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	<title>ATS-59 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T02:29:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=ATS-59&amp;diff=2484808&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mammut74: /* Einsatz */</title>
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		<updated>2025-06-02T10:18:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einsatz&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox AFV&lt;br /&gt;
| Name= ATS-59&lt;br /&gt;
| Bild=ATS-59 in Technical museum Togliatti.jpg&lt;br /&gt;
| Beschreibung=ATS-59 in einem russischen Museum (2008)&lt;br /&gt;
| Besatzung= 2 + 18&lt;br /&gt;
| Länge= 6280 mm&lt;br /&gt;
| Breite= 2780 mm&lt;br /&gt;
| Höhe= 2300 mm&lt;br /&gt;
| Gewicht= 13 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]]&lt;br /&gt;
| Panzerung=&lt;br /&gt;
| Hauptbewaffnung=&lt;br /&gt;
| Sekundärbewaffnung=&lt;br /&gt;
| Motor= [[Dieselmotor W-2|Zwölfzylinder-Dieselmotor A-650]]&lt;br /&gt;
| Leistung= {{PS2kW|300}}&lt;br /&gt;
| Federung=Drehstabfederung&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit= 45 km/h&lt;br /&gt;
| KGR=&lt;br /&gt;
| Reichweite= 350 km (Straße)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ATS-59&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Name eines [[Sowjetunion|sowjetischen]] [[Gleiskettenfahrzeug|Raupenschleppers]]. Er löste ab 1959 den [[AT-S]] als Kettenzugmittel für mittelschwere Anhängelasten ab. ATS steht für {{ruS|артиллерийский тягач средний|Artilleritscheski Tjagatsch Sredni|de= Artilleriezugmittel mittel}} und 59 ({{lang|ru|образца 59 года|Obrasza 59 Goda|de= Ausf. 1959}}) für das Modelljahr. Aus dem ATS-59 wurde der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ATS-59G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|артиллерийский тягач средний, образца 59 года, гусеничный| Artilleritscheski Tjagatsch Sredni, obrasza 59 goda, gussenitschny|de=Artilleriezugmittel mittel, Modell 59, Kettenfahrzeug}}) entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Der AT-S hatte sich durch seine gute Geländegängigkeit und hohe Geschwindigkeit als Kettenzugmittel für schwere Geschütze und [[Radargerät|Funkmessstationen]] bewährt. Ende der 1950er-Jahre wurde er überarbeitet. Während dem [[Dieselmotor W-2|Dieselmotor]] mehr Leistung zugestanden wurde, änderten die Konstrukteure das Fahrwerk und die Aufbauten. Das Fahrzeug wurde in der [[Kurganmaschsawod|Kurganer Maschinenfabrik]] ({{ruS|Курганский машиностроительный завод|Kurganski Maschinostroitelny Sawod}}) entwickelt, wo 1959 auch die Serienproduktion aufgenommen wurde. Mit Aufnahme der Serienproduktion des [[BMP-1]] wurde 1966 die Produktion des ATS-59G ins [[Polen|polnische]] [[Gliwice]] verlagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Beim ATS-59 wurde auf bewährte Baugruppen aus dem sowjetischen Fahrzeugbau zurückgegriffen. Motor, Kraftübertragung und wesentliche Teile des Laufwerkes stammten vom Panzer [[T-54]]. Als Motor kam der bekannte Zwölfzylinderdieselmotor in einer gedrosselten Version zum Einsatz. Der nun als &amp;#039;&amp;#039;А-650&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Motor leistete {{PS2kW|300}} bei 2600&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;. Das Laufwerk ist ein Laufrollenlaufwerk mit fünf drehstabgefederten Laufrollen auf jeder Seite. Die Antriebsräder befinden sich vorn, die Leiträder, die auch zum Spannen der Kette dienen, hinten. Die Gleisketten haben eine Breite von 525&amp;amp;nbsp;mm. Der Motor wurde wegen der besseren Gewichtsverteilung hinter der Kabine, unterhalb der Ladefläche eingebaut und ragt teilweise in diese hinein, was den Zugang zum Motor bei Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten erschwert und das Ladevolumen einschränkt. Wechsel- und Lenkgetriebe sitzen vor dem Motor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der maximale [[Spezifischer Bodendruck|Bodendruck]] beträgt 0,52&amp;amp;nbsp;kg/cm&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;. Die [[Steigfähigkeit]] im beladenen Zustand ohne Anhänger beträgt 35 %, die Bodenfreiheit 425&amp;amp;nbsp;mm. Das Fahrzeug kann ohne Vorbereitung bis zu 1,5&amp;amp;nbsp;m tiefe Gewässer durchfahren und bis zu 1,1&amp;amp;nbsp;m hohe Hindernisse überwinden. Die Nutzlast beträgt 4&amp;amp;nbsp;t, die Anhängelast 14&amp;amp;nbsp;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ATS-59 verfügt über eine direkt vom Motor angetriebene Seilwinde mit einer Zuglast von 15&amp;amp;nbsp;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== ATS-59G ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ATS-59G tractor.jpg|mini|ATS-59G]]&lt;br /&gt;
Hauptnachteil des ATS-59 war die zu kleine Kabine, die normalerweise den Personentransport auf der Ladefläche unumgänglich machte. Die Weiterentwicklung &amp;#039;&amp;#039;ATS-59G&amp;#039;&amp;#039; erhielt ein größeres Fahrerhaus mit insgesamt sieben in zwei Reihen angeordneten Sitzplätzen. Zum Schutz vor radioaktiv, chemisch oder biologisch (bakteriologisch) verseuchter Außenluft war die Kabine mit einer Überdruck-Filterventilationsanlage ausgestattet. Als Motor wurde der verbesserte A-650-G verbaut. Ansonsten blieb das Fahrzeug unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Der ATS-59 wurde hauptsächlich als [[Artilleriezugmaschine|Artilleriezugmittel]] genutzt. In der Sowjetarmee zog er die [[130-mm-Kanone M-46]] sowie die Haubitzen des Kalibers 152 mm. Daneben wurden sie auch als Zugfahrzeug für die Startrampe des Fla-Raketensystems [[S-75]] oder der Radarstation [[P-37]] eingesetzt. Das Fahrzeug wurde auch an andere Armeen geliefert, die die entsprechenden sowjetischen Waffensysteme nutzten. Die [[Nationale Volksarmee]] der [[DDR]] beschaffte ebenfalls ATS-59 und nutzte sie bis Ende der 1970er-Jahre als Artilleriezugmittel. Nicht benötigte Fahrzeuge wurden an die Landwirtschaft abgegeben, wo sie auf schwierigen Böden wegen der hohen Zuglast und des geringen Bodendrucks besser als herkömmliche Ackerschlepper eingesetzt werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nva-forum.de/nva-board/uploads/post-83-1322592392.jpg Foto]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nva-forum.de/nva-board/uploads/post-88-1170612815.jpg Foto]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nva-forum.de/nva-board/uploads/post-88-1170612734.jpg Foto]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Russisch-Ukrainischer Krieg|Russisch-Ukrainischen Krieg]] wird das Fahrzeug von Russland eingesetzt. Laut dem [[Oryx (Website)|Oryx]]-Blog gingen mit Stand Mai 2025 mindestens drei Fahrzeuge verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oryx |url=https://www.oryxspioenkop.com/2022/02/attack-on-europe-documenting-equipment.html |titel=Attack On Europe: Documenting Russian Equipment Losses During The Russian Invasion Of Ukraine |werk=Oryx |abruf=2025-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Als Typ 83/WM-40 wird ein in der [[Volksrepublik China]] entwickelter Raketenwerfer auf dem Fahrgestell des ATS-59G bezeichnet. Das Fahrzeug trägt eine Startvorrichtung für 40 ungelenkte 273-mm-Raketen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.palba.cz/forumfoto/displayimage.php?pos=-27923 Foto]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Konstruktion aus [[Ägypten]] wird als RL-21 bezeichnet, hier wird die Startvorrichtung des [[BM-21]] auf dem Fahrgestell der ATS-59G genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.palba.cz/forumfoto/displayimage.php?pos=-27931 Foto]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Firma Minotor-Service aus [[Minsk]] baut ATS-59G zu einem mobilen Werkstattfahrzeug um.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.minotor-service.com/en/stk-59gms-mobile-workshop.html |titel=STK-59GMS Mobile Workshop |zugriff=2013-12-14 |sprache=en |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131214214043/http://www.minotor-service.com/en/stk-59gms-mobile-workshop.html |archiv-datum=2013-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.armyrecognition.com/Russe/vehicule_artillerie/ATS-59/ATS-59_Russie_description.htm &amp;#039;&amp;#039;ATS-59 Véhicule chenillé tracteur d&amp;#039;artillerie&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;armyrecognition.com&amp;#039;&amp;#039;] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://articles.janes.com/articles/Janes-Military-Vehicles-and-Logistics/ATS-59-Medium-Tracked-Artillery-Tractor-Russia-and-the-CIS.html &amp;#039;&amp;#039;ATS-59 Medium Tracked Artillery Tractor&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;Jane&amp;#039;s Military Vehicles and Logistics&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Steven Zaloga|Steven J. Zaloga]]: &amp;#039;&amp;#039;Red SAM: The SA-2-Guidleine-Anti-Aircraft Missile.&amp;#039;&amp;#039; Osprey Publishing, 2007, ISBN 978-1-84603-062-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kettenfahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik und Bewaffnung (NVA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artilleriezugmaschine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mammut74</name></author>
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