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	<title>Abel Douay - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abel_Douay&amp;diff=736599&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chattus: Überflüssiges Wort entfernt</title>
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		<updated>2024-01-05T23:12:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Überflüssiges Wort entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:General Abel Douay.jpg|mini|General Abel Douay]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Charles Abel Douay&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1809]] in [[Draguignan]] (Südfrankreich); † [[4. August]] [[1870]] bei [[Wissembourg|Weißenburg]] gefallen) war ein [[Franzose|französischer]] [[Generale|General]]. Er war der Sohn des französischen [[Offizier]]s und Ritters der [[Ehrenlegion]], Charles Louis Barthélemy Douay, und dessen Ehefrau Charlotte geb. d*Autane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärische Karriere ==&lt;br /&gt;
1827 trat Douay als [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] in die [[Militärschule Saint-Cyr|Militärakademie Saint-Cyr]] ein und erhielt knapp zwei Jahre später das Patent eines [[Unterleutnant]]s. Er galt als fähiger und unerschrockener Offizier, der planmäßig die verschiedenen Stufen der Offizierslaufbahn emporstieg. Seine Einsätze führten ihn nach [[Martinique]] (1832–1837), [[Guadeloupe]] (1837) und [[Algerien]] (1847–1851 sowie 1854–1855), wo er das 8. Jägerbataillon ([[Chasseurs à pied (Frankreich)|8&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; bataillon de chasseurs à pied]]) befehligte. Nachdem er sich im [[Krimkrieg]] bei der Erstürmung des [[Fort Malakow|Forts Malakow]] bewährt hatte, wurde er schließlich 1855 zum [[Oberst]] befördert. 1859 erfolgte nach der [[Schlacht von Solferino|Schlacht bei Solferino]] die Ernennung zum Brigadegeneral ([[Général de brigade]]). Er wurde dann 1866 zum [[Général de division]] befördert und kommandierte bis 1870 die 7. Territorial-Militärdivision in [[Besançon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsch-Französischer Krieg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:General Abel Douay in Uniform.jpg|mini|Douay in Generalsuniform. Studie von Anton von Werner anhand der ihm zur Verfügung gestellten Bilder (1889)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:German crown Prince Friedrich Wilhelm contemplating the corpse of French general Abel Douay, Franco-Prussian War, 1870.jpg|mini|[[Anton von Werner]] (1890): „[[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Kronprinz Friedrich Wilhelm]] an der Leiche des Generals Abel Douay“. Vorn links in roter Hose Douays Leibarzt]]Gleich zu Beginn des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] übernahm Douay das Kommando über die 2. [[Division (Militär)|Division]] des 1. [[Korps|Armeekorps]] (unter General [[Patrice de Mac-Mahon]]), die dessen [[Vorhut]] bildete. Durch unzureichende eigene Aufklärung und Ignorieren der vom zivilen &amp;#039;&amp;#039;Unterpräfekten&amp;#039;&amp;#039; von Weißenburg, Edgar Hepp, an das Innen-, das [[Verteidigungsministerium (Frankreich)|Kriegs-]] und das [[Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung#Geschichte|Außenministerium]] gesandten Berichte über den deutschen Aufmarsch direkt hinter der Grenze wurde die Truppe Douays sorglos in eine äußerst exponierte Stellung befohlen, als sie am 3. August 1870 abends in die Umgebung der Festung und Grenzstadt [[Wissembourg|Weißenburg]] einrückte. Dort wurde sie am nächsten Morgen vom Vormarsch der deutschen [[Deutsche 3. Armee (Deutsch-Französischer Krieg)|3. Armee]] überrascht. Douay verschanzte sich mit seiner Truppe auf dem [[Geisberg (Wissembourg)|Geisberg]] bei Weißenburg und fiel dort gleich zu Beginn des [[Schlacht bei Weißenburg (1870)|Kampfes]] infolge einer Munitionsexplosion beim Richten einer [[Mitrailleuse]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Oncken]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Zeitalter des Kaisers Wilhelm.&amp;#039;&amp;#039; (Einzelausgabe: ISBN 978-3-8460-3638-9) in: Oncken, W. (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geschichte in Einzeldarstellungen&amp;#039;&amp;#039;, Vierte Hauptabteilung, Sechster Teil, 2. Band, Berlin: Grote, 1890 und öfter, S. 93 bis 96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=George Hooper |Titel=The Campaign of Sedan: The Downfall of the Second Empire. August-September, 1870 |Verlag=George Bell &amp;amp; Sons |Ort=London |Datum=1887 |Seiten=90 |Online=https://books.google.de/books?id=uq5JAAAAMAAJ&amp;amp;q=Abel+Douay&amp;amp;pg=PA90&amp;amp;redir_esc=y#v=snippet&amp;amp;q=Abel%20Douay&amp;amp;f=false}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, außerhalb der Reichweite der preußischen Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod des hochangesehenen Generals bedeutete einen heftigen Schlag gegen die französische Truppenmoral und versetzte das Land geradezu in einen Schockzustand. Douays sterbliche Überreste ruhen auf einem Soldatenfriedhof unweit von Weißenburg, gemeinsam mit zahlreichen anderen Gefallenen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.factsnippet.com/site/facts-about-abel-douay.html |titel=14 Facts About Abel Douay |datum=2023-06-10 |sprache=en |abruf=2023-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Im November 1843 heiratete Douay in [[Straßburg]] die aus [[Passy (Paris)|Passy]] bei [[Paris]] stammende Lina Aimée Louise Heancre (1822–1898). Aus der Ehe gingen drei Söhne hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ancestry.com/genealogy/records/charles-abel-douay-24-k50sp9 |titel=Charles Abel Douay 1809-1870 |werk=Ancestry |sprache=en-US |abruf=2023-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abel Douays nächstjüngerer Bruder Paul (1813–1859), ebenfalls Offizier, fiel bei der Schlacht von Solferino. Sein weiterer Bruder [[Félix-Charles Douay|Félix-Charles]] (1816–1879)  war ebenfalls General in der französischen Armee und Ritter der Ehrenlegion. Er kämpfte u. a. bei Sedan, geriet dort für 6 Monate in preußische Gefangenschaft und setzte danach seine militärische Karriere fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Rezeption ==&lt;br /&gt;
In Deutschland, aber auch international, wurde Abel Douay durch den Hofmaler [[Anton von Werner]] bekannt, der ihm mit dem Bild „[[Kronprinz]] [[Friedrich III. (Deutsches Reich)|Friedrich Wilhelm]] an der Leiche des Generals Abel Douay“ ein würdiges Denkmal setzte. Es zeigt den Kronprinzen im Kreis seiner [[Stabsoffiziere]], wie er seinem gefallenen Gegner andächtig die letzte Ehre erweist. Bei der Ausführung dieses Werkes, an dem er von 1887 bis 1890 arbeitete, wurde der Künstler von der Familie des Verstorbenen und auch dessen Leibarzt (der ebenfalls auf dem Bild dargestellt ist) unterstützt, indem sie ihm Porträtfotos zur Verfügung stellten. Werner erstellte zunächst mehrere qualitativ hochwertige kleinerformatige Skizzen und fertige Bilder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://antonvonwerner.de/html/artwork/detail/78251CD4-16FB-4198-B1A9-AE76DB1A3091.html |titel=Anton von Werner - Figur zum aufgebahrten Abel Douay (1887) |abruf=2023-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://antonvonwerner.de/html/artwork/detail/7754A7AD-387D-4EC1-A5EA-94D025CDBA8C.html |titel=Anton von Werner - Bildnis Generals Abel Douay (1888) |abruf=2023-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ehe er schließlich 1890 das äußerst detailgenaue großformatige Werk vollendete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maik Ohnezeit |url=https://www.bismarck-stiftung.de/2020/01/31/kalenderblatt-kaiser-friedrich-als-kronprinz-an-der-leiche-des-generals-abel-douay-am-abend-des-4-august-1870/ |titel=Kalenderblatt: „Kaiser Friedrich als Kronprinz an der Leiche des Generals Abel Douay am Abend des 4. August 1870“ |werk=Otto-von-Bismarck-Stiftung |datum=2020-01-31 |sprache=de-DE |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es befindet sich in der Schatzkammer der [[Burg Hohenzollern]], kleinere, in den Details abweichende Vorversionen hängen im [[Germanisches Nationalmuseum|Germanischen Nationalmuseum]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://objektkatalog.gnm.de/wisski/navigate/9382/view |titel=Kronprinz Friedrich Wilhelm an der Leiche des Generals Abel Douay, Weißenburg am 4. August 1870 (Gm1801) {{!}} Objektkatalog |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Nürnberg]] und dem [[Historisches Museum der Pfalz|Historischen Museum der Pfalz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp.museum-digital.de/object/38122 |titel=Friedrich Wilhelm an der Leiche des französischen Generals Abel Douay |werk=Museum-digital |hrsg=Historisches Museum der Pfalz |sprache=de |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Speyer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Großkreuz des [[Gregoriusorden]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Großoffizier (Ordenskunde)|Großoffizier]] &amp;#039;&amp;#039;(Grand officier)&amp;#039;&amp;#039; der Französischen Ehrenlegion (1869)&lt;br /&gt;
* Medaille de la Campagne d’Italie (1859)&lt;br /&gt;
* Militärorden von Savoyen (&amp;#039;&amp;#039;Ordre militaire de Savoie&amp;#039;&amp;#039;) als Kommandeur (zweithöchste Stufe)&lt;br /&gt;
* Leopoldsorden  (&amp;#039;&amp;#039;Ordre de Léopold&amp;#039;&amp;#039;, [[Belgien]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen ==&lt;br /&gt;
In Douays Geburtsort Draguignan war bis in die 1950er Jahre eine Kaserne nach ihm benannt. Heute trägt dort ein [[Kreisverkehr|Verkehrskreisel]] seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Weißenburg sind eine Straße und eine Kaserne nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Roger Chastain |Titel=Quelques Officiers généraux tués ou blessés mortellement de 1870 à 1871 |Hrsg=Les Amis du Patrimoine Napoléonien |Band=Bulletin n°29 |Sprache=fr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117651613|VIAF=66457643}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Douay, Abel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Krimkrieg (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Général de division (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Douay, Abel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Douay, Charles Abel&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer General&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Besançon]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. August 1870&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Wissembourg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chattus</name></author>
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