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	<title>AVUS - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=AVUS&amp;diff=76144&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ErikDunsing: Links; Bild von Pragher wieder entfernt, da hier unpassend</title>
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		<updated>2026-02-23T05:51:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links; Bild von Pragher wieder entfernt, da hier unpassend&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Berliner Autostraße. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Avus (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Rennstrecke&lt;br /&gt;
| Name = AVUS&lt;br /&gt;
| Zusatz = Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße&amp;lt;br /&amp;gt;heute nördlicher Abschnitt der [[Bundesautobahn 115|A&amp;amp;nbsp;115]]&lt;br /&gt;
| Logo = &lt;br /&gt;
| Adresse =&lt;br /&gt;
| Staat = DEU&lt;br /&gt;
| Ort = [[Berlin]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 52/28/50/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13/15/05/E&lt;br /&gt;
| Region = DE-BE&lt;br /&gt;
| Karte = Deutschland&lt;br /&gt;
| Foto =&lt;br /&gt;
| Rennstreckenart = Ehemalige Rennstrecke&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 24. September 1921&lt;br /&gt;
| Formel-1-Strecke =&amp;lt;br /&amp;gt;1959&lt;br /&gt;
| Stilllegung = 26. April 1998&lt;br /&gt;
| Internetadresse =&lt;br /&gt;
| Titel1 =&lt;br /&gt;
| Untertitel1 =Verlauf der Rennstrecke:&amp;lt;br /&amp;gt;1 – Südschleife&amp;lt;br /&amp;gt;2 – Abfahrt zur Nordschleife&amp;lt;br /&amp;gt;3 – Nordkurve&amp;lt;br /&amp;gt;4 – Start- und Ziellinie&lt;br /&gt;
| Streckenskizze1 = Circuit AVUS.svg&lt;br /&gt;
| Veranstaltungen1 = [[Formel 1]], [[Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft|DTM]]&lt;br /&gt;
| Länge_km1 = 8.3&lt;br /&gt;
| Kurven1 = 4&lt;br /&gt;
| Kurvenüberhöhung1 = 1937–1967: Nordkurve 43,6°&lt;br /&gt;
| Zuschauer1 =&lt;br /&gt;
| Rekordart1a = Formel 1&lt;br /&gt;
| Rekordzeit1a = 2:04,5&lt;br /&gt;
| Rekordjahr1a = 1959&lt;br /&gt;
| Rekordfahrer1a = [[Tony Brooks]]&lt;br /&gt;
| Rekordteam1a = [[Scuderia Ferrari|Ferrari]]&lt;br /&gt;
| Rekordart1b =&lt;br /&gt;
| Rekordzeit1b =&lt;br /&gt;
| Rekordjahr1b =&lt;br /&gt;
| Rekordfahrer1b =&lt;br /&gt;
| Rekordteam1b =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Funkturm Berlin View 14.jpg|mini|Blick vom [[Berliner Funkturm|Funkturm]] auf die AVUS am 21. April 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;AVUS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße)&amp;#039;&amp;#039; im Südwesten [[Berlin]]s wird als das nördliche Teilstück der [[Autobahn|Bundesautobahn]][[Bundesautobahn 115|&amp;amp;nbsp;115]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1921 ist die AVUS die erste ausschließliche [[Autostraße]] der Welt. Die pro Fahrbahnseite gut neun Kilometer&amp;amp;nbsp;– als Gesamtrunde rund 19&amp;amp;nbsp;km&amp;amp;nbsp;– lange Strecke diente bis zum Autobahnanschluss 1940 als gebührenpflichtige [[Motorsport-Rennstrecke|Renn-]] und [[Teststrecke]] und nicht dem öffentlichen Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AVUS führt vom [[Berliner Funkturm]], an dem ein Anschluss zum [[Bundesautobahn 100|Berliner Stadtring]] (A&amp;amp;nbsp;100) besteht, nahezu geradeaus durch den [[Grunewald (Forst)|Grunewald]] bis nach [[Berlin-Nikolassee|Nikolassee]]. Bis zum April 1998 wurde die AVUS an einigen Wochenenden auch als Rennstrecke genutzt, wobei verschiedene verkürzte Streckenlängen zur Anwendung kamen, indem die jeweils im Rennbetrieb genutzte Südkehre immer näher zur Nordkehre verlegt wurde, die von 1937 bis 1967 durch eine spektakuläre [[Steilkurve]] aus Backsteinen gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Avus Tribüne The Cube Messe Juni 2022.jpg|mini|Tribüne entlang der AVUS auf der Höhe des [[Messe Berlin|Messegeländes]], Juni 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Motiviert durch deutsche Misserfolge bei [[Automobilsport]]veranstaltungen wurde im Jahr 1909 die &amp;#039;&amp;#039;Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland) |GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; gegründet, mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der [[Automobilindustrie #Autoindustrie in Deutschland|deutschen Automobilindustrie]] zu fördern. Nach Umwandlung in eine Aktiengesellschaft begannen 1913 die Arbeiten für eine nur für [[Automobil|Autos]] zugelassene Straße entlang der [[Wetzlarer Bahn]] von [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]] nach [[Berlin-Nikolassee |Nikolassee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurden die Arbeiten 1914 kurz vor der Vollendung eingestellt. Erst im Jahr 1921 wurde die Rennstrecke durch private Investitionen von [[Hugo Stinnes]] vollendet und am 19.&amp;amp;nbsp;September 1921 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.berlin.de/chronik/index.php?date=1921-09-19 |titel=Berlin Chronik |werk= |hrsg= |datum= |sprache=de |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210122211358/https://www.berlin.de/chronik/index.php?date=1921-09-19 |archiv-datum=2021-01-22 |archiv-bot= |abruf=2021-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nahezu geradlinige Rennstrecke verband die Nordkurve in [[Berlin-Westend|Westend]] (im damaligen [[Bezirk Charlottenburg]]) mit der am [[Nikolassee]] gelegenen Südkurve (im Bereich der heutigen Anschlussstelle Spanische Allee&amp;lt;ref&amp;gt;siehe [https://histomapberlin.de histomapberlin.de], Kartenblatt 4053, Ausgabe 1927&amp;lt;/ref&amp;gt;) zu einem rund 19&amp;amp;nbsp;km langen Rundkurs. Am 24.&amp;amp;nbsp;September 1921 wurde die AVUS mit einem Autorennen zwischen Berlin und Wannsee eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Deutsches Historisches Museum]] (DHM) |url=https://www.dhm.de/archiv/gaeste/luise/tagesfakten/tf09/0924.htm |titel=Tagesfakten: An einem 24. September |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2021-01-16 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Eröffnung wurde die Strecke für den privaten Verkehr freigegeben. Ein einmaliges Durchfahren kostete die damals stattliche Summe von zehn&amp;amp;nbsp;[[Papiermark|Mark]], eine Vierteljahreskarte kostete 1000&amp;amp;nbsp;Mark (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund {{Inflation|DE|1000|1921|r=-1}}&amp;amp;nbsp;Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits beim Eröffnungsrennen zeigten sich auf mangelnde Erfahrung im Fahrbahnaufbau zurückzuführende Defizite der Strecke. Der aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammende Aufbau als [[Makadam]] wurde noch mit Teer getränkt, konnte jedoch den steigenden Belastungen nicht standhalten, sodass die AVUS als eine der ersten Straßen mit einer Deckschicht aus [[Asphalt]] versehen wurde. In den Folgejahren wurden wegen der mit der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflation]] einhergehenden wirtschaftlichen Notlage Teile der AVUS von der Bevölkerung demontiert und verkauft oder verheizt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 fand mit dem ersten [[Großer Preis von Deutschland 1926|Großen Preis von Deutschland]] wieder ein großes Autorennen statt, bei dem infolge widriger Witterungsbedingungen und des schlechten Streckenzustands vier Todesopfer zu beklagen waren. Neben mangelnder Griffigkeit des Belags hatte die Strecke durch den traditionellen Fahrbahnaufbau bei mangelnder Verdichtung des Untergrunds Bodenwellen mit bis zu zehn Zentimetern Höhe. In den folgenden Jahren wurde die AVUS nun auch Versuchsstrecke für Straßenbau, auf der viele Elemente des heutigen Straßenbaus erstmals getestet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rennbetrieb kam infolge einer Absatzkrise der deutschen Automobilindustrie Mitte der 1920er Jahre und der 1929 einsetzenden [[Weltwirtschaftskrise]] weitgehend zum Erliegen. Doch Anfang der 1930er Jahre wurden wieder regelmäßig Rennen gefahren.&amp;lt;!-- Das passt irgendwie nicht zum o.&amp;amp;nbsp;g. Rennen von 1926, und „Anfang der 1930er Jahre“ war die Weltwirtschaftskrise auch noch nicht beendet. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Motel AVUS Berlin.jpg|mini|Motel AVUS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Rundengeschwindigkeiten zu erhöhen und um Platz für die heutige Halenseestraße zu gewinnen, wurde 1937 die alte Nordkurve, auf Initiative des Baurats [[Erich Krey]], durch eine überhöhte, 43,6° steile und aus [[Ziegelstein]]en gemauerte [[Steilkurve]] mit einem wesentlich geringeren Radius ersetzt und das nun jenseits der Halenseestraße gelegene Verwaltungsgebäude mit Zuschauertribüne durch ein neues Gebäude mit einem Zielrichterturm am Ausgang der Nordkurve. Dieses wird heute als [[Motel]] benutzt. Gleichzeitig wurde eine neue Tribünenanlage errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Südkurve}}&lt;br /&gt;
Der Anschluss zum [[Bundesautobahn 10|Berliner Ring]] wurde 1940 für den Verkehr freigegeben, wodurch die AVUS als Zubringer endgültig ihren Privatstraßencharakter verlor. Die nördlich des Geländes der Tankstelle an der [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Nikolassee #Spanische Allee* |Spanische Allee]]&amp;#039;&amp;#039; gelegene erste Südkurve wurde danach deswegen gesperrt. Eine projektierte zweite überhöhte Südkurve (nördlich der Havelchaussee) wurde wegen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nicht vollendet, der bereits aufgeschüttete Wall wurde nach dem Krieg von der [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischen]] Besatzungsmacht als Schießplatz mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der geschlossenen amerikanischen Militärstandorte in Norddeutschland#Berlin |Keerans Range]]&amp;#039;&amp;#039; genutzt. Ersatzweise wurde nun die Motorradkurve nördlich des [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Grunewald#Hüttenweg*|Hüttenweges]] zur Südkehre verwendet, wodurch sich die Rennstrecke auf eine Länge von 8,3&amp;amp;nbsp;km halbierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Zweiten Weltkrieg blieb die AVUS nicht ganz verschont. Das stark beschädigte Nordtor wurde bald nach dem Krieg abgerissen. Da die Benutzung nun kostenfrei war, hatte es ohnehin seine Funktion verloren. Nachdem in den ersten [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegsjahren]] nicht an einen Rennbetrieb zu denken gewesen war, wurde nach Ausbesserung der gröbsten Schäden bereits 1951 das erste Rennen gestartet. Die überhöhte Nordkurve erwies sich jedoch weiterhin als beständige Gefahrenquelle mit spektakulären Unfällen, von denen einige tödlich endeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Steilkurven von der [[Fédération Internationale de l’Automobile |FIA]]&amp;amp;nbsp;– dem internationalen [[Dachverband]] von [[Verkehrsclub|Automobilclubs]] und [[Motorsport]]-Vereinen&amp;amp;nbsp;– generell als gefährlich und nicht mehr zeitgemäß eingestuft wurden, riss man die überhöhte Nordkurve 1967 ab, um sie erneut durch eine flache Nordkurve zu ersetzen, die mit dem Platzbedarf des neuen [[Autobahndreieck Funkturm|Autobahndreiecks Funkturm]] verträglicher war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem zunehmenden Individualverkehr wurden Sperrungen der AVUS für Rennsportveranstaltungen problematischer, da sie für den Trainingsbetrieb schon vor den Renntagen am Wochenende gesperrt werden musste. Der geradlinige Hochgeschwindigkeitskurs entsprach nicht mehr den Anforderungen des Rennsports und wurde mehrmals verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Mauerfall]] im Jahr 1989 und dem damit noch einmal ansteigenden Verkehr von der [[City West (Berlin)|westlichen Innenstadt]] zum Berliner Ring nahte das endgültige Ende des Rennbetriebs auf der AVUS. Obwohl noch versucht wurde, die Strecke durch Verkürzung und Einrichtung von [[Schikane (Verkehr)|Schikanen]] zu entschärfen und für das Publikum attraktiver zu machen, wurde der Rennbetrieb schließlich am 26.&amp;amp;nbsp;April 1998 eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Neumann |url=http://www.berliner-zeitung.de/archiv/nach-77-jahren--berlin-nimmt-abschied-von-den-avus-rennen,10810590,9425828.html |titel=Nach 77 Jahren: Berlin nimmt Abschied von den Avus-Rennen |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=1998-04-30 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130414084054/http://www.berliner-zeitung.de/archiv/nach-77-jahren--berlin-nimmt-abschied-von-den-avus-rennen,10810590,9425828.html |archiv-datum=2013-04-14 |archiv-bot= |abruf=2012-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 2011 und 2012 erfolgte eine grundhafte Erneuerung zwischen dem [[Autobahndreieck Funkturm]] und der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Spanische Allee&amp;#039;&amp;#039;. Die Fahrbahnen wurden komplett neu aufgebaut sowie die Brücke über den Hüttenweg durch einen Neubau ersetzt. Die Kosten betrugen 28&amp;amp;nbsp;Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stadtentwicklung.berlin.de/bauen/strassenbau/a115_avus/index.shtml |titel=Straßen und Brücken für Berlin – Erneuerung der A&amp;amp;nbsp;115 (AVUS) |hrsg=[[Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen|Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt]] |abruf=2012-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit dem Großbrand auf dem [[Sprengplatz Grunewald]] blieb die AVUS vom 4. bis 10.&amp;amp;nbsp;August 2022 gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
=== Rennsport auf der AVUS ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|AVUS-Rennen für Motorräder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1991-1209-503, Autorennen im Grunewald, Berlin.jpg|mini|links|Paul Gebser auf [[Dixi (Automarke)|Dixi]], Sieger der kleinen Klasse am 11.&amp;amp;nbsp;Juni 1922]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-02915, Berlin, AVUS, Großer Preis von Deutschland.jpg|mini|Der [[Großer Preis von Deutschland 1926|Große Preis von Deutschland 1926]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-08916, Berlin, Avus, Raketenauto.jpg|mini|Das Raketenauto Rak VI, 1929]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2007-0625-500, Motorradrennen, Avus, Berlin.jpg|mini|hochkant|Die beiden [[Husqvarna Motorcycles|Husqvarna]]-Werksfahrer [[Gunnar Kalén]] (l.) und [[Ragnar Sunnqvist]], 1933]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-P016402, Berlin, Rennen auf der Avus.jpg|mini|Ein [[Silberpfeil]] in der [[Steilkurve]], 1937]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur Motorradfahrer Max Esser 1.jpg|mini|Skulpturengruppe &amp;#039;&amp;#039;Motorradfahrer&amp;#039;&amp;#039; (1939) von [[Max Esser]] an der ehemaligen Nordkurve. Links: [[Ewald Kluge]] auf [[DKW]], rechts: [[Ernst Jakob Henne]] auf [[BMW (Motorsport)|BMW]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Spanische Allee 180 (Nikol) Avus.jpg|mini|hochkant|Denkmal von [[Joachim Matz]] in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Nikolassee#Spanische Allee*|Spanischen Allee]]&amp;amp;nbsp;180]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Eröffnung der AVUS wurden am Wochenende des 24. und 25.&amp;amp;nbsp;September 1921 bei großem Zuschauerinteresse in verschiedenen Klassen Autorennen ausgetragen. Das Hauptrennen gewann der Berliner Lokalmatador [[Christian Riecken]] in einem [[Nationale Automobil Gesellschaft|NAG]]. Die mit 128,8&amp;amp;nbsp;km/h höchste Durchschnittsgeschwindigkeit erreichte jedoch [[Fritz von Opel]] am Vortag auf einer eine Runde kürzeren Strecke in einer niedrigeren Motorenklasse. Im Hauptrennen führte von Opel zur Halbzeit, wurde allerdings am Ende mit Zündproblemen nur Dritter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der folgenden [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflationszeit]] war der Motorsport kaum finanzierbar. Lediglich am 11.&amp;amp;nbsp;Juni 1922 fand auf der AVUS noch ein großes Autorennen statt, eingeleitet vom ersten [[Motorradsport |Motorradrennen]] am 10.&amp;amp;nbsp;Juni auf der Strecke. Sieger des Autorennens in der großen Klasse wurde wieder Christian Riecken auf NAG. In den folgenden Jahren fanden sogenannte „Kleinwagenrennen“ statt, die zumindest von den Rundengeschwindigkeiten nicht mit den frühen Rennen vergleichbar waren. So fanden in den Jahren 1923 und 1924 Kleinwagenrennen mit Fahrzeugen bis 1500&amp;amp;nbsp;cm³ auf der AVUS statt. 1924 erreichte [[Karl Slevogt]] auf einem [[Stromlinienfahrzeug|Stromlinien]]-[[Apollo-Werke|Apollo 4/20]] einen Rundendurchschnitt von 146&amp;amp;nbsp;km/h und fiel dann mit Motorschaden aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am 11. Juli 1926 wurde das nächste bedeutsame Autorennen gestartet, der erste [[Großer Preis von Deutschland 1926|Große Preis von Deutschland]] auf der AVUS. Widrige Witterungsbedingungen und der unzureichende Straßenbelag führten zu vielen Unfällen und Ausfällen. Schon im Training starb einer der damals noch vom Reglement geforderten Beifahrer bei einem Unfall in der Südkurve. Während des Rennens kam [[Adolf Rosenberger]] mit seinem [[Mercedes-Benz (Motorsport)|Mercedes-Benz]] am Ausgang der Nordkurve von der Piste ab und schlug in die Rundenzähltafel und ein Zeitnehmerhäuschen ein. Während Rosenberger und sein Beifahrer den Unfall verletzt überlebten, starben zwei Studenten im Zeitnehmerhäuschen und der Schildermaler an der Rundentafel. Den Sieg im Regenrennen, das nur 17 von 46 gemeldeten Fahrern beendeten, errang der damals noch weitgehend unbekannte Mercedes-Verkäufer [[Rudolf Caracciola]] auf Mercedes-Benz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Rennen der 1920er Jahre zogen bis zu 300.000 Zuschauer an die Rennstrecke. Bedeutende Rennen wurden auf der AVUS erst wieder Anfang der 1930er Jahre ausgetragen. Aufgrund der Streckencharakteristik bot sich die AVUS jedoch auch für Rekordversuche an. Der spektakulärste davon fand 1928 statt, als wiederum Fritz von Opel den raketengetriebenen [[Opel RAK2]] auf über 230&amp;amp;nbsp;km/h beschleunigte. Zu diesem Fahrzeug wurde Opel durch den Raketenpionier [[Max Valier]] inspiriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim 1931 trotz Weltwirtschaftskrise überraschend wieder ausgetragenen Rennen gewann erneut Caracciola. Dritter wurde der aufstrebende [[Manfred von Brauchitsch]] (beide auf Mercedes-Benz). 1932 überholte von Brauchitsch mit seinem&amp;amp;nbsp;– in Privat-Initiative mit Stromlinien-Verkleidung versehenen&amp;amp;nbsp;– [[Mercedes-Benz W 06|Mercedes-Benz SSKL]] den inzwischen zu [[Alfa Romeo Motorsport|Alfa Romeo]] gewechselten Caracciola noch kurz vor dem Ziel und siegte. Das Rennen wurde überschattet vom tödlichen Unfall des Rennstallbesitzers und Privatfahrers [[Georg Christian von Lobkowitz (Rennfahrer)|Georg Christian Prinz von Lobkowitz]]. Er war mit seinem [[Bugatti Type 54]] bereits zu Beginn des Rennens vor der Südkehre mit dem Bugatti von [[Hans Lewy (Rennfahrer)|Hans Lewy]] kollidiert und verstarb kurz darauf im Krankenhaus an den Folgen der dabei erlittenen schweren Verletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren [[Internationales AVUS-Rennen 1933|1933]] und 1934 gewannen [[Achille Varzi (Rennfahrer)|Achille Varzi]] ([[Bugatti]]) und [[Guy Moll]] ([[Alfa Romeo Motorsport|Alfa Romeo]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausländische Siege auf ausländischen Fabrikaten kamen den regierenden [[Zeit des Nationalsozialismus |Nationalsozialisten]] sehr ungelegen, sodass dem Rennsport bald mehr finanzielle Mittel zur Verfügung standen. Die Konsequenz war die Entwicklung der berühmten [[Silberpfeil]]e von [[Mercedes-Benz (Motorsport)|Mercedes-Benz]] und [[Auto Union AG|Auto Union]]. Beim Rennen 1935 fruchtete diese Entwicklung mit einem Sieg von [[Luigi Fagioli]] auf Mercedes-Benz. Die Durchschnittsgeschwindigkeit stieg von unter 210&amp;amp;nbsp;km/h in den Jahren zuvor auf über 238&amp;amp;nbsp;km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der überhöhten Nordkurve 1937 führte zur weiteren Steigerung der Geschwindigkeiten. Ebenso wurde im Fahrzeugbau durch Stromlinienverkleidungen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge erhöht. Das Rennen am 30.&amp;amp;nbsp;Mai 1937 dominierten die Silberpfeile. Der Sieger [[Hermann Lang]] auf Mercedes-Benz erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von knapp 400&amp;amp;nbsp;km/h, [[Bernd Rosemeyer]] fuhr mit seinem [[Auto-Union-Rennwagen]] die schnellste Rennrunde mit einem Schnitt von 276,39&amp;amp;nbsp;km/h; eine Durchschnittsgeschwindigkeit, die auf der AVUS durch die folgende Verkürzung der Strecke nie wieder erreicht und erst Jahrzehnte später beim Rennen [[Indianapolis 500]] übertroffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die AVUS 1951 mit einem Rennen vor 350.000 Zuschauern wiedereröffnet. 1954 wurde ein&amp;amp;nbsp;– [[Formel-1-Rennen ohne Weltmeisterschaftsstatus|nicht zur Weltmeisterschaft]] zählendes&amp;amp;nbsp;– [[Formel 1|Formel-1]]-Rennen ausgetragen, bei dem unter anderem auch die [[Mercedes-Benz W196|Mercedes-Benz-W196]]-[[Werksteam|Werkswagen]] beteiligt waren. Es gewann [[Karl Kling (Rennfahrer)|Karl Kling]] vor [[Juan Manuel Fangio]] und [[Hans Herrmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Großer Preis von Deutschland 1959|Große Preis von Deutschland 1959]] fand&amp;amp;nbsp;– anstatt wie bisher auf dem [[Nürburgring]]&amp;amp;nbsp;– auf der AVUS statt. Die Gründe waren politischer Natur: Man wollte in der geteilten, aber noch nicht von der [[Berliner Mauer]] durchtrennten Stadt zur Zeit des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] ein Zeichen setzen. Besucher aus [[Ost-Berlin]] konnten ihre Eintrittskarten mit [[Mark der DDR]] bezahlen. Das F1-Rennen gewann [[Tony Brooks]] auf [[Scuderia Ferrari|Ferrari]]. [[Hans Herrmann]] überschlug sich mit seinem [[British Racing Motors|B.R.M.]] in der Südkurve, kam aber mit wenigen Blessuren davon. Im [[Sportwagenrennen]], am Tag zuvor, starb jedoch der Vorjahressieger [[Jean Behra]], als sein [[Porsche 718]] im Regen über den äußeren Rand der Steilwandkurve schoss, mit dem Sockel einer ehemaligen [[Flugabwehrkanone |Flakstellung]] kollidierte und gegen einen Fahnenmast geschleudert wurde. Einen ähnlich spektakulären Unfall hatte [[Richard von Frankenberg]] 1956 unverletzt überstanden, als er aus seinem [[Porsche 645]] Spyder geschleudert worden war, bevor dieser auf einem Parkplatz hinter der Nordkurve aufgeschlagen und dann in Flammen aufgegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war die große Zeit der Grand-Prix-Rennen auf der AVUS vorbei. Der Schock saß so tief, dass drei Jahre lang überhaupt keine Autorennen auf der AVUS ausgetragen wurden. Danach fanden nur noch Rennen mit schwächer motorisierten Fahrzeugen statt. Die überhöhte Nordkurve wurde 1967 abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende der 1990er Jahre fanden Rennen mit [[Tourenwagen]] und Nachwuchs-Formelwagen statt, wobei die Strecke auf 4,8 und 2,6&amp;amp;nbsp;km verkürzt wurde; außerdem wurden Schikanen eingebaut. Trotzdem kam es zu Zwischenfällen und schweren Unglücken. So überquerte bei der [[Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft|Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft]] (DTM) der [[BMW M3]] von [[Dieter Quester]] einmal funkensprühend die Ziellinie auf dem Dach, was noch für den dritten Platz reichte. Der [[Opel]] von [[Louis Krages (Rennfahrer)|Louis Krages]] (alias &amp;#039;&amp;#039;John Winter&amp;#039;&amp;#039;) fing in der Nordkurve nach einem Unfall Feuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die DTM war die Strecke kein Thema mehr, nachdem 1995 bei einer Startkollision das halbe Starterfeld außer Gefecht gesetzt worden war. Auch der [[Super Tourenwagen Cup]] (STW) verabschiedete sich 1996 von der Strecke, nachdem der Brite [[Kieth O’dor]] im Jahr zuvor in einem STW-Rennen gestorben war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article655023/Das-letzte-grosse-Avus-Rennen.html &amp;#039;&amp;#039;Das letzte große Avus-Rennen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 9. September 1996&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste der beiden Rennen an diesem Tag hatte O’dor noch gewonnen. Einige andere Rennserien fuhren jedoch weiterhin auf der AVUS, so blieben auch weitere Unfälle nicht aus. Der spätere Formel-1-Pilot [[Alexander Wurz]], damals in einem [[Formel 3|Formel-3]]-Wagen, stieß mit einem [[Deutscher Motor Sport Bund|DMSB]]-Streckensicherungsfahrzeug zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Rennen fanden 1998 statt, ein Jahr später gab es eine Abschiedsfeier. Im Jahr 2000 wurde der [[Lausitzring|EuroSpeedway Lausitz]] eingeweiht, der als Ersatz für die AVUS dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sieger des Formel-1-Rennens auf der AVUS ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;font-size: 95%; text-align: center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Nr. !! Jahr !! Sieger !! Auto !! Zeit !! Streckenlänge !! Runden !! Ø-Geschwindigkeit !! Datum !! GP von&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; | [[Großer Preis von Deutschland 1959|1]]&lt;br /&gt;
| [[Formel-1-Saison 1959|1959]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | {{GBR|Ziel=Tony Brooks}}&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Scuderia Ferrari|Ferrari]]&lt;br /&gt;
| 2:09:31,6&amp;amp;nbsp;h&lt;br /&gt;
| 8,3&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 230,686&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
| 2.&amp;amp;nbsp;August&lt;br /&gt;
| {{DEU-1949|Großer Preis von Deutschland|Deutschland}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nichtmotorisierte und sonstige Nutzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Secretary of War Henry Stimson inspects the 2nd Armored Division in Berlin, Germany during the Potsdam Conference. - NARA - 198838.jpg|mini|US-Truppen-Aufstellung im Bereich der AVUS-Südkurve, am 20. Juli 1945]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AVUS.jpg|mini|[[Fahrradsternfahrt]] auf der AVUS, 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die AVUS ab ihrer Eröffnung nur für motorisierten Verkehr zugelassen war, fanden und finden gelegentlich auch nichtmotorisierte Veranstaltungen auf der AVUS statt. Bei den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen 1936]] verliefen sowohl der [[Marathonlauf |Marathonkurs]] als auch der Kurs des [[Straßenradrennen]]s über die AVUS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Wochen nach Kriegsende während der [[Potsdamer Konferenz]], am 20. Juli 1945, fand im Bereich der AVUS-Südkurve eine Aufstellung der US-amerikanischen [[2nd Armored Division (Vereinigte Staaten)|2nd Armored Division]] statt. Die Truppe wurde von [[Henry L. Stimson|Henry Stimson]], US Secretary of War, abgenommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Wirren der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegsjahre]] wurde die kaum befahrene Strecke zeitweise sogar für Pferde[[fuhrwerk]]e freigegeben, was allerdings bald zurückgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den vier [[Autofreier Tag|autofreien Sonntagen]] während der [[Ölkrise]] im Jahr 1973 wurde die AVUS (unerlaubt) von begeisterten Bürgern mit allen möglichen nicht motorisierten Vehikeln genutzt. In den 1990er Jahren begann die Tradition der [[Fahrradsternfahrt Berlin |Fahrradsternfahrten]] des [[Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club|ADFC]], die jedes Mal Tausende von Radfahrern an einem Sonntag im Juni auf die AVUS bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmäler ==&lt;br /&gt;
* An dem Standort der ehemaligen Nordkurve steht die Skulpturengruppe &amp;#039;&amp;#039;Motorradfahrer&amp;#039;&amp;#039; von [[Max Esser]]. &lt;br /&gt;
* Neben der „Spinnerbrücke“ an der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Spanische Allee&amp;#039;&amp;#039; ehrt ein Denkmal von [[Joachim Matz]] bekannte Motorrad- und Autorennfahrer der Vor- und Nachkriegszeit, darunter die Berliner Rennfahrer Alfred Krauthahn und [[Herbert Schultze (Rennfahrer)|Herbert Schultze]]. &lt;br /&gt;
* In Fahrtrichtung Nord steht auf Höhe der AVUS-Tribüne auf der rechten Seite ein unscheinbares Betondenkmal mit der Inschrift „Dr. Curt Lindner zum Gedächtnis. Berlins Motorjournalisten und Motorsportfreunde“ ({{Coordinate| simple=y|type=building| name=Lindner-Denkmal| NS=52.49937|EW=13.2738|region=DE-BE}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philatelistisches ==&lt;br /&gt;
Die [[Postgeschichte und Briefmarken Berlins|Deutsche Bundespost Berlin]] gab aus Anlass &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre AVUS-Rennen 1921–1971&amp;#039;&amp;#039; mit [[Erstausgabetag]] 27.&amp;amp;nbsp;August 1971 einen [[Briefmarkenblocks der Deutschen Bundespost Berlin|Briefmarkenblock]] mit vier Briefmarken im Gesamt[[nennwert]] von 125&amp;amp;nbsp;Pfennig aus. Der Entwurf stammt vom [[Bundesdruckerei]]-Grafiker Rudolf Gerhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Erstausgabetag 1. Juli 2021 gab das [[Bundesministerium der Finanzen]] (BMF) ein [[Sonderpostwertzeichen]] im Nennwert von 155&amp;amp;nbsp;Eurocent anlässlich der Eröffnung der AVUS vor 100 Jahren heraus. Der Entwurf stammt von dem [[Bonn]]er Grafiker Thomas Steinacker.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Bilderstrecken/Sondermarken/Programm_2021/Juli-2021.html?docId=163524 |titel=Briefmarken und Sammlermünzen. Briefmarken Juli 2021|werk= |hrsg=[[Bundesministerium der Finanzen]] (BMF) |abruf=2024-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Die augenscheinlich schnurgerade Strecke der AVUS weist (von Süden kommend) eine sehr leichte Linkskurve direkt nach der Brücke über den &amp;#039;&amp;#039;Hüttenweg&amp;#039;&amp;#039; und einen guten Kilometer weiter die entsprechende&amp;amp;nbsp;– allerdings noch schlechter wahrnehmbare&amp;amp;nbsp;– Gegenkurve auf. Auf vielen Stadtplänen ist die AVUS durchgehend gerade gezeichnet. Auch auf Satellitenfotos sind die&amp;amp;nbsp;– beispielsweise vom [[Berliner Funkturm|Funkturm]] aus zu erkennenden&amp;amp;nbsp;– Kurven nur schwer wahrnehmbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Coordinate |text=DMS |NS=52.478834 |EW=13.248525 |region=DE-BE |type=landmark |name=AVUS im Bereich Hüttenweg}} AVUS im Bereich Hüttenweg&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem durch die Kurven gebildeten leichten Bogen liegt die [[S-Bahn Berlin#Triebwagenhallen|Triebwagenhalle Hundekehle]] der [[S-Bahn Berlin|S-Bahn]].&lt;br /&gt;
* An der Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Hüttenweg&amp;#039;&amp;#039; wurden 1982 Szenen einer Verfolgungsjagd für den [[James Bond|James-Bond]]-Film &amp;#039;&amp;#039;[[Octopussy]]&amp;#039;&amp;#039; gedreht; [[Roger Moore]] fuhr hier einen [[Alfa Romeo GTV]]&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.jamesbondfilme.de/berlin_octopussy_huettenweg.htm |titel=Auf den Spuren von 007 |abruf=2022-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wurden an der AVUS 1984 einige Szenen für den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Richy Guitar]]&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. Das [[Motel]] Avus ist im 2004 entstandenen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Bourne Verschwörung]]&amp;#039;&amp;#039; zu sehen. Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Todestanz eines Killers]]&amp;#039;&amp;#039; von 1968 wird die alte Strecke mit der Steilkurve mehrere Minuten lang als Kulisse gezeigt.&lt;br /&gt;
* Seit Mai 1989 gilt auf der AVUS eine [[zulässige Höchstgeschwindigkeit]] von 100&amp;amp;nbsp;km/h. Die Einführung des Tempolimits war von Protesten begleitet, die jedoch letztlich erfolglos blieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Conrad |werk=[[Der Tagesspiegel]] |url=http://www.tagesspiegel.de/politik/strasse-des-westens/3692686.html |titel=Straße des Westens |datum=2011-01-08 |abruf=2016-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lange Zeit verfügte die Avus über eine [[Straßenbeleuchtung]] mit 350 Masten. Im Jahr 1997 wurde die Anlage aus Kostengründen abgeschaltet und die Leuchten später demontiert.&lt;br /&gt;
* Im [[Grunewald (Forst)|Grunewald]] befindet sich ein&amp;amp;nbsp;– inzwischen teilweise [[Moose|vermoostes]]&amp;amp;nbsp;– Modell der vor dem Zweiten Weltkrieg geplanten Südschleife im Maßstab 1:100, die allerdings niemals realisiert wurde. Nach Auffassung der Senatsverwaltung hat es jedoch keinen Denkmalwert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/die-avus-suedkurve-die-nie-gebaut-wurde |titel=Die Avus-Südkurve, die nie gebaut wurde |werk=[[B.Z.]] |datum=2012-03-12 |sprache=de |abruf=2023-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* S. S. Collins (Text), Gavin D. Ireland (Fotos): &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Rennstrecken – Traditionskurse in Europa&amp;#039;&amp;#039;. Heel, Königswinter 2006, ISBN 3-89880-644-8.&lt;br /&gt;
* Adolf Frey: &amp;#039;&amp;#039;Verkehrs- und Übungsstraße für Kraftwagen von Berlin nach Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralblatt der Bauverwaltung]]&amp;#039;&amp;#039;, 1915, Nr.&amp;amp;nbsp;92, S.&amp;amp;nbsp;605–607. Digitalisiert von der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.&lt;br /&gt;
* Axel Kirchner: &amp;#039;&amp;#039;Die Avus: Deutschlands legendäre Rennstrecke – acht Jahrzehnte Motorsport&amp;#039;&amp;#039;. Delius Klasing, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-7688-2452-1.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Kubisch]], Gert Rietner: &amp;#039;&amp;#039;Die Avus im Rückspiegel. Rennen, Rekorde, Rückstaus.&amp;#039;&amp;#039; Elefanten Press, Berlin 1987, ISBN 3-88520-232-8.&lt;br /&gt;
* Ulf Schulz, Sven Wedemeyer: &amp;#039;&amp;#039;AVUS 100 – Ein rasantes Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Prestel Verlag, München 2021, ISBN 978-3-7913-8831-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Avus}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://members.a1.net/wabweb/history/avus.htm | wayback=20080506212411 | text=Aufsatz von 1939}}&lt;br /&gt;
* [http://www.silhouet.com/motorsport/tracks/avus3.jpg Weitere Streckenkarte, Jahr 1988]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wettkampfstätte der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ErikDunsing</name></author>
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