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	<title>AV Austria Köln - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T16:07:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=AV_Austria_K%C3%B6ln&amp;diff=1953527&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: Typo, Form</title>
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		<updated>2025-04-24T10:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typo, Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Studentenverbindung&lt;br /&gt;
|Name          = AV Austria Köln&lt;br /&gt;
|Wappen        = WappenAustria.gif&lt;br /&gt;
|Zirkel        = AKZirkel.jpg&lt;br /&gt;
|Hochschulort  = [[Köln]]&lt;br /&gt;
|Gründung      = 15. November 1933&lt;br /&gt;
|Verband       = [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]]&lt;br /&gt;
|Nummer        = &lt;br /&gt;
|Kürzel        = AK!&lt;br /&gt;
|Farbenstatus  = farbentragend&lt;br /&gt;
|Mütze         = &lt;br /&gt;
|Religion      = katholisch&lt;br /&gt;
|Mensur        = nichtschlagend&lt;br /&gt;
|Wahlspruch    = In Veritate Libertas!&lt;br /&gt;
|&amp;lt;!-- Automatische Erstellung von Burschenbändern:  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;!-- Vorschläge für besondere Formen von Burschenbändern siehe oben!  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|B-Percussion1       = gold&lt;br /&gt;
|B-Percussion1Breite = &amp;lt;!-- Breite der oberen Percussion in Pixeln --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|B-Farbe1            = white&lt;br /&gt;
|B-Farbe1Breite      = &lt;br /&gt;
|B-Farbe2            = red&lt;br /&gt;
|B-Farbe2Breite      =&lt;br /&gt;
|B-Farbe3            = gold&lt;br /&gt;
|B-Farbe3Breite      = &lt;br /&gt;
|B-Farbe4            = &lt;br /&gt;
|B-Farbe4Breite      = &lt;br /&gt;
|B-Farbe5            = &lt;br /&gt;
|B-Farbe5Breite      = &lt;br /&gt;
|B-Percussion2       = gold&lt;br /&gt;
|B-Percussion2Breite = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akademische Verbindung Austria Köln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war von 1933 bis 1935 eine [[Studentenverbindung]] in [[Köln]]. Sie diente als Sammelbecken für die österreichischen Mitglieder des [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|Cartellverbands]], die wegen einer ablehnenden Haltung zur österreichischen „[[Vaterländische Front|vaterländischen Front]]“ oder ihrem (offiziellen) Bekenntnis zu nationalsozialistischen Prinzipien aus dem [[Österreichischer Cartellverband|Österreichischen Cartellverband]] (ÖCV) ausscheiden mussten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vaterländische Front&amp;quot;&amp;gt;[[Michael Gehler]]: &amp;#039;&amp;#039;Studenten und Politik. Der Kampf um die Vorherrschaft an der Universität Innsbruck 1918–1938&amp;#039;&amp;#039;. Haymon Verlag, Innsbruck 1990, S. 353 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die österreichischen CV-Verbindungen hatten am 15. Juli 1933 den [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen]] (CV) verlassen, da sie den vom [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|Nationalsozialistischen Deutscher Studentenbund]] (NSDStB) eingesetzten CV-Verbandsführer [[Edmund Forschbach]] ([[KDStV Ripuaria Freiburg im Breisgau]]) nicht akzeptierten, sich nicht zum geforderten „großdeutschen Gedanken“ bekennen wollten und einen Eintritt in die [[Deutsche Studentenschaft]] ablehnten. Daraufhin ordnete Forschbach an, dass CVer, die Bandinhaber einer österreichischen Verbindung waren, deren Band zurückzulegen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CVer aus dem [[Deutsches Reich|Reichsgebiet]], deren Urverbindung an einer der österreichischen Universitäten akkreditiert war, mussten aus dieser austreten. Schon am 14. Juli hatte Karl Hauke, Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschen Austrierzirkels&amp;#039;&amp;#039;, Kanzler und Justitiar des [[Erzbistum Köln|Erzbistums Köln]], an seine Urverbindung [[AV Austria Innsbruck|Austria Innsbruck]] geschrieben, dass „wir die großdeutsche Tradition der Verbindung zu wahren haben, uns als reichsdeutsche Austria mit eigener [[Studentenverbindung|Aktivitas]] und eigenem reichsdeutschen [[Studentenverbindung|Philisterium]] an der [[Universität zu Köln]] aufmachen und von dem österreichischen Teil trennen mit dem Ziele, wenn dort die Verhältnisse in Österreich anders geworden sind und dort der großdeutsche Gedanke und die nationale deutsche Bewegung zum Erfolg geführt ist, unseren Sitz wieder nach Innsbruck zu verlegen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Schreiben von Dr. Karl Hauke an die A.V. Austria Innsbruck, zit. aus: &amp;#039;&amp;#039;Austrier-Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 10, Innsbruck 1933; gekürzt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Bemühungen des Altherrenausschusses der Austria Innsbruck, für ihre Mitglieder im Reich einen Kompromiss zu finden, blieb Hauke bei seiner starren Haltung. Er machte deutlich: „Nach der ausdrücklichen Anordnung des CV-Führers haben alle reichsdeutschen CVer, die einer österreichischen Verbindung angehören, unverzüglich ihren Austritt aus dieser zu erklären, anderenfalls sie aus dem CV ausgeschlossen werden. Zuwiderhandlungen haben Nachteile staats- und akademisch-bürgerlicher Art zur Folge.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zu den hier angeführten Plänen des NSDStB unter [[Oskar Stäbel]] bzgl. einer Umwandlung &amp;#039;&amp;#039;aller&amp;#039;&amp;#039; reichsdeutschen Korporationsverbände zu einer „nationalsozialistischen Erziehungsgemeinschaft“: Michael Grüttner: &amp;#039;&amp;#039;Die Korporationen und der Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Harm-Hinrich Brandt]], [[Matthias Stickler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Burschen Herrlichkeit. Geschichte und Gegenwart des studentischen Korporationswesens&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg, Band 8), Würzburg 1998, S. 125–143, hier S. 130ff., ISBN 3-87717-781-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einem Ausschluss zuvorzukommen, wurde die Bildung einer &amp;#039;&amp;#039;Akademischen Vereinigung&amp;#039;&amp;#039; innerhalb des CV an der Universität zu Köln angestrebt. Als äußeres Zeichen der weiterhin bestehenden Verbundenheit zur österreichischen Heimat sollte diese Verbindung den Namen „Austria Köln“ tragen und alte Tradition der Austria-Innsbruck sowie deren Grundsätze und Rechte im CV übernehmen. Um von offizieller Seite genehmigt zu werden, bekannte man sich – eine Forderung mit der sich auch alle schon bestehenden reichsdeutschen Korporationen seit 1933 konfrontiert sahen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu Michael Grüttner: &amp;#039;&amp;#039;Die Korporationen und der Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: Harm-Hinrich Brandt, Matthias Stickler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Burschen Herrlichkeit. Geschichte und Gegenwart des studentischen Korporationswesens&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg, Band 8), Würzburg 1998, S. 125–143, hier S. 131f.&amp;lt;/ref&amp;gt; – in der Satzung zu bestimmten nationalsozialistischen Prinzipien, etwa dem [[Volksdeutsche|„volksdeutschen Gedanken“]], dem nationalen deutschen Staat [[Adolf Hitler]]s und dem [[Führerprinzip]].&amp;lt;ref&amp;gt;Auszüge aus einem Rundschreiben von Hauke „An die reichsdeutschen Mitglieder der ehemaligen CV-Verbindungen in Österreich“ vom 31. Juli 1933, zit. aus: &amp;#039;&amp;#039;Austrier-Blätter&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 10, Innsbruck 1933, S. 8; gekürzt; ebenfalls nachzulesen bei: Michael Gehler: &amp;#039;&amp;#039;Studenten und Politik. Der Kampf um die Vorherrschaft an der Universität Innsbruck 1918–1938&amp;#039;&amp;#039;. Haymon Verlag, Innsbruck 1990, S. 353; Marlen Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Korporierte Kooperation – Zum Vergleich von Burschenschaften und Cartellverband&amp;#039;&amp;#039;. In: Österreichische HochschülerInnenschaft (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Konservatismus. Elitarismus. Männerbündelei. Der Österreichische Cartellverband Dachverband Katholischer Studentenverbindungen&amp;#039;&amp;#039;, Wien 2. Aufl. 2013, S. 125–158, hier: S. 136f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altherrenausschuss der Austria Innsbruck beschloss daraufhin am 8. August 1933, alle reichsdeutschen Austrier ihres Burscheneides zu entbinden und sie aus den Mitgliederlisten zu streichen, um ihnen im Reich Unannehmlichkeiten zu ersparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Austria-Köln wurde im CV als Rechtsnachfolgerin der Austria Innsbruck mit dem Gründungsjahr 1864&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Ferdinand Krause|Peter Krause]]: &amp;#039;&amp;#039;O alte Burschenherrlichkeit. Die Studenten und ihr Brauchtum.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Graz, Wien, Köln 1997, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt; geführt. Aus diesem Grund übernahm Austria-Köln auch [[Studentenwappen|Wappen]], [[Couleur|Farben]], [[Zirkel (Studentenverbindung)|Zirkel]], den Wahlspruch &amp;#039;&amp;#039;In Veritate Libertas&amp;#039;&amp;#039;, Burschen- und Fuchsenstrophe und das Bundeslied der Austria Innsbruck. Karl Hauke wurde zum Verbindungsführer bestimmt.&lt;br /&gt;
Am 15. November 1933 konstituierte sich die Austria als achte Kölner CV-Verbindung. Die formale Anerkennung durch die CV-Verbandsführung und die Universität zu Köln erfolgte noch im selben Monat. Die Publikationsfeier fand am 21. Januar 1934 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zu diesen Daten den geschichtlichen Abriss bei Siegfried Schieweck-Mauk: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der CV- und ÖCV-Verbindungen. Die Korporationen und Vereinigungen des Cartellverbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen (CV) und des Cartellverbandes der katholischen österreichischen Studentenverbindungen (ÖCV) in geschichtlichen Kurzdarstellungen&amp;#039;&amp;#039;. (Gemeinschaft für Deutsche Studentengeschichte), SH-Verlag, Köln 1997, ISBN 3-89498-040-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drohende Ausschließung aus dem CV bewirkte, dass Austria-Köln zu einem Sammelbecken für &amp;#039;&amp;#039;alle&amp;#039;&amp;#039; reichsdeutschen CVer wurde, die einer österreichischen Verbindung angehörten. Mit über 450 (vor allem aktiven) Mitgliedern wurde sie schnell zur größten Kölner Verbindung. Am stärksten waren die Austria Innsbruck (165), [[KÖHV Leopoldina Innsbruck|Leopoldina Innsbruck]] (46), [[KÖHV Carolina Graz|Carolina Graz]] (40) und Rheno-Danubia Innsbruck (34) vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bevor der NSDStB den Verbindungen die Anerkennung vollends entziehen konnte, wurde Ende Oktober 1935 auf einer Verbandstagung in Würzburg (auf dem Haus der [[KDStV Markomannia Würzburg]]) die Auflösung des CV beschlossen. Austria-Köln teilte somit am 27. Oktober 1935 das Schicksal aller CV-Verbindungen, sie wurde aufgelöst. Nach dem Krieg wurde sie nicht reaktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Michael Gehler]]: &amp;#039;&amp;#039;Studenten und Politik. Der Kampf um die Vorherrschaft an der Universität Innsbruck 1918–1938&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Forschungen zur Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;6). Haymon Verlag, Innsbruck 1990 (zgl. Innsbruck, Univ., Diss., 1988), ISBN 3-85218-079-1.&lt;br /&gt;
*Hans Jürgen Rösgen: &amp;#039;&amp;#039;Die Auflösung der katholischen Studentenverbände im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Dortmunder Historische Studien.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;15). Universitätsverlag Brockmeyer, Bochum 1995 (zgl. Dortmund, Univ., Diss., 1995), ISBN 3-8196-0393-X.&lt;br /&gt;
*Siegfried Schieweck-Mauk: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der CV- und ÖCV-Verbindungen. Die Korporationen und Vereinigungen des Cartellverbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen (CV) und des Cartellverbandes der katholischen österreichischen Studentenverbindungen (ÖCV) in geschichtlichen Kurzdarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; (Gemeinschaft für Deutsche Studentengeschichte) SH-Verlag, Köln 1997, ISBN 3-89498-040-0, S. 124 f.&lt;br /&gt;
*[[Michael Grüttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Korporationen und der Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Harm-Hinrich Brandt, [[Matthias Stickler]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Burschen Herrlichkeit. Geschichte und Gegenwart des studentischen Korporationswesens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Stadtarchivs Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;8). Würzburg 1998, ISBN 3-87717-781-6, S.&amp;amp;nbsp;125–143.&lt;br /&gt;
*Friedrich J. Ortwein: &amp;#039;&amp;#039;Austria (Innsbruck zu) Köln. Die achte Kölner CV-Verbindung, eine NS-Geburt.&amp;#039;&amp;#039; In: ders. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rappoltstein. 1905–2005.&amp;#039;&amp;#039; Locher, Köln 2005, ISBN 3-930054-50-7, S.&amp;amp;nbsp;200–202 ([http://friedrich.ortwein-koeln.de/RAP/Austria-CGN.pdf PDF]; 283&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentenverbindung (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentengeschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erloschene Studentenverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CV-Verbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1935]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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