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	<title>Abdul Rahman Ashraf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:48:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Abdul_Rahman_Ashraf&amp;diff=2124014&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhardhauke: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2024-10-15T09:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Professor Dr. Abdul Rahman Ashraf 3.jpg|mini|Abdul Rahman Ashraf in [[Neubiberg]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abdul Rahman Ashraf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juli]] [[1944]] in [[Kabul]], [[Afghanistan]]) ist ein deutsch-afghanischer [[Geologie|Geologe]] und ehemaliger Hochschullehrer. Von 2010 bis 2014 war er Botschafter und außerordentlicher Vertreter der Islamischen Republik Afghanistan in Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-726633&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hasnain Kazim |url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/diplomatenposten-in-berlin-tuebinger-professor-wird-afghanischer-botschafter-a-726633.html |titel=Diplomatenposten in Berlin: Tübinger Professor wird afghanischer Botschafter |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2010-11-02 |zugriff=2018-06-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Abdul Rahman Ashraf besuchte von 1949 bis 1962 das französischsprachige &amp;#039;&amp;#039;Lyceé Isteqlal&amp;#039;&amp;#039; in Kabul und schloss seine Schulbildung mit dem &amp;#039;&amp;#039;Diplome de l’Enseignement Secondaire Francais&amp;#039;&amp;#039; ab. Von 1963 bis 1966 folgte ein Studium der Geologie an der [[Universität Kabul]], das er mit einem Bachelor erfolgreich beendete. Anschließend arbeitete er als Dozent am dortigen Institut für Geologie. Im Wintersemester 1968 nahm Ashraf weiterführende Studien an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Universität Bonn]] auf. Zuvor hatte er einen Deutsch-Sprachkurs am [[Goethe-Institut]] in [[Prien am Chiemsee]] absolviert. Im Juni 1972 beendete er das Geologie-Studium mit einer Diplomarbeit über die südwestliche Eifel und das rheinische Schiefergebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten promotionsvorbereitende Geländearbeiten in Afghanistan. Parallel unterrichtete Ashraf von Juni 1972 bis April 1973 als Dozent am Geologischen Institut der Universität Kabul. Sein Promotionsstudium begann Ashraf im April 1973. Im Dezember 1976 verlieh ihm die Universität Bonn für seine Promotionsarbeit, die er mit summa cum laude abschloss, den Doktor der Naturwissenschaften (Dr.&amp;amp;nbsp;rer.&amp;amp;nbsp;nat.). Als 1978 die kommunistische [[Demokratische Volkspartei Afghanistans]] (DVPA) durch einen Staatsstreich, die so genannte [[Saurrevolution]], die Macht übernahm und 1979 die [[Rote Armee]] einmarschierte, blieb Ashraf in Deutschland. Er engagierte sich von dort aus für ein freies Afghanistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgten zahlreiche Tätigkeiten bei der [[Deutsche Forschungsgemeinschaft|Deutschen Forschungsgemeinschaft]] sowie dem &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurgeologischen Büro Prof. Dr. Bierther&amp;#039;&amp;#039; in Bonn. Seine Tätigkeit als Geologe und Klimaforscher führte Ashraf in viele Länder. Speziell zu China unterhält er langjährige wissenschaftliche Kontakte. So erforschte er unter anderem in der [[Dsungarei]] in Nordwest-China in einem interdisziplinären Projekt chinesischer und deutscher Wissenschaftler Waldökosysteme sowie die klimatischen Entwicklungen. Im Jahr 2000 wurde Ashraf zum Vizepräsidenten der &amp;#039;&amp;#039;Sino-German Co-Working Station of Geosciences&amp;#039;&amp;#039; gewählt. Ab 2002 wirkte Ashraf als wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Geowissenschaften an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]]. Am 23. Mai 2002 ernannte ihn die [[Jilin-Universität]] in China zum Professor für das Fach [[Palynologie]] und [[Stratigraphie (Geologie)|Stratigraphie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 folgte Ashraf dem Ruf von Präsident [[Hamid Karzai]] und wurde beratender Minister für die Bereiche Bergbau und Energie. Die Berufung basierte auf einer Kooperation der afghanischen Regierung mit dem [[Centrum für internationale Migration und Entwicklung]] (CIM). Ashraf nahm eine führende Rolle bei der Vergabe von Abbaurechten für Rohstoffe in Afghanistan ein, dazu gehört auch die zustande gekommene Vergabe der Abbaurechte für die weltweit zweitgrößte [[Kupferbergbau|Kupfermine]] bei [[Mes Aynak|Aynak]], [[Lugar (Provinz)|Provinz Lugar]] an die [[China Metallurgical Group]], die als erfolgreichster Vertragsabschluss in der Geschichte Afghanistans gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.cimonline.de/de/981.asp |wayback=20101217053803 |text=CIM: Erfolgreichster Vertragsabschluss in der Geschichte Afghanistans }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ashraf, der Arbeit und Bildung als Schlüssel zum Frieden in Afghanistan sieht, engagierte sich auch für die Hochschulausbildung im Land: Auf Wunsch des afghanischen Präsidenten leitete er im Jahr 2007 die Universität Kabul als Rektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashraf wurde im Jahr 2009 für seine Verdienste um den Wiederaufbau Afghanistans und die Kooperation zwischen Afghanistan und Deutschland das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|große Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashraf ist seit 1966 verheiratet. Mit seiner Frau Mary hat er drei Kinder. Er spricht [[Paschtunische Sprache|Paschtu]], [[Persische Sprache|Persisch]], Deutsch, Französisch und Englisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Palynologie und Palynostratigraphie des Neogens der Niederrheinischen Bucht&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, Schweizerbart 1987&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.afghan-bios.info/index.php?option=com_afghanbios&amp;amp;id=211&amp;amp;task=view&amp;amp;total=1&amp;amp;start=0&amp;amp;Itemid=2 Ashraf, Abdul Rahman, Dr. Prof.] (&amp;#039;&amp;#039;Afghan Biographies&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [http://www.botschaft-afghanistan.de/index.php?id=26 Informationen der Botschaft Afghanistans]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1021367931}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1021367931|LCCN=nr/88/12235|VIAF=49846355}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ashraf, Abdul Rahman}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afghanischer Botschafter in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Kabul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Volksrepublik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afghane]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ashraf, Abdul Rahman&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-afghanischer Geologe und Diplomat&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juli 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kabul]], [[Afghanistan]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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