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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aarmassiv</id>
	<title>Aarmassiv - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T03:13:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Aarmassiv&amp;diff=195539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: Typo, Form</title>
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		<updated>2025-04-24T13:56:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo, Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Alpengeologie01.png|miniatur|350px|Geologische Skizze der Alpen mit dem Aar-/Gotthardmassiv]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aarmassiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das grösste &amp;#039;&amp;#039;Zentralmassiv&amp;#039;&amp;#039; (aus geologisch altem [[Kristallines Grundgebirge|kristallinem Grundgebirge]] bestehende [[Bergmassiv]]) der [[Schweizer Alpen]]. Es gehört zu den [[Alpen#Westalpen|Westalpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Aarmassiv gehört neben dem [[Gotthardmassiv]], dem &amp;#039;&amp;#039;Aiguilles Rouges-/Arpille-Massiv&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Mont-Blanc-Massiv]] zu den vier &amp;#039;&amp;#039;Zentralmassiven&amp;#039;&amp;#039; der [[Schweizer Alpen]]. Es wird geologisch als Zentralmassiv bezeichnet, weil es zwar als [[kristallines Grundgebirge]] gestaucht, aber nicht in den Bau der [[Helvetisches System|Helvetischen Decken]] einbezogen worden ist und deshalb als [[Autochthon (Geologie)|autochthon]], das heisst ortsansässig (im Rahmen der Alpenbildung kaum verschoben), gilt.&amp;lt;!-- Diese Erklärung, die ich trotz einer Modifikation des Satzes im Sinn vorläufig unverändert gelassen habe, ist als solche nicht zufriedenstellend, denn was hat „zentral“ mit „autochthon“ zu tun? Kommt die Bezeichnung nicht schlicht von der Prominenz und der zentralen geographischen Lage dieser Massive? Ist der Begriff „Zentralmassiv“ nicht auch älter als die Theorie vom Deckenbau der Alpen und damit des Postulates der Existenz allochthoner Einheiten...? In der englischsprachigen (von Alpenländlern verfassten!) Literatur findet sich hingegen meist die Bezeichnung „external massifs“... --&amp;gt; Die Einheiten des Helvetikums zeichnen sich dadurch aus, dass sie – anders als weite Teile insbesondere der östlichen und südlichen Alpen – bereits lange vor der Schliessung des [[Tethys (Ozean)|Tethys-Ozeans]] Teil des europäischen Kontinents waren und dessen damaligen Südrand, einschließlich des vorgelagerten [[Schelf]]bereiches, bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil des Aarmassivs besteht aus [[Gneis]] und [[Granit]], ferner aus [[kristalline Schiefer|kristallinen Schiefern]] und [[Amphibolit]]. Gneise, Schiefer und Amphibolit entstanden aus vormaligen [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sediment-]] und [[Magmatisches Gestein|Schmelzgesteinen]] tief in der Erdkruste. Der Granit ([[Zentraler Aaregranit]]) ist in diese Gesteine vor etwa 300 Millionen Jahren eingedrungen. An seiner Nordflanke wird das Kristallin von unmetamorphen autochthonen bis geringfügig [[Allochthon (Geologie)|allochthonen]] [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimenten]] aus [[Jura (Geologie)|Jura]], [[Kreide (Geologie)|Kreide]] und [[Alttertiär]] überlagert, die ebenfalls dem Helvetikum zugerechnet werden. Im Zuge der verstärkten Hebung der Alpen ab dem [[Miozän]] erfolgte die Abtragung der auf dem Grundgebirge lagernden Sedimente. Zum Teil kam es am heutigen Nordrand des Aarmassivs auch zu geringfügiger [[Überschiebung]] des Kristallins nach Norden über die sedimentären Deckschichten, so an der [[Jungfrau (Berg)|Jungfrau]] und südlich des [[Eiger]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geologischen (tektono-stratigraphischen) Einheiten des Aarmassivs [[Streichen (Geologie)|streichen]] Westsüdwest-Ostnordost, was eine Hauptstauchung in nordnordwestlich-südsüdöstlicher Richtung anzeigt. Innerhalb des Kristallins werden von Nord nach Süd das Lauterbrunner- und Innertkirchner-Kristallin, das Altkristallin nördlich des Aaregranits, der Zentrale Aaregranit (grösster Granitkörper der Schweiz mit 500&amp;amp;nbsp;km² [[Ausbiss (Geologie)|Ausbiss]]&amp;amp;shy;fläche im Raum Grimsel-Göscheneralp-Reusstal) und die südliche Gneiszone (hoher Anteil von Augengneis) unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Aarmassiv erstreckt sich geologisch in West-Ost-Richtung nördlich des alpinen [[Längstal]]s von etwa [[Leukerbad]] bis zum [[Tödi]]. Im Bereich von Tödi und [[Cavistrau]] bis etwa nach [[Brigels]] hin bildet das Aarmassiv nur noch den Sockel der Berge, deren Gipfel aus Sedimenten bestehen. Weiter nördlich und östlich ist das Aarmassiv überhaupt nur noch in extrem tief eingeschnittenen Tälern aufgeschlossen, so am [[Limmerensee]] und zwischen [[Gigerwald]] und [[Vättis]] &amp;#039;&amp;#039;(Vättner [[Fenster (Geologie)|Fenster]])&amp;#039;&amp;#039;. Südwestlich von Leukerbad und [[Leuk]] taucht das Aarmassiv unter die [[Penninische Decken|penninischen Decken]] der [[Walliser Alpen]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht unterirdisch in Verbindung mit den Massiven des [[Mont-Blanc-Gruppe|Mont Blanc]] und der [[Aiguilles Rouges]], die bereits westlich von [[Sion|Sitten]] auf der Südseite des [[Grand Chavalard]] wieder zum Vorschein kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutende Gipfel ===&lt;br /&gt;
Aaregranit: [[Bietschhorn]], [[Nesthorn]], [[Dammastock]], [[Oberalpstock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kristalline Hülle des Aaregranits: [[Aletschhorn]], [[Jungfrau (Berg)|Jungfrau]], [[Mönch (Berg)|Mönch]], [[Finsteraarhorn]], [[Schreckhorn]], [[Sustenhorn]], [[Bristen (Berg)|Bristen]], [[Gross Düssi|Düssi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mesozoische Sedimenthülle („Autochthon“): [[Balmhorn]], [[Blüemlisalp|Blümlisalp]], [[Eiger]], [[Wetterhorn]], [[Titlis]], Windgällen, [[Clariden]], [[Tödi]], [[Hausstock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Toni P. Labhart: &amp;#039;&amp;#039;Geologie der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Ott Verlag, Thun 1992, ISBN 3-7225-6298-8.&lt;br /&gt;
* Albert Heim: &amp;#039;&amp;#039;Die Geologie der Hochalpen zwischen Reuss und Rhein.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Alpen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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