114.html | titel=Schmallenberg: Heilstollen Bad Fredeburg und Nordenau staatlich anerkannt | werk=suedwestfalen-nachrichten.de | datum=2011-01-14 | zugriff=2017-02-09 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20170211155807/https://www.suedwestfalen-nachrichten.de/schmallenberg-heilstollen-bad-fredeburg-und-nordenau-staatlich-anerkannt-20110114.html | archiv-datum=2017-02-11 | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein 1863 zur Schiefergewinnung angelegter [[Stollen (Bergbau)|Stollen]]. Der Grubenbetrieb wurde 1994 eingestellt. 1998 wurde die [[Speläotherapie]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.welt.de/print/die_welt/reise/article13713149/Einfach-unterirdisch.html | titel=Einfach unterirdisch | autor=Oliver Abraham | werk=welt.de | datum=2011-11-12 | zugriff=2017-02-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stollen liegt im [[Hochsauerlandkreis]] und gehört zu [[Bad Fredeburg]] (Stadt [[Schmallenberg]]). Er wurde im Rahmen der Zweit-Prädikatisierung von Bad Fredeburg als Ort mit Heilstollenkurbetrieb im Jahr 2011 in Abela-Heilstollen umbenannt. Von 2016 bis 2018 war der Stollen für Besucher geschlossen und wurde umgebaut. Ab 2018 wurden auch Events veranstaltet. Seit 2018 kann man in einem Bereich auch [[Höhlentauchen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wp.de/staedte/meschede-und-umland/neue-attraktion-hoehlentauchen-in-bad-fredeburg-id214711031.html Neue Attraktion: Höhlentauchen in Bad Fredeburg] WP vom 28. Juni 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Abela-Heilstollen liegt im [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirge]], in einer [[Petrografie|petrografisch]] eintönig ausgebildeten Schichtenfolge von gut spaltbaren [[Tonstein]]en des [[Devon (Geologie)|Unteren Mitteldevon]], den Oberen Fredeburger Schichten. Das [[Einfallen]] der [[Schichtung]] und der [[Schieferung]] liegt zwischen 70° und 80°.&amp;lt;!--Nicht Grad Celsius, Winkelgrad!!--&amp;gt; Die Schieferung ist meist gut ausgebildet und engständig. Die abbauwürdigen [[Lager (Geologie)|Lager]] erreichen eine [[Mächtigkeit (Geologie)|Mächtigkeit]] von etwa 20&amp;amp;nbsp;m. Das Lager wird durch eine [[Störung (Geologie)|Gebirgsstörung]] im Norden verworfen. Jenseits der Störung befinden sich weitere abbauwürdige Lager.&amp;lt;ref&amp;gt;Untersuchung von 1993&amp;lt;!--bitte zitieren!--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stollen liegt auf der Südflanke des Ostsauerländer Hauptsattels, der in diesem Bereich abtaucht und südöstlich des östlichen Muldenschlusses der [[Elspe]]r Mulde und somit in der abgegrenzten „Arnsberg-Wingeshäuser-Querzone“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mikroklima ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Felicitas Stollen.jpg|mini|[[Mundloch]] des Abela-Heilstollens]]&lt;br /&gt;
Die Lufttemperatur im Stollen liegt relativ konstant bei etwa 9&amp;amp;nbsp;°C. Die ermittelte relative [[Luftfeuchtigkeit]] der [[Wetter (Bergbau)|Wetter]] lag im Sättigungsbereich bzw. bei etwa 95 % relativer Feuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stollen fehlen deshalb nahezu vollständig Staubpartikel, Pollen und Krankheitserreger. In der Tiefe des Berges werden alle in den Stollen getragenen Partikel, wie Staubteilchen oder [[Allergen]]e, mit winzigen Nebeltröpfchen umgeben und nach außen befördert. Die Luft im Stollen bleibt so nahezu völlig rein, keimfrei und erneuert sich durch die laminare (nicht turbulente) Luftströmung unablässig selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiefergrube ==&lt;br /&gt;
Die Grube Felicitas wurde 1863 eröffnet. Sie war bis 1990 in Besitz der Firma Hesse &amp;amp; Schneider KG. Danach wurde sie an die [[Verbundbergwerk Magog-Gomer-Bierkeller|Firma Magog GmbH &amp;amp; Co. KG]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen [[Schacht (Bergbau)|Schrägschacht]] von etwa 130&amp;amp;nbsp;m Länge und einen Wetterschacht wird die Grube erschlossen. Die Grube besteht aus zwei [[Sohle (Bergbau)|Sohlen]] in 35 und 46&amp;amp;nbsp;m [[Teufe]]. Die [[Streichen (Geologie)|streichende]] Ausdehnung der Lagerstätte beträgt etwa 400&amp;amp;nbsp;m. Mit einer [[Haspel]]anlage und gleisgeführten [[Förderwagen (Bergbau)|Förderwagen]] wurde das Gestein im Schrägschacht direkt in das Spalthaus gefördert. In den letzten Jahren&amp;lt;!--bequellen ab wann--&amp;gt; wurden [[Tag (Bergbau)|unter Tage]] Dieselfahrzeuge zum Transport eingesetzt. Der [[Abbau (Bergbau)|Abbau]] erfolgte in Kammern. Diese waren etwa 15&amp;amp;nbsp;m lang und 4–5&amp;amp;nbsp;m hoch. Der Abbau wurde seit den 1970er Jahren durch fahrbare Sägeanlagen und hydraulische Abspaltmaschinen mechanisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiefertafeln ==&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren wurde die Felicitas-Schultafel einer der wichtigen Umsatzbringer der Firma Hesse &amp;amp; Schneider. Als Grundausstattung aller Schulanfänger wurden die [[Schreibtafel|Tafeln]] ein unerwartet großer Verkaufserfolg. Eine Zylinderschleifmaschine ritzte die Schreiblinien und Rechenkästchen ein, die rot eingefärbt wurden. Mit Fräs- und Schleifmaschinen wurde der Holzrahmen in die entsprechende Form gebracht. Der Firmenname wurde eingebrannt und mit Spritzpistolen wurden die Rahmen lackiert. Die Tafeln wurden im Inland und auch in 32 ausländischen Staaten in hohen Stückzahlen verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Schulte |Titel=Aus den Archiven des Sauerlandes |Band=1 |Verlag=Podszun |Ort=Brilon |Datum= |ISBN=3-923448-78-3 |Seiten=15 und 16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Volker Wrede&lt;br /&gt;
 |Titel=Dachschieferbergbau im Sauerland&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Bergbau im Sauerland&lt;br /&gt;
 |Ort=Schmallenberg&lt;br /&gt;
 |Datum=1996&lt;br /&gt;
 |Seiten=378 ff.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.abela-stollen.de/ Abela-Heilstollen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.198628|EW=8.27337|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1044994517}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schmallenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgelegtes Bergwerk im Sauerland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schieferbergwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speläotherapie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TyPi</name></author>
	</entry>
</feed>