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	<title>Aaron Chorin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T02:42:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aaron_Chorin&amp;diff=1543918&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2023-10-28T18:24:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Arader Reformrabbiner Aaron Chorin; zu weiteren gleichnamigen Bedeutungen siehe [[Chorin (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aaron Chorin.jpg|mini|Aaron Chorin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aaron Chorin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Áron Chorin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (* [[3. August]] [[1766]] in [[Hranice na Moravě|Mährisch Weißkirchen]]; † [[24. August]] [[1844]] in [[Arad (Rumänien)|Arad]]) war ein ungarischer [[Rabbiner]] und ein früherer Unterstützer für [[Reformjudentum|Religiöse Reform]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als 14-Jähriger nahm Chorin ein zweijähriges Studium an der [[Jeschiwa]] von [[Mattersburg|Mattersdorf]] auf, das er bei Rabbiner Ezechiel Landau in [[Prag]] fortsetzte, wo er auch Kenntnisse in allgemeiner Philosophie erwarb, die deutsche Sprache erlernte und ein Interesse für die [[Kabbala]] entwickelte. 1783 heiratete er und versuchte erfolglos, sich als Händler zu etablieren. 1789 wurde er zum Rabbiner von Arad ernannt und übte dieses Amt bis zu seinem Tode aus. 1803 veröffentlichte er in Prag sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Emek ha-Schaweh&amp;#039;&amp;#039;, worin er diejenigen Gebräuche angriff, die nach seiner Erklärung keine Grundlage im Judentum hatten, wobei er seine Reformen mit Richtlinien aus dem [[Talmud]] begründete. Das Buch entfachte in ultra-orthodoxen Kreisen einen Sturm der Entrüstung und wurde als [[häretisch]] angesehen. Mordechai Bauer aus [[Nikolsburg]] forderte von der Gemeinde in Arad, das Buch mit einem Bann („Cherem“) zu belegen. Chorin wurde vor ein [[Beth Din|Rabbinatsgericht]] zitiert, nach dessen Urteil das Buch verbrannt werden sollte und von Chorin ein schriftlicher Widerruf verlangt wurde. Chorin legte jedoch bei der ungarischen Regierung Berufung ein, worauf das Urteil aufgehoben wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Chorin Aron Grab.JPG|mini|hochkant|Grabmal Aaron Chorins auf dem jüdischen Friedhof in Arad]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Neuerungen Chorins betrafen die [[Synagoge|synagogale]] [[Liturgie]]. Er änderte den Text einiger Gebete, hob das Gebet [[Kol Nidre]] auf, erlaubte Gebete in der Landessprache ohne Kopfbedeckung und gestattete den Gebrauch der [[Orgel]] am [[Schabbat]]. Zudem erlaubte er Reiten und Schreiben am Schabbat und kürzte die sieben Trauertage nach dem Tod eines Familienangehörigen („Schiwa“). Als überzeugter Kämpfer für weltliche Erziehung und für die Verbesserung des sozialen und kulturellen Status der [[Juden in Ungarn]] forderte er den Bau eines [[Rabbinerseminar]]s und einer Schule, wo Juden handwerkliche und landwirtschaftliche Kenntnisse erwerben sollten. In seinem Artikel &amp;#039;&amp;#039;Kinat ha-Emet&amp;#039;&amp;#039; („Die Eifersucht der Wahrheit“) unterstützte er die von [[Israel Jacobson]] eingeführten Reformen. In &amp;#039;&amp;#039;Dawar be-Itto&amp;#039;&amp;#039; („Ein Wort zu seiner Zeit“, hebräisch und deutsch 1820) betonte er, die Liebe Gottes und der Menschheit habe Vorrang vor den [[Mitzwa|positiven Geboten]]; sein Artikel &amp;#039;&amp;#039;Hillel&amp;#039;&amp;#039;, geschrieben in der Form eines Dialogs zwischen [[Rabbi Hillel]] und seinem Schüler [[Jochanan ben Sakkai]], ist im selben Geiste geschrieben. In [[Orthodoxes Judentum|orthodoxen]] Kreisen wurde er verächtlich als &amp;#039;&amp;#039;Acher&amp;#039;&amp;#039; („ein anderer“) bezeichnet, das erstens ein [[Akronym]] seines Namens &amp;#039;&amp;#039;Aaron Chorin Rabbi&amp;#039;&amp;#039; ist und zweitens als Beiname für [[Elischa ben Abuja]] nach seiner [[Apostasie]] verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Datei:Chorin_Aron_Inschrift1.JPG|Oberer Teil der Grabinschrift Aaron Chorins in Arad.&lt;br /&gt;
  Datei:Chorin_Aron_Inschrift2.JPG|Unterer Teil der Grabinschrift Aaron Chorins in Arad.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Chorin auch Choriner, Aaron|2|356|358|}}&lt;br /&gt;
* [[Leopold Löw]], &amp;#039;&amp;#039;[https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/pageview/864791 Aron Chorin. Eine biographische Skizze.]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Encyclopaedia Judaica]], Bd. 5, S. 495–496&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Aaron Chorin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=100441505|LCCN=nr/94/6175|VIAF=10193208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chorin, Aaron}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Reformjudentums]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Hranice na Moravě]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1766]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chorin, Aaron&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chorin, Áron&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ungarischer Reformrabbiner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. August 1766&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hranice na Moravě|Mährisch Weißkirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1844&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Arad (Rumänien)|Arad]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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