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	<title>Abegg-Stiftung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abegg-Stiftung&amp;diff=773741&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Weyden-tripticAbegg.jpg|mini|Kreuzigungstriptychon von [[Rogier van der Weyden]] Abegg-Stiftung]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abegg-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Textilmuseum]] und textilwissenschaftliches Institut in [[Riggisberg]], [[Kanton Bern]], [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Werner Abegg]], ein Zürcher Textilindustrieller, begann schon als junger Mann Kunst zu sammeln, vor allem [[Textil]]ien. Nach dem Verkauf seines Unternehmens und Umzug nach New York heiratete er die amerikanische Kunsthistorikern Margaret Harrington Daniels. Aus ihren Privatsammlungen, die sie zusammenlegten und ausbauten, stifteten Werner und Margaret Abegg im Jahr 1961 die Abegg-Stiftung, die spezialisiert ist auf das Sammeln, Ausstellen, Konservieren, Restaurieren und Erforschen von Textilkunst. Außerdem bewahrt die Stiftung die vom Gründerehepaar zusammengetragene Sammlung  von Werken der angewandten Kunst, Malerei und Plastik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Direktor der Abegg-Stiftung war der Architekt und Kunsthistoriker [[Michael Stettler]]. Massgeblich zum Ruf trug das Wirken der Textilrestauratorin [[Mechthild Flury-Lemberg]] zwischen 1963 und 1994 bei. Die [[Stiftung]] bezog 1967 ein vom Architekten [[Gyula Széchényi]], nach Entwürfen von Michael Stettler,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Stettler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Abegg-Stiftung Bern in Riggisberg.&amp;#039;&amp;#039; [[Du (Zeitschrift)|du. Die Zeitschrift der Kultur]], Jahrgang 28/1968, Heft 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; repräsentativ überbautes Grundstück am Dorfrand der bernischen Landgemeinde Riggisberg. Bereits 1970/71 wurden zwei zusätzliche Ausstellungsräume angebaut. 1984 bis 1987 wurden die Ausstellungsräume neu organisiert und ein Fotoatelier erstellt. Von 1996 bis 1998 wurden erneut Erweiterungen für Bücher- und Textilmagazine, Archiv, Büros und das Textilkonservierungsatelier notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2009 und 2011 wurden die Ausstellungsräume nochmals grundsätzlich neu eingerichtet und weitere Magazine angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neues Museumskonzept ==&lt;br /&gt;
In der zweijährigen Bauzeit (2009/11) wurde der Ausstellungstrakt für die Kunstsammlung komplett erneuert. Es wurde eine Lichtdecke aus Milchglas montiert, durch die Tausende von [[Leuchtdiode|LED-Lämpchen]] ohne schädliche [[Ultraviolettstrahlung|UV-Strahlen]] die empfindlichen Ausstellungsstücke beleuchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grosse Raum wurde mit grossen dreieckigen Wandelementen in die zwei Längsachsen &amp;#039;&amp;#039;[[Seidenstrasse]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Europa/Mittelmeerraum&amp;#039;&amp;#039; getrennt, wo die Exponate aufgrund der geografischen Herkunft ausgestellt sind. Die Objekte sind entlang der beiden Zeitachsen chronologisch geordnet. Durchgänge zwischen den Wandelementen erlauben den zeitlichen Vergleich der beiden Kulturräume und zeigen anhand der Textilien und einzelnen Gemälde den Einfluss der chinesischen Kultur auf Europa und den Mittelmeerraum. Hinten im Raum befindet sich eine Fläche für Wechselausstellungen.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.bernerzeitung.ch/region/bern/abeggstiftung-wieder-offen-fuer-besucher/story/26338052 Abegg-Stiftung wieder offen für Besucher]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abegg-Stiftung-Riggisberg CH 06.jpg|mini|Ausstellungsvitrinen in der Abegg-Stiftung]]&lt;br /&gt;
Das Museum umfasst eine Sammlung von mehr als 7000 kunsthistorisch wertvollen Textilien, die von den Anfängen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts reichen. Diese Sammlung wird auch nach dem Tod des Stifters (1984) immer noch weiter ergänzt. Zum Bestand gehören eine der weltweit bedeutendsten Kollektionen  [[Koptische Textilien|koptischer]] [[Wandbehang|Wandbehänge]], Gewebe des islamischen Kulturraumes (etwa Seidenstoffe&amp;lt;ref&amp;gt;G. Vial: &amp;#039;&amp;#039;Étude technique des soieries [[Buyiden|bouyides]] de la Fondation Abegg à Berne/Technical Study of the Buyid Silk Fabrics of the Abegg Foundation Berne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de liaison du Centre International d’Etudes des Textiles Ancies (CIETA).&amp;#039;&amp;#039; Band 37, 1973, S. 55–103.&amp;lt;/ref&amp;gt;), [[Samt]]e und Stoffe der [[Gotik]] und der [[Renaissance]] aus Italien, [[Barock|barocke]] Textilien aus Frankreich, Italien und England sowie [[Damast|Leinendamaste]] des 16. bis 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben besitzt das Museum eine kleinere Sammlung von Keramiken, Gemälden und Kunsthandwerk. Dieser Teil ist abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeweils im Sommerhalbjahr richtet man eine Sonderausstellung zu einem bestimmten Thema ein, die  ein umfangreicher Katalog dokumentiert. Seit 2003 ist auch die Villa des Stifterpaares im Rahmen von geführten Rundgängen zu besichtigen (Wiedereröffnung nach Renovationsarbeiten im Jahr 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Institut ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abeggstiftung DSC05459.jpg|mini|Gebäude Abegg-Stiftung]]&lt;br /&gt;
Neben dem Museum befindet sich ein Institut zur Erforschung und [[Restaurierung]] alter Textilien. Die Forschung mit eigenem wissenschaftlichem Personal und Gastforschern aus aller Welt ist eine der wichtigsten Aufgaben der Stiftung. Ein Studiengang für Textilkonservierung mit [[Bachelor]]-Abschluss wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste in Bern angeboten. Weiterführend kann an der Abegg-Stiftung ein [[Master]]-Titel erworben werden. Unter anderem wurden hier auch die beiden [[Zittau]]er [[Fastentuch|Fastentücher]] restauriert, verbunden mit einer ausführlichen Dokumentation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeschlossen ist eine kunsthistorische [[Fachbibliothek]] mit mehr als 60.000 Bänden und 200 laufenden Zeitschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* [https://abegg-stiftung.ch/publikation-kategorie/sammlungskataloge/ Sammlungskataloge] in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Textilsammlung der Abegg-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://abegg-stiftung.ch/publikation-kategorie/riggisberger-berichte/ &amp;#039;&amp;#039;Riggisberger Berichte&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* fallweise weitere Monographien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Stettler]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Abegg-Stiftung Bern in Riggisberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Du (Zeitschrift)|du. Die Zeitschrift der Kultur]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 28, 1968, Heft 5.&lt;br /&gt;
* [[Michael Stettler]], Karel Otavsky (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Abegg-Stiftung Bern in Riggisberg, I, Kunsthandwerk – Plastik – Malerei&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Heimatbücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 150/151). Haupt, Bern 1971, ISBN 3-258-02042-6.&lt;br /&gt;
* Karel Otavsky: &amp;#039;&amp;#039;Abegg-Stiftung Riggisberg. Geschichte und Führer der Sammlung.&amp;#039;&amp;#039; Abegg-Stiftung, Riggisberg 1989.&lt;br /&gt;
* Karel Otavsky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Entlang der Seidenstraße. Frühmittelalterliche Kunst zwischen Persien und China in der Abegg-Stiftung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Riggisberger Berichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Bern 1998.&lt;br /&gt;
* Hans Christoph Ackermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Abegg-Stiftung in Riggisberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Ueli Eichner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Riggisberg. Aus Geschichte und Gegenwart einer ländlichen Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Stämpfli, Bern 1998, S.&amp;amp;nbsp;188–195.&lt;br /&gt;
* Catherine Depierraz: &amp;#039;&amp;#039;Kostbarkeiten der Abegg-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; Abegg-Stiftung, Riggisberg 2003, ISBN 3-905014-21-1&lt;br /&gt;
* [[Hermann Fillitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der Sammlung Werner Abegg / Les débuts de la Collection Werner Abegg.&amp;#039;&amp;#039; Abegg-Stiftung, Riggisberg 2003, ISBN 3-905014-20-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Riggisberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Abegg-Stiftung}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Abegg-Stiftung (Gebäude)|Abegg-Stiftung (Gebäude)}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2003483-0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.abegg-stiftung.ch Website Abegg-Stiftung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/48/56/N |EW=7/29/41/E | region=CH-BE |type=landmark |dim=100}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2003483-0|LCCN=n/00/14703|VIAF=122628243}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Abeggstiftung}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturstiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftsstiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungs- und Lehranstalt (Textilwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftung (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstmuseum in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung (Kanton Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Riggisberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abegg (Zürcher Geschlecht)|Stiftung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftungsgründung 1961]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LoopyLuzern</name></author>
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